Cover-Bild Warcross - Das Spiel ist eröffnet

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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 17.09.2018
  • ISBN: 9783785587720
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Marie Lu

Warcross - Das Spiel ist eröffnet

eSport-Roman
Sandra Knuffinke (Übersetzer), Jessika Komina (Übersetzer)

Mit Warcross liefert Bestsellerautorin Marie Lu den Auftakt zu einer temporeichen Cyberpunk-Jugendbuchreihe, die durch viel Action, Spannung und eine starke, coole Protagonistin überzeugt. Ein Muss für alle, die Videospiele und eSports lieben, aber nicht auf Romantik verzichten möchten!

Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt.
Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …

Warcross – Das Spiel ist eröffnet ist der erste von zwei Bänden.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2019

Hochaktuell, spannend und genial bis zur letzten Seite...

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Dieses Buch hat mich eine längere Zeit begleitet, weil ich es öfters einfach zur Seite gelegt habe. Im Nachhinein kann ich gar nicht sagen, warum?! Das Buch, die Geschichte und auch die Charaktere haben ...

Dieses Buch hat mich eine längere Zeit begleitet, weil ich es öfters einfach zur Seite gelegt habe. Im Nachhinein kann ich gar nicht sagen, warum?! Das Buch, die Geschichte und auch die Charaktere haben mir einfach großartig gefallen und ich wollte gar nicht mehr aus der Welt auftauchen.
Emika war eine total coole Kickass Protagonistin, die es nicht nur faustdick hinter den Ohren hat, sondern auch ihre Hack Skills, ihre Gedankengänge und ihre Dialoge waren total genial und einfach cool. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, ganz besonders, weil sie so stark gewirkt hat, aber trotzdem einen zarten verbrechlichen Kern hat, den sie nicht Jedem zeigt und die meiste Zeit auf sich gestellt war und deswegen erst lernen muss, Hilfe anzunehmen.
Auch die Nebencharaktere haben mir total gut gefallen. Die Charaktertiefe war sehr gut ausgearbeitet, genauso wie die Backgrounds und die Charakterzüge. Ich hatte zu keime Zeitpunkt das Gefühl, die Nebencharaktere wären blass, etc. Das waren sie auf gar keinen Fall!
Die Handlung konnte mich genauso beeindrucken und fesseln wie die Grundidee. Warcross als Spiel finde ich hochinteressant. Besonders, weil es nicht abwegig erscheint. Wir haben heutzutage schon sehr viele Games, die viele spielen, alle Menschen sind durch Social Media und das Internet miteinander vernetzt, etc. Auch unsere Technologien entwickeln sich immer weiter, sodass so ein Spiel sicher nicht mehr weit in der Zukunft liegt! Deswegen fand ich die Idee und die Integrierung in die Geschichte total gelungen und hochaktuell!
Ganz besonders New York und Tokio als Setting haben mir sehr gut gefallen, ganz besonders, weil diese ebenfalls im Spiel integriert waren!
Insgesamt hat mir die Geschichte unglaublich gut gefallen, insbesondere die Grundidee ist phänomenal! Ich freue mich definitiv schon auf Band 2, weil das Ende wirklich furchtbar und unerwartet war!

Veröffentlicht am 13.01.2019

Verschwendetes Potenzial - Hätte viel besser sein können!

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Emika ist eine sehr talentierte Hackerin und aus Versehen landet sie plötzlich in Japan und wird Spieler und Spion zugleich. Und ihr gelingt eigentlich immer alles. Das hat die Geschichte schon etwas langweilig ...

Emika ist eine sehr talentierte Hackerin und aus Versehen landet sie plötzlich in Japan und wird Spieler und Spion zugleich. Und ihr gelingt eigentlich immer alles. Das hat die Geschichte schon etwas langweilig gemacht, weil die meisten Fragen schon ziemlich schnell beantwortet wurden, weil Emika immer alles direkt beim ersten Versuch gelingt und sie zum nächsten Punkt kommt. Daher habe ich ständig auf eine Überraschung gehofft, weil doch nicht alles so simpel sein konnte. Meistens habe ich da aber vergeblich gewartet und meine Enttäuschung wuchs.

Hideo als begehrter Junggeselle konnte mich leider nicht überzeugen. Er wird zwar zunächst als sehr zurückhaltender, geheimnisvoller und gleichzeitig super erfolgreicher Unternehmer und Erfinder gezeichnet, aber bei Emika taut er recht schnell auf und ist übertrieben nett zu ihr - zumindest für diesen angeblich so distanzierten Charakter. Darum war auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden so wenig überzeugend. Von Emikas Seite gab es zwar jahrelange Schwärmereien, aber bei Hideo kam es absolut aus dem Nichts.

Die Technik hinter Warcross und den Brillen war nur sehr simpel und oberflächlich gelöst und das fand ich alles andere als faszinierend und habe es dann eher so hingenommen. Die Spiele waren schon voller Action, aber da hätte es etwas mehr zu geben können. Generell hatte ich das Gefühl, dass hier viele Punkte zu kurz kamen und hinterher frage ich mich, wie das Buch trotzdem so lang war. Generell gab es nicht viel Entwicklung, sei es beim Charakter der Figuren oder bei den Beziehungen zwischen diesen. Daher blieb das Buch insgesamt auch recht oberflächlich.

