Cover-Bild Mirabellentage
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783839822197
Martina Bogdahn

Mirabellentage

Martina Bogdahn (Sprecher)

Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer.  In »Mirabellentage« erzählt sie warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.

Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erstmal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.

Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.

Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

In Mirabellentage gibt Martina Bogdahn ihren Hörer: innen einen weiteren n ostalgischen Einblick in den Kosmos von  Mühlensommer .

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Liebevoll und bewegend, diesem Buch wohnt ein zarter Zauber inne…

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Annas Schicksal meint es gut mit ihr. Nach vielen, anstrengenden und kargen Jahren als Mädchen für alles und dann als Köchin in der „Post“ hat sie das Glück, zu Josef ins Pfarrhaus ziehen zu dürfen. Er ...

Annas Schicksal meint es gut mit ihr. Nach vielen, anstrengenden und kargen Jahren als Mädchen für alles und dann als Köchin in der „Post“ hat sie das Glück, zu Josef ins Pfarrhaus ziehen zu dürfen. Er ist ein vertrauter Freund aus Kindertagen und hat gerade seine Primiz in Blumfeld gehalten, sehr zur Freude seiner alten Mutter, die tags darauf stirbt. Leben und Tod gehören zusammen, und als Josef nach vielen Jahren als Pfarrer relativ früh aus dem Leben scheidet, hinterlässt er Anna ein schweres Erbe.
Martina Bogdahn schreibt sehr liebevoll, heimelig, zart, und ja, zugegeben, schon auch ein bisschen kitschig. Aber wiederum so bewegend und zum Wohlfühlen, dass man gar nicht mehr aus dem Buch auftauchen möchte. Anna ist bescheiden, sympathisch und einfach gestrickt, aber durchaus auch witzig und durch ihre ehrliche und dankbare Art sehr beeindruckend. Ihre Erinnerungen und Erlebnisse während ihres Lebens im Dörfchen Blumfeld unterhalten die Leserschaft mit lustigen Begebnissen, witzigen Possen und allerlei zutiefst menschlichen Geschichten, denen ein besonderer Zauber innewohnt. Und als Anna Josefs letzten Wunsch erfüllen kann, darf man erfreut mit ihr aufatmen.
Ein zartes, berührendes und fast melancholisches Buch, das mir sehr gut gefallen hat und von der Autorin ausgesprochen einfühlsam gelesen wird.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Anna will ans Meer

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In dem Moment als Anna die Trauerkarten liest, wird ihr bewusst
"Josef ist tot". Sie und Josef kennen sich seit Kindertagen. Als Josef im Ort als Pfarrer berufen wird, sorgt sich Anna als Haushälterin ...

In dem Moment als Anna die Trauerkarten liest, wird ihr bewusst
"Josef ist tot". Sie und Josef kennen sich seit Kindertagen. Als Josef im Ort als Pfarrer berufen wird, sorgt sich Anna als Haushälterin um ihn. Bis Josef jetzt plötzlich mit 57 Jahren stirbt. Josef hat, "Gott sei Dank " alles geregelt. Und als nach ein paar Tagen Fridtjof, der neue junge Pfarrer, hungrig vor der Tür steht, ist Anna auch nicht mehr allein. Doch eine kleine Auszeit will sie sich gönnen. Sie muss ans Meer. Anna nimmt kurzerhand Fahrstunden. Dann soll es losgehen. Anna hat eine Mission. Eine geheimnisvolle Dose spielt eine Rolle. Sie muss sich entscheiden. Meer oder Mirabellenmarmelade. Neben der Rahmenhandlung erinnert sich Anna
Immer wieder an ernste, lustige und vor allen Dingen schöne Begebenheiten aus ihrem Leben als Pfarrhaushälterin im Dorf Blumfeld.
Martina Bogdahn hat nach ihrem Debütroman "Mühlensommer" mit "Mirabellentage" ein abermals amüsantes Buch geschrieben. Das Cover ist sehr gelungen und macht Appetit aufs Hören.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Wo soll sie hingehen, die eigene Reise des Lebens?

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Die Haushälterin Anna, selbst in ihren frühen 50ern, ist, seit sie denken kann ein Mensch, der sich selbstlos für Andere einsetzt, ganz besonders natürlich für „ihren“ Pfarrer Josef. Umso härter trifft ...

