Cover-Bild Ein Himmel aus Lavendel

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond-Verlag
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 284
  • Ersterscheinung: 12.10.2016
  • ISBN: 9783959919159
Marlena Anders

Ein Himmel aus Lavendel

Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?

Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.

Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2018

Sehr gelungen, auch wenn die Schwere zu schaffen macht

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Das Cover dieses Buches ist unwahrscheinlich schön und hat mich sofort angezogen. Der Inhalt klang genauso vielversprechend und obwohl es mir gefallen hat, hatte ich damit doch so meine Probleme.
Was würdest ...

Das Cover dieses Buches ist unwahrscheinlich schön und hat mich sofort angezogen. Der Inhalt klang genauso vielversprechend und obwohl es mir gefallen hat, hatte ich damit doch so meine Probleme.
Was würdest du für die Menschen die du liebst tun?
Deine Seele verkaufen?
Sowas ist leicht dahingesagt, aber was ist, wenn man es wirklich tut.
Emery steht an diesem Punkt. Sie hat nie ein leichtes Leben gehabt, was man im Laufe des Buches immer wieder erfährt.
Ihre ganze Seele, ihr ganzes Sein istv getrieben von Verzweiflung und Hoffnung auf Besserung. Es schmerzt, wenn man ihren Weg verfolgt. All die Qual, die Zerrissenheit brechen ihren Bahn und lassen einen in die Geschichte abtauchen.
Emery ist ansich eine wirklich tolle Protagonistin, die mich ihre tiefe Emotionen spüren lassen konnte.
Jedoch kam sie mir das ganze Buch über einfach nicht nahe. Sie hat mich berührt, keine Frage. Jedoch hatte ich das Gefühl, ich könnte sie nicht greifen. Sie blieb immer auf Abstand. Was ich wirklich schade fand. Das, womit sie sich rumschlägt, ist nicht einfach. Man sucht nach Erlösung, Besserung, einen Weg aus dieser Dunelheit.
Doch gibt es den tatsächlich?
Oder ist ihr Ende längst beschlossen?
Den Fluch empfand ich sehr interessant und wollte mehr darüber erfahren. Die Hintergründe erfährt man nach und nach und kann sich demzufolge damit auch auseinandersetzen.
Doch leider wurde für mich die Geschichte mitunter etwas langatmig. Was jetzt nicht an der Grundthematik liegt, denn diese ist wirklich interessant. Es ist eher dieses Schwere, drückende, das mich immer wieder stocken ließ. Es hat mich runtergezogen in einen Strudel aus Düsternis und Qual.
Es gab jedoch auch Momente , die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Ascher, Caia und Rhys haben mein Herz aufblühen lassen. Sie sind mir sofort in Fleisch und Blut übergangen. Ich mochte sie unheimlich gern. Sie haben das ganze etwas erleichtert und ich empfand es sehr erfrischend.
Die Spannung ansich ist von Anfang an gegeben. Mit jeder Zeile entdeckt man neue Herausforderungen, neue Abenteuer und neue Wagnisse und Konflikte die man eingehen muss. Dabei sind vor allem die Emotionen unheimlich gut spürbar.
Emery tat mir im Laufe des Geschehen immer mehr leid und ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert.
Aber hier ist nie etwas einfach.
Die Autorin hat Wendungen eingebaut, die mich sehr überrascht haben. Einerseits fand ich es schlüssig, aber andererseits hat es mir einen völlig neuen Blickwinkel verschafft, was sehr gut gelungen ist. Aber dann dachte ich wieder, wie kann sie mir das jetzt antun?
Es ist ein Buch in dem die tiefste Dunkelheit, die Abgründigkeit sehr gut zum Vorschein kommt. Es zeigt uns Dinge auf, die man nicht sehen will und doch muss.
Ein erster Band, der durchaus gelungen ist. Beim Ende jedoch dachte ich wirklich, das ist jetzt nicht ihr Ernst.
Das hat mich nämlich wirklich getroffen.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Emery, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt.
Die Charaktere sind ausdrucksstark und verstehen es , für sich einzunehmen.
Manche von ihnen wirken jedoch noch etwas blass, aber ich denke im Folgeband wird man mehr darauf eingehen.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.
Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend gehalten.
Das Cover mit der Maske passt wirklich gut, da es eine zentrale Rolle spielt, anderseits hätte ich mir da, aber auch mehr Düsternis gewünscht. Der Titel passt jedoch ohne Wenn und Aber.

Fazit:
Ein erster Band der durchaus gelungen ist. Ich hatte jedoch mit der Schwere so meine Probleme und leider auch mit Emery.
Es ist jedoch eine sehr interessante Story, die mit Wendungen einhergeht, die einfach überraschen und sprachlos machen.
Es gibt Charaktere, die haben mich wirklich verzaubert und Emotionen, die immer wieder ihren Bahn brechen.

Veröffentlicht am 03.03.2018

Außen und innen wunderschön

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Cover:
Das Cover ist ein echter Hingucker und mit ein Grund dafür, dass ich auf das Buch aufmerksam geworden bin.

Inhalt:
Siehe Klappentext.

Emery ist mit einem Fluch belegt und kann sich in einen Phoenix ...

Cover:
Das Cover ist ein echter Hingucker und mit ein Grund dafür, dass ich auf das Buch aufmerksam geworden bin.

Inhalt:
Siehe Klappentext.

Emery ist mit einem Fluch belegt und kann sich in einen Phoenix verwandeln, was sie vor allem in Gefahrensituationen tut. Doch dies hat zur Folge, dass sie sich immer mehr verändert und irgendwann wird dies dazu führen, dass sie tagsüber zu Stein wird und nur nachts ein "Mensch" sein wird, so wie ihre drei Freunde, die auch mit diesem Fluch belegt sind. Sie sucht einen Weg, ihre Verwandlung aufzuhalten bzw. ihren Fluch aufzuheben.
Ob und wie Emery ihre Verwandlung aufhalten kann und/oder den Fluch loswerden kann, müsst ihr selber rausfinden :)

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, das Buch lässt sich schnell wegsuchten. Emery lebt in einer Stadt, die an Venedig angelehnt ist mit ihren Kanälen und Gondeln, was mir sehr gefallen hat. Auch ist es schön zu erleben, wie sie immer mehr zu einer starken und unabhängigen Persönlichkeit im Laufe der Geschichte wird.

Zum ersten Mal sind mir in einem Buch Gargoyles begegnet, auch wenn dieser Name nicht verwendet wird. Allen die gerne eine neue und andere Geschichte lesen möchten, empfehle ich dieses Buch.

Veröffentlicht am 07.02.2018

Ein sehr interessantes neues Venedig

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Ein Himmel aus Lavendel ist der Auftakt zur Trilogie von Marlena Anders und handelt um die Taschendiebin Emery, die ein großes Geheimnis besitzt. Das Cover ist wirklich sehr schön und mit dem schwarzen ...

Ein Himmel aus Lavendel ist der Auftakt zur Trilogie von Marlena Anders und handelt um die Taschendiebin Emery, die ein großes Geheimnis besitzt. Das Cover ist wirklich sehr schön und mit dem schwarzen Kleid und der silbernen Maske kommt bereits beim Cover ein schönes italienisches Flair rüber. Auch die Idee ist sehr interessant, wenn auch die Umsetzung noch etwas besser sein könnte...

Emery verlor mit jungen Jahren ihren Vater und muss seitdem ihre Familie versorgen. Das führt natürlich dazu, dass sie jede Chance nutzt, die sie bekommt und gelangt somit in die Hände von Salys, der ihr ein einmaliges Angebot vorschlägt. Im Austausch gegen ihre Seele bekommt sie die Gabe in Flammen auf zu gehen und wie ein Phönix wiederaufzuestehen und dazu kann sie als Taschendiebin noch Geld für ihre Familie, für ihre kleine Schwester Amra, auftreiben. Doch was sie nicht wusste, ist, dass diese Gabe eher ein Fluch ist, der sie immer weiter dem Tode näher bringen soll...

Der Schreibstil ist flüssig und in der Ich-Perspektive begleiten wir Emery im hektischen Treiben in der avizischen Stadt durch die Straßen. Obwohl die Stadt sehr ausschweifend beschrieben wird und ein schönes venedisches Flair mit sich bringt, so plätschert die Handlung bis über die Hälfte des Romans vor sich hin und wenn auch der Schreibstil sehr schön ist, so fesselt er nicht bedingt an das Buch, was ziemlich schade ist, da die Idee ziemlich außergewöhnlich ist.

Emery fristet seit mehreren Jahren ihr Leben als Diebin auf den Straßen Avize und so ist ihr Leben sehr gefährlich und sie muss immer auf der Hut sein. Doch so ein Leben ist nicht gerade schön, denn Emery muss immer mit dem Gewissen leben bald als lebende Statue durch die Nacht zu gehen. So bereut sie es jeden Tag Salys das Versprechen abgenommen zu haben und trotzdem will sie ihrer Schwester Amra ein schönes Leben bescheren. Wenn es doch nur eine Lösung dafür gebe.....

Emery ist meist etwas naiv und ihrer etwas ängstliche Art, die schnell bereut, kann einen sehr schnell auf die Nerven gehen. Sie jammerte oft über ihr Schicksal und auch wenn ich sie verstand, so war der Hintergedanke in meinem Kopf dennoch: Dann ändere doch etwas! Leider besitzt sie erst nach über der Hälfte des Buches den Mut etwas zu verändern und das ist aber dann auch der Moment, in dem es spannender wird und ich Emery mehr mochte.

Nael ist der mysteriöse Fremde, den Emery auf der Straße trifft und sie dennoch interessiert. Er taucht immer wieder an Emerys Seite auf und hilft ihr auf andere Gedanken zu kommen. Bis Emery in einer auswegslosen Situation seine Hilfe sucht und er ihr lebenswichtiger Anker wird. Doch auch er hat ein großes Geheimnis, der mit Emerys Gabe stark verbunden ist...

Nael wird erst ungewöhnlich spät in die Handlung eingeführt und wird nicht stark in der ersten Hälfte des Romans fokussiert. Immer wieder rückt er Emerys Weltansicht gerade und holt sie aus ihren düsteren Gedanken heraus, spielt aber erst etwas später eine wichtige Rolle. Die Szenen mit ihm waren immer geheimnisvoll und seine sanfte Art mochte ich sehr!

Die Idee, die hinter dem Buch steckt und das Setting ist sehr schön und außergewöhnlich und das gefiel mir sehr. Das Ende bewies ebenfalls, dass sie Autorin durchaus spannend schreiben konnte, weshalb ich es umso schader finde, dass es nicht von Anfang an so war. Wenn die erste Hälfte etwas gekürzt worden wäre, hätte ich eindeutig mehr Spaß gehabt, aber da es mir im Großen und Ganzen schon gefiel, gibt es 4****!

Veröffentlicht am 28.06.2017

konnte mich leider nicht überzeugen

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Emery ist einen Pakt eingegangen, den sie mittlerweile bitter bereut. Sie hat zwar eine seltene Gabe erhalten, muss diese aber teuer bezahlen. Sie kann in gefährlichen Situationen in Feuer aufgehen, ähnlich ...

Emery ist einen Pakt eingegangen, den sie mittlerweile bitter bereut. Sie hat zwar eine seltene Gabe erhalten, muss diese aber teuer bezahlen. Sie kann in gefährlichen Situationen in Feuer aufgehen, ähnlich einem Phönix, nur bringt sie jeder Verwandlung näher an den Tod. Sie nutzt diese Gabe, um als Taschendiebin auf Beutezüge zu gehen, um ihrer Familie ein vernünftiges Leben zu bieten. Dann eines Tages trifft sie auf den geheimnisvollen Nael, der ihr einen Ausweg anbietet. Anscheinend gibt es einen Weg aus dem Pakt. Aber Nael sagt ihr nicht die ganze Wahrheit über sich. Kann sie ihm trotzdem trauen?

