Cover-Bild Der Tannenbaum des Todes
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 01.10.2019
  • ISBN: 9783426524343
Markus Heitz

Der Tannenbaum des Todes

Mehr als 24 schwarzhumorige Weihnachtsgeschichten
Geschenkejagd, ein Rentierschlitten mit Startproblemen und verfluchte Christbaumkugeln
– mehr als 24 schaurig-schöne Kurzgeschichten für ein rabenschwarzes Fest der Liebe

Bestsellerautor Markus Heitz erzählt in dieser ganz besonderen Weihnachts-Anthologie von einem Mädchen, das nicht nur den Nikolaus das Fürchten lehrt, weil sie statt dem gewünschten X-Mas-House-Of-Horror einen rosafarbenen Pullover bekommt, vom Treiben der Unheiligen drei Könige oder dem egoistischen Weihnachts-Muffel Quentin, dem eine Kita-Theater-Truppe mit einer ganz besonderen Vorstellung die Ehrfurcht vor dem Fest einbläut. In "Der Tannenbaum des Todes" wird das Beste aus zehn Jahren eines einmaligen Weihnachts-Live-Events erstmals in einem Buch versammelt!

Von bitter-böse über gruselig bis fies & witzig: Mit diesen Weihnachts-Kurzgeschichten von Bestsellerautor Markus Heitz werden nicht nur Fantasy-Fans ihren Spaß haben, sondern alle, die zum Fest mal eine Pause von allzu viel Besinnlichkeit brauchen. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2020

Irrwitzig und urkomische Geschichten

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Meine Meinung

Für Bestsellerautor Markus Heitz heißt es seit zehn Jahren in der Weihnachtszeit »Böser die Glocken«, einem Zusammenschluss mit einem Gastronomen zu einer Abendveranstaltung mit gutem Essen ...

Meine Meinung

Für Bestsellerautor Markus Heitz heißt es seit zehn Jahren in der Weihnachtszeit »Böser die Glocken«, einem Zusammenschluss mit einem Gastronomen zu einer Abendveranstaltung mit gutem Essen und etwas anderen Geschichten zur besinnlichen Adventszeit. In der seiner Anthologie »Der Tannenbaum des Todes« sind nun über vierundzwanzig dieser skurrilen und schwarzhumorigen Kurzgeschichten und Gedichte versammelt, um die Leserherzen mit abgefahrenen Weihnachtsstorys zu erheitern. Als kleine Bonuszugabe gibt es im Anschluss Menüvorschläge aus den vergangenen Veranstaltungen, die für eine tolle Inspirationsquelle für ein festliches Menü dienlich sind.

Die heitz’schen Erzählungen und Gedichte eigenen sich wunderbar als Lese-Adventskalender, ich würde sogar dazu raten die bissigen Geschichten nicht alle auf einmal zu vernaschen, sondern sich die einzelnen Episoden lieber etwas einzuteilen, um länger von den verrückten wie kreativen Einfällen zehren zu können. Mit den Geschichten lässt sich der übertriebene Weihnachtsstress mit dem Mantel der Vergessenheit einhüllen und sorgt durch bitterböse und überzogen ironische Betrachtungen für köstliche Lacher.

Jede Erzählung ist etwas anders gestrickt und so kommt es natürlich, dass man wie in einer Pralinenschachtel seine Lieblinge findet, aber auch mal eine Story-Praline dabei sein kann, die einem nicht gar so exquisit mundet. Mich persönlich haben die Geschichten, unter denen sich zwischen all dem Klamauk auch kritische gesellschaftliche Betrachtungen finden lassen und es sich auf menschliche Abgründe blicken lässt, allesamt auf ihre Art gut unterhalten. Sicherlich haben die vielen Lacher für ein paar hübsche Lachfältchen mehr gesorgt.

Von einer ausufernden Weihnachtsfeier im Betrieb über einen türkischen Mitbürger der sich gerne integrieren möchte und bei den Sitten und Gebräuchen der Winterräumarbeit sein Bestes gibt, um dabei dennoch kläglich zu scheitern, bis hin zum idyllischen familiären Weihnachtsessen, bei dem die Familie es doch nur aufs Erbe abgesehen hat. Natürlich erfährt man aber auch, was es mit dem Tannenbaum des Todes auf sich hat.

Dieses Buch gefällt sicherlich nicht nur Weihnachtsmuffel und Besinnlichkeitsverweigerern, sondern auch allen die das Treiben um das Fest der Liebe nicht ganz so bierernst nehmen. Zu den kuriosen Erzählungen und Gedichten gibt es von Ingo Römling viele kleine schwarz-weiß Illustrationen.

Fazit

Irrwitzig und urkomische Geschichten, bei denen Markus Heitz so manche Auswüchse des Weihnachtsfestes gekonnt auf die Schippe nimmt.

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Weihnachtstombola beim TV 2014 Blau-Gelb-Grün-Schwarz-Weiß-Schraffiert

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In diesem Buch findet man die skurrilsten und schwarzhumorigsten Geschichten über Weihnachten, von verfluchten Weihnachtsbaumkugeln bis hin zum Kalender mit der Nummer Eins. Die Geschichten sind durchaus ...

In diesem Buch findet man die skurrilsten und schwarzhumorigsten Geschichten über Weihnachten, von verfluchten Weihnachtsbaumkugeln bis hin zum Kalender mit der Nummer Eins. Die Geschichten sind durchaus teilweise bitterböse, aber auch sehr humorvoll.

Allein den Titel des Buches finde ich ja schon echt lustig, von daher war ich hier auf den Inhalt echt gespannt. Von Markus Heitz hab ich bislang noch kein Buch gelesen, insofern war es eine Premiere.

Die einzelnen Geschichten im Buch sind nicht wirklich zusammenhängend, so dass man das Buch nicht am Stück lesen muss, sondern auch einfach immer mal wieder hineinlesen kann. Habe ich aber nicht gemacht, ich habe es relativ am Stück gelesen. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, gut verständlich, hin und wieder mal längere, verschachtelte Sätze, aber das war für mich in Ordnung. Sprachlich war alles gut verständlich, vom Inhalt her manchmal etwas ausufernd bzw. sehr umschreibend. Ausufernd ist ja an manchen Stellen auch einfach passend und in Ordnung, gerade bei dieser Art von Geschichten.

Die Geschichten sind sehr unterhaltsam, manche schon arg böse und wirklich fies. Oftmals hat man ein gutes Gefühl, was sich dann aber wieder komplett wandelt – die Geschichte angehend. Natürlich sind alle Geschichten mit weihnachtlichem Hintergrund, was einen durchaus in Weihnachtsstimmung versetzt. Bei manchen Erzählungen findet man dann typisch deutsche Klischees mit umgesetzt, was auch sehr unterhaltsam ist. Andere Geschichten habe ich als teilweise ein wenig zu viel des Guten, als zu überdreht, empfunden. Muss man eben auch einfach mögen, finde ich. Für mich war es ein lustiges Buch im Gesamten, bei dem mir die ein oder andere Geschichte vielleicht einen Ticken zu langatmig war (ja, auch Kurzgeschichten können das sein), manche schon krass überdreht waren – was sehr lustig, aber auch schnell mal zu viel sein kann.

Alles in allem war es ein sehr unterhaltsames, lustiges Buch mit wirklich krassen schwarzhumorigen Weihnachtsgeschichten, die man zügig lesen kann. Mich hat es ein wenig gestört, dass manches einfach sehr überzogen dargestellt war, mir das einfach zu Viel des Guten war. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 25.12.2019

Böser die Glocken

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Ich lese selten Fantasy und kenne die Bücher von Markus Heitz bisher nicht. Aber ich den Autor schon bei einigen Veranstaltungen erleben dürfen und mag seinen Humor.
In diesem Buch gibt es mehr als vierundzwanzig ...

Ich lese selten Fantasy und kenne die Bücher von Markus Heitz bisher nicht. Aber ich den Autor schon bei einigen Veranstaltungen erleben dürfen und mag seinen Humor.
In diesem Buch gibt es mehr als vierundzwanzig Geschichten und Gedichte zum Thema Weihnachten (ich habe nicht durchgezählt, wie viele es wirklich sind), die seinen schrägen und bösen Humor zeigen und auch schon mal gruselig daherkommen. Für alle die Weihnachtsbesinnlichkeit mögen: Seid gewarnt – es wird auf keinen Fall besinnlich!
Mir haben die meisten Geschichten gut gefallen und ich habe mich prächtig amüsiert. Nicht jeder bekommt Weihnachten das, was er erwartet und dann bekommt der Nikolaus das Fürchten gelehrt. Auch ein Weihnachts-Menu sorgt schon mal für die Flucht der lieben Verwandten. Und wenn dann der Rentierschlitten nicht in die Puschen kommt oder ein Tannenbaum Störungen verursacht, dann läuft eben alles anders als gedacht.
Es geht unterhaltsam und sehr humorvoll zu, allerdings mit einem speziellen, etwas schwarzem Humor. Mir hat das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 20.12.2019

Wer schwarzen Humor mag, ist hier genau richtig

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In diesem Buch erhält der Leser mehr als vierundzwanzig Geschichten rund um Weihnachten. Allerdings sind diese Geschichten mal einfach etwas anderes, denn wir finden hier kleine Mädchen, die sich nicht ...

