Cover-Bild Die Enthusiasten
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24,00
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  • Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 12.02.2026
  • ISBN: 9783869713304
Markus Orths

Die Enthusiasten

Roman

Glauben Sie uns: Der irrwitzigste Lesespaß seit Langem! Für alle, die die Welt der Literatur lieben!

Ein erzählerisches Feuerwerk über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Und über drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und ein großer Verlust. 

Was haben ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy , eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt, eine nordenglische Kleinstadt und ein sensationeller Fund gemeinsam?

Sie kommen in »Die Enthusiasten«   vor, dem wahrscheinlich turbulentesten und gewagtesten Roman seit Langem, der auf halsbrecherische Weise die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen kann und was menschengemachte Kunst ist. Auch dabei: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2026

Durchgeknallte Geschichte

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Das knallige Cover und der Klappentext haben mich eingeladen dieses total durchgeknallte Buch zu lesen. Und zwar mit Freude. Für mich ist es eine sehr gelungene und lustige (Buchbekloppte) Familiengeschichte. ...

Das knallige Cover und der Klappentext haben mich eingeladen dieses total durchgeknallte Buch zu lesen. Und zwar mit Freude. Für mich ist es eine sehr gelungene und lustige (Buchbekloppte) Familiengeschichte. Also genau mein Fall als Bücherbekloppte. Wenn man sich erstmal auf diese Geschichte eingelassen hat, macht die Sprachgewaltige und Kuriose Idee wirklich viel Spaß. Ich finde es ist eine skurrile Mischung aus Charles Dickens 'Pickwickier'; John Irving und Sebastian Fitzek's witzigen Kein-Thriller Büchern. Ich hatte erst ein wenig Sorge, dass das Buch nicht hält was es versprach, aber ich wurde nicht enttäuscht. Es ist gut möglich, das es nicht allen gefällt. Aber wenn man solche Geschichten mag, sollte man es unbedingt lesen. Ich hatte drei sehr vergnügliche Tage mit diesem Buch und ich wünsche allen sehr viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Auf diese Geschichte muss man sich einlassen

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In der Geschichte geht es um eine ziemlich besondere Familie, die in großen Mengen Bücher sammeln und wo Geschichten zum Leben erweckt werden. Mittendrin sind drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet ...

In der Geschichte geht es um eine ziemlich besondere Familie, die in großen Mengen Bücher sammeln und wo Geschichten zum Leben erweckt werden. Mittendrin sind drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und der große Verlust ihrer Mutter und ihr Vater ist seitdem auch nicht mehr glücklich.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte, wo man sich drauf einlassen muss und am Ende wird man aus meiner Sicht belohnt. Das Thema Sprache steht in der Geschichte in Vordergrund und viele Bücher. Aber ich habe mich hier persönlich angesprochen gefühlt, ich habe auch eine große Büchersammlung und liebe es meinen Wortschatz zu erweitern. Zudem ist die Geschichte nicht nur ernst sondern auch humorvoll. Von mir gibt es sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Denn ein wenig Geduld beim Lesen zahlt sich auf jeden Fall aus.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Verrückte Welt

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Das Buch die Enthusiasten von Markus Orth ist genau wie das bunte Cover ein wahres Kunstwerk.Der Protagonist des Buches Vince Bär der auch Shanty genannt wird ist ein großer Buch Liebhaber genauso ...

Das Buch die Enthusiasten von Markus Orth ist genau wie das bunte Cover ein wahres Kunstwerk.Der Protagonist des Buches Vince Bär der auch Shanty genannt wird ist ein großer Buch Liebhaber genauso wie seine Bücherverrückte Familie.Der Rest der Familie besteht aus den Eltern und seinen drei Geschwistern die alle einen ziemlich verschiedenen Charakter haben.Ihr Leben wird jedoch von dem Verschwinden der Mutter die das von Büchern vollgestopfte Hexenhaus verlassen hat überschattet.Der Schreibstil des Autors ist besonders und an manchen Abschnitten auch nicht so einfach zu folgen.Wenn man sich sich jedoch erst einmal warm gelesen hat wird man von der Geschichte regelrecht überrollt.Ein Buch voller irrwitziger Ideen und überraschenden Wendungen.Ein absolutes Erlebnis mit einer enormen Sprachgewalt und so ganz anders wie alle anderen Bücher die ich gelesen habe.Mich hat das Buch beeindruckt und sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

irre und liebenswert

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Die Enthusiasten ist ein großartiges, völlig verrücktes und dabei unglaublich liebenswertes Buch. Eines von denen, bei denen man als Leser:in irgendwann merkt: Entweder man lässt sich darauf ein – oder ...

Die Enthusiasten ist ein großartiges, völlig verrücktes und dabei unglaublich liebenswertes Buch. Eines von denen, bei denen man als Leser:in irgendwann merkt: Entweder man lässt sich darauf ein – oder man scheitert. Ich habe mich sehr gern darauf eingelassen.