Fazit:
"Warcross - Das Spiel ist eröffnet" hat mich ein wenig enttäuscht, weil es recht oberflächlich verlief. Aber ich hatte trotzdem Spaß bei Lesen und freue mich auf die Fortsetzung. Aber ich hoffe, die läuft dann etwas besser!

Veröffentlicht am 10.01.2019

Hype meets Hype

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Emika Chen versucht sich als Kopfgeldjägerin so gut es geht über Wasser zu halten. Als sie jedoch eines Tages ein Jobangebot von Hideo Tanka erhält, kann sie nicht wiederstehen. Denn Hideo ist ihr größtes ...

Emika Chen versucht sich als Kopfgeldjägerin so gut es geht über Wasser zu halten. Als sie jedoch eines Tages ein Jobangebot von Hideo Tanka erhält, kann sie nicht wiederstehen. Denn Hideo ist ihr größtes Idol, hat er doch Warcross entwickelt. Das Spiel, von dem die gesamte Welt spricht. Undercover begibt sie sich auf die Jagd nach einem Spieler, der nicht nur die Zukunft von Warcross, sondern damit auch Hideo selbst bedroht.

Ich hatte anfangs große Befürchtungen, dass das Buch eine abgespeckte Variante von Ready Player One sein wird. Zum Glück bewahrheiteten sie sich nicht.
Auch wenn ich das Buch innerhalb von ein paar Tagen regelrecht verschlungen habe, weil mich die Geschichte so gefangen nahm, so kann ich das nur auf den wirklich tollen Schreibstil der Autorin und nicht auf Plot oder Charaktere schieben. Marie Lu zauberte in meinem Kopf eine ganz fantastische und eindrucksvolle Welt und vermittelte mir so gestochen scharfe Bilder durch ihre Beschreibungen der Umwelt, dass ich fast meinte, mitten drin dabei zu sein. Doch bevölkerte sie leider diese Welt mit nichtssagenden Charakteren und einem an den Haaren herbeigezogenen Plot.
Emika blieb leider trotz der 400 Seiten ziemlich flach und wurde nicht gut genug ausgearbeitet. Die einzigen Szenen, in denen sie etwas Farbe bekam, waren die, in denen sie über ihre Familie sprach.
Hideo gefiel mir noch mit am besten, hatte er noch so seine Ecken und Kanten und wirkte nicht so flach wie Emika. Was an sich sehr traurig ist, ist Emika doch die Protagonistin und Hideo nur ein Nebencharakter.
Die weiteren Charaktere waren auch nur bedingt ausgearbeitet, bis auf kleine Ausnahmen wirkten alle anderen Warcross Spieler so auf mich, als hätte man mit Copy & Paste mehrere Avatare erstellt und ihnen jeweils nur ein einziges Merkmal verpasst. Hier hätte sich deutlich mehr Zeit genommen werden können, um den Charakteren mehr Farbe und Leben zu verleihen.
Und dann gab es leider etliche Szenen, die ich noch immer nicht vollkommen nachvollziehen kann. Hideo, Entwickler und Millionär, kann in seiner eigenen virtuell erstellten Welt keinen Hacker ausfindig machen aber ein bettelarmes, nicht ausgebildetes Mädchen findet Hinweise innerhalb kürzester Zeit? Ist er ansonsten auch nur von einfältigen Idioten umgeben oder warum hat er in seinem Millionenunternehmen keine geeignete Person dafür? Und warum kennt Emika sich in der Darkworld ja so gut aus und keiner von Hideos Leuten? Und wie funktioniert jetzt eigentlich die gesamte Technik?
Über die Darstellung des „Hackens“ will ich gar nicht sprechen. Wahrscheinlich wurde die Autorin hierfür von den miesesten Darstellungen in Film und Fernsehen inspiriert.
Ich hatte mich dank des Klappentextes bereits auf eine Liebesbeziehung eingestellt, doch dass es eine solche Insta Love werden würde, hätte ich wirklich nicht erwartet. Schade, ich dachte wir hätten diese Phase im Jugendbuchbereich langsam mal überwunden.
Das ganze wirkt nun nach Beenden des Buches auf mich wie eine jugendfreie Variante von Shades of Grey und Ready Player One, kurzum Hype (wenn auch für mich vollkommen unverständlich) gepaart mit Hype (den RPO absolut verdient hat). Doch diese Paarung verschafft einem nicht automatisch einen Hauptgewinn, für mich ging das ganze absolut nach hinten los.
Der Fokus lag hier ganz klar auf der Interaktion der Charaktere und der Beschreibungen der Spiele und nicht darauf, eine schlüssige und verständliche Welt zu erstellen. Jegliche Technik wurde nicht weiter ausgeführt oder beschrieben, so dass die Geschichte sehr viel an Authentizität einbüßen musste. Bis jetzt weiß ich noch nicht, wie man Warcross eigentlich richtig spielt, da es nie verständlich erklärt wurde. Wem dies nicht wichtig ist, der wird auf jeden Fall seinen Spaß mit dem Buch haben. Gewohnt bin ich es aus wahnsinnig tollen SF-Büchern und anderen Gaming-Büchern definitiv nicht.
Nichtsdestotrotz werde ich höchstwahrscheinlich auch den zweiten Band noch lesen, um die Reihe abzuschließen. Unter anderem auch deswegen, weil das Ende dann doch die ein oder andere Überraschung parat hielt.

