Cover-Bild Hexenjäger
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16,00
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  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 21.12.2020
  • ISBN: 9783785727126
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Max Seeck

Hexenjäger

Thriller
Gabriele Schrey-Vasara (Übersetzer)

Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen ...





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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2021

sehr spannender Reihenauftakt

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Inhalt:
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer ...

Inhalt:
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen.

Meinung:
Bei diesem Roman fällt einem sofort das markante Cover und der rote Buchschnitt auf.
Schon bei der Vorstellung des Buches war ich von der Idee fasziniert und wollte es unbedingt lesen.
Der Roman hat kurze Kapitel, und lässt sich dadurch sehr gut lesen. Er ist im Präsens in der dritten Person aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.
Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, die Jessicas Vergangenheit beleuchten. Auch diese Rückblicke haben mir sehr gut gefallen, da man dadurch etwas von Jessicas Leben und ihrer Familie erfährt. Man kommt der Figur der Kommissarin emotional näher. Sie war mir auch sympathisch, aber ich mochte hier besonders, dass sie eben auch so ihre Geheimnisse hat. Die Passagen in Venedig waren dabei mein Favorit, da ich die Stadt liebe und total mit Jessica mitgefühlt habe, als es für sie nicht so gut lief.
Der flüssige Schreibstil tat sein Übriges, um zügig durchs Geschehen zu gleiten. Alle Charaktere und Schauplätze waren sehr ausführlich und bildhaft beschrieben.
Auch die Nebencharaktere haben ein Eigenleben und runden so das Ganze ab. Durch die fesselnde Handlung und so manche unvorhergesehene Wendung war das Spannungslevel immer auf hohem Niveau, und konnte mich so packen, dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen wollte.
Das Ende war für mich allerdings nicht ganz zufriedenstellend. Hier müsste ich allerdings spoilern, um das genauer zu erläutern. Auch zu Jessicas Verganenheit hätte ich noch ein zwei Fragen. Aber vielleicht werden die ja in den Folgebänden erklärt.

Fazit:
Mein erster Finnland Krimi und hoffentlich nicht der Letze. Hervorragender Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Krimi, der eine Verfilmung verdient.

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Veröffentlicht am 04.02.2021

Bist du die nächste?

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Inhalt

Die Frau eines Bestseller Autors wird ermordet, und dann auch noch so wie es der Autor in seinem Buch beschreibt, nach alten Methoden der Hexenjagd. Als weitere Leichen auftauchen, hauptsächlich ...

Inhalt

Die Frau eines Bestseller Autors wird ermordet, und dann auch noch so wie es der Autor in seinem Buch beschreibt, nach alten Methoden der Hexenjagd. Als weitere Leichen auftauchen, hauptsächlich Frauen, fällt den Ermittlern auf das die Frauen alle ein ähnliches Aussehen haben, wie die Ermittlerin Jessica Niemi.

Eindruck

Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet. Es spiegelt die Düsteren Wälder von Finnland wider und das rote X sticht einem sofort ins Auge. Zusätzlich finde ich den roten Buchschnitt einfach nur besonders und verleiht dem Buch noch mal etwas Gefährliches.

Den Schreibstil fand ich angenehm flüssig, wodurch ich schnell in die Handlung reinfinden konnte. Zeitweise gibt es Rückblenden aus Jessica Niemis Vergangenheit. Bei den Kapiteln war ich kurz verwirrt, weil es leider keinen Hinweis darauf gibt. Nachdem ich es aber wusste, fand ich auch diese Kapitel angenehm zu lesen und mein Lesefluss wurde nicht mehr gestört.

Die Hauptprotagonisten in dem Buch ist die Ermittlerin Jessica Niemi. Am Anfang des Buches wusste man kaum etwas über sie, wodurch ich einige Zeit brauchte, um sie sympathisch zu finden. Durch die Rückblenden erfährt man dann im Verlauf des Buches einiges aus ihrer Vergangenheit, wodurch man sie besser kennen lernt oder erfährt wie sie Erne kennen gelernt hat.
Erne fand ich von Anfang an Sympathisch und konnte ihn mir auch immer bildlich vorstellen.

Die Handlung fand ich von Anfang an sehr spannend und hat mich gefesselt. Mir fiel es schwer das Buch wegzulegen. Die einzigen Passagen, die ich anfangs nicht so spannend fand, waren die in Italien. Zum Ende hin fand ich diese auch spannend, für die Handlung aber nicht unbedingt zentral. Ich denke man hätte auch auf eine andere Weise erzählen können wir Jessica und Erne sich kennengelernt haben.
Das Ende des Buches fand ich sehr traurig, hat für mich das Buch aber abgerundet.

Den Ausgang der Handlung hätte ich so nicht erwartet und das macht für mich einen Thriller aus! Dadurch blieb es bis zuletzt spannend.

Fazit

Ein spannender Thriller, der einen zurück zur Hexenverbrennung versetzt.

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Schrecken ohne Ende oder Ende ohne Schrecken?

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Während der Erfolgsautor Roger Koponen auf einer Tournee den Erfolg seines neuesten Werkes feiert, wird in seinem Haus seine Frau tot aufgefunden. Weitere Morde folgen und es scheint sich ein Muster herauszukristallisieren, ...

Während der Erfolgsautor Roger Koponen auf einer Tournee den Erfolg seines neuesten Werkes feiert, wird in seinem Haus seine Frau tot aufgefunden. Weitere Morde folgen und es scheint sich ein Muster herauszukristallisieren, denn die Ermittler um den Kriminaloberkommissar Erne Mikson stellen fest, dass es sich um die Taten aus Koponens Buch handeln muss. Fieberhaft versuchen sie, allen voran die Kriminalhauptmeisterin Jessica Niemi, den Tätern zuvorzukommen, um die sogenannten Hexenmorde zu verhindern…
Die Idee zum Buch hat mir super gefallen. Eine Reihe von Morden an vermeintlichen Hexen, anscheinend durch ein Buch eines Bestsellerautors inspiriert. Alle scheinen etwas gemein zu haben und dennoch scheint es keine wirkliche Verbindung zu geben. Die Geschichte beginnt äußerst spannend und nimmt schnell weiter an Fahrt auf. Die extrem kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so dahinfliegen, der flüssige Schreibstil tut sein Übriges. Zwischendurch gibt es immer wieder Einblendungen in Jessicas Vergangenheit und man rätselt, ob sie vielleicht etwas mit den aktuellen Geschehnissen zu tun haben könnten, zumal Jessica und ihr Chef selbst immer wieder das Gefühl haben, dass Jessicas Rolle in dem Fall größer sein könnte, als man zunächst denkt. Diese Teile hätte man allerdings etwas kürzer halten können.
Umso enttäuschter war ich vom Ende, denn das wiederum kam zwar nicht zu schnell, allerdings war es mir für einen Showdown dann zu kurz und zu flach, irgendwie eher ein Ende ohne Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es fehlten mir am Schluss noch einige Informationen, alles wirkte vage und konstruiert und für mich unbefriedigend. Ich hoffe, dass sich einige Dinge im nächsten Band noch aufklären werden, denn es handelt sich hier um den ersten Teil der Jessica-Niemi-Reihe.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Spannende und fesselnde Story - Morde nach Buchvorlage

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Dies war mein erstes Buch von diesem Autor und ich war echt gespannt, denn der Klappentext hörte sich sehr gut an.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel sind kurz und man kommt gut durch. Von ...

Dies war mein erstes Buch von diesem Autor und ich war echt gespannt, denn der Klappentext hörte sich sehr gut an.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel sind kurz und man kommt gut durch. Von Anfang an ist Spannung vorhanden, die nur durch Rückblenden in das Leben der Hauptfigur unterbrochen wird. Diese Rückblenden haben meiner Meinung nach leider nicht viel mit dieser Story zu tun und störten mich etwas. Aber sie erklären bisschen, warum die Hauptprotagonistin so ist, wie sie ist.

Die Charaktere waren mir alle, bis auf ein paar Ausnahmen, sympathisch. Man lernt ein gutes Ermittlerteam kennen, die für einander da sind, fast wie ein Familie. Und es gibt zum Schluss noch überraschende, aber traurige Momente.

Ich bin gespannt, wie es mit diesem Ermittlerteam weitergeht und wie sich die Reihe entwickelt. Ein bisschen Luft nach oben ist da noch, aber ich werden den Nachfolger ganz bestimmt nicht verpassen.

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Veröffentlicht am 18.01.2021

Treuer Leser

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Eine perfide Mordserie stellt die finnische Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team vor unerwartete Herausforderungen. Die Morde erinnern an frühere Foltermethoden während der Inquisition - und an die Bestseller-Trilogie ...

Eine perfide Mordserie stellt die finnische Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team vor unerwartete Herausforderungen. Die Morde erinnern an frühere Foltermethoden während der Inquisition - und an die Bestseller-Trilogie „Hexenjagd“ des Thriller-Autors Roger Koponen. Stellt ein treuer Leser seine Romane nach - oder steckt mehr dahinter?
Schonungslos geschieht hier ein Mord nach dem nächsten. Auch wenn der Autor dem Leser unnötige Details erspart, gönnt er den Ermittlern keine Verschnaufpause. Es geht zügig voran, sowohl bei den Ermittlern als auch bei den Opfern. Auffällig ist, dass die weiblichen Opfer der Mordserie sich auf ein gewisse Art ähnlich sehen. Und dass den Ermittlern Spuren wie auf dem Silbertablett serviert werden. Schnell entpuppt der Fall sich zu einem perfiden Katz- und Maus-Spiel, sowohl für die Ermittler als auch für den Leser bis zum Schluss undurchsichtig und voller Überraschungen.
Auch wenn die Handlung im verschneiten Finnland spielt, sind die Ermittler keine dauernd schlecht gelaunten Psychowracks mit Scheidung und Alkoholproblem, wie oft in Nordic Noir-Thrillern zu lesen. Das kleine Team, auf das der Autor sich in erster Linie beschränkt, ist eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, von denen vor allem Jessicas persönliche Vergangenheit regelmässig in Rückblicken beleuchtet wird. Ja, sie hat ihre Geheimnisse, aber inwiefern diese mit dem Fall zu tun haben bleibt bis zum Schluss undurchsichtig. Ebenso bietet der Kriminalfall selbst einiges an Überraschungen und bleibt bis zum Ende hin angenehm spannend. Als Kritikpunkt muss ich dazu erwähnen, dass mir einige wenige Punkte zu konstruiert vorkamen, aber sowas ist bekanntlich Geschmackssache.
Der Stil ist unterhaltsam, die Handlung wird wiederholt von den Rückblicken in Jessicas Vergangenheit unterbrochen, was vielleicht auch nicht jedermanns Geschmack trifft.
Im Großen und Ganzen habe ich mich von dem ersten Thriller um Jessica Niemi gut unterhalten gefühlt und konnte bis zum Schluss diverse eigene Spekulationen über den Haufen werfen, wer und warum der Täter sein könnte. Als spannenden Thriller kann ich das Buch empfehlen und freue mich bereits auf den nächsten Fall mit der finnischen Kommissarin.

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