Cover-Bild TINTE und SCHWERT
Band 1 der Reihe "TINTE und SCHWERT"
(32)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Feuertanz-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 10.02.2026
  • ISBN: 9783910619258
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Matthias Soeder

TINTE und SCHWERT

Verwandlung (Band 1)
Der Priesteranwärter Jacob Wolffen erlebt im Herbst 1618 die Ermordung seiner Familie durch Söldner des Dreißigjährigen Krieges. Statt ins Priesterseminar zu gehen, wird er in Mansfelds Armee verschleppt. Getrieben von einem unerschütterlichen Rachegelübde, muss Jacob seine friedfertige Seele abstreifen und sich in einen gerissenen Kämpfer verwandeln, um den sadistischen Leutnant Heinrich von Hohenfels zu töten.
In Pilsen trifft er auf die Heilerin Anna Dillenberger, die ihm zeigt, dass man Intrigen und Verrat nutzen muss, um eine ganze Armee zu Fall zu bringen. Doch der Weg zur Gerechtigkeit führt durch Todsünden. Jacob steht vor dem schrecklichsten Dilemma seines Lebens.
Ein fesselndes Rachedrama über die moralischen Kosten des Krieges. (Band 1 der Reihe »Tinte und Schwert«)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Der 30-jährige Krieg, Eintauchen in eine grausame und ereignisreiche Epoche

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Beginn 30-jähriger Krieg
In Franken träumt der kluge Bauernsohn Jacob Wolffen von einer Ausbildung zum katholischen Priester. Zum Leidwesen seines Vaters fördert zudem der Dorfpfarrer den lerneifrigen ...

Beginn 30-jähriger Krieg
In Franken träumt der kluge Bauernsohn Jacob Wolffen von einer Ausbildung zum katholischen Priester. Zum Leidwesen seines Vaters fördert zudem der Dorfpfarrer den lerneifrigen Buben. Doch der brutale Überfall von Heinrich von Hohenfels und seinen Söldner auf Jacob, seine Familie und Nachbarn zerstört auf einen Schlag seine Zukunft. Schwer verletzt kommt Jacob zwar mit dem Leben davon, findet sich zu seinem großen Schrecken aber in der Armee der protestantischen Partei wieder.

Das Buch „Tinte und Schwert“, von Autor Matthias Soeder ist mit dem Titel „Verwandlung“ der erste Teil, einer historischen Trilogie, die in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs spielt und die damalige Gewalt und Willkür ungeschönt und brutal wieder spiegelt. Die Geschichte beginnt 1618 im Bistum Würzburg. Auf der einen Seite begleiten wir die einfachen Leute, wie den Bauernsohn Jacob Wolffen und Anna, die Tochter einer Hebamme.
Auf der anderen Seite stehen ein skrupelloser und verarmten Grafensohn Heinrich von Hohenfels, der versucht mit seinen Getreuen auf der Seite von General von Mansfeld an Macht, Einfluss und Geld zu kommen. Der historische Roman zeigt anhand seiner fiktiven und realen Protagonisten wie gefährlich die damalige Zeit war, egal von welcher Warte betrachtet. Am Ende war jeder sich selbst der Nächste, Menschenleben so gut wie wertlos, es zählt nur Macht, Willkür oder das nackte Überleben, wenn man Glück hatte! Die Darstellung der Zeit wirkt sehr authentisch erzählt und gut recherchiert. Geschrieben ist die Geschichte sehr spannend, sie wechselt oft Positionen und Schauplätze, während die Seiten nur so dahinfliegen. Freue mich nun schon auf die nächste Episode mit weiteren spannungsreichen Begebenheiten.
Auch die Aufmachung des Romans und dessen Cover-Gestaltung finde ich sehr passend und gelungen. Angelehnt an alte Stiche und Zeichnungen, schmücken entsprechend zeitgerechte Details den Roman. Ob eine alte Radierung der Stadt Pilsen oder die historische Gewandung eines Söldners à la Musketiere sorgen für dabei einen gelungenen Einstieg in die Lektüre.

Mein Fazit:
Selten so einen spannenden historischen Roman gelesen! Es fühlte sich an, als wäre man dabei gewesen. Fand die Schilderungen sehr gelungen, ich kann die Lektüre allen Geschichtsinteressierten wirklich wärmstens Empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Einblicke in die Anfänge des 30jährigen Krieges

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Klappentext / Inhalt:

Herbst 1618: Der Dreißigjährige Krieg hat gerade begonnen, da bricht für Jacob Wolffen schon die Hölle los. Brutale Söldner entführen den Priesteranwärter und zwingen ihn in den ...

Klappentext / Inhalt:

Herbst 1618: Der Dreißigjährige Krieg hat gerade begonnen, da bricht für Jacob Wolffen schon die Hölle los. Brutale Söldner entführen den Priesteranwärter und zwingen ihn in den Schanzdienst. Als seine Familie getötet wird, schwört Jacob Rache an dem sadistischen Leutnant Heinrich von Hohenfels. Ein Mann des Glaubens wird zum Werkzeug der Blutjustiz.
Jacob Wolffen, eigentlich für ein Leben im Dienste Gottes bestimmt, findet sich in der brutalen Mansfelder Armee wieder. Er wird Zeuge unsagbarer Grausamkeiten und erkennt, dass er nur überleben kann, wenn er seine inneren Ideale opfert. Die Verzweiflung und der brennende Hass treiben ihn an. Er muss sich "verwandeln" – vom sanftmütigen Kleriker zum entschlossenen Krieger, um die Mörder seiner Familie zur Strecke zu bringen.
Sein Ziel ist der ehrgeizige und skrupellose Offizier Heinrich von Hohenfels, dessen Karriere im Chaos des Krieges steil bergauf geht. Heinrich, aufgewachsen mit dem Zwang, die marode Grafschaft seines Vaters durch militärischen Erfolg zu retten, sieht in Mansfelds Heer eine Chance auf unermesslichen Reichtum – und er schreckt vor keinem Verbrechen zurück.
Dieser Historischer Roman (Band 1 der Reihe »Tinte und Schwert«) stellt Jacob vor ein existentielles Dilemma: Dürfen Todsünden begangen werden, wenn das Motiv göttliche Gerechtigkeit ist? Unterstützt wird Jacob von der jungen Heilerin Anna Dillenberger, die in der belagerten Stadt Pilsen selbst gegen den Hexenwahn und die Willkür der Besatzer kämpft. Anna lehrt Jacob, dass Klugheit und List oft mächtiger sind als rohe Gewalt und dass der Verrat von Geheimnissen eine ganze Armee vernichten kann.
Die Geschichte entfaltet sich vor der Kulisse des Dreißigjährigen Krieges – von den Hexenprozessen in Würzburg über die Schlachten Böhmens bis hin zur blutigen Erstürmung Pilsens durch General Mansfeld. Für Fans von packender historischer Spannung, die sich fragen, wie weit ein Mensch für Rache gehen würde, ist Matthias Soeders Roman eine Pflichtlektüre. Wer bereits die Detailtreue und den Sog von »Der Landsknecht: Kriegstrommeln« von Thomas Wedhorn oder das intensive historische Drama von »Der Silberbaum« von Sabine Ebert liebte, wird von dieser Reihe nicht enttäuscht.

Cover:

Hier erkennt man bereits, dass man in der Zeit zurück reist und das kriegerische Ambiente bzw. die damalige Zeit und historische Elemente wurde hier augenscheinlich gut umgesetzt und in Szene gebracht. Farblich wurde sich hier sehr zurückgehalten, nur einiges wird rot hervorgehoben, der Rest eher skizzenhaft inszeniert. Optisch und grafisch ist das Ganze sehr schön und passend umgesetzt.

Meinung:

Es ist nicht einfach nur ein historischer Roman, man hat das Gefühl in die Zeit und Atmosphäre dieses 30-jährigen Krieges einzutauchen und mitzuerleben. Nichts für zarte Gemüter, denn Folter, Hexenverbrennung und Morde stehen hier auf der Tagesordnung und so manches ist von der heutigen Zeit nicht mehr vorstellbar und vereinbar.

Schnell kommt man in Situationen und Gegebenheiten hinein und es wirkt zudem, für die damalige Zeit, sehr authentisch und somit auch sehr nah spürbar.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Die Geschichte führt in eine Zeit, die einem weit weg und doch so nah erscheint. Die Beschreibungen sind bildlich umgesetzt und die Sprache der Epoche und Zeit angepasst und dabei dennoch sehr gut verständlich. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind optisch sehr schön hervorgehoben und daher sehr gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten und die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich zugleich.

Die Karte und die Zeichnung am Beginn sind ein wundervolles Extra und auch das sehr schön gestaltete Inhaltsverzeichnis rundet es im Gesamten perfekt ab. Angaben zu historischen Persönlichkeiten und weitere Angaben zur damaligen Zeit sind hilfreich und gut gewählt.

Die Geschichte ist stimmungsvoll und emotionsreich umgesetzt. Man taucht tief in die Geschichte und Historie zu Beginn des 30jährigen Krieges ein und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Denn dies war nur der Auftakt Band einer geplanten Trilogie.

Mich konnte dieses Werk mitnehmen, faszinieren, entsetzen und verblüffen. Es gibt unerwartete Einblicke und man man hat das Gefühl nah dabei zu sein, was faszinierend, aber auch erschreckend zugleich sein kann. Die Charaktere sind vielschichtig und auch die Situationen werden sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe sehr, dass dieses Buch seine Leserschaft erreicht und mehr für historische Literatur begeistern kann.

Fazit:

Einblicke in die Anfänge des 30jährigen Krieges, nah spürbar und emotionsreich umgesetzt.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Guter Start der Reihe

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Mir hat dieser erste Band der geplanten Trilogie sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren wirken authentisch, und man folgt Anna und Jacob gerne auf ihrem Weg durch die Wirren des beginnenden 30jährigen Krieges ...

