Ein Thriller voller Geheimnisse
Ich kenne bereits den „Little Lies“ von der Autorin, den ich vor fast 6 Jahren gelesen hatte. Seitdem hatte ich sie mich mit interessanten Titeln angesprochen. „Die Tochter“ allerdings konnte mich aufgrund ...
Ich kenne bereits den „Little Lies“ von der Autorin, den ich vor fast 6 Jahren gelesen hatte. Seitdem hatte ich sie mich mit interessanten Titeln angesprochen. „Die Tochter“ allerdings konnte mich aufgrund der düsteren Covererscheinung und der Inhaltsangabe überzeugen. Es geht hier um Hazel, die widerwillig in die Kleinstadt ihrer Kindheit zurückkehrt, um vom Tod ihres Vaters Abschied zu nehmen. Sie hatte sich mit ihm zerstritten und wundert sich, dass ausgerechnet sie das Haus am See erbt und nicht ihre Brüder, die stets an seiner Seite standen. Die Anspannung unter den Geschwistern wächst von Tag zu Tag und längst verdrängte Erinnerungen kommen ans Licht. Als der sinkende Wasserstand des Sees dunkle Geheimnisse freigibt, beginnt Hazel nach der Wahrheit über das Verschwinden ihrer Mutter zu suchen – und stößt auf Ereignisse, die alles verändern.
Mit einem packenden, flüssigen Schreibstil, fesselnden Perspektivwechseln und guter Struktur hat man diesen doch etwas umfangreicheren Thriller schnell gelesen. Die Autorin hat wunderbar die Protagonisten gezeichnet und ein düsteres Setting erschaffen. Die düsteren Kleinstadt-Atmosphäre und die vielen überraschenden Wendungen machen dieses Buch zu einem PageturnerDie Spannung steigert sich Kapitel für Kapitel, während Geheimnisse und Familienkonflikte nach und nach ans Licht kommen. Ein atmosphärischer Thriller voller Geheimnisse, der bis zur letzten Seite fesselt – absolute Leseempfehlung!