Ein Thriller, der mich erst zum Ende fesseln konnte
Dies ist der zweite Fall rund um die Gynäkologin Dr. Eva Mares. Erneut gerät die Ärztin in eine bedrohliche Situation. Eines Nachts stehen eine hochschwangere Frau und ihr Vater vor ihrer Tür. Da es der ...
Dies ist der zweite Fall rund um die Gynäkologin Dr. Eva Mares. Erneut gerät die Ärztin in eine bedrohliche Situation. Eines Nachts stehen eine hochschwangere Frau und ihr Vater vor ihrer Tür. Da es der jungen Frau schlecht geht, möchte sie sich untersuchen lassen. Nach eingehender Kontrolle kann Eva zunächst Entwarnung geben. Doch wenig später entdeckt sie auf ihrem Badezimmerspiegel einen Hilferuf.
Mit großer Neugier bin ich in den Roman gestartet. Leider fiel es mir anfangs schwer, richtig in den Lesefluss zu finden. Die Vielzahl an mir unbekannten Figuren, da ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, sowie die häufigen Wechsel zwischen den kurzen Kapiteln haben mich eher gestört, obwohl ich kurze Kapitel sonst sehr schätze. Stellenweise kam es sogar vor, dass ich die Protagonisten miteinander verwechselt habe.
Zwar gibt es immer mal wieder spannende Momente, allerdings waren mir einige Beschreibungen zu ausführlich und wirkten stellenweise überflüssig. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zu einem aus Evas Sicht, aus der Sicht der beiden Ermittlerinnen sowie aus der eines Opfers, bei dem man lange miträtselt, um wen es sich handelt. Besonders gefallen haben mir die Abschnitte rund um Eva und ihre Familie.
Die Themen diese Thrillers werden erschütternd dargestellt. Das Schicksal der betroffenen Frauen hat mich sehr bewegt und mitgenommen.
So richtig fesseln konnte mich der Thriller jedoch erst gegen Ende. Dort nimmt die Spannung deutlich zu, und die Ereignisse überschlagen sich. Umso bedauerlicher ist es, dass sich dieses Spannungsniveau nicht durch das gesamte Buch zieht.
Insgesamt konnte der Roman meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen.