Cover-Bild Wo wir zu Hause sind
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 14.01.2021
  • ISBN: 9783462000405
Maxim Leo

Wo wir zu Hause sind

Die Geschichte meiner verschwundenen Familie

»Eine wunderbare, erschütternde, großartige Familiengeschichte« Deutschlandfunk Kultur

Wenn vier Menschen um einen Tisch sitzen, dann ist Maxim Leos Berliner Familie schon fast vollzählig versammelt. Die vielen anderen Leos, die in den 1930er-Jahren vor den Nazis flohen, waren immer fern, über den ganzen Erdball verstreut. Zu ihnen macht er sich auf, nach England, Israel und Frankreich, und erzählt die unglaublichen Geschichten seiner drei Großtanten. Die von Hilde, der Schauspielerin, die in London zur Millionärin wurde. Die von Irmgard, der Jura-Studentin, die einen Kibbuz auf den Golanhöhen gründete. Die von Ilse, der Gymnasiastin, die im französischen Untergrund überlebte. Und die ihrer Kinder und Enkelkinder, die jetzt nach Berlin zurückkehren, in die verlorene Heimat ihrer Vorfahren. Auf der Suche nach der Vergangenheit seiner Familie findet Maxim Leo eine Zusammengehörigkeit, die keine Grenzen kennt. Eine wahre, mitreißende Familiengeschichte, spannend, lebendig und herzergreifend.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2022

Lesenswerte Familiengeschichte des Autors mit jüdischen Wurzeln

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Nicht in Romanform ist dieses Buch geschrieben, sondern nach Art einer Reportage, beruhend auf persönlichen Gesprächen. Der Autor, selbst 1970 in Ostberlin geboren und dort noch heute mit seiner kleinen ...

Nicht in Romanform ist dieses Buch geschrieben, sondern nach Art einer Reportage, beruhend auf persönlichen Gesprächen. Der Autor, selbst 1970 in Ostberlin geboren und dort noch heute mit seiner kleinen engeren Familie lebend, spürt seiner weit verzweigten großen Familie nach, die es während des Nationalsozialismus von Berlin nach England, Frankreich, Österreich, Israel verschlagen hat, weil sie Juden und zum Teil auch in sozialistischen/kommunistischen Organisationen tätig waren und von der allein sein Großvater nach dem Zweiten Weltkrieg nach Berlin zurückgekehrt ist. Im Fokus stehen dabei seine Großtante Ilse und deren Cousinen Hilde und Irmgard. Es ist wirklich atemberaubend zu lesen, welche Wege diese Menschen doch unfreiwillig gegangen sind und welche Leben sie sich aufgebaut haben. Sehr interessant sind die Überlegungen zur Bedeutung von Heimat und Judentum sowie die Schilderungen über die Lebenswege der Nachfahren der drei Frauen, die teilweise wieder nach Berlin zurückkehren.
Sehr lesenswert.

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Packende Geschichte über eine weitverbreitete Familie.

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Maxim Leo erzählt die Geschichte seiner jüdischen Familie. Die zu Nazi Zeiten Deutschland verlassen mussten und sich in der Welt verstreuten. Eindringlich und mitreisend werden die Familiengeschichten ...

Maxim Leo erzählt die Geschichte seiner jüdischen Familie. Die zu Nazi Zeiten Deutschland verlassen mussten und sich in der Welt verstreuten. Eindringlich und mitreisend werden die Familiengeschichten beschrieben, die dann wieder Jahre und Generationen später zusammenfinden.

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Veröffentlicht am 27.02.2023

Gelebte Geschichte

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Wo wir zu Hause sind von Maxim Leo aus dem @kiwi_verlag
⚪️
„…großer Lebensroman“ sagt Christine Westermann und der #spiegel sagt, dieses Buch ist ein Bestseller… ganz schön viele Lobeshymnen… und doch ...

Wo wir zu Hause sind von Maxim Leo aus dem @kiwi_verlag
⚪️
„…großer Lebensroman“ sagt Christine Westermann und der #spiegel sagt, dieses Buch ist ein Bestseller… ganz schön viele Lobeshymnen… und doch ist mir das Buch vorher nicht über den Weg gelaufen… habe ich irgendwie nichts von gehört oder gesehen.
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▫️Was hat mir gut gefallen?
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Ich bin immer auf der Suche nach Biografien, die nicht nur eine stumpfe Aufzählung von Zahlen, Daten und Fakten sind. Das habe ich hier gefunden. Eine Familiengeschichte, die sich eher wie ein Roman liest und durch Fotos und der persönlichen Verwandtschaft des Autors lebendig wird.
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Der Autor hat eine (für ihn überraschend) große und verzweigte Familie. Dadurch lernt ihr viele verschiedene Lebenswege und Erlebnisse kennen.
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Dieses Buch handelt zwar vom zweiten Weltkrieg und den Schicksalen und Erlebnissen der damaligen Zeit, die der Familie widerfahren sind… aber halt nicht nur… die Generation davor und danach werden auch begleitet.
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▪️Was mir nicht gefallen hat
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Große Familie = viele Geschichten…. Für mich viel zu viele Handlungsstränge. Den Stammbaum am Ende des Buches musste ich oft aufschlagen, nur um dann festzustellen, dass ich doch nicht mehr wusste, wer nach Amerika gegangen ist und wer die blonde Schwester war.
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Aber ich habe nicht nur ab und zu den Überblick verloren…. Ich fand es auch unheimlich schade manche Geschichten nur am Rande zu lesen. Gefühlt hätte jeder einzelner Verwandter ein eigenes Buch bekommen können und müssen!
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🔲 Fazit
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Irgendwie hat mich das Ende dieses Buches mit dem ganzen Buch versöhnt. Ich fand die Geschichten der Familienmitgliedern interessant und (ich hoffe es versteht jetzt niemand falsch) ich wusste, dass sie es alle geschafft haben und konnte sie somit „ohne Sensationslust“ begleiten. Trotz schlimmer Erlebnissen, Traumata und Leid… empfand ich dieses Buch versöhnlich und optimistisch.