Cover-Bild Das Geheimnis von La Bastide Blanche

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 18.01.2019
  • ISBN: 9783746634586
Mary L. Longworth

Das Geheimnis von La Bastide Blanche

Ein Provence-Krimi
Helmut Ettinger (Übersetzer)

Das Geisterhaus in der Provence.

Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Er verbringt keine ruhige Naht in seinem neuen Zuhause. Als sein Stiefsohn entführt wird, holen Barbier die Geister der Vergangenheit ein. War wirklich ein Unfall die Ursache für den Tod seiner Frau Agathe? Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik begeben sich auf eine unheimliche Spurensuche.

„Anheimelnde französische Atmosphäre.“ Berliner Morgenpost.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 6 Regalen.
  • 1 Mitglied hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2019

Das Geisterhaus

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Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier will seine Memoiren in einem angesagten amerikanischen Verlag veröffentlichen, doch er wünscht nur mit einem ganz bestimmten, unbedeutenden Volontär zu verhandeln. ...

Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier will seine Memoiren in einem angesagten amerikanischen Verlag veröffentlichen, doch er wünscht nur mit einem ganz bestimmten, unbedeutenden Volontär zu verhandeln. Überrascht macht sich Justin auf den Weg nach Paris. Bei einem üppigen Abendessen erzählt Barbier ihm eine merkwürdige Geschichte. Sein Umzug in ein Geisterhaus, der umstrittene Tod seiner Frau Agathe und schließlich sein entführter Stiefsohn haben ihm ein unruhiges Jahr beschert. Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik setzten alles daran diesen Fall aufzuklären.

Der siebte Band um Verlaque, Marine und Paulik wartet mit einer überraschenden Perspektive auf. Als Rückblick erzählt, wird die Haupthandlung immer wieder durch reflektierende Gespräche am Restauranttisch unterbrochen. Manchmal ging es mir auf den Geist, aber trotzdem gibt dies dem Krimi einen ganz besonderen Touch. Genau wie die angedeutete Geistergeschichte, die für einen tollen Gruseleffekt sorgt.

Cosy Crime wie ich sie liebe, mit einem meiner Lieblingscharaktere und perfekten Urlaubsflair!

Veröffentlicht am 12.07.2019

Das Geheimnis von La Bastide Blanche

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Inhalt:
Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten ...

Inhalt:
Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Er verbringt keine ruhige Nacht in seinem neuen Zuhause. Als sein Stiefsohn entführt wird, holen Barbier die Geister der Vergangenheit ein. War wirklich ein Unfall die Ursache für den Tod seiner Frau Agathe? Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik begeben sich auf eine unheimliche Spurensuche.


Meinung:
Das Cover ist wirklich ein schöner Blickfang, es könnte tatsächlich das alte Anwesen Bastide Blanche sein welches abgebildet ist.

Der Klapptext mach einen neugierig, denn es verspricht eine aufregende Geschichte.
Eingestuft ist es als Krimi, aber für mich ist es weniger ein Krimi.
Es ist war zwischendurch Rätzelhaft und misteriös und es handelt unter anderm um einen unaufgeklärtem Tod, aber meistens ist es für mich eher ein Mix aus Krimi, Roman und etwas anderem anderem.

Es geht um den Schriftsteller Valere Barbier, seine verstorbene Frau und das neugekaufte Haus, in dem es spuken soll.
Tatsächlich hat Valere keine einzige ruhige Nacht in dem Haus, misteriöse Dinge passieren die ihm die Ruhe und den Schlaf rauben. Dann kommt der Tod seiner Frau dazu, der schon längst vergangen ist und nie aufgeklärt wurde und dann die Vergangenheit des Hauses, das schon sehr alt ist.

Irgendwie fand ich das ganze ja interessant, aber lange habe ich mich gefragt, wo die Geschichte hinführt und worum es eigentlich geht. Es war ziemlich verwirrend manchmal und einige male schweifte es für mich auch vom eigentlichen ab. Es fehlte hier für mich die Spannung.
Zum Ende hin hatte ich tatsächlich eine Idee, wie alles zusammenhängt und wie es wohl endet.
Leider lag ich daneben und das Ende war dann doch überraschend.

Etwas schwierigkeiten haben mir die Französischen Ausdrücke gemacht, die für mich - die kein Franzsösisch kann, etwas schwierig zum ausprechen waren.

Es wird auch sehr viel vom Essen und trinken gesprochen. Die Charaktere genießen guten Wein und exelente Gerichte werden hier verspeist. Es ist fast schon wieder ein Gourmet der hier seine Eindrücke hinterlassen hat.

Fazit:
Zum Teil sehr interessant, aber es fehlt an mehr Spannung und ein roter Faden.

Veröffentlicht am 10.03.2019

Das Geisterhaus in der Provence

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Das Geheimnis von La Bastide Blanche

Der Klappentext: „Das Geisterhaus in der Provence. Der weltberühmte Schriftsteller Valère Barbier zieht in sein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches ...

Das Geheimnis von La Bastide Blanche

Der Klappentext: „Das Geisterhaus in der Provence. Der weltberühmte Schriftsteller Valère Barbier zieht in sein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Er verbringt keine einzige ruhige Nacht in seinem neuen Zuhause. Als sein Stiefsohn entführt wird, holen Barbier die Geister der Vergangenheit ein, und er muss sich mit alten Geheimnissen auseinandersetzen. War wirklich ein Unfall die Ursache für den Tod seiner Frau Agathe? Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik begeben sich auf eine unheimliche Spurensuche...“

Zum Inhalt: Der erfolgreiche, nicht unumstrittene Schriftsteller Barbier hat sich seinen Traum von einem Landhaus erfüllt, dorthin will er sich zurückziehen und das beschauliche, ruhige Landleben außerhalb von Aix ausprobieren. Doch kaum angekommen ist die Ruhe auch schon vorbei, er hat das Gefühl doch nicht alleine zu sein, unerklärliche Abdrücke auf dem frisch gemachten Bett, Bettlaken die ihm weggezogen werden und nicht zuletzt Stimmen – gibt es etwa Gespenster im Bastide Blanche? Möglicherweise Agathe, deren Todesumstände noch nicht geklärt sind?
Die neuen Nachbarn von Barbier sind Hélène und Bruno Paulik. Bruno ist Kommissar in Aix und auch privat gut befreundet mit dem Untersuchungsrichter Antoine Verlaque und seiner Frau Marine Bonnet. Diese sind bereits aus anderen Fällen von Mary Longworth bekannt, bleiben in diesem Fall aber nur Randfiguren, obwohl die eigentliche Auflösung in diesem über 20 Jahre alten Fall ihr Verdienst war.

Zum Stil: Die Geschichte wird abwechselnd in der dritten Person und aus Sicht von Valère Barbier erzählt, der dem jungen Verlagsmitarbeiter Justin seine Geschichte erzählt. Durch diese Perspektivenwechsel wird die Geschichte stückchenweise berichtet und die Informationen häppchenweise mitgeteilt. Der Leser wird so zum Miträtseln eingeladen. Gerade ab etwa der Hälfte des Buches zieht die Spannung deutlich an und die Ereignisse folgen schneller aufeinander. Man merkt dass Mary L. Longworth ursprünglich Journalistin war, ihr Stil ist stellenweise fast nüchtern aber genau beobachtet und immer gut recherchiert.

Mein Fazit: Ein ungewöhnlicher Krimi aus der Feder von May L. Longworth, der von ihrem übliche Stil abweicht, dennoch rätselhaft mit einem gewissen mysteriösen Einschlag. Wer allerdings einen Krimi mit Leiche(n) und Mördern erwartet, wird enttäuscht werden, hier wird ein alter Fall mit Verstand und den richtigen Fragen aufgeklärt.

Ich danke dem Aufbau Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 27.02.2019

Ungewöhnliche Erzählweise für einen Kriminalfall

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Bereits im sechsten Band "Mord am Cours Mirabeau" weichte Autorin Mary L. Longworth vom Stil der ersten vier Bücher der Richter Verlaque-Reihe ab. Hier, in "Das Geheimnis von La Bastide Blanche", dem siebten ...

Bereits im sechsten Band "Mord am Cours Mirabeau" weichte Autorin Mary L. Longworth vom Stil der ersten vier Bücher der Richter Verlaque-Reihe ab. Hier, in "Das Geheimnis von La Bastide Blanche", dem siebten Band, wählt sie einen für Krimis eher ungewöhnlichem zweiteiligen Erzählstil.

Alles beginnt in New York, wo der berühmte französische Autor Valère Barbier dem jungen Lektor Justin Wong seine Geschichte erzählt: wie Valère nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Agathe, einer bekannten Keramikkünstlerin, sein Schreibgenre wechselte und sich vor einigen Monaten in der Nähe von Aix ein Anwesen kaufte und wie es ihm dort erging.

Dieses Anwesen liegt direkt neben dem Weingut von Hélène und Bruno Paulik. Bruno ist Kommissar in Aix und auch privat gut befreundet mit dem Untersuchungsrichter Antoine Verlaque und seiner Frau Marine Bonnet. Der zweite Erzählstrang berichtet wie die Pauliks und die Verlaques Valère kennenlernten und was sie von ihrem neuen Nachbarn, und alles was sich in seinem Haus und in Aix abspielt, mitbekommen.

Der Schriftsteller will sich zurückziehen und das beschauliche Landleben ausserhalb von Aix geniessen. Doch die Ruhe währt nicht lange, nachts hat er das Gefühl Stimmen zu hören - spukt es etwa? Zudem bringt Haushälterin Sandrine seinen Haushalt fast zu sehr in Schwung und er erhält unangekündigten Besuch von seiner Erzrivalin Michèle Baudouin. Auch sie schreibt, immer mit Valère rivalisierend um die Plätze auf den Bestsellerlisten. Sandrine traut ihr nicht, auch Valère spürt, dass Michèle etwas im Schilde führt.

Die aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählte Geschichte ist etwas speziell, denn zu dem Zeitpunkt, an dem Valère in New York Justin alles erzählt, im September, ist der Kriminalfall schon vorbei. Der Teil in Aix spielt sich im Juli ab.

Der Fall um die spukende Bastide Blanche, den ungeklärten Todesfall - der Verlaque keine Ruhe lässt - eine Entführung und andere komische Vorfälle gefällt mir an sich sehr gut. Es ist mal etwas anderes, doch ich glaube, er hätte mir noch viel besser gefallen, wenn er klassisch geschrieben worden wäre. Der Monologstil passt zu Valère, aber durch das hin und her zwischen New York und Aix geht einiges an Spannung verloren. Besonders die Aufklärung aller Vorkommnisse am Schluss - genial ausgedacht von Mary L. Longworth - bekommt zu wenig Aufmerksamkeit.

Die Ermittler bleiben in diesem Band Nebenfiguren, obwohl die Auflösung ihr Verdienst ist. Was Justin mit Valères Erzählung macht, wird nicht erwähnt, hier hat mir ein würdiger Abschluss gefehlt. Protagonist und Star von "Das Geheimnis von La Bastide Blanche" ist eindeutig Valère.

Fazit: Durch die spezielle Erzählweise gerät der eigentlich sehr tolle und interessante Kriminalfall fast ein wenig ins Abseits.
4 Punkte.