Cover-Bild Die Legion des Raben
(8)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper ebooks in Piper Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 03.07.2017
  • ISBN: 9783492983563
Maria W. Peter

Die Legion des Raben

Historischer Roman
Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2021

Super

0

Die Legion des Raben

Das Cover ist sehr schön gestaltet worden. Schöne und helle Farben. Gefällt mir richtig gut.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, so das man gut in die Geschichte hineinkommt, ...

Die Legion des Raben

Das Cover ist sehr schön gestaltet worden. Schöne und helle Farben. Gefällt mir richtig gut.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, so das man gut in die Geschichte hineinkommt, obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe. Bis jetzt habe ich nur einen historischen Roman gelesen uns war überrascht, das mir auch dieses Buch gut gefällt.

Die Namen waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig, gewöhnt man sich aber schnell dran. Die Handhabung der Sklaven ist eigentlich kein schönes Thema und sehr erschreckend, damals war es aber leider so. Dennoch finde ich es sehr gut beschrieben. Die Charaktere sind gut beschrieben, so dass man sie schnell kennenlernen kann. Teilweise hat man noch die eine oder andere Frage, aber es kann nicht gleich zu Anfang alles erklärt werden.

Die Beschreibungen der Orte sind sehr gut, so kann ich sie mir gedanklich gut vorstellen. Das finde ich immer sehr wichtig.

Ich mag Invita, sie ist nicht dumm und ich denke, dass sie die Wahrheit über einige Dinge herausfinden wird. Die Beziehung zwischen Flavus und Invita ist ja ziemlich gereizt. Man könnte denken, dass da noch was spannendes passiert. Invitas Herrin ist auch sehr sympathisch, ob ihr Glaube könnte sie noch in Schwierigkeiten bringen. Im Haus von Baetius Quigo ist ja einiges los. Eine schwebende Zwillingsschwester? Der Überfall lässt einige Fragen offen. Marcella die Christin ist auch ein sehr schöner Charakter.

Marcella ist genauso wie Invita sehr mutig. Schön, dass die zwei Verbündeten sind.
Früher war es schon ziemlich schrecklich, wie die Sklaven behandelt worden sind. Das waren schon einige erschreckende Szenen in dem Buch zum Beispiel: Beim Vorstoß beim Sklavenhändler habe ich ganz schön mitgefiebert. Invita geht auch noch freiwillig in die Therme. Ich möchte in keinen Kerker beim einem Sklavenhändler sein. Flavus hat Invita langezeit beschützt. Wie weit er involviert war bei dem Mord weiß man bis Kapitel 8 noch nicht.

Invita musste wirklich Schlimmes durchmachen. Das wird noch eine ganze Zeit im Gedächtnis bleiben. Ein wahrer Albtraum. Flavus hat sie Mal wieder gerettet. Ich bin der Meinung, dass sie jetzt ein Paar mehr Informationen bezüglich des Morden hat bis Kapitel 10.

Es wurde nochmal richtig spannend. Die Flucht war sehr gut beschrieben, man hat gemerkt das es Invita nicht gut geht und Flavus weiß es sicher auch. Hoffentlich erzählt er ihr bald die ganze Wahrheit.

Bis Ende Kapitel 15 hat man eine lange und ereignisreiche Flucht erlebt. Es war super beschrieben. Ich fand es auch sehr gefühlvoll als sie auf Selena trafen. Ich hoffe, sie können die Sklaven noch retten.

Kapitel 16 und 17: Invita und Flavus sind ein gutes Team, sie ist unheimlich schlau und er ist geschickt und stark. Es ist schön detailliert alles beschrieben, als ob man dabei ist. Wie gut das Invita nicht vom Pferd gefallen ist.

Kapitel 18 und 19: Ich finde es gut, dass Invita jetzt sozusagen bei Marcella ist, hätte sie schlimmer treffen können. Es geht ja einiges in ihr vor. Es kommt selten oder besser gar nicht vor, dass ein Stadthalter einer Sklavin glaubt.

Alle Zusammenhänge wurden am Ende geklärt. Erstmal sind sie in Sicherheit. Schönes Ende, wenn auch traurig und Anfang für Folgeband ist gelegt. Das Nachwort war noch sehr interessant, hätte aber meines Erachtens nicht sein müssen.

FAZIT:
Ein richtig toller historischer Roman, den ich wirklich weiterempfehlen kann. Spannend und ziemlich detailliert. Klasse.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2021

Trier zur Römerzeit

0

Es handelt sich um den zweiten Band einer bisher vierteiligen Reihe ,der aber auch gut als Einzelband gelesen werden kann.
Von dieser Autorin habe ich schon einen anderen Roman gelesen und habe mich sehr ...