Dieses Buch ist mir natürlich durch das unglaublich tolle Cover aufgefallen. Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Die Welt in die uns die Autorin entführt, hat mir unheimlich gut gefallen und auch die Grundidee fand ich sehr ungewöhnlich und sehr interessant. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen. Es wird zwar viel erzählt, aber mir bleiben einfach für diesen Teil zu viele Fragen offen.. Es fehlen einfach zu viele Hintergrundinformationen. Auch ist die Handlung eher ruhig, ein bisschen mehr Spannung und Aktion währen nicht schlecht gewesen.
Die Handlung wird aus der Sicht von Emery erzählt. Ich konnte Emery schlecht einschätzen. Sie liebt ihre Familie über alles, aber ich habe mich gefragt, warum sie gerade als Diebin arbeitet. Mit ihrer Gabe hätte sie auch etwas anderes machen können. Das war nicht ganz nachvollziehbar für mich. Wie genau sieht der Pakt aus zwischen ihr und Salys? Am Ende gibt es einen ziemlich fiesen Cliffhanger. Bisher habe ich noch nichts zum Erscheinungsdatum für Teil 2 gehört. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich sagen, ich lese die Reihe nicht weiter. Dafür hat sie mich zu wenig gefesselt. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Eine sehr interessante Geschichte, aber mit ein paar Schwächen

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Die Geschichte klingt unglaublich interessant und das Cover selbst ist ein Eye-Catcher. Leider hat mich die Geschichte selbst nicht komplett von sich überzeugen können.
Emery ist eine Diebin und jede Nacht ...

Die Geschichte klingt unglaublich interessant und das Cover selbst ist ein Eye-Catcher. Leider hat mich die Geschichte selbst nicht komplett von sich überzeugen können.
Emery ist eine Diebin und jede Nacht geht sie auf Beutezüge durch die Stadt. Die Hälfte von allem was sie stiehlt muss sie an Salys abgeben, zu dessen Gruppe von Straßendiebin, sie gehört. Dieser hat ihr damals auch ihre Seele im Tausch gegen eine Gabe abgenommen und um ihrer Mutter und ihrer Schwester zu helfen, ging Emery auf den Deal ein. Sie hat von nun an die Gabe in Flammen aufzugehen und dadurch an einer anderen Stelle wiederaufzutauchen. Doch dauert es immer länger und langsam nähert sie sich ihrem Ende als Verdammte. Erst als sie Nael trifft, fängt sie an zuhoffen, den Fluch hintersich zu lassen. Doch auch er hat seine Geheimnisse.
Die Story spielt in Unarmon, eine fiktive Stadt in dem fiktiven Land Avize. Unarmon erinnerte mich sehr an Venedig, durch die Wasserkanäle und die Gondeln mit denen man sich durch die Stadt bewegen kann. Auch der Rest erinnert einen sehr an die berühmte Stadt in Italien zu einer anderen Zeit.
Die Menschen tragen immer wunderschöne Gewänder und Masken, damit man ihre Gesichter nicht sieht und sie anonym bleiben. Jemanden sein Gesicht zu zeigen ist etwas sehr besonders, denn dadurch kann man den anderen sofort erkennen und auch besser einschätzen. Emery fühlt sich immer sehr unwohl, wenn sie ihre Maske vor anderen Menschen abnehmen soll, nur bei ihrer Schwester macht ihr das nichts aus.
Obwohl die Geschichte aus Emerys Sicht geschildert war, fand ich sie als Charakter trotzdem etwas blass. Ich hatte keinen wirklichen Draht zu ihr und vielleicht hat mich das auch daran gehindert wirklich in die Geschichte hineinzufinden.
Durch die Sprünge bin ich auch aus meinem Lesefluss oftmals rausgekommen. Erst ist sie dort unterwegs und dann kommt der Cut, der nächste Abschnitt oder das nächste Kapitel und plötzlich ist sie ganz woanders. Ich hatte Probleme dem Ganzen wirklich zu folgen und das fand ich Schade. Das Buch war an sich schon spannend und die Geschichte auch interessant und definitiv was anderes, aber erst zum Ende hin hat es die Geschichte geschafft mich wirklich zu packen.