Cover-Bild Blumenkinder

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 14.11.2016
  • ISBN: 9783442714490
Meike Dannenberg

Blumenkinder

Kriminalroman
In Lüneburg wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden: wie aufgebahrt liegt sie da, scheinbar friedlich, mit Blumen umkränzt. BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Profiler Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen, denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien. Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie-Gruppe haben Nora und Johan im Visier. Nora ist sich sicher, dass der Täter aus dem Umfeld des dubiosen Kollektivs stammt. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen vom Fall abgezogen. Doch sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Denn sie weiß, wenn sie nicht schnell handelt, wird wieder ein »Blumenkind« sterben.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2017

Perfekt für nasses Regenwetter

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Nach dem Tod zweier Mädchen, die sich verblüffend ähnlich sehen wird BK-Sonderermittlerin Nora Klerner zum Fall hinzugezogen. Sie sol zwischen den Behörden in Deutschland und Tschechien vermitteln. Neben ...

Nach dem Tod zweier Mädchen, die sich verblüffend ähnlich sehen wird BK-Sonderermittlerin Nora Klerner zum Fall hinzugezogen. Sie sol zwischen den Behörden in Deutschland und Tschechien vermitteln. Neben Nora wird auch Johan als Fallanalytiker ergänznd zum Team hinzugezogen. Erst scheinen die Ermittlungen nicht vorwärts zu kommen, da sich das Team im Kreis dreht. Doch dann verschwindet ein weiteres Kind und der Kreis der Verdächtigen wird kleiner.

"Blumenkinder" ist ein sehr spannend gehaltener Krimi, nicht nur durch die Doppeldeutigkeit des Titels. Ich habe sehr mit den Protgonisten mitgefiebert und konnte die letzten Seiten gar nicht schnell genig lesen. Meike Dannenbergs Schreibstil hat da das übrige getan.

Falls ihr also noch etwas für die kuschelige Herbstzeit sucht, werdet ihr mit "Blumenkinder" sicher zufrieden sein.

Veröffentlicht am 30.06.2017

beeindruckend, geheimnisvoll, detaillverliebt

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Kurze Inhaltszusammenfassung:
In Lüneburg wird ein 12jähriges Mädchen tot aufgefunden. Da in Tschechien auch ein ähnlicher Fall auftaucht und noch ein weiteres Mädchen verschwunden ist, werden Nora, Sonderermittlerin ...

Kurze Inhaltszusammenfassung:
In Lüneburg wird ein 12jähriges Mädchen tot aufgefunden. Da in Tschechien auch ein ähnlicher Fall auftaucht und noch ein weiteres Mädchen verschwunden ist, werden Nora, Sonderermittlerin vom BKA und Johan als Fallanalytiker hinzugezogen. Die Suche nach der verschwundenen Marina wird ein Wettlauf gegen die Zeit und Nora bringt sich durch ihre Alleingänge selbst in Gefahr.

Meine Meinung zum Buch:
Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, denn Heike Dannenberg beschreibt Situationen und Menschen sehr detailliert und mit viel Gefühl, sodass man als LeserIn das Gefühl bekommt, mitten im Geschehen zu sein oder mit den Charakteren gemeinsam im Raum zu stehen. Die Handlungsstränge waren so aufgebaut, dass niemals Langeweile aufgekommen ist. Es wechseln ständig Personen, Orte und auch bei den vermeintlichen Verdächtigen wird man als LeserIn mehrmals in die Irre geführt. Am Ende gibt es noch ein paar Wendungen und gefährliche Situationen, es wird spürbar hektisch und turbulent und Nora bringt sich mit ihren Alleingängen selbst in Gefahr – genau so, wie ich es gerne mag. Die Hauptcharaktere Nora und Johan sind mir sehr ans Herz gewachsen, obwohl Nora niemanden an sich heranlässt und auch uns bis zum Schluss im Unklaren lässt, was mit ihr in der Vergangenheit dramatisches passiert ist. Hier können wir nur Vermutungen anstellen. Normalerweise mag ich es ja nicht so gerne, wenn im Laufe des Buches Andeutungen gemacht werden, aber am Ende trotzdem nicht aufgeklärt wird, aber ich vermute, dass hier die Spannung auf den zweiten Teil nochmals erhöht werden soll. Eine interessante Person ist sie auf alle Fälle.
Der Prolog war für mich zu Beginn unzusammenhängend und nicht klar einzuordnen, aber nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, habe ich mir den Prolog noch einmal durchgelesen und dann war mir klar, worum es geht.

