Cover-Bild Je kälter die Asche

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 12.07.2019
  • ISBN: 9783746635309
Mary Ann Fox

Je kälter die Asche

Ein Cornwall-Krimi
Cornwall, Crime and a Cup of Tea.

Mags Blake hat schlechte Laune. Sie vermisst ihren Freund, der in Oxford arbeitet, und ihr Transporter hat den Geist aufgegeben. Da kommt ihr eine Ausschreibung gelegen: Eine alte Zinnmine soll in ein Gartenparadies verwandelt werden. Doch bevor sie ihre Pläne vorlegen kann, brennt das Gebäude der alten Mine ab – und in den Trümmern wird eine Leiche gefunden. Schnell ist klar, dass es kein Unfall gewesen sein kann. Welche Geheimnisse birgt die alte Mine, für die es sich zu töten lohnt?

Eine liebenswerte Heldin ermittelt vor der atemberaubenden Kulisse Cornwalls

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 8 Regalen.
  • 5 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2019

Netter Cornwall Krimi

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Mags Blake hält sich mit ihrem kleinen Gartenbaubetrieb mühsam über Wasser. Sie kann zwar über die Auftragslage nicht klagen, aber die Schulden ihres verstorbenen Ehemanns drücken schwer. Dann gibt auch ...

Mags Blake hält sich mit ihrem kleinen Gartenbaubetrieb mühsam über Wasser. Sie kann zwar über die Auftragslage nicht klagen, aber die Schulden ihres verstorbenen Ehemanns drücken schwer. Dann gibt auch noch ihr alter Transporter auf der Rückfahrt von Oxford endgültig den Geist auf. Sie hatte ihren Freund Sam besucht, aber das Treffen endete mit einem Missverständnis und sie ist ziemlich geknickt.


Da kommt eine Ausschreibung zu einem Gartenprojekt gerade recht. Ein Preisgeld von 5000 Pfund ist sehr verlockend. Der Gemeinde Drabstock geht es schlecht, die Zinn Mine ist seit Jahren geschlossen, die Fischerei liegt in den letzten Zügen, immer mehr Einwohner verlassen das sterbende Dorf. Nun soll die Umgestaltung der verwilderten Industriebrache wieder Leben in den Ort bringen und Touristen anlocken. Eigentlich ist das Projekt eine Nummer zu groß, aber auch eine interessante Herausforderung. Umso mehr, da Mags von ganz unerwarteter Seite Hilfe bekommt. Der sehr zurückhaltende Mr. Gulliver, ein älterer vermögender Herr, bietet seine Hilfe an. Welche Überraschung, denn er war in den 90iger Jahren der Star der englischen Landschaftsgärtner. Nun langweilt er sich in seinem Ruhestand und will Mags unterstützen.


Einige der Bewohner Drabstocks sind gegen das Projekt und natürlich ist auch die namhafte Konkurrenz schon vor Ort. Doch dann brennt ein altes Gebäude und in der Ruine wird eine Leiche gefunden. Schon ist Mags wieder in einen Kriminalfall verwickelt.


Die Cornwall Krimis von Mary Anne Fox sind gemütliche, stimmungsvolle Landhauskrimis. Die Krimihandlung setzt dieses Mal für meinen Geschmack erst recht spät und auch sehr verhalten ein. Es sind mehr die schönen und kenntnisreichen Cornwall Beschreibungen mit denen das Buch punktet, wie es bei einem Cosy Crime auch zu erwarten ist. Sehr sympathisch und liebenswert ist die Figur der Mags Blake, eine junge Frau, die mit beiden Beinen fest auf der Erde steht und jede Herausforderung annimmt, man ist beim Lesen sofort auf ihrer Seite.


Die Krimis sind nicht sehr umfangreich, etwas über 200 Seiten, die, auch weil die Geschichte spannend aufgebaut ist, schnell gelesen sind. Der Sprachstil der Autorin ist angenehm, die Krimihandlung kommt ohne viel Blutvergießen oder Gewalt aus.


Das Buch ist genau richtig für einen gemütlichen Nachmittag und vermittelt eine richtig angenehme Cornwall Atmosphäre.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Cosy Krimi mit toller Atmosphäre und Suchtpotential

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* "Auf jeden Fall plant die Gemeinde Drabstock, das ehemalige Minengelände in eine Gartenanlage umzugestalten. Sie haben einen Wettbewerb ausgeschrieben. Fünftausend Pfund für den Entwurf, der am Ende ...

* "Auf jeden Fall plant die Gemeinde Drabstock, das ehemalige Minengelände in eine Gartenanlage umzugestalten. Sie haben einen Wettbewerb ausgeschrieben. Fünftausend Pfund für den Entwurf, der am Ende gewinnt." *

Murphy`s Law, als Mags ihren Freund Sam in Oxford besucht, geht ihr so einiges gegen den Strich und als sie wutentbrannt nach Hause fährt, bleibt auch noch ihr heißgeliebter alter Transporter liegen - die Reparaturchancen gehen gegen null. Nur aus diesem Grund lässt sie sich überreden nach Drabstock zu fahren, um sich das Gelände der alten Zinn Mine einmal anzuschauen, denn Landwirtschaftsarchitektin ist sie ja eigentlich nicht und der ganze Wettbewerb vielleicht eine Nummer zu groß für sie.
Doch Mags nimmt die Herausforderung an und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. In einem Gebäude der Mine bricht ein Feuer aus und es wird eine Leiche gefunden. Aber wer könnte Interesse daran haben, den Wettbewerb zu verhindern?

Dies ist bereits der 3. Band rund um die sympathische Gärtnerin Mags und kann unabhängig gelesen werden. Trotzdem würde ich jedem Fan von Wohlfühlkrimis mit traumhafter Landschaft empfehlen, mit "Je tiefer man gräbt" zu beginnen, um in den ganzen Genuss von Mags Hintergrund, der Dorfstruktur und ihren Bewohnern zu kommen. Die Bände sind mit ihren rund 230 Seiten recht schlank und habe wunderschöne aufeinander abgestimmte Cover.

Ich liebe die Reihe und fiebere jeder neuen Folge entgegen.

Auch dieser Teil lebt von seiner tollen Wohlfühlatmosphäre, mit unblutigem Krimiplot und den sympathischen, liebenswerten und authentischen Personen. Mary Ann Fox hat ein Händchen für Charaktere. Auch die Nebenprotagonisten sind wieder toll besetzt - allein Sam bleibt dieses Mal ein wenig blass im Hintergrund.

Traumhaft schön sind auch die Natur- und Landschaftsbeschreibungen. Diesmal geht es nicht so sehr um Gärten, sondern um das Gebiet einer brachliegenden Zinn Mine und dem dazugehörigen, fast ausgestorbenen Örtchen "Drabstock" in Cornwall. Sie schafft es einfach, den Leser mitzunehmen, sogar in den Botanischen Garten nach Oxford. Der Ausflug hat mir unheimlich gut gefallen und das zeichnet diese Reihe aus.

Der Krimipart nimmt diese Mal ein wenig mehr Platz ein, bleibt aber gewohnt entspannt spannend und kommt mit so einigen Twists um die Ecke. Das Schöne daran, nicht mit Gewalt gewollt, sondern passend und unerwartet. Alles so wie es sich für einen Cosy Krimi gehört. Mags ist und bleibt in erster Linie Gärtnerin mit wachem Verstand und einer Freundin bei der Polizei.

Fazit: Ein weiterer toller Wohlfühlkrimi mit einer sympathischen Heldin und atemberaubend schönem Setting.
Perfekt für eine kleine Auszeit!

Veröffentlicht am 22.07.2019

Cosy Crime

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Je kälter die Asche ist der dritte Teil um die Landschaftsgärtnerin Mags Blake. Eigentlich müsste Mags ja glücklich sein, verbringt sie doch den Winter teilweise bei ihrem Freund in Oxford. Doch der hat ...

Je kälter die Asche ist der dritte Teil um die Landschaftsgärtnerin Mags Blake. Eigentlich müsste Mags ja glücklich sein, verbringt sie doch den Winter teilweise bei ihrem Freund in Oxford. Doch der hat keine Zeit für sie und so bricht sie wieder nach Hause auf. Leider gibt unterwegs auch noch ihr geliebter PuckPuck endgültig den Geist auf und ohne Auto sieht es ganz schlecht für Mags Geschäfte aus.
Da ist ein Wettbewerb, bei dem eine alte Mine zu einer Touristenattraktion umgestaltet werden soll, genau das richtige, winkt hier doch auch eine Prämie, die Mags gut in ein neues Auto investieren könnte.
Dumm nur, dass jemand scheinbar etwas dagegen hat, dass die Mine umgestaltet wird.

Der Kriminalfall an sich ist eigentlich recht unspektakulär, aber es tauchen wieder altbekannte Gesichter auf und das macht das Buch doch recht heimelig. Außerdem spielt natürlich die Landschaft Cornwalls wieder eine große Rolle und ich finde Mags Begeisterung für Gärten immer ganz toll. Sie werden auch immer so beschrieben, dass man den zukünftigen Garten genau vor Augen hat.
Das Buch ist also wieder ein richtig toller Cosy Krimi, mit dem man sich ein paar Stunden auch bei schlechtem Wetter die Zeit vertreiben kann. Der Schreibstil ist toll und flüssig zu lesen und am Ende freut man sich schon wieder auf ein Wiedersehen mit allen Protagonisten. Denn auch die Rätsel um Mags Vergangenheit haben wieder ihren Platz und bieten einen kleinen Ausblick am Ende auf das, was in den nächsten Bänden noch kommen mag.
Daher von mir wieder eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 20.07.2019

Es wird brenzlig

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Ende des dritten Bandes hat es mit Sam und Mags endlich geklappt. Doch ihr Besuch bei ihm in Oxford verläuft nicht so wie geplant und Mags vermisst zudem Rosehaven.

Wieder zurück zu Hause erfährt sie ...

Ende des dritten Bandes hat es mit Sam und Mags endlich geklappt. Doch ihr Besuch bei ihm in Oxford verläuft nicht so wie geplant und Mags vermisst zudem Rosehaven.

Wieder zurück zu Hause erfährt sie von einem Gartenbau-Wettbewerb. Auf dem stillgelegten Geländer einer Zinnmine soll ein Besucher-Garten eröffnet werden. Kaum weiss Mags davon, hat sie tolle Ideen und beschliesst, sich anzumelden. Hilfe wird ihr auch gleich angeboten - von einem zurück gezogen lebenden Mann, der noch nicht so lange in Rosehaven wohnt und dessen Identität Mags noch überraschen wird.

Plötzlich brennt es in der alten Mine, eine Leiche wird gefunden. Und auch die Wettbewerbsteilnehmer leben gefährlich. Wer in Drabstock will verhindern, dass das Areal für Besucher zugänglich gemacht wird? Mags beginnt nachzuforschen, ein wenig sogar im Auftrag der Polizei, doch wer sie kennt, weiss, dass Mags sich nicht immer an die Auflagen hält.

"Je kälter die Asche" an sich ist stimmig und interessant und lädt zum Miträtseln ein.

Es hat nichts mit dem Fall an sich zu tun, der kommt nämlich gut ohne Sam aus. Aber mich störte, dass ein Vorfall, der ihn betrifft, hätte diskutiert werden müssen, damit die Sache in Oxford Sinn macht. Leider blieb die Erklärung aus.

Ich freue mich bereits auf den vierten Teil, in dem dann hoffentlich endlich die Geschichte um Mags Mutter erzählt wird.

Fazit: Ein gefährlicher, aber schlüssiger dritter Fall für Mags Blake.
4 Punkte.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Wunderbare Landschaft, ein "kleiner" Mordfall und Verwicklungen

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Mags ist in Oxford bei ihrem Freund Sam zu Besuch. Leider fühlt sie sich nicht sonderlich wohl und Sam merkt auch nicht, dass seine Arbeitskollegin Dr. Amy Norton zu Missstimmungen führt. Als Mags schließlich ...

Mags ist in Oxford bei ihrem Freund Sam zu Besuch. Leider fühlt sie sich nicht sonderlich wohl und Sam merkt auch nicht, dass seine Arbeitskollegin Dr. Amy Norton zu Missstimmungen führt. Als Mags schließlich genug hat, fährt sie nach Hause. Auf dem Weg nach Hause gibt aber ihr treuer Transporter „Puckpuck“ den Geist auf.

Charaktere/Handlung:
Mags ist wie eh und je, pragmatisch, praktisch und man merkt ihr die Notlage direkt an. Denn hier wird kurz ein kleiner Lichtblick in ihre persönliche Situation rund um ihren verstorbenen Mann gewährt. Aber dies ist nur ein kleiner Lichtstrahl. Als dann eine Ausschreibung für die Gestaltung eines Geländes der alten „South-Bryne-Mine“ in ihre Hände fällt, will sie dies (nach dem Zuspruch ihrer Freunde) sich daran wagen. Und schon kommt Bewegung in die Sache und viele erstmals undurchsichtige Figuren tauchen auf. Aber gerade die Zusammenarbeit mit Mr. Gulliver ist interessant und auch die junge Polizistin Mary ist mit von der Partie. Denn es passiert natürlich wieder ein Mord.
Sam ist hier nicht wirklich präsent und ich muss hier vorweg sagen, dass der Konflikt nicht wirklich ausgearbeitet wurde. Er machte auch hier keine gute Figur und dies war für mich nicht wirklich stimmig.

Das Wirtschaftsgebäude, auf dem Gelände der stillgelegten Zinnmine, brennt und es wird auch eine Leiche gefunden. Aber was hat es damit alles auf sich? Mags ist mittendrin und versucht zu helfen.

Der Schreibstil ist wieder leicht, locker, eindringlich, bildgewaltig und gut zu lesen. Der Erzählstil ist in der dritten Person.

Mein Fazit:
Hier war ich ausnahmsweise nicht zu 100% eingenommen. Der Konflikt mit Sam wird mir zu wenig thematisiert. Sicherlich leidet Mags unter der Situation und dies fühlt man auch, aber an einem Punkt hätte ich mir ein klärendes Gespräch gewünscht und deshalb auch nicht die volle Punktzahl. Ansonsten war ich wieder mittendrin und konnte mir auch die Landschaft bildlich vorstellen. Mich hat das Rätsel um die Mine und der Mord sehr interessiert. Dies war in meinen Augen auch wieder wunderbar geschrieben und die Fäden liefen am Schluss gut zusammen. Aber über allem hängt etwas die Sache mit Sam und dies störte mich. Die Leichtigkeit war hier weg, am Anfang war der Konflikt stimmig, aber im Laufe des Buches wurde es doch etwas zu konstruiert. Gerade habe ich Sam bisher nicht als so planlosen, gedankenlosen Professor empfunden (oder habe ich hier andere Bücher gelesen?).
Bis auf diesen einen Kritikpunkt war es wieder schön zu lesen und hat mir schöne Lesestunden beschert. Bitte mehr davon!

Vielen Dank an den Verlag und an netgalley.de für das Leseexemplar! Das hat aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.