Cover-Bild Ein Himmel aus Lavendel

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 284
  • Ersterscheinung: 12.10.2016
  • ISBN: 9783959919159
Marlena Anders

Ein Himmel aus Lavendel

Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?

Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.

Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 18 Regalen.
  • 6 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2018

Wirr. Emotionslos. Eher unfertig. Schade

1

Auch, wenn mich das Cover eher abgeschreckt hatte, so klang der Klappentext einfach zu gut, um dieses Buch nicht zu lesen.

Protagonistin Emery würde alles für ihre kleine Schwester tun. Um ihre Familie ...

Auch, wenn mich das Cover eher abgeschreckt hatte, so klang der Klappentext einfach zu gut, um dieses Buch nicht zu lesen.

Protagonistin Emery würde alles für ihre kleine Schwester tun. Um ihre Familie versorgen zu können, ging sie also einen Pakt mit Salys ein. Während sie für ihn also Taschendiebin Dinge stehlen soll, bekommt sie die Gabe, bei jeder Gelegenheit in Flammen aufzugehen, um so unbemerkt zu verschwinden und an einem anderen Punkt wieder aufzutauchen. Allerdings ist der Preis dafür alles andere als angenehm, weshalb sie versuchen will, diesen Pakt wieder rückgängig zu machen.

Die Idee ist der Wahnsinn und Emery eine Protagonistin, die durchaus Potential gehabt hätte. Leider war sie mir zu blass dargestellt und ihre Beweggründe nicht immer nachvollziehbar. Auch weitere eingefügte Charaktere werden nicht groß erläutert, weshalb mir immer mehr die Bindung zur Geschichte fehlte.

Und obwohl der Schreibstil einen entspannten Lesefluss ermöglichte, wurde es irgendwann zu wirr und unverständlich. Man ist als Leser in vielerlei Hinsicht auf sich allein gestellt, um die Welt und alles drumherum verstehen zu können, was mir irgendwann nicht mehr möglich war. Nun ist das Buch auch recht dünn und ich denke, wenn man da noch ein wenig mehr zwischenmenschlich hinzugefügt hätte, mehr Struktur ins System und Erklärungen gebracht hätte, hier eine durchweg runde Story entstanden wäre.

So muss ich viele Punkte abziehen, obwohl doch einige Dinge stimmen und gebe dem Buch 3 Sterne.

Veröffentlicht am 13.01.2019

Potential interessanter zu werden.

0


[werbung]
Rezension ? Ein Himmel aus Lavendel
Inhalt:
Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat ...


[werbung]
Rezension ? Ein Himmel aus Lavendel
Inhalt:
Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?

Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.

Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …

Mein Fazit:
Das Cover und auch die Buchgestaltung ansich, ist wie nicht anders zu erwarten wieder einmal wunderschön.

Die Idee hinter der Geschichte, hat mich sofort interessiert. Leider war ich von der Umsetzung nicht ganz so überzeugt.

Besonders am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten in die Geschehnisse einzutauchen und war oft ziemlich verwirrt, was da nun passiert.

Auch kamen oft meines Erachtens nach zu viele/große Sprünge. Logiklücken und Unklarheiten sind die Folge. Etwas verworren.

Die Ausarbeitung der Venedig ähnlichen Stadt und auch die Idee mit den Masken/Kostümen mag ich besonders. Ansich ist das Buch spannend und eine gute Idee, so dass ich dem zweiten Teil gerne noch eine Chance geben würde.

Veröffentlicht am 02.12.2018

Gute Idee, schlechte Umsetzung

0

Meine Meinung

Die Geschichte erzählt von Emery/ Emerie, die zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einem ärmlichen Viertel der Stadt lebt. Um die Familie über Wasser zu halten, muss Emery sich ...

Meine Meinung

Die Geschichte erzählt von Emery/ Emerie, die zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einem ärmlichen Viertel der Stadt lebt. Um die Familie über Wasser zu halten, muss Emery sich den Lebensunterhalt durch Gaunerei verdienen. Eines Tages wird sie bei einem Diebstahl erwischt und entkommt nur knapp ihren Verfolgern. Ohne die Hilfe eines mysteriösen jungen Mannes, der Emery ihre Schlüssel zu warf, wäre die Flucht nicht gelungen. Durch die Schlüssel geht Emerys Körper in Flammen auf und sie erwacht auf einem Lavendelfeld außerhalb der Stadt. Da jeder in der Stadt eine Maske trägt konnte sie ihren Retter nicht erkennen. Eines nachts trifft sie erneut auf den jungen Mann, der sich als Nael vorstellt. Er steckt voller Geheimnisse, die Emery lüften möchte. Doch kann sie ihm vertrauen? Schließlich bekommt sie in seinem Beisein ständig verstörenden Tagträume, in denen Nael sie immer wieder aufs neue ermordet.


Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen jedoch kam er mir teilweise ziemlich unfreundlich und grob rüber, was wohl an der Protagonistin liegt. Ich wurde einfach nicht mit Emery warm. Sie ist naiv, denkt nicht nach und kommt durch ihre unfreundliche Art total unsympathisch rüber. Ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und mich einfach nicht in sie hineinversetzten. Sie ist nur zu ihrer Schwester Amra nett, verletzt ihre Gefühle aber trotzdem ständig. Emery ist einfach eine Kratzbürste.


Die Grundidee gefällt mir bloß kommt es mir so vor, als hätte man die Geschichte nicht zu ende gedacht. Die Handlung wiederholt sich ständig dadurch kommt natürlich keine Spannung auf weil man den ganzen Kram schon kennt und andere wichtige Dinge werden mit einem Satz abgespeist oder gar nicht erklärt z. B. Warum tragen alle Masken? Warum wird man am Ende der Gabe zu Stein? Warum wacht Emery auf dem Lavendelfeld auf und nicht wo anders? Und dann noch die Sache mit Rhys und den Geschwistern ...

Fazit

Ich kann euch das Buch leider nicht empfehlen

Veröffentlicht am 19.08.2018

Kommt mit auf eine Reise in eine Stadt voller Magie und Masken..

0

Es lebe Avize!

Auch während der Festspiele sind die Einwohner von Avize nicht vor Emery sicher, die sich und ihre Familie durch Diebstähle über Wasser hält. Als sie an das falsche Opfer gerät, kann sie ...

Es lebe Avize!

Auch während der Festspiele sind die Einwohner von Avize nicht vor Emery sicher, die sich und ihre Familie durch Diebstähle über Wasser hält. Als sie an das falsche Opfer gerät, kann sie den avizischen Nachtwächtern nur entkommen, indem sie ihren Trick anwendet: mithilfe ihres Schlüssel geht sie wie ein Phönix in Flammen auf, um später unversehrt außerhalb der Stadt wieder zu erwachen. Wobei unversehrt als relativ anzusehen ist, ist doch ihr trauriges Schicksal vorherbestimmt. Oder?
Nachdem sie einen schier unmöglichen Auftrag abgelehnt hat, flüchtet Emery vor dem Anführer der Diebesbande, deren Teil sie bisher war. Auf der Suche nach einem Versteck, verbündet sie sich mit Nael, einem mysteriösen Geschichtenerzähler. Ist seine Geschichte über ein Heilmittel gegen den Fluch eben das oder doch Realität? So machen sie sich auf die Suche, ein Paar, das so ungleich nicht ist, verbindet sie doch ihre jeweilige Bürde.

Marlena Anders ist ein wunderbares Buch voller Spannung und Gefühl gelungen, dessen Geschichte mit diesem ersten Teil Gott sei Dank noch nicht zu Ende ist. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung der Handlungen in Avize, einer Stadt voller Magie und Masken, auf ein Wiedersehen mit Emery, Nael, Amra und ihren Freunden.

Veröffentlicht am 19.04.2018

Sehr gelungen, auch wenn die Schwere zu schaffen macht

0

Das Cover dieses Buches ist unwahrscheinlich schön und hat mich sofort angezogen. Der Inhalt klang genauso vielversprechend und obwohl es mir gefallen hat, hatte ich damit doch so meine Probleme.
Was würdest ...

Das Cover dieses Buches ist unwahrscheinlich schön und hat mich sofort angezogen. Der Inhalt klang genauso vielversprechend und obwohl es mir gefallen hat, hatte ich damit doch so meine Probleme.
Was würdest du für die Menschen die du liebst tun?
Deine Seele verkaufen?
Sowas ist leicht dahingesagt, aber was ist, wenn man es wirklich tut.
Emery steht an diesem Punkt. Sie hat nie ein leichtes Leben gehabt, was man im Laufe des Buches immer wieder erfährt.
Ihre ganze Seele, ihr ganzes Sein istv getrieben von Verzweiflung und Hoffnung auf Besserung. Es schmerzt, wenn man ihren Weg verfolgt. All die Qual, die Zerrissenheit brechen ihren Bahn und lassen einen in die Geschichte abtauchen.
Emery ist ansich eine wirklich tolle Protagonistin, die mich ihre tiefe Emotionen spüren lassen konnte.
Jedoch kam sie mir das ganze Buch über einfach nicht nahe. Sie hat mich berührt, keine Frage. Jedoch hatte ich das Gefühl, ich könnte sie nicht greifen. Sie blieb immer auf Abstand. Was ich wirklich schade fand. Das, womit sie sich rumschlägt, ist nicht einfach. Man sucht nach Erlösung, Besserung, einen Weg aus dieser Dunelheit.
Doch gibt es den tatsächlich?
Oder ist ihr Ende längst beschlossen?
Den Fluch empfand ich sehr interessant und wollte mehr darüber erfahren. Die Hintergründe erfährt man nach und nach und kann sich demzufolge damit auch auseinandersetzen.
Doch leider wurde für mich die Geschichte mitunter etwas langatmig. Was jetzt nicht an der Grundthematik liegt, denn diese ist wirklich interessant. Es ist eher dieses Schwere, drückende, das mich immer wieder stocken ließ. Es hat mich runtergezogen in einen Strudel aus Düsternis und Qual.
Es gab jedoch auch Momente , die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Ascher, Caia und Rhys haben mein Herz aufblühen lassen. Sie sind mir sofort in Fleisch und Blut übergangen. Ich mochte sie unheimlich gern. Sie haben das ganze etwas erleichtert und ich empfand es sehr erfrischend.
Die Spannung ansich ist von Anfang an gegeben. Mit jeder Zeile entdeckt man neue Herausforderungen, neue Abenteuer und neue Wagnisse und Konflikte die man eingehen muss. Dabei sind vor allem die Emotionen unheimlich gut spürbar.
Emery tat mir im Laufe des Geschehen immer mehr leid und ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert.
Aber hier ist nie etwas einfach.
Die Autorin hat Wendungen eingebaut, die mich sehr überrascht haben. Einerseits fand ich es schlüssig, aber andererseits hat es mir einen völlig neuen Blickwinkel verschafft, was sehr gut gelungen ist. Aber dann dachte ich wieder, wie kann sie mir das jetzt antun?
Es ist ein Buch in dem die tiefste Dunkelheit, die Abgründigkeit sehr gut zum Vorschein kommt. Es zeigt uns Dinge auf, die man nicht sehen will und doch muss.
Ein erster Band, der durchaus gelungen ist. Beim Ende jedoch dachte ich wirklich, das ist jetzt nicht ihr Ernst.
Das hat mich nämlich wirklich getroffen.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Emery, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt.
Die Charaktere sind ausdrucksstark und verstehen es , für sich einzunehmen.
Manche von ihnen wirken jedoch noch etwas blass, aber ich denke im Folgeband wird man mehr darauf eingehen.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.
Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend gehalten.
Das Cover mit der Maske passt wirklich gut, da es eine zentrale Rolle spielt, anderseits hätte ich mir da, aber auch mehr Düsternis gewünscht. Der Titel passt jedoch ohne Wenn und Aber.

Fazit:
Ein erster Band der durchaus gelungen ist. Ich hatte jedoch mit der Schwere so meine Probleme und leider auch mit Emery.
Es ist jedoch eine sehr interessante Story, die mit Wendungen einhergeht, die einfach überraschen und sprachlos machen.
Es gibt Charaktere, die haben mich wirklich verzaubert und Emotionen, die immer wieder ihren Bahn brechen.