Ich vergebe 2.5 Sterne. Wer großer Marie Lu Fan ist, wird auch mit diesem Buch wahrscheinlich seinen Spaß haben. Wer jedoch ein Buch rund ums Gaming beziehungsweise VR lesen möchte, der sollte vorher lieber „Ready Player One“ von Ernest Cline lesen.

Veröffentlicht am 30.12.2018

Ready player ... Em?

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Warcross lautet der Name des berühmtesten virtuellen Games der Welt. Wenn man es genau betrachtet kaum mehr als ein Capture the flag, aber da man sich die gesamte Zeit in einer virtuellen Welt bewegt, ...

Warcross lautet der Name des berühmtesten virtuellen Games der Welt. Wenn man es genau betrachtet kaum mehr als ein Capture the flag, aber da man sich die gesamte Zeit in einer virtuellen Welt bewegt, mit vielen verschiedenen Szenarien, die ein "Architekt" noch umbauen kann und in einer Mannschaft gegen andere Mannschaften spielt, richtig cool. Emika ist eine sehr gute Spielerin, auch wenn sie nicht so viel Zeit hat zum Spielen, wie sie gerne wünscht. Doch sie ist erst achtzehn, allein auf der Welt und muss sich als Kopfgeldjäger herumschlagen - mehr schlecht als recht, denn sie steht kurz davor, ihre heruntergekommene Wohnung zu verlieren. Doch dann hackt sie sich "aus Versehen" in das Eröffnungsspiel der WM von Warcross und alles ändert sich. Hideo Tanaka, der Erfinder von Warcross selbst, heuert sie an, um einen Hacker zu finden, der alles zerstören will.

Von der Autorin kannte ich Legend 1 und dieses Buch hat mich alles andere als beeindruckt, zu sehr an den Haaren herbeigezogen war die krude und ziemlich holprig geschriebene Geschichte. Hier jedoch merkt man, dass sich die Autorin weiterentwickelt hat. Ihr Schreibstil ist flüssig und man wird schnell in die Handlung gezogen, tatsächlich ist die Story, wenn man nicht zu sehr darüber nachdenkt, äußerst unterhaltend. Störend empfand ich zum Beispiel, dass gerade anfangs für Emika alles zu glatt ging; plötzlich war sie all ihre Sorgen los und ein VIP. Auch die Lovestory war alles andere als überzeugend, was sogar Mitleser anmerkten, die sehr viele Liebesgeschichten lesen. Und wenn im zweiten Band nicht ein paar sehr viele, sehr logische Erklärungen folgen, dürfte es auch an dieser Front stark hapern, auch wenn ich das jetzt noch nicht in die Bewertung mit einfließen lasse, immerhin weiß ich ja noch nicht alles. Trotzdem hat es Spaß gemacht zu lesen und ich bin neugierig auf den Finalband (Bonuspunkte, dass es nicht künstlich auf eine Trilogie gezogen wird). 3,5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 29.12.2018

Unterhaltsam mit ein paar Schwächen

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3.5

Auch wenn ich selbst kein großer Computerspieler bin, hat mich das Buch sehr neugierig gemacht und ich war gespannt was mich erwartet.

Der Einstieg in das Buch war gelungen und man war schnell in ...

3.5

Auch wenn ich selbst kein großer Computerspieler bin, hat mich das Buch sehr neugierig gemacht und ich war gespannt was mich erwartet.

Der Einstieg in das Buch war gelungen und man war schnell in der Geschichte drin. Was ich allerdings ein wenig vermisst habe, war ein detaillierteres world-building. Ich stelle mir immer gerne vor wie die Welt aussieht, wie sie funktioniert usw., da haben mir hier ein paar Informationen gefehlt.

Das Buch hat einige spannende Elemente und ich war neugierig was es mit dem geheimnisvollen Hacker auf sich hat, den Emika aufspüren soll. Dies hat die Spannung zeitweise für mich recht hoch gehalten, aber war dann leider irgendwann auch sehr vorhersehbar und die Enthüllung entsprechend keine Überraschung mehr.

Die Spielelemente waren nicht zu übertrieben in die Geschichte integriert und konnte mich noch unterhalten, auch wenn ich den Hype das Spieles und manche Elemente nicht nachvollziehen konnte.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr schnell und nahm im letzten Drittel relativ viel Raum ein. Für mich war diese jedoch für den Verlauf der Geschichte unnötig und ich hätte sie nicht unbedingt gebraucht.

Generell konnte mich das Buch, abgesehen von ein paar Logiklücken und einigen offenen Fragen, gut unterhalten und ich bin gespannt wie die Geschichte im zweiten und finalen Teil weitergeht.