Es handelt sich um den zweiten Band einer bisher vierteiligen Reihe ,der aber auch gut als Einzelband gelesen werden kann.
Von dieser Autorin habe ich schon einen anderen Roman gelesen und habe mich sehr auf Invita gefreut.
Invita ,lebt als Sklavin im Haushalt eines römischen Beamten in Trier. Man schreibt das Jahr 260 nach Christus und das von Römern belagerte Trier hieß zur damaligen Zeit Treveris.
Die Autorin hat auch hier gut recherchiert und durch ihren flüssigen Schreibstil bin ich schnell in diese Geschichte hinein gekommen.
Das römische Leben in dieser Stadt wird vor meinem inneren Auge lebendig.
Durch den personalisierten Erzählstil bin ich Invita ganz nahe und habe sie schnell ins Herz geschlossen.
Sie ist von ihrer Persönlichkeit her sehr neugierig . Als ein hinterhältiger Mord geschieht, schließt sich der alemannische Sklave Flavus bei ihren Recherchen an .Flavus stammt aus dem gleichen Haushalt wie Invita . Zu Anfang sind die Beiden wie Feuer und Wasser doch auf ihrer abenteuerlichen Flucht lernen sie sich besser kennen und es schweisst sie mehr und mehr zusammen.
Ich begebe mich hier auf eine abenteuerliche Spurensuche .
Die Spannung steigt stetig an und die Autorin schafft es durch unerwartete Wendungen die Spannung bis zum Ende noch zu steigen.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gerne mehr von Invita.

Fazit: Gute Unterhaltung für Liebhaber von historischen Romanen mit Krimianteil.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Eine Sklavin zur Römerzeit ermittelt

0

Dies ist bereits der zweite Teil der Reihe rund um das Sklavenmädchen Invita, die in Trier zur Römerzeit ermittelt und Verbrechen aufklärt. Ich kannte den ersten Teil nicht, hatte aber keine Probleme in ...

Dies ist bereits der zweite Teil der Reihe rund um das Sklavenmädchen Invita, die in Trier zur Römerzeit ermittelt und Verbrechen aufklärt. Ich kannte den ersten Teil nicht, hatte aber keine Probleme in der Handlung mitzukommen, denn der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Wer jedoch mehr zu Invita und ihrer Vorgeschichte erfahren möchte, ist sicher gut beraten die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Nach einer Feierlichkeit im Hause des Stadthalters wird der Duumvir Baetius Quigo auf dem Heimweg ermordet. Schnell wird sein Sklave Hyacintus verdächtigt, der ihn nach Hause begleiten sollte. An Hyacintus und den anderen Sklaven des Hauses Quigo soll nun ein Exempel statuiert werden. Nur Invita glaubt nicht an die Schuld des jungen, sympathischen Sklaven und beginnt zu ermitteln. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Herrin Marcella. Ausserdem berührt sich ihr Weg immer wieder mit dem allemanischen Kriegsgefangenen Flavus, der am Abend der Tat Blut auf seinem Gewand hatte. Wird er Invita gefährlich werden?

Der Autorin ist hier ein sehr interessanter Mix aus Krimi und historischem Roman gelungen, der dem Leser ganz nebenbei viel Wissen über die Römerzeit lehrt! Nach nur wenigen Sätzen war ich ganz im Buch gefangen und habe das alte Trier mit den römischen Villen richtig vor mir sehen können! Es war wie eine kleine, sehr spannende Zeitreise. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und auch sonst ist der Schreibstil sehr gut verständlich und locker, die Seiten sind nur so dahin geflogen! Der Kriminalfall ist spannend, interessant und man ahnt erst nach und nach wie groß das Ausmaß wirklich ist und was alles hinter dem Mordfall steht! Dabei versteht die Autorin es auch einige falsche Fährten zu legen. Die Auflösung des ganzen ist nachvollziehbar und für mich unvorhersehbar gewesen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe dazu noch viel Neues über die Zeit der Römer lernen können! Am Schluss des Buches gibt es ein interessantes Nachwort, ein Glossar und sogar ein paar Reisetipps, die man sich unbedingt einmal näher anschauen sollte! Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe die volle Punktzahl.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2021

Authentisches Erlebnis

0

Ab und an lese ich immer schonmal gerne einen Historiker. Von der Autorin Maria W.Peter habe ich bereits einen gelesen und der konnte mich total begeistern. Mit der Sklavin Invita war das Buch Legion der ...

Ab und an lese ich immer schonmal gerne einen Historiker. Von der Autorin Maria W.Peter habe ich bereits einen gelesen und der konnte mich total begeistern. Mit der Sklavin Invita war das Buch Legion der Raben allerdings meine erste Begegnung. Den Vorgänger kenne ich nicht, hat aber, da dieser hier in sich abgeschlossen ist, nicht beim Lesen gestört.