In diesem Buch erhält der Leser mehr als vierundzwanzig Geschichten rund um Weihnachten. Allerdings sind diese Geschichten mal einfach etwas anderes, denn wir finden hier kleine Mädchen, die sich nicht unbedingt ein pinkes Barbiehaus wünschen oder Weihnachtsmänner, die in ihrem Sack keine richtigen Geschenke transportieren. Wer kennt sie nicht, die “Unheiligen Drei Könige” oder die Weihnachtsmuffel?
Meine Meinung

Eigentlich bin ich jemand, der eher ungern Kurzgeschichten mag, aber da auf diesem Buch Markus Heitz steht, musste ich einfach wissen, was er sich für Weihnachtsgeschichten ausgedacht hat.
Wer Heitz und seinen Schreibstil mag, findet hier schnell passende Geschichten für sich. Sollte man aber lieber Besinnliches oder Romantisches mögen, wäre das nicht unbedingt der richtige Buchtipp. Ich habe den größten Teil der Geschichten gemocht und ja, Heitz trifft mit seinem sehr schwarzen Humor genau meinen Geschmack und ich habe hier häufiger laut lachen müssen.
Markus Heitz widmet sich hier den unterschiedlichsten Charakteren, von kleinen Mädchen, die genau wissen was sie wollen und was nicht, über kurioses Geschehen auf Weihnachtsfeiern und noch vieles mehr. Hier wird wohl jeder, der auch eine dicke Portion schwarzen Humor mag, die richtige Geschichte finden. Mal sind sie düster, mal gruselig, mal einfach böse und gemein, die Geschichten wechseln sich ab und bieten auch dabei ganz viel zu entdecken.
Mein Fazit

Allzu viel gibt es hier gar nicht zu erzählen, aber ich denke, dass gerade Fans des Autors hier viel Freude bei der Lektüre dieses etwas anderen Adventskalenders haben werden. Mich konnten nicht alle Geschichten gleich gut unterhalten oder fesseln, was ja bei Kurzgeschichten in einem Band nicht verwunderlich ist. Wer allerdings auf der Suche nach einem unterhaltsamen Weihnachtsbuch der anderen Art ist, sollte hier mal reinschnuppern.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Von andachtsvoller Weihnacht keine Spur, hier wird es dunkel, teuflisch schwarz und satirisch

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Von Markus Heitz erscheint im Knaur Verlag unter dem Titel "Der Tannenbaum des Todes" eine Sammlung von Kurzgeschichten und Gedichten, die zwar im weihnachtlichen Umfeld spielen, aber eher rabenschwarz ...

Von Markus Heitz erscheint im Knaur Verlag unter dem Titel "Der Tannenbaum des Todes" eine Sammlung von Kurzgeschichten und Gedichten, die zwar im weihnachtlichen Umfeld spielen, aber eher rabenschwarz und fies als andachtsvoll sind.


Für alle, die mal in der Weihnachtszeit übermäßiger Besinnlichkeit entfliehen wollen, bringen diese bitterbösen, fiesen und auch witzigen Geschichten Abwechslung und Überraschungen der besonderen Art ins Spiel.


Auszug aus dem Adventsmenü-Gedicht:

"Es gibt heißes, warmes, kaltes Wasser für Veganer und Allesfresser.

Die Schmarotzer schaun betroffen leider gänzlich unbesoffen, auf die Teller heißen Nass´.

Muddi lächelt und hat Spaß. Zitat Seite 203


Mit dieser Anthologie gibt sich Markus Heitz betont düster und erzählt damit Weihnachtsgeschichten in Kurzform der nicht sehr besinnlichen Art. Statt einem gutherzigen Nikolaus lässt er den Jul-Dämon Krampus agieren und unterhält damit natürlich fies und düster, aber auch mit gewissem Witz und schwarzem Humor. Wenn denn das Schneeräumen schon für Kleinkrieg unter Nachbarn sorgt, ist es mit dem Weihnachtsfrieden auch nicht weit her.


Es gibt weit mehr als 24 Geschichten und so kann man das Buch in der Adventszeit täglich als Kurzlektüre genießen oder eben je nach Zeit auch ein paar mehr. Manche Gedichte sind Umdichtungen zu bekannten Reimen und Liedern, die dann einen bösen Charakter annehmen oder zumindest nicht mehr so friedlich sind wie ursprünglich. Markus Heitz hat hier wirklich seine Fantasie spielen lassen und überall groteske, fiese oder absurde Szenen eingebaut.


Es gibt vielfältige Geschichten, nicht alle haben mich vollkommen vom Hocker gerissen, gefallen haben mir die Geschichten "Schick essen gehen", "Gepäckproblem", "Und es begab sich zu einer Zeit" und "Kaminproblem" am besten gefallen. Auch "Die Wahrheit über die weisen Waisen" habe ich aus diesem Blickwinkel noch nicht gesehen. Wenn man diese Geschichten liest, ist man über die düstere Entwicklung teilweise recht überrascht, denn einige Geschichten fangen recht friedlich an. Wenn Nikoläuse in Ausbildung sind, nennt man sie übrigens laut Heitz "Azubilaus", das war mir auch neu. Herrenloses Gepäck sorgt ja in Bahnhöfen für viel Aufregung, auch dazu hat der Autor eine Story mit einem herumstehenden Weihnachtsmannsack eingebracht. Es gibt einfach für jeden Geschmack die passende Geschichte oder auch mal ein Gedicht.


Auch wenn es hier ziemlich teuflisch und fies zugeht, friedliche Weihnachten kann man trotzdem feiern. Dieses Buch bringt mit einigen Überraschungen und humorvollen Varianten bekannter Gedichte und Geschichten den Leser zum Lachen und Staunen.