Cover-Bild Whisky für den Mörder

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 17.05.2019
  • ISBN: 9783746635163
Melinda Mullet

Whisky für den Mörder

Kriminalroman
Ulrike Seeberger (Übersetzer)

Whisky, Mord und wilde Jahre.

Als die Fotojournalistin Abigail Logan in die Highlands kommt, um nach der Whisky-Brennerei zu sehen, die sie vor Kurzem geerbt hat, findet man bei Erdarbeiten unweit des Pubs eine Leiche. Damit nicht genug. Sie begegnet ihrem Teenyschwarm wieder: Rory, dem früheren Frontmann und größten Herzensbrecher der „Rebels“. Der Drummer seiner Band wurde unter mysteriösen Umständen getötet, und ihr Keyboarder liegt im Koma. Rory fürchtet, das nächste Opfer zu werden.

»Die Geschichte wird von Leuten bevölkert, die für eine gehörige Prise Humor sorgen. Und die Autorin lässt feinfühlig die schottische Seele in ihren Roman einfließen. Lesenswert.« Münchner Merkur

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 13 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 6 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2019

Whisky für den Mörder

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Whisky für den Mörder ist der zweite Band rund um die Fotojournalistin Abigail Logan. Für mich war es das erste Buch der Autorin Melinda Mullet und ich bin begeistert. Es ist ein seichter Krimi mit Lokal-Loriot, ...

Whisky für den Mörder ist der zweite Band rund um die Fotojournalistin Abigail Logan. Für mich war es das erste Buch der Autorin Melinda Mullet und ich bin begeistert. Es ist ein seichter Krimi mit Lokal-Loriot, Rock n Roll und Spannung. Gerade durch die Gemütlichkeit sagte mir der Krimi sehr zu. Ich konnte den Teil gut lesen ohne den ersten Band zu kennen. 

Die Fotojournalistin Abigail kommt nach einem Auftrag wieder in die Highlands. In dem kleinen Ort Belfour hat sie vor einiger Zeit die Whiskeybrennerei von ihrem Onkel Ben geerbt. Sie möchte dort nach dem rechten gucken, doch kaum kommt sie in dem Ort an findet ihr Hund Liam eine Leiche. Doch schnell stellt sich die Leiche als historisch heraus. Doch dabei bleibt es nicht. Sie muss ihren Geschäftspartnern Grant überreden eine Veranstaltung in der Brennerei zuzustimmen. Dann trifft sie ihren Teenieschwarm Rory, der Frontsänger der Band Rebells und der bittet sie um ihre Hilfe. Denn es scheint so das es jemand auf die Bandmitglieder abgesehen hat. Einer ist tot, einer liegt im Koma und Rory hat Angst der nächste zu sein. Abi hat alle Hände voll zu tun. 

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, ich bin schnell in die Geschichte rein gekommen und habe mich auch gleich wohlgefühlt. Die Gegend, die Menschen und Begebenheiten waren sehr plastisch geschildert so das ich alles gut vor meinem Inneren Auge sehen konnte. Die Charaktere sind gut und meist auch sympathisch ausgearbeitet. So wie das Leben in Belfour und die Leute dargestellt wurden kann es auch im wirklichen Leben sein. 

Gut gefallen hat mir auch der historische Hintergrund und die Informationen zu einem Schmugglerring aus dem 19 Jahrhundert. Das war sehr aufschlussreich und passte gut in die Story, gerade mit der historischen Leiche am Anfang des Buches. 

Allerdings gab es so viele Nebensächlichkeiten in dem Buch was die Spannung oft etwas raus genommen hat. Auch war es für mich etwas unlogisch das ein Rockstar eine Kriegsfotografin anheuert um ihm bei seinem Fall zu helfen und zu ermitteln. Aber sei es drum es passte gut ins Gesamtbild. Auch war mir das Thema Whiskey und die Brennerei zu kurz gekommen. Da der Titel ja schon das Wort Whiskey beinhaltet hätte ich mir mehr in dieser Richtung gewünscht gehabt. Gerade als Whiskey Fan und Verköstigerin dessen hatte ich mich eigentlich auf etwas anderes eingestellt.  

