Cover-Bild Neon Birds
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 27.11.2019
  • ISBN: 9783404200009
Marie Graßhoff

Neon Birds

Roman
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

Zukunftsvision oder Fantasy?

1

Ich weiß im ersten Moment gar nicht, was ich zu dieser Geschichte sagen soll. Sie hat mich begeistert. Ich hätte es wirklich nicht gedacht, dass ich so in diese Geschichte eintauchen werde. Was Marie hier ...

Ich weiß im ersten Moment gar nicht, was ich zu dieser Geschichte sagen soll. Sie hat mich begeistert. Ich hätte es wirklich nicht gedacht, dass ich so in diese Geschichte eintauchen werde. Was Marie hier geschaffen hat, ist keine neue Welt, im Gegenteil, es ist unsere Welt in 100 Jahren. Die Entwicklungen sind für mich persönlich erschreckend, da ich der Meinung bin, dass wir auf so eine „Katastrophe“ hinsteuern.
Die Geschichte beginnt mit dem „normalen“ Luke, der mich sehr an Luke aus den Gilmore Girls erinnert, nur eben viel jünger. Unsere Protagonisten sind alle im Alter von 18 bis 22 Jahren, also noch sehr jung, 3 davon sind bereits beim Militär und davon 2 sind mehr als erfolgreich.
Die Wissenschaft hat eine künstliche Intelligenz erschaffen, die sie KAMI nennen, aber nicht unter Kontrolle haben. Wer einem Computer beibringt, zu denken und zu lernen, der braucht sich darüber nicht zu wundern, denke ich. Aber die Menschen sind arrogant wie eh du je. Jedenfalls hat KAMI schon fast den halben Planeten eingenommen, indem sie auf viele Menschen übergesprungen ist und diese „infiziert“ hat. Man nennt sie die Moja, deren Entwicklung die Menschheit versucht zu verstehen, denn sie werden immer ausgereifter und unangreifbarer.
Ich war schwer begeistert von der Story, schon allein, weil es meiner Meinung nach gar nicht so weit hergeholt ist. Die Menschheit ist arrogant und denkt, sie wäre der König auf diesem Planeten. Ich fürchte, das wird sich nie ändern, bis wir den Planeten völlig zerstört haben.
Doch es gibt Hoffnung im Buch. Unsere 4 Protagonisten, die sich dem Kampf stellen. Ob es gegen KAMI oder den Weltrat ist, kristallisiert sich im ersten Band aber noch nicht ganz heraus, deswegen geht jetzt das lange Warten auf Band 2 los heul
Mein Fazit: Wer sich ein wenig mit unserer Welt beschäftigt und auch mit unserer Politik, wird merken, dass Marie hier gar nicht so falsch liegt mit ihrer Zukunftsvision. Ich hoffe allerdings, dass wir vorher noch die Kurve kriegen.
Von mir gibt es erstmal 4 von 5 Sternen, weil ich denke, dass man noch viel mehr aus der Story rausholen kann, wobei ja auch sehr viel offen gelassen wurde, aber sonst machen Band 2 und 3 keinen Sinn. Außerdem hat mich die weibliche Protagonistin überhaupt nicht überzeugt, da hoffe ich auf Besserung im 2. Band.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Gelungener Auftakt

1

Klappentext:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen ...

Klappentext:
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

Cover/Gestaltung
Ich liebe dieses Cover und die Gestaltung des Buches. Im Buch findet man (leider nur in schwarz-weiß) Zeichnungen der Charaktere, ebenso sind die Militäreinträge wie Akteneinträge gestaltet. Die Zeichnungen habe ich bereits auf Instagram gesehen und ich finde sie so wunderschön, auch wenn ich mir die Charaktere etwas anders vorgestellt habe.

Schreibstil
Das Buch lässt sich so schön lesen. Durch den Perspektivwechsel erfährt man so viel von den Charakteren und den Sichtweisen. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen und das Buch lässt sich im weiteren Verlauf einfach und schnell lesen.

Handlung:
Marie Grasshoff beschreibt in Ihrem Buch eine Zukunftswelt, in der eine KAMI (künstliche Intelligenz) eine Art Zombie (die sog. Moja) erschaffen hat. Bisher haben die Menschen die die Moja in Sperrzonen halten können. Doch wie lang können die Barrieren noch standhalten?
Der Beginn ist sehr actionreich, man wird mitten die den Geschehnisse hineingeworfen und durch den Perspektivenwechsel bekommt der Leser sehr viele Informationen. Durch die Militäreinträge hat man mehr über Personen, Vergangenheit und Organisation der Welt erfahren diese Idee hat mir sehr gefallen. Die Mitte hat sich etwas gezogen, welches durch ein sehr spannendes und rasantes Ende wieder weg gemacht wurde. Sehr spannend waren die drei Kapitel von KAMI. Ich hoffe im nächsten Band wird man mehr aus der Sicht von KAMI lesen. Ebenso bleiben am Ende sehr viele Fragen offen.

Charaktere:
Im Buch gibt es 4 verschiedene Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein können.
Zunächst haben wir Okijen, den Supersoldaten „im Ruhestand“. Von ihm war ich am meisten überrascht, da ich ihn in der Leseprobe komplett anders eingeschätzt habe.
Luke ist Student, mit einem Huhn als Haustier. Er musste viel Leid erfahren und hat einen grünen Daumen.
Andra lebte außerhalb der Stadt. Durch die Ereignisse zu Beginn des Buches hat sie ihre Familie und ihre Heimat verloren, wodurch sie nun gezwungenermaßen in der Stadt leben muss. Ich bin sehr gespannt, welche Rolle sie noch einnehmen wird
Zuletzt ist da noch Flover, der Sohn einer sehr mächtigen Person. Er ist wie Luke Student, gleichzeitig auch in einer geheimen Sondereinheit beim Militär.

Fazit
Ein sehr spannender Auftakt in die Trilogie mit kleinem Cliffhanger. Ich freue mich auf Band 2.

4,5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Eine unglaubliche Geschichte

1

Ich habe mich in diese Geschichte verliebt, bevor ich sie gelesen habe. Allein der Klappentext hat es geschafft, dass ich mich unglaublich auf die Geschichte gefreut habe. Denn darum geht es:

Es ist das ...

Ich habe mich in diese Geschichte verliebt, bevor ich sie gelesen habe. Allein der Klappentext hat es geschafft, dass ich mich unglaublich auf die Geschichte gefreut habe. Denn darum geht es:

Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern ...

Der Schreibstil der Autorin hat mich auf den ersten Seiten bereits mit sich gerissen, sodass ich unglaublich schnell ins Geschehen eintauchen konnte. Ich konnte mir die Orte und Charaktere sehr gut vorstellen und habe mich zügig zwischen den Zeilen Zuhause gefühlt.
Allein der Einstieg war so spannend, dass ich das Buch fast gar nicht und nur schweren Herzens zur Seite legen konnte. Der Autorin gelingt es, nicht nur rasch in die Handlung zu entführen, sondern gleichzeitig sofort eine Bindung zu jedem einzelnen Charakter zu verspüren.

Ich freue mich schon unglaublich auf die nächsten beiden Teile der Geschichte. Denn im ersten Teil konnte mich alles überzeugen: Die Welt, die Charaktere, der Aufbau der Handlung und die dadurch geschaffene Atmosphäre. Es passte einfach alles perfekt zusammen.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass diese Geschichte definitiv zu meinen Jahreshighlights gehört! Eine wundervolle, mitreißende und teils erschreckende Geschichte, die zum Nachdenken anregt und manches hinterfragen lässt. Von mir gibt es dafür mehr als verdiente fünf von fünf Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 13.12.2019

Die Welt in 100 Jahren

0

Wir schreiben das Jahr 2101. Vor vielen Jahren haben die Menschen eine Technik entwickelt, die den Menschen in seinen Fähigkeiten verbessern sollte. Doch dies geriet ausser Kontrolle und es entwickelte ...

Wir schreiben das Jahr 2101. Vor vielen Jahren haben die Menschen eine Technik entwickelt, die den Menschen in seinen Fähigkeiten verbessern sollte. Doch dies geriet ausser Kontrolle und es entwickelte sich ein Virus, der Menschen in regelrechte Cyberzombies verwandelte. Technisch hoch versiert, beinahe unverletztlich und doch nicht in der Lage, zu kommunizieren. Dabei entwickelt sich genau dieser Virus immer weiter und über alldem steht Kami, die künstliche Intelligenz. Während speziell ausgebildete Elitesoldaten die sogenannten Moja in den Sperrzonen bekämpfen und dafür wie Filmstars gefeiert werden, brodelt es im Hintergrund und der Untergang der Zivilisation scheint unausweichlich.
Meine Meinung
Schon beim ersten Blick auf dieses Cover und dann noch dieser spannende Klappentext wusste ich, das Neon Birds genau mein Beuteschema sein würde.
Marie Grasshoff hat hier eine Geschichte geschrieben, die mich vom ersten Moment abgeholt und mitgenommen hat. Mit einem sehr gut verständlichen und flüssigen Schreibstil, der absolut fesselt, hat sie mich tief in dieses Zukunftsszenario gezogen. Dabei gibt es hier durchaus diverse technische Begebenheiten und Ideen, die zwar vor allem zu Beginn noch Fragen aufwerfen, aber im Laufe des ersten Bandes zum großen Teil gelöst werden.
Marie Grasshoff beginnt hier mitten in der Handlung und als Leser hat man zunächst kaum Ahnung, was da alles auf einen zukommt. Man braucht zu Beginn etwas Aufmerksamkeit, doch wie bereits erwähnt, erfährt man so nach und nach immer mehr über das Ausmaß der technischen Entwicklung. Die sogenannten Mojas, die auf mich wirkten wie Zombies, nur halt technologische Zombies, leben in Sperrgebieten und der Virus, den sie in sich tragen, ist hochgradig ansteckend. Die Gefahr, in der sich die Menschen befinden, ist extrem und da sich die Mojas permanent weiterentwickeln, weiß niemand, ob man der Lage noch her werden kann. Zu allem anderen lauert auch im Hintergrund noch eine weitere Gefahr, die niemand so richtig auf dem Schirm hat.
In diesem ersten Band der Trilogie erhält man nicht nur spannende und actionreiche Kampfszenen, sondern bekommt auch einen Einblick in die Welt der Zukunft, die technologische Entwicklung und auch in das Leben der Protagonisten. Regelrecht beeindruckt bin ich, wie weit das gesamte Worldbuilding durchdacht ist und ja, es handelt sich auch in dieser Sci-Fi-Dystopie um eine wirklich denkbare Zukunft. Auch hier hat der Mensch es geschafft, große Teile der Erde zu zerstören, da der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten war. Das dabei die gesamte Technik extreme Fortschritte macht, klingt hier logisch. Überraschungen und auch unvorhersehbare Momente findet man immer wieder und natürlich behält sich Autorin Marie Grasshoff noch einiges für die Folgebände zurück, so dass ich wirklich gespannt auf die Fortsetzung bin.
In dieser Geschichte stehen gleich mehrere junge Menschen im Vordergrund, bei denen mich zu Beginn überrascht hat, welche hohe Positionen und welch starke Aufgaben sie bekleiden und ausführen. Aber auch dafür gibt es eine logische Erklärung. Die Perspektive wechselt zwischen diesen unterschiedlichen Protagonisten, die man auch so nach und nach näher kennenlernt.
Da wäre Okijen, der Colonel ist und ein wahrer Held im Kampf gegen die Mojas. Er wird vom Volk gefeiert wie ein Superstar und doch hat er mich mit seinem großen Herzen und seiner unglaublichen Art tief berührt. Er ist definitiv mein Liebling bisher in der Geschichte. Aber auch Luke und Flover, Studenten, aber auch Soldaten, wurden mir nach und nach immer sympathischer. Vor allem Luke wirkte zu Beginn noch recht unnahbar, doch auch ihn durfte man besser kennenlernen. Zu guter letzt ist noch Andra eine der Protagonistinnen, aufgewachsen in der Mongolei bei ihrer Familie bietet sie schon fast das Gegenteil zu den anderen, bringt dadurch aber auch immer wieder Momente, die nachdenklich stimmen. Selbstverstndlich sind es nicht nur diese vier Protagonisten, die dem ganzen Leben verleihen, sondern auch noch viele weitere, facettenreiche Charaktere, von geschickten Propagandisen bis hin zu Computernerds, hier erhält man wirklich viele, unterschiedlichster Ansichten und Momente.
Mein Fazit
Wer Dystopien mag, wird auch um Neon Birds nicht drum herum kommen. Die hoch technologisch entwickelte Welt und all deren Gefahren bieten wieder einmal ein erschreckendes und beängstigendes Zukunftsszenario, das durchaus auch vorstellbar ist. Spannende Momente, aber auch tieferes Kennenlernen der Protagonisten wechseln sich hier ab, so dass das Buch spannende Unterhaltung bietet. Klare Leseempfehlung!