Titel und Cover:
Die Covergestaltung finde ich optimal gelungen, sowohl die Farbauswahl als auch das Motiv betreffend. Vor allem der verlassene Schuppen hat etwas schauriges, Düsteres an sich, das spürbar ist. Den Titel finde ich doppeldeutig, da „Blumenkinder“ auf der einen Seite „Hippies“ sind, auf der zweiten Ebene können Blumen auch mit „Friedhof und Grabstätten“ in Verbindung gebracht werden.

Mein Fazit:
Ich habe „Blumenkinder“ sehr gerne gelesen, kann es an Krimifans unbedingt weiterempfehlen und freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

Veröffentlicht am 22.01.2017

Komplex, atmosphärisch, fesselnd ...

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Die Geschichte:
Nora Klerner ist Sonderermittlerin des BKA und wird von Fallanalytiker Johan Helms zur Unterstützung der Kripo in Lüneburg angefordert. Ein kleines Mädchen wurde brutal ermordet und vom ...

Die Geschichte:
Nora Klerner ist Sonderermittlerin des BKA und wird von Fallanalytiker Johan Helms zur Unterstützung der Kripo in Lüneburg angefordert. Ein kleines Mädchen wurde brutal ermordet und vom Täter in besonderer Weise geschmückt: ein Blumenkind.
Johan hat eine Verbindung nach Tschechien entdeckt, denn dort wurde eine ähnlich drapierte Tote gefunden. Die Ermittlungen fördern zunächst wenig Brauchbares zutage und dann passiert das Schlimmste: ein weiteres Mädchen wird vermisst. Befindet auch sie sich in den Fängen des skrupellosen Mörders? Nora und die Kripo suchen fieberhaft nach Hinweisen und bald haben sie gleich mehrere Verdächtige. Doch können sie die Kleine noch rechtzeitig retten?

Meine Meinung:
Für dieses Buch habe ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, weil ich anfangs irgendwie keinen richtigen Zugang dazu fand. Im Nachhinein kann ich mir das aber gar nicht mehr so wirklich erklären, denn es ist echt gut. Vielleicht hätte ich auch einfach mal dranbleiben sollen und es nicht immer nach nur wenigen Seiten wieder weglegen. Einziger Kritikpunkt, der mir dazu einfällt, ist der manchmal etwas zu detaillierte Schreibstil, der dazu führt, dass es nicht so schnell vorwärts geht, wie ich mir das oft wünschen würde.
Andererseits sorgt der atmosphärische Schreibstil aber eben auch dafür, dass sich das komplette Geschehen ständig wie ein lebendiger Film im Kopf abspielt. Nachdem ich meine Ungeduld überwunden hatte, konnte ich das auch genießen.

Die Charaktere werden auch ganz gut beschrieben, allerdings wirken die beiden Hauptpersonen Nora und Johan ein bisschen geheimnisvoll. Nora hat wohl schon einiges erlebt, das sie zu einem nicht einfachen Menschen gemacht hat. Sie gibt sich immer etwas distanziert, ist extrem ehrgeizig und leidet auch unter verschiedenen Ängsten.
Johan ist sehr intelligent und weiß nicht so recht, wohin er im Leben will. Sollte er sich mehr auf sein Privatleben konzentrieren oder ist ihm seine Arbeit doch das Wichtigste?
Auch die übrigen Figuren erscheinen recht glaubwürdig und manche durchaus sympathisch. Nora und Johan mochte ich auch ganz gern und ich könnte mir vorstellen, noch weitere Bücher mit ihnen zu lesen.