Es ist ein seichter Krimi der in einem der schönsten Ecken der Erde spielt und zwei meiner Hobbys verbindet, lesen und Whiskey. Von daher war es ein muss für mich dieses Buch zu lesen. Und für gemütliche Abende auf dem Sofa mit einem leckeren Glas Whiskey genau das Richtige. 

Veröffentlicht am 20.06.2019

Reise in die Vergangenheit

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Abi kehrt zurück zu ihrem Erbe. Ganz wohl ist ihr dabei nicht und doch hat sie das Gefühl, hier genau richtig zu sein. Da ist immer noch Grant , bei dem sie ihre Gefühle nicht zuordnen kann. Doch dann ...

Abi kehrt zurück zu ihrem Erbe. Ganz wohl ist ihr dabei nicht und doch hat sie das Gefühl, hier genau richtig zu sein. Da ist immer noch Grant , bei dem sie ihre Gefühle nicht zuordnen kann. Doch dann erfährt sie, dass ein Mann nach ihr suchte, es handelt sich um ihren Schwarm aus längst vergangener Zeit. Als Jugendliche liebte sie seine Band und auch heute scheint er noch Frauenherzen zu brechen, doch er wird bedroht und Abi soll ihm helfen.


Schon nach den ersten Seiten war es mir klar, dass ich Abi und den Rest sehr vermisst habe, seit ich sie in ihrem ersten Fall begleitet habe.
Die Figuren sind auch für Leser, die den ersten Band nicht kennen gut beschrieben, sicher ist auch die Handlung gut verständlich, doch wie bei altem Whiskey sollte man am Anfang beginnen, um es genießen zu können.
Die Handlung an sich ist temporeich, in sich schlüssig und dank falscher Fährten tappte ich lange im Dunklen, obwohl ich so meine Vermutungen anstrebte.
Der Schreibstil macht einfach nur Freude, er ist flüssig, liest sich sehr angenehm und entspricht meiner Lesevorliebe.
Spannend empfand ich, das Abi auch in diesem Band wieder mehrere "Baustellen" hat, um die sie sich kümmern muss, so dass ich mich als Leser auf mehrere Bereiche ihres Lebens einstellen konnte.
Die Charaktere sind so angenehm beschrieben, dass ich mit ihnen zügig Freundschaft schließen konnte und mich ganz auf die Geschichte eingelassen habe.
Wie auch im Vorgänger-Band erfährt man einiges über Whisky, die Geschichte und die Highlands.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Schon wieder eine Leiche!

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Nachdem Fotojournalistin Abigail Logan die Erbschaftsangelegenheiten um die ihr hinterlassene Whisky-Brennerei zur - wie sie meint - allgemeinen Zufriedenheit geklärt hat, findet sich schon wieder eine ...

Nachdem Fotojournalistin Abigail Logan die Erbschaftsangelegenheiten um die ihr hinterlassene Whisky-Brennerei zur - wie sie meint - allgemeinen Zufriedenheit geklärt hat, findet sich schon wieder eine Leiche in der unmittelbaren Umgebung der Destillerie.

Und es gibt jemand anderen, der befürchtet, bald eine zu werden - eine Leiche also. Das ist ausgerechnet Rory, Aushängeschild der Band "Rebels" und Abigails Schwarm aus Teenagerzeit.

Es geistert aber noch eine Reihe anderer Männer um sie herum - neben der ganzen dramatischen Ereignisse gerät also auch Abigails Herz in Wallung.

Mir war das Ganze des Guten zu viel, statt Spannung verströmte der Krimi aus meiner Sicht Langatmigkeit und viele der zugegebenermaßen guten, ja ausgezeichneten Ideen werden sozusagen im Keim erstickt! Schade drum, denn sowohl das Setting als auch die Handlungansätze sind vielversprechend, aber eben leider nicht mehr!

Veröffentlicht am 08.06.2019

Ein Rockstar in den Highlands

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„Whisky für den Mörder“ von Melinda Mullet ist 2. Fall der schottischen Krimiserie über das Whiskygeschäft und die Journalistin Abigal, genannt Abi. Sie ist eine erfolgreiche Fotojournalistin, die lange ...

„Whisky für den Mörder“ von Melinda Mullet ist 2. Fall der schottischen Krimiserie über das Whiskygeschäft und die Journalistin Abigal, genannt Abi. Sie ist eine erfolgreiche