Cover-Bild DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 28.01.2026
  • ISBN: 9783328111467
Megan Miranda

DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren

Thriller - Der packende Kleinstadt-Thriller der Bestsellerautorin
Melike Karamustafa (Übersetzer)

Kein Geheimnis bleibt auf ewig verborgen

Der neue Kleinstadt-Thriller der amerikanischen New-York-Times-Bestsellerautorin Megan Miranda – atmosphärisch, spannend und voller unerwarteter Wendungen .

Die Dürre hat die Kleinstadt Mirror Lake fest im Griff, als Hazel in ihre Heimat zurückkehrt. Ihr Vater, der angesehene Detective des Ortes , ist verstorben. Während die Kleinstadtgemeinde um Perry Holt trauert, fragt sich Hazel, warum er ihr das Haus am See vermacht hat. Und nicht ihren Brüdern.

Die Anspannung unter den Geschwistern wächst von Tag zu Tag, und Hazel sieht sich mit unliebsamen Erinnerungen konfrontiert. Als die Trockenheit die Wasserlinie des Sees weiter zurückdrängt, gibt dieser Geheimnisse preis, die jahrelang unter der Oberfläche verborgen lagen. Wird der See auch eine Antwort auf die Frage geben, was mit Hazels Mutter geschah – einer Kriminellen, die einst spurlos verschwand ?

»Mirandas sehnsüchtig erwarteter neuer Thriller ist schlicht unaufhaltsam in seiner sich langsam, aber unerbittlich aufbauenden Spannung ... Ein weiterer, ungemein atmosphärischer Hit der Autorin!« Elle über »Die Tochter««

»Miranda entlarvt eine Enthüllung nach der anderen ... Kleinstädtische Klaustrophobie und Intimität treiben diesen Psychothriller voller Wendungen an.« Kirkus Reviews

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Atmosphärisch und rätselhaft

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Hazel, die Tochter eines einflussreichen Kleinstadtpolizisten, erbt völlig unerwartet sein Haus. Sie hat ihrem kleinen Heimatort schon lange den Rücken gekehrt und in der Großstadt Karriere gemacht. Ihre ...

Hazel, die Tochter eines einflussreichen Kleinstadtpolizisten, erbt völlig unerwartet sein Haus. Sie hat ihrem kleinen Heimatort schon lange den Rücken gekehrt und in der Großstadt Karriere gemacht. Ihre beiden Brüder, die sich in der Kleinstadt ein Leben aufgebaut haben, gehen hingegen leer aus. Was hat sich der Vater dabei gedacht?

Dann häufen sich verstörende Vorfälle: Im See wird ein versenktes Auto gefunden und plötzlich gibt es eine Spur zu Hazels verschollener Mutter. Zudem gibt es Vermisstenfälle und weitere rätselhafte Begebenheiten, die Hazels alarmieren. Schließlich verdichten sich Hinweise, dass in der Kleinstadt bzw. in Hazels Familie dubiose Dinge vor sich gehen. Doch die Ortsansässigen sind eine eingeschworene Gemeinschaft: niemand will in Betracht ziehen, dass jemand von ihnen zu furchtbaren Taten fähig sein könnte, weshalb Hazel gegen eine Mauer des Schweigens rennt und davor gewarnt wird, weiter nachzuforschen!

Hazel ist klug, tough und sympathisch: Sie hat ein gutes Gespür für ihre Mitmenschen, seit dem Tod des Vaters hat sich die Dynamik innerhalb der Familie allerdings verändert – viele sind verschlossen, grenzen sie aus, nennen sie eine Erbschleicherin oder eine Unruhestifterin, die unnötig Staub aufwirbelt. Doch nichts (Familienloyalität, Angst) halten sie davon ab, ihre Suche nach Antworten konsequent zu verfolgen!

Die Handlung wird sehr atmosphärisch erzählt und obwohl sie mMn nach eher langsam voranschreitet, ist sie auch spannend gestaltet. Die detailreichen, eindrücklichen Schilderungen von Situationen, Gedanken, Personen sowie der Umgebung tragen zur Stimmung bei, sodass man völlig in Hazels Erfahrungen eintauchen kann.

Für Hazel hat es nie Sinn ergeben, dass ihre Mutter sie verlassen hat, denn sie war nie egoistisch oder kalt. Kann sie nun, aufgrund der aufgetauchten Hinweise noch herausfinden was damals geschah? Wem kann sie vertrauen? Ihren Brüdern eher nicht, aber vielleicht ihrer Jugendliebe? Nico, ihr Exfreund, scheint für Hazel da sein zu wollen. Dann sind da noch andere Angehörige, die sie nicht auszuschließen.

“Die Tochter” ist ein atmosphärischer, intensiver Spannungsroman: Die Handlung ist ungemein vielschichtig, stimmig ausgearbeitet sowie wendungsreich. Die Figuren sind absolut lebensecht, die Dynamik zwischen ihnen ist faszinierend verstörend und die Auflösung ist nervenaufreibend!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Atmosphärisch lesenswert

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Megan Miranda zählt seit Jahren zu einer meiner Lieblingsautorinnen im Genre Thriller. Sie schafft es mich sehr oft abzuholen und zu überraschen. So auch mit ihrem neuen Thriller "Die Tochter". Protagonistin ...

Megan Miranda zählt seit Jahren zu einer meiner Lieblingsautorinnen im Genre Thriller. Sie schafft es mich sehr oft abzuholen und zu überraschen. So auch mit ihrem neuen Thriller "Die Tochter". Protagonistin Hazel kehrt zur Trauerfeier ihres verstorbenen Vaters zurück in ihre Heimatstadt. Ihr Vater war ein anerkannter und beliebter Detective in der Kleinstadt. Das Werk entblättert sich langsam und atmosphärisch. Es kommen Erinnerungen wieder hoch, die lange vergraben waren. Geheimnisse führen zu Spannungen und man rätselt wie alles zusammenhängt. Die Auflösung hat mich dann überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet. Der Schreibstil ist gut lesbar und man spürt eine unterschwellige Spannung. Von mir gibt es eine Empfehlung für Leser, die es zu schätzen wissen, wenn sich eine Geschichte langsam entblättert und zusammensetzt. Freue mich schon auf hoffentlich noch viele weitere Thriller der Autorin. Übersetzt wurde das Werk von Melike Karamustafa und erschienen ist es im Penguin Verlag.

«Wie schnell einen hier die Vergangenheit packen und an einem zerren konnte.»

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Fesselndes, wendungsreiches Familiendrama mit überraschenden Enthüllungen und tödlichen Geheimnissen

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Nach der Beisetzung ihres Vaters erfährt Hazel überraschend, dass er ihr sein Haus am See vermacht hat, obwohl sie der Kleinstadt Mirror Lake im Gegensatz zu ihren beiden Brüdern, die beruflich in die ...

Nach der Beisetzung ihres Vaters erfährt Hazel überraschend, dass er ihr sein Haus am See vermacht hat, obwohl sie der Kleinstadt Mirror Lake im Gegensatz zu ihren beiden Brüdern, die beruflich in die Fußstapfen des angesehenen Detectives getreten sind, den Rücken gekehrt hatte.
Es ist Mai und hat seit Wochen nicht mehr geregnet. Der See verdunstet allmählich und offenbart, was unter der Oberfläche liegt. So werden kurz hintereinander zwei Fahrzeuge gefunden, die offenbar vor Jahren darin versenkt wurden.
Hazel wird mit Erinnerungen konfrontiert und sieht das Erbe als Aufforderung ihres Vaters herauszufinden, was mit ihrer Mutter geschah, die vor 13 Jahren ohne ein Wort mit dem Barvermögen der Familie verschwand.

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Hazel geschrieben, die an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurückkehrt, wo ihre Mutter sie einst zurückgelassen hatte. Als Alleinerbin des Hauses zieht sie den Unmut ihrer Brüder auf sich und auch darüber hinaus fühlt sich Hazel als Tochter einer Kriminellen in der Kleinstadt nicht willkommen.
Doch Hazel bleibt, denn immer mehr erhält sie das Gefühl, dass es eine andere Wahrheit über das Verschwinden ihrer Mutter gibt. Zudem ereignen sich merkwürdige Dinge, so dass sich Hazel in ihrem Elternhaus nicht sicher fühlt. In der Kleinstadt wird in Häusern eingebrochen und weitere Menschen verschwinden.

Die Geschichte ist von Misstrauen, Geheimnissen und einer lauernden Gefahr geprägt. Hazel findet Dinge heraus, die sie beunruhigen, forscht weiter nach und stößt auf Widerstand. Dazu kommt das Gefühl des Beobachtetseins und einer Warnung, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Auch die Situation in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und in der ausgerechnet im Umfeld der Polizistenfamilie Menschen verschwinden, trägt zu einer beklemmenden Atmosphäre bei.

Wie die Loyalitäten verteilt sind und wie die aktuellen Geschehnisse mit vergangenen Taten in einem Zusammenhang stehen, sorgt für anhaltende Spannung, wobei diese in einem weiten Bogen sehr langsam aufgebaut wird. Es ist kein temporeicher Thriller, der Nervenkitzel verursacht, aber ein fesselndes, wendungsreiches Familiendrama mit überraschenden Enthüllungen und tödlichen Geheimnissen.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Leider in die Irre leiten lassen

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Inhalt:

In Mirror Lake dachte man, die Dürre würde sie nie erreichen. Aber in Mirror Lake dachte man auch, dass gewisse Dinge für immer unentdeckt bleiben.

Doch dann passiert vielerlei gleichzeitig. ...

Inhalt:

In Mirror Lake dachte man, die Dürre würde sie nie erreichen. Aber in Mirror Lake dachte man auch, dass gewisse Dinge für immer unentdeckt bleiben.

Doch dann passiert vielerlei gleichzeitig. Die Dürre ist da. Und ein angesehener Polizist und Vater stirbt Und plötzlich bahnen sich immer mehr Geheimnisse ihren Weg an die Oberfläche.

Meine Meinung:

Leider in die Irre leiten lassen

Hier habe ich mich von einem einzigen, kleinen Satz im Klappentext leiten lassen und zack, falsche Fährte.

„Ich nahm den Hammer und holte aus“ steht da. Und eigentlich gehört das davor noch zum Lockmittel, dem ich gefolgt bin „Doch Töchter waren anders.. Was soll ich sagen, ich habs gesehen und gedacht, das ist meins!

Ich konnte ja nicht ahnen, dass es dann dermaßen an Spannung mangelte, dass es -wieder mal- ein Familiendrama wird, wo ich wirklich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass die Autorin eben mit dem Hammer ausholt. Für mich war das dann gefühlt verschenkte Zeit, weil ich absolut nicht gecatcht wurde,

Ich habe mich auch öfter gefragt, wie wär ich, wenn mein (Stief-)Vater stirbt, mir statt meinen (Stief-)Brüdern sein Haus vermacht. Wie würde ich da reagieren? Zumindest würde ich denen ordentlich die Meinung sagen. Und vielleicht sogar sagen, hört zu, ich will das Haus nicht, vielleicht was zum Andenken und dann würde ich mich verabschieden und das wärs dann.

Gut, in Mirror Lake läufts halt anders. Aber eben für meine Begriffe nicht nur durch den ausbleibenden Regen, sondern auch durch das Aneinanderreihen aufploppender Geheimnisse, aber gleichbleibendem Adrenalinlevel, sehr sehr dröge.

Ich hatte zwischendurch überlegt, ob ich abbreche, aber ich habe wirklich auf ein mächtiges Gewitter gehofft. Schade….

Fazit:

Kleinstadt-Thriller, vielleicht für die Fans der Autorin, oder Leser mit einem Faible für krude Familiengeheimnisse. Meinem Spannungs-Anspruch wurde es leider nicht gerecht und so habe ich die Story eher als Familiendrama empfunden, denn als Thriller.

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