Cover-Bild Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Spionage
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 28.05.2026
  • ISBN: 9783740828196
Meinrad Braun

Tokyo Lily. Auf der Jagd nach Hirohitos Gold

Zwischen Jazzclubs, Teezeremonien und dunklen Geschäften: ein Spionage-Thriller aus dem Tokio der 1950er Jahre – Kriminalroman

Starke Frauenfiguren, raffinierte Spannung und eine Prise Humor – ein filmreifes Krimierlebnis!

1950: Im Auftrag des Berliner Ostasien-Instituts reist die junge Japanologin Mirabell Molnar nach Tokio, um ein Tauschgeschäft abzuwickeln: ein Samuraihelm gegen einen berühmten Holzschnitt. Doch der Deal platzt – und Mirabell wird entführt, hinein in Tokios Unterwelt, wo Gerüchte über verstecktes Gold kursieren. Als Geisha verkleidet und von CIA und Yakuza verfolgt, wird Mirabell zur unfreiwilligen Mitspielerin in einem tödlichen Komplott – und trägt plötzlich den Schlüssel zu einem Geheimnis, das die Nachkriegswelt erschüttern könnte.

Meinrad Braun entführt die Leser in die exotische Welt Japans und lässt sie gemeinsam mit Mirabell Molnar Licht in die Schatten der Vergangenheit bringen. Ein Spionage-Thriller voller Wendungen, der Liebhaber von Krimis mit außergewöhnlichem Setting begeistern wird.

»Braun ist ein Meister darin, andere Zeiten und Orte zu sezieren und zum Leben zu erwecken.« – der reporter über Tausend Meilen weites Land. Ein früher Western

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2026

Ein tödliches Komplott

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Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, mir gefällt die Aufteilung sehr. Die Details und auch der Titel weisen bereits daraufhin, in welchem Land die Handlung spielen wird. Japan , genauer gesagt ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, mir gefällt die Aufteilung sehr. Die Details und auch der Titel weisen bereits daraufhin, in welchem Land die Handlung spielen wird. Japan , genauer gesagt Tokyo, dort begibt sie die junge Japanologin Mirabell Molnar im Jahr 1950 hin. Sie möchte eigentlich nur ein einfaches Tauschgeschäft durchführen doch es kommt alles ganz anders, als gedacht. Der Deal platzt und sie wird entführt, sie taucht ab in Tokyos Unterwelt, voller Gefahren. Als Geisha verkleidet muss sie sich nicht nur von den Yakuza in acht nehmen, auch das CIA ist auf sie angesetzt. Ist sie der Schlüssel zu einem Geheimnis?

Der Spionage-Thriller hat mir sehr gut gefallen, er hat durch unvorhergesehene Wendungen und einem lebhaften Schreibstil mich wirklich packend können. Mirabell war eine starke Persönlichkeit, die durch die Handlung sehr souverän aber auch menschlich blieb. Die Geschichte war spannend und ich habe viel über die damalige Kultur Japans kennengelernt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es weiter.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Tolle Story mit historischem Setting

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Wäre das alte Tokyo der 50er Jahre eventuell interessant für euch? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch.

Die Handlung spielt kurz nach dem Krieg und eine junge Frau soll von Berlin nach Japan ...

Wäre das alte Tokyo der 50er Jahre eventuell interessant für euch? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch.

Die Handlung spielt kurz nach dem Krieg und eine junge Frau soll von Berlin nach Japan reisen, um hier ein Artefakt zu überbringen und gleichzeitig ein anderes auf die Echtheit zu begutachten.
Doch leider läuft hier nicht alles, wie geplant und schon bald befindet sich die junge Frau auf der Flucht und begibt sich immer tiefer in die Spirale.

Das Buch habe ich sehr gern gelesen, da wir hier viel über die Kultur mitbekommen. Anders hierbei ist, dass wir diese Informationen in kleineren Happen serviert bekommen, sodass es weder überladen wirkt und deplatziert.
Gleiches gilt für eine kleinere Liebesgeschichte, die zwar mit wenigen Worten beschrieben, aber dadurch intensiver wirkte.

Am meisten mochte ich Kaede, die sich je mehr wir in der Story voranschreiten, zu einer geheimnisvollen und interessanten Persönlichkeit entwickelte, über die ich sehr gern mehr erfahren hätte.
Doch auch unsere Protagonistin ist ein sehr spannender Charakter, die auf manchen einen naiven Eindruck hinterlässt. Für mich aber genau die richtige Wahl war, um die Ereignisse durchzustehen und in vielen Situationen mit bedacht handelte.

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Veröffentlicht am 03.07.2026

Zwischen Schatten und Intrigen im Tokio der Nachkriegszeit

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Tokyo Lily – Auf der Jagd nach Hirohitos Gold“ ist ein anspruchsvoller Spionage-Thriller, der in der faszinierenden und zugleich undurchsichtigen Welt des Tokios der 1950er Jahre spielt. Im Zentrum steht ...

Tokyo Lily – Auf der Jagd nach Hirohitos Gold“ ist ein anspruchsvoller Spionage-Thriller, der in der faszinierenden und zugleich undurchsichtigen Welt des Tokios der 1950er Jahre spielt. Im Zentrum steht eine Geschichte voller Geheimnisse, Machtspiele und verborgener Interessen, die sich rund um einen wertvollen Kriegerhelm und eine verschollene Kriegsbeute entfaltet.



Die Grundidee des Romans ist stark und bietet viel Potenzial. Besonders interessant ist die Verflechtung von Geheimdiensten, kriminellen Strukturen und historischen Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs. Diese Ebenen greifen immer wieder ineinander und zeigen, wie komplex und moralisch fragwürdig die Machtverhältnisse in dieser Zeit gewesen sein könnten. Gerade diese inhaltliche Tiefe sorgt für Spannung und regt zum Nachdenken an.



Die Handlung selbst ist sehr dicht erzählt und arbeitet mit vielen Figuren, Wendungen und parallelen Strängen. Dadurch entsteht zwar ein hohes Maß an Spannung, gleichzeitig wirkt die Geschichte aber stellenweise auch überladen. Nicht immer ist sofort klar, wie alles zusammenhängt, was den Lesefluss gelegentlich erschwert. Hier hätte eine etwas stärkere Fokussierung gutgetan.



Im Mittelpunkt steht Mirabell, die im Laufe der Handlung immer tiefer in eine Welt aus Intrigen und Gefahr hineingezogen wird. Sie wirkt dabei häufig eher getrieben als aktiv gestaltend, was ihre Figur interessant, aber auch etwas distanziert erscheinen lässt. Ihre persönliche Entwicklung bleibt hinter der komplexen Handlung etwas zurück.



Das Tokio-Setting bietet eine dichte Atmosphäre zwischen Tradition und Nachkriegsrealität, auch wenn die Stadt selbst manchmal hinter der Vielzahl an Ereignissen zurücktritt. Dennoch gelingt es dem Roman immer wieder, ein Gefühl von Unsicherheit und Geheimnis zu erzeugen.



Insgesamt ist „Tokyo Lily – Auf der Jagd nach Hirohitos Gold“ ein spannender und ambitionierter Thriller mit einer starken Grundidee und vielen interessanten Ansätzen. Die komplexe Struktur fordert jedoch Aufmerksamkeit und Geduld.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Auf der Suche nach Japans verborgenen Goldverstecken

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„Tokyo Lily. Auf der Suche nach Hirohitos Gold“ von Meinrad Braun ist ein Kriminalroman, der in den 1950er Jahren spielt. Die junge Amerikanerin Mirabell reist nach Japan, um einen Kriegshelm gegen einen ...

„Tokyo Lily. Auf der Suche nach Hirohitos Gold“ von Meinrad Braun ist ein Kriminalroman, der in den 1950er Jahren spielt. Die junge Amerikanerin Mirabell reist nach Japan, um einen Kriegshelm gegen einen Holzschnitt zu tauschen und gerät dabei zwischen die amerikanischen und japanischen Fronten.
Die Story rund um Japans versteckter Kriegsbeute baut auf historischen Fakten auf und ist gut recherchiert. Der Schreibstil ist etwas ungewohnter, schlichter und erinnert an alte Agentenromane. Wie wenn man ein altmodisches Telefon mit Drehscheibe mit einem modernen Telefon vergleicht. Es brauchte ein wenig, bis ich mich an diesen Erzählstil gewöhnt hatte, aber wenn man sich drauf einlässt fühlt man sich mitten in den 1950er Jahren: einer Mischung aus Wiederaufbau-Stimmung, jungem Selbstbewußtsein, aber auch dem Festhalten von Traditionen und politischen Klüngeleien. Man kann schon fast die vielen Zigaretten riechen, die während der Geschichte geraucht werden. Gut gefallen hat mir der Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Protagonisten und damit verbunden die unterschiedlichen patriotischen Betrachtungsweisen auf die Handlung.
Fazit: ein solide recherchierter Kriminalroman, der einem aus verschiedenen Blickwinkeln in das Japan der Nachkriegszeit versetzt. Für alle, die mehr über Japans neuere Geschichte erfahren wollen, als die Kurzzusammenfassungen in Reiseführern bereithalten.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Luft nach oben

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Mirabell eine junge Japanologin soll eine Antiquität in Japan gegen eine andere tauschen. Ein Geschäft für ein Museum in Berlin. Als sie ankommt wird ihr das Teil gestohlen und sie gerät zwischen alle ...

Mirabell eine junge Japanologin soll eine Antiquität in Japan gegen eine andere tauschen. Ein Geschäft für ein Museum in Berlin. Als sie ankommt wird ihr das Teil gestohlen und sie gerät zwischen alle Fronten. Nach und nach klären sich die Verhältnisse und sie erfährt politisches Dynamit. Schließlich ist es 1950 nicht lange nach Kriegsende und Japan steht noch unter amerikanischer Kontrolle.
Ein spannendes Thema auch die Figuren und Handlungen waren gelungen. Nur die Tiefe fehlte. Es ging alles unwahrscheinlich schnell. Ankunft, Raub, Erklärungen, andere handelnde Personen tauchten auf und wieder ab. Das längere Nachwort ordnete alles ein, was historisch bedeutsam war. Das war gut aber die Handlung war zu sehr im Zeitraffer geschrieben, Ich hätte gern mehr über die einzelnen Figuren erfahren, über ihre Vergangenheit und nicht nur in zwei Sätzen die Beziehungen der Einzelnen zu einander.
Logisch war die ganze Geschichte auch gut vorstellbar. Schade daher für einen guten Roman war zuviel Luft nach oben.