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  • Spannung
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Veröffentlicht am 13.12.2019

Ein spannender Auftakt, der Lust auf den zweiten Teil macht

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Luke beginnt seinen Tag wie jeden anderen. Seine Aufgabe ist es, die Tore zu überwachen, die die „Moja“ aus den Städten der Menschen fernhalten. Doch es kommt zu einem furchtbaren Zwischenfall und die ...

Luke beginnt seinen Tag wie jeden anderen. Seine Aufgabe ist es, die Tore zu überwachen, die die „Moja“ aus den Städten der Menschen fernhalten. Doch es kommt zu einem furchtbaren Zwischenfall und die Moja schaffen es in die Stadt und überfallen die Forschungsstation. Dabei sind die Tore doch seit vielen Jahren sicher. Oder wollte etwa jemand, dass es diesen Angriff gibt?
Das Cover finde ich wirklich sehr schön und passend für das Buch. Der Schreibstil von Marie Grasshoff ist sehr anschaulich und flüssig zu lesen. Ich bin wirklich nur so durchs Buch geflogen und habe es absichtlich zwischendurch weggelegt, da ich es so gut fand und länger etwas von der Geschichte haben wollte.
Man lernt nach und nach die vier Hauptcharaktere kennen. Den Start macht Luke, der beim Militär in einer niedrigen Position arbeitet, um seine eigene Mission durchzuziehen. Flover, der beim Militär arbeitet. Okijen, ein erfolgreicher Soldat im „Ruhestand“ und Andra, ein Mädchen, das aus den Kolonien stammt, die autark von de Stadt leben. Alle Charaktere haben ihren ganz eigenen Charakter mit eigenen Motivationen, Stärken, Schwächen, Zielen und Prinzipien. Ich finde alle Charaktere sympathisch und vor allem gut ausgearbeitet! Es gibt auch noch einige tolle Nebencharaktere, über die ich hier aber nichts verraten möchte. Die Geschichte selbst beginnt sofort spannend und mitten im Geschehen. Für mich hat die Spannung auch das ganze Buch über angehalten. Die Geschichte der Moja wird durch Akteneinträge zwischendurch erklärt, aber auch so bekommt man aus dem Buch heraus viele Informationen. Auch finden wir im Buch Zeichnungen der vier Hauptcharaktere. Die Akteneinträge und Zeichnungen runden für mich das Buch wirklich schön ab.
Ich habs jetzt noch ein bisschen schwerer, meine Top 5 für 2019 rauszusuchen, da Marie Grasshoff hier eine wirklich tolle Geschichte geschrieben hat. 5/5

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