Mir hat dieser erste Band der geplanten Trilogie sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren wirken authentisch, und man folgt Anna und Jacob gerne auf ihrem Weg durch die Wirren des beginnenden 30jährigen Krieges in Böhmen. Darüber hinaus gewinnt der Leser einen guten Eindruck darüber, wie sich der Alltag zu diesen Zeiten abgespielt haben könnte. Man erfährt dabei vieles über die damalige Handwerkerschaft, über die schon bestehenden medizinischen Möglichkeiten, aber auch über die weit verbreitete Hexenverfolgung und die Rolle der katholischen Kirche dabei. Den Erzählstil des Autors finde ich flüssig und unverschnörkelt und der kleine Verlag hat sich mit der Gestaltung des Einbands und dem Lektorat sehr viel Mühe gegeben. Insofern von meiner Seite eine klare Leseempfehlung, und ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Vom Gottesmann zum Racheengel

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Das Cover mit dem bekannten Galgenbaum, das zu den bekanntesten Bildern des dreißigjährigen Krieges zählt, finde ich sehr gelungen. Dieser Roman beschreibt sehr treffend die sozialen Verhältnisse und moralischen ...

Das Cover mit dem bekannten Galgenbaum, das zu den bekanntesten Bildern des dreißigjährigen Krieges zählt, finde ich sehr gelungen. Dieser Roman beschreibt sehr treffend die sozialen Verhältnisse und moralischen Normen der damaligen Zeit. Der kluge, belesene, schwächliche und doch naive Außenseiter Jacob hat ein gutes Herz und möchte Priester werden, bis zu dem Zeitpunkt, als seine Familie vom hinterhältigen Graf Heinrich von Hohenfels brutal ermordet und er selbst an die Protestanten als Schanzknecht verkauft wurde. So ist dieser hinterhältige Graf Heinrich von Hohenfels ein Ekelpaket, der im Blutrausch sogar seine eigenen Leute umbringt und dem ich auch vor lauter Wut seinen Tod gewünscht hätte. In Pilsen lernt Jacob die junge Anna kennen, die befürchten muss, dass der katholische Pfarrer und Hexenjäger Allendorfer sie ebenfalls als Hexe anklagen will. Abwechselnd werden die Erzählstränge um den historisch belegten General Mansfeld sowie die fiktiven Protagonisten Graf Heinrich von Hohenfels, Bauernsohn Jacob und Heilerin Anna parallel weiterentwickelt und geschickt miteinander verbunden. Mit dieser Erzähltechnik schafft es der Autor Matthias Soeder sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Jacob, Anna und vor allem Heinrich weitergeht.
Ich finde es eine tolle Idee, dass das historische Pilsen (Eroberung durch General Mansfeld) und ein Personenverzeichnis der historischen Persönlichkeiten im Anhang veröffentlicht wurden. Es bleiben zum Ende des Romans noch Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Band der Trilogie beantwortet werden.
Fazit:
Mir hat der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Matthias Soeder sehr gefallen und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen, auch wenn es inhaltlich aufgrund der teilweise brutalen Szenen manchmal „schwer zu verdauen“ war. Ich spreche eine Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Menschen während des dreißig jährigen Krieges

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Dieser Roman ist ein ungeschönter und gut recherchierten Einblick in den dreißigjährigen Krieg. Zusammen mit dem jungen Jakob erleben wir den Beginn dieses Krieges und erleben wie aus einem Junge der davon ...

Dieser Roman ist ein ungeschönter und gut recherchierten Einblick in den dreißigjährigen Krieg. Zusammen mit dem jungen Jakob erleben wir den Beginn dieses Krieges und erleben wie aus einem Junge der davon träumt ein Geistlicher zu werden, ein Mann wird der seine Familie rächen will.

Schonungslos schreibt Matthias Soeder von den Gräultaten des Krieges, von Schlachten aber auch von Überfällen auf die Zivilbevölkerung. Er erzählt vom Leben in einem Söldnerherr auf der einen en Seite aus Jakobs Sicht, aber auch aus der des Leutnants Heinrich. Wir Leser bekommen so einen klaren Einblick auf die Zeit.

Dann ist da auch noch die Heilerin Anna, die als Hexe verfolgt wird und die zu Jakobs Verbündter wird. Noch einmal ein ganz anderer Blick.

Dieser Roman ist perfekt recherchiert und zeigt den Krieg wie er wirklich war. Grausam, dreckig, stinkend. Er zeigt was er aus Menschen gemacht hat und wie grausam Menschen sein können. Hier wird nichts beschönigt sondern so erzählt wie es war.

Mir hat Tinte und Schwert sehr gut gefallen, ich mag einfach die Mischung aus Fiktion und Historie. Der Roman war spannend und gleichzeitig interessant. Die Charaktere waren glaubhaft und lebendig dargestellt.

Ein Roman für Fans von gut recherchierten historischen Romanen, die das wahre Leben zeigen.

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