Invita ist eine Sklavin, die sehr neugierig ist und ihre Nase gerne in Dinge steckt, die sie nichts angehen. Dabei begibt sie sich oft in große Gefahr. So ist es auch in diesem Fall, wo sich der Schauplatz in das von Römern besetzte Trier befindet.

Maria W. Peter hat auch dieses Mal wieder mit tollen Recherchen aufgewartet. Die Ortschaften sind bildhaft mit Worten dargestellt und gut vorstellbar ohne sie vorher gesehen zu haben. Die Gegebenheiten und die Charaktere sind bis aufs kleinste Detail der damaligen Zeit perfekt angepasst. Die Atmosphäre lässt das Leben damals durch den perfekten Schreibstil wirken. Durch Invitas Erzählungen in Ich Form wird alles noch lebendiger, ebenso sorgen die vielen lateinischen Ausdrücke, für die es am Ende ein Glossar mit der deutschen Übersetzung gibt, die hier eingefügt sind für ein zusätzliches Gefühl der damaligen Zeit. Der Spannungsbogen zieht sich bis zum aufklärenden Ende durch.

Historie und Krimi spannend verpackt. So macht es Spaß zu lesen und zu lernen. Als zusätzliches Schmankerl finden sich am Ende sogar noch Ausflugstipps. Ein Leseerlebnis vom Feinsten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2021

Viel Spannung in einem interessanten historischen Rahmen

0

Baetius Quigo, in hochrangiger Beamter wird auf dem Heimweg von einem Festmahl beim Stadthalter zu Trier ermordet.
Als Schuldiger wird sein Sklave Hyacinthus festgenommen, der seinen Herrn auf den Heimweg ...

Baetius Quigo, in hochrangiger Beamter wird auf dem Heimweg von einem Festmahl beim Stadthalter zu Trier ermordet.
Als Schuldiger wird sein Sklave Hyacinthus festgenommen, der seinen Herrn auf den Heimweg begleitet hat und dem nichts geschehen ist.
Mit Hyacinthus sollen alle Sklaven aus dem Hause des Baetius Quigo hingerichtet werden.
Diese Ungerechtigkeit kann Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier nicht tatenlos hinnehmen und stellt Nachforschungen an.
Schnell stößt Invita auf einen großen Komplott und bringt sich in große Gefahr.
„Die Legion des Raben“ ist der 2. Band der Invita-Reihe von Maria W. Peter.
Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte in das Jahr 260 n. Christus, also in die Römerzeit versetzt.
Der Handlungsort ist die Stadt Treveris, das heutige Trier.
Die Zeit und die Stadt werden sehr anschaulich beschrieben. Einige Orte wie die Porta Nigra und die Barbaratherme habe ich auch schon besucht.
Also schon einmal ein sehr spannender Hintergrund.
Die Sklavin Invita ist mir vom ersten Augenblick sympathisch gewesen.
Sie ist für eine Sklavin sehr intelligent, kann lesen und schreiben und versteht verschiedene Sprachen.
Zudem besitzt sie eine schnelle Auffassungsgabe und eine große Neugierde.
Die wird ihr in diesem Buch zum Verhängnis.
Als sie vom Mord an Baetius Quigo erfährt und das die gesamten Sklaven hingerichtet werden sollen kann Invita das nicht einfach so hinnehmen.
Ermutigt von ihrer Herrin Marcella, der Tochter des Stadthalters stellt sie Nachforschungen an und gerät in Gefangenschaft.
Ab hier kennt die Autorin keine Gnade mit der sympathischen Sklavin. Es ist kaum vorstellbar was Invita alles erleidet. Welche Schmerzen die arme Frau über sich ergehen lassen muss. Und kaum ist eine Gefahr gebannt lauert schon die Nächste.
Diese Abschnitte sind nicht immer einfach zu lesen und mit Sicherheit noch schwerer zu schreiben gewesen.
Die Intrigen die Invita aufdeckt haben ungeahnte Ausmaße und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, wenn sie die Sklaven noch retten möchte.
Mit „Die Legion des Raben“ ist es Maria W. Peter hervorragend gelungen die Brücke zwischen Historischem Roman und Kriminalroman zu schlagen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und hat einen interessanten historischen Rahmen.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und sie lässt viele Informationen ganz leicht in ihre Geschichte einfließen.
Im Anschluss an die Geschichte gibt es noch ein interessantes Nachwort mit vielen Informationen, ein Glossar und Reise- und Stöbertipps. Hier habe ich einige Orte gefunden die der Geschichte als Vorlage gedient haben und die ich gerne besuchen möchte.
Meine Reise auf den Spuren Invitas ist schon fest eingeplant.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere