Cover-Bild Fleisch essen für Vegetarier

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Benevento
  • Genre: Ratgeber / Essen & Trinken
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 15.03.2018
  • ISBN: 9783710900334
Marissa Landrigan

Fleisch essen für Vegetarier

Meine Suche nach einer ethischen und nachhaltigen Ernährung
Karoline Zawistowska (Übersetzer)

Ein guter Mensch isst nur Gemüse - oder?

Einfach auf Fleisch zu verzichten war für Marissa Landrigan lange die Lösung, um das Gefühl zu haben, verantwortungsvoll zu leben. Doch je mehr sie sich mit dem Thema beschäftigt, desto weniger Orientierung liefert ihr der Vegetarismus. Schonungslos ehrlich und ohne einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben, schildert sie ihre lange Reise von der ahnungslosen zur informierten Verbraucherin: Als ich das Blut an meinen Fingern sah, wurde mir klar, dass ich mich nicht länger von der Tatsache würde abwenden können, dass Tiere sterben, damit wir sie essen können. Selbst wenn wir kein Fleisch essen, müssen wir uns bewusst sein, dass unsere Handlungen zum Tod von Tieren beitragen. Wenn wir uns eingestehen, dass wir ein Teil des Lebens sind, müssen wir uns auch eingestehen, dass jede Handlung, durch die wir Nahrung gewinnen, das Gleichgewicht dieses Lebens beeinflusst.

Die inspirierende Geschichte einer tierlieben Vegetarierin, die auf der Suche nach einer ethischen und nachhaltigen Ernährung wieder zum Fleischessen findet.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2018

Vom Einfluss anderer und dem unreflektierten Mitmachen....

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Marissa Landrigan erzählt, wie sie von kleinauf Hausfrauenarbeiten wie Kochen ablehnte, lieber unter dem Tisch saß als mitzuhelfen, saftiges Fleisch liebte und es genoss, den Fleischsaft herauszusaugen. ...

Marissa Landrigan erzählt, wie sie von kleinauf Hausfrauenarbeiten wie Kochen ablehnte, lieber unter dem Tisch saß als mitzuhelfen, saftiges Fleisch liebte und es genoss, den Fleischsaft herauszusaugen. Sie beschreibt einzelne Phasen ihrer Kindheit, Jugend und dem Erwachsenwerden, in denen sie, irgendetwas mitmachte, was gerade alle in ihrem Umfeld machten, ohne dass sie sich selber ganz bewußt dafür entschieden hat, beispielsweise Tatoos und Piercings stechen lassen, gemeinsamen Demos besuchen oder sich vegetarisch ernähren, obwohl sie sich eigentlich vor Gemüse ekelt, nicht selber kocht und auf fettige Fertigprodukte zurückgreift. Als ihr vegetarisch lebender Freund, wie vor der Kurzbeziehung angekündigt, nach Montana zieht, reist sie ihm hinterher; es kommt zu Konflikten und einer neuen Bekanntschaft mit einer Jägerin und Fleischliebhaberin, die meint, sie wisse nicht, ob sie mit einer Vegetarierin befreundet sein könne... und plötzlich erinnert die Autorin sich daran, wie sehr sie Fleisch und den Bratensaft liebt und vermißt hat....

Obwohl mir klar war, dass es sich um eine ganz persönliche Geschichte handeln würde, war ich davon ausgegangen, dass fundierte Aussagen und Fachwissen bzw. Information, also ein gewisser sachlicher Anteil, miteinfließen würden. Die erzählte Lebensgeschichte fand ich ziemlich langweilig und in großen Abschnitten hat es mir einiges abverlangt, weiterzulesen. Eigentlich wird hier eher eine Geschichte vom Mitmachen, was alle machen ohne darüber nachzudenken und dem Erwachsenwerden erzählt.