Im Zentrum steht eine höchst ungewöhnliche Familie, in der Sprache, Geschichten und Bücher nicht einfach wichtig sind, sondern alles bedeuten. In diesem Haushalt hängen Bücherkonstruktionen von der Decke, Geschichten werden nicht nur erzählt, sondern gelebt, und Regeln der Realität gelten höchstens eingeschränkt. Drei Geschwister verbindet eine enge, fast symbiotische Beziehung, die von einem schmerzhaften Verlust überschattet wird – ein emotionaler Kern, der dem ganzen erzählerischen Wahnsinn Halt gibt.

Der Roman springt mit Begeisterung zwischen Figuren und Ideen: Ein fanatischer Laurence-Sterne-Leser begibt sich auf die absurde Suche nach einem angeblich verschollenen Band von Tristram Shandy, eine Teilchenphysikerin lauscht tief unter der Erde auf die leisesten Spuren Dunkler Materie, ein Filmbegeisterter tüftelt an radikalen Experimentalfilmen. Dazu kommen eine geheimnisvolle Thailänderin, eine verschwundene, buchverliebte Mutter und ein Vater, der ausschließlich auf Fragen antwortet, die noch nie gestellt wurden. Klingt wild? Ist es auch.

Und genau das ist die große Stärke dieses Romans: Markus Orths feiert Sprache, Erzählen und menschliche Obsessionen mit einem spürbaren Enthusiasmus. Die vielen Sprachspiele, gedanklichen Schleifen und erzählerischen Experimente machen ungeheuren Spaß. Man merkt auf jeder Seite, wie sehr hier jemand Sprache liebt – und das steckt an. Wäre Markus Orths mein erklärter Lieblingsautor, ich hätte vermutlich genauso fanatisch, verspielt und kompromisslos gehandelt wie seine Figuren.

Gleichzeitig ist Die Enthusiasten kein leichtes Buch. Es fordert Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, sich auf Chaos einzulassen. Nicht jede Idee zündet sofort, nicht jede Abschweifung fühlt sich notwendig an. Aber selbst dann bleibt das Gefühl: Hier passiert etwas Besonderes.

Unterm Strich ist Die Enthusiasten ein Roman für Menschen, die Bücher lieben, Sprache feiern und Freude daran haben, wenn Literatur ihre eigenen Grenzen infrage stellt. Großartig, mutig, ein bisschen irre – und genau deshalb so lesenswert.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Wenn Begeisterung zur Lebensform wird

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Was für ein Ritt. Ein Roman, der so tut, als hätte er drei Espressi zu viel getrunken – und genau deshalb unfassbar lebendig ist.

„Die Enthusiasten“ von Markus Orths, erschienen bei Galiani Berlin (Kiepenheuer ...

Was für ein Ritt. Ein Roman, der so tut, als hätte er drei Espressi zu viel getrunken – und genau deshalb unfassbar lebendig ist.

„Die Enthusiasten“ von Markus Orths, erschienen bei Galiani Berlin (Kiepenheuer & Witsch), ist kein Buch, das man mal eben so wegliest. Es ist ein erzählerisches Feuerwerk, das ständig Funken schlägt. Da hängen Bücherplateaus von der Decke, da jagt ein Sterne-Fan dem angeblichen zehnten Band von „Tristram Shandy“ hinterher, als hinge das Seelenheil daran, und irgendwo tief unter der Erde lauscht eine Teilchenforscherin der Dunklen Materie. Klingt verrückt? Ist es auch. Und genau das macht so einen Spaß.

Diese Familie ist ein Kosmos für sich. Drei Geschwister, verbunden durch Liebe und Verlust, eine Mutter, die so sehr in Büchern lebt, dass sie irgendwann selbst zur Legende wird, und ein Vater, der nur auf Fragen antwortet, die noch nie gestellt wurden. Man liest das und denkt: Das ist komplett drüber. Und gleichzeitig trifft es mitten ins Herz.

Orths lotet die Grenzen des Erzählens aus, spielt, übertreibt, stapelt Ideen übereinander wie Bücher auf einem wackeligen Tisch – und trotzdem fällt nichts um. Hinter all dem literarischen Wahnsinn steckt eine zarte Geschichte über Familie, Begeisterung, Verlust und diese brennende Liebe zur Kunst, die manchmal alles verschlingt.

Manchmal musste ich kurz Luft holen, weil der Roman so viel will. Aber genau dieses Wollen, dieses hemmungslose Draufloserzählen, macht ihn besonders. Kein glattgebügelter Wohlfühlroman, sondern ein wildes, kluges, mutiges Stück Literatur.

Ein Buch für alle, die Geschichten nicht nur lesen, sondern feiern.

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