Der Fall an sich ist sehr komplex und es wird in verschiedenste Richtungen ermittelt. Die Lösung ist dann trotzdem noch eher überraschend, aber wenigstens taucht der Täter nicht ganz aus dem Nichts auf.
Besonders am Ende wirkt das Buch viel mehr wie ein Thriller. Natürlich steht die Arbeit der Polizei schon im Vordergrund, aber Nora ist einfach eine Einzelgängerin, die sich auch gern in brisante Situationen bringt. So bleibt es nicht aus, dass sie in große Gefahr gerät, was auch noch einiges an Action in die Story bringt.

Spannung ist durchgehend vorhanden, meistens auf einem eher moderaten Niveau. Das Buch liest sich fesselnd, aber erst zum Schluss gibt es ein paar echte Gänsehautmomente.
Die blutigen Szenen halten sich übrigens im sehr erträglichen Rahmen, so dass ich das Buch auch zarteren Gemütern weiterempfehlen kann.

Fazit:
Ein sehr komplexer Kriminalfall hält Sonderermittlerin Nora und Fallanalytiker Johan in Atem. Fesselnd, atmosphärisch, geheimnisvoll … empfehle ich gern weiter!

Bewertung:
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 18.12.2016

Blumenkinder

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Ein sehr interessanter und sehr kurzweiliger Krimi. In Lüneburg wurde eine Mädchenleiche gefunden, auf einem Hügel im Wald aufgebahrt und mit einem Blumenkranz im Haar. Auch in Tschechien wurde ein junges ...

Ein sehr interessanter und sehr kurzweiliger Krimi. In Lüneburg wurde eine Mädchenleiche gefunden, auf einem Hügel im Wald aufgebahrt und mit einem Blumenkranz im Haar. Auch in Tschechien wurde ein junges Mädchen tot im Böhmerwald gefunden, genauso drapiert wie das Mädchen aus Lüneburg. Da die Kripo in diesem Fall nicht weiterkommt, wird der Fallanalytiker Johan und Nora vom BKA nach Lüneburg beordert. Aber auch die beiden Spezialisten tappen im Dunklen bis ein weiteres Mädchen vom Reitunterricht nicht nachhause kommt. Durch akribische Ermittlungen finden sie eine Verbindung nach Tschechien. Es werden einsame Reiterhöfe durchleuchtet, bei denen im Sommer massenhaft Aussteiger für Kost und Logie arbeiten. Die Spur führt zu Hippies. Aber was dingfestes kommt dabei nicht heraus. Wir dürfen auch in die Hierarchie der Polizei schauen, wo der Chef nicht immer die Meinung seiner Mitarbeiter unterstützt. Nora ist psychisch sehr angeschlagen. Sie verfällt immer wieder in Angstzustände und Depressionen. Der Leser erfährt aber bis zum Schluß nicht, was der Beamtin widerfahren ist. Die Autorin lockt uns fast bis zum Schluß auf falsche Fährten. Aber dann fügen sich die Fragmente alle zusammen und wir sehen Dinge anders, denen wir vorher gar keine Bedeutung zugemessen haben. Dies ist erst der Anfang einer Serie von Büchern mit Johan und Nora. Das Cover mit der einsamen Waldhütte ist stimmig und paßt sehr gut zum Thema und Inhalt des Buches.

Veröffentlicht am 24.11.2016

Blumenkinder

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Blumenkinder, von Meike Dannenberg

Cover:
Einfach klasse. Der Gegensatz zwischen "Blumenkinder (weiß/ alles Gut) und dem düsteren Schwarz und dem bedrohlichen Himmel ist echt klasse.
Als ich das Buch ...

Blumenkinder, von Meike Dannenberg

Cover:
Einfach klasse. Der Gegensatz zwischen "Blumenkinder (weiß/ alles Gut) und dem düsteren Schwarz und dem bedrohlichen Himmel ist echt klasse.
Als ich das Buch fertig gelesen habe, war die Hütte für mich auch ein Ort der Handlung.