Die Haushälterin Anna, selbst in ihren frühen 50ern, ist, seit sie denken kann ein Mensch, der sich selbstlos für Andere einsetzt, ganz besonders natürlich für „ihren“ Pfarrer Josef. Umso härter trifft sie sein unerwarteter und viel zu früher Tod, der ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt. Als schließlich ein junger Nachfolger angekündigt wird, muss sie ihr eigenes Leben, und was sie noch damit anfangen möchte, überdenken. Eine Reise ins Unbekannte – in mehrfacher Hinsicht – beginnt, und sie muss alles geben, um hier nicht abgehängt zu werden …

Ich kenne Martina Bogdahns Debütroman „Mühlensommer“, der viele Wochen auf der Bestseller Liste stand, leider nicht und so wusste ich bei ihrem zweiten Roman „Mirabellentage“ nicht, was mich atmosphärisch erwarten würde. In dieser Hinsicht wurde ich positiv überrascht, denn die Autorin schreibt in einem warmherzigen Stil, in dem man sich schnell zu Hause fühlt. Dennoch konnte sie mich nicht 100%ig überzeugen, denn manche Passagen fand ich etwas zu überzogen, ja manchmal auch ein wenig langweilig. Martina Bogdahn, selbst auf einem Einödhof und somit sehr ländlich groß geworden, kann sich sicher mit ihrer Geschichte besser identifizieren als ich, die im Leben viel rumgekommen ist und sich solch ein abgeschiedenes Leben schwerlich vorstellen kann. Aber trotzdem möchte ich für diese fast ein wenig märchenhaft anmutende Geschichte vier von fünf möglichen Sternen vergeben verbunden mit einer Empfehlung an alle, die einfach mal lesetechnisch in eine kleine Wohlfühloase eintauchen möchten.

Veröffentlicht am 30.04.2026

Eine Reise zu sich selbst

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Die Autorin Martina Bogdahn erzählt uns in ihrem Buch Mirabellentage die Geschichte von Anna, der Haushälterin des Pfarrer's. Als ihr Pfarrer unerwartet stirbt , tuen sich für Anna Fragen über ...

Die Autorin Martina Bogdahn erzählt uns in ihrem Buch Mirabellentage die Geschichte von Anna, der Haushälterin des Pfarrer's. Als ihr Pfarrer unerwartet stirbt , tuen sich für Anna Fragen über ihr Leben auf. Über Wünsche, Routinen und ihren Pflichten. Sie muss Entscheidungen treffen und dabei stellt sie fest , daß sie das nur schwer kann. Den ihr Leben so wie es bisher war hat sie nicht in Frage gestellt und nur selten neues gewagt. Das Cover gefällt mir gut da es schlicht ist und gut zur Geschichte passt. Das Hörbuch spricht die Autorin selbst , was ich eigentlich gut finde. Nur bin ich mit ihrer Stimme nicht ganz warm geworden , aber das tat für mich der Geschichte keinen Abbruch. Eine schöne Geschichte über den Sinn des Lebens und die Möglichkeiten. Manchmal war es mir etwas zu sehr in die Länge gezogen und hätte noch etwas Tiefgang vertragen können. Aber eine schöne Geschichte für entspannte Hörstunden.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

für lauschige Abende

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Das Buch "Mirabellentage" der Autorin Martina Bogdahn eingelesen von Birgitta Assheuer ist eine unterhaltsame Lektüre für laue Sommerabende.

Erzählt wird die Geschichte von Anna, die nach dem Tod des ...

Das Buch "Mirabellentage" der Autorin Martina Bogdahn eingelesen von Birgitta Assheuer ist eine unterhaltsame Lektüre für laue Sommerabende.

Erzählt wird die Geschichte von Anna, die nach dem Tod des Pfarrers, dessen Haushälterin sie war, ziemlich verloren wirkt und nicht so recht weiß, was sie nun mit ihrem Leben anfangen soll. Schauplatz ist ein beschauliches und ruhiges Dorf in Bayern, welches immer Anna's Lebensmittelpunkt war. Der Wunsch ihres Arbeitgebers und langjährigen Freundes, dem verstorbenen Pfarrer, dass seine Überreste im Meer verstreut werden sollen, stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen. So muss sie die Fahrt organisieren, den neuen Pfarrer "einarbeiten" und ihr Leben umgestalten.

Die Reise ans Meer wurde leider etwas kurz abgehandelt, dafür habe ich gute Einblicke in das Dorfleben von Blumfeld bekommen, das teilweise wirklich mit viel Humor geschildert wurde.

Besonders haben mir die Rückblicke auf Anna's Leben gefallen, ihr Aufwachsen, ihr Erwachsenwerden und der Ausblick auf ihr neues Leben.

Die Autorin, hat wie auch schon in ihrem Roman Mühlensommer einen angenehmen, teilweise humorvollen Schreibstil, der das Lesen zu einem Genuss macht. Birgitta Assheuer hat die Emotionen herausragend durch ihre Intonation transportiert und mich in die Geschichte eintauchen lassen.

Ein Buch für laue Sommerabende mit berührenden Elementen.