Inhalt:
Im beschaulichen Lüneburg wird ein 12jähriges Mädchen getötet.
Sonderermittlerin Nora Klerner und Fallanalytiker Johan Helms werden hinzugezogen.
Bald wird eine weitere Leiche entdeckt. Und ein Fall eines weiteren toten Mädchens (in Tschechien- ungeklärt) vor einem halben Jahr zeigt, hier ist Eile angesagt.
Nora und Johan erkennen bald, dass ihnen die Zeit davonläuft.
Beide gehen über ihre Grenzen hinaus.

Meine Meinung:
Ein tolles Debüt. Kaum zu glauben, dass es eines ist.
Die Schreibweise ist total klasse, sehr flüssig zu lesen und doch etwas besonderes. Viele Sätze, Bilder und Vergleiche ragen aus der durchschnittlichen Masse heraus, und das meine ich überaus positiv.
Zitat: …spürte sie, wie ihre Fingerspitzen kalt wurden und ein harter Klumpen in ihrem Bauch zum Leben erwachte, seine Tentakel ausfuhr und sich in ihren Eingeweiden zu schaffen machte.

Die Geschichte fängt sehr dramatisch mit dem Tod einer 12jährigen an.
Schnell ist klar, dass es sich um einen Serientäter handelt, denn ein weiteres Mädchen wurde vor ca. einem halben Jahr auf die gleiche Weiße getötet.

Das Polizeiteam wird durch die besonderen Ermittler Nora und Johan unterstützt. Sie sind beide Außenseiter, doch um den Fall zu lösen, sind sie bereit sich einzufügen, dies gelingt Johan besser als Nora. Doch sie hat auch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, die wir als Leser immer wieder in kleinen Sätzen und Anmerkungen (oder Gedanken) erfahren. Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt, dass wir bis zum Ende des Buches nicht erfahren was ist da jetzt eigentlich wirklich in Noras Vergangenheit vorgefallen.
Sie ist eine ganz besondere Person, die sich total in den Fall vertieft und alles hinten anstellt.

Die Krimihandlung wird sehr spektakulär begonnen und steigert sich kontinuierlich, und endet genau so spektakulär, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Es wird ganz deutlich gemacht wie schwer es für die Polizei ist die Flut von Hinweisen (oder auch einfach die ganz normalen Gegebenheiten) zu sichten und zu erkennen, was sind verwertbare Spuren, was führt zum Ziel, welche Fährte soll verfolgt und bearbeitet werden. Klar, wir als Leser wissen oft mehr als das Ermittlerteam (wobei Nora und Johan eindeutig im Mittelpunkt stehen und das restliche Team für mich fast im Hintergrund verschwindet), doch ist es total spannend mit zu fiebern und die Spuren mit zu verfolgen. Es gibt immer wieder neue Ansätze, die ein Umdenken in Gang bringen und dann doch wieder ins Nichts führen.
Das Ende ist ein wahrer Showdown. Alles an dem Fall wird glaubwürdig und am Ende mit einer unglaublichen Überraschung aufgeklärt.

Autorin:
Meike Dannenberg, geb. 1974, studierte angewandte Kulturwissenschaften. Seit 2003 ist sie freie Journalistin und Literaturredakteurin, seit 2011 verantwortlich für den Bereich Krimi und Kinder-und Jugendbuch. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen.

Mein Fazit:
Ein unglaublich tolles Debüt, das für den Krimi Fall (und für die absolut hervorragende Schreibweise) von mit 5 Sterne bekommt.
Einen Stern ziehe ich ab, weil mir Nora zu viele Geheimnisse behält, das mag ich nicht so, aber das ist nur meine ganz persönlich Meinung.
Auf das nächste Buch bin ich sehr gespannt.
Ein packendes Debüt, das von mir somit 4 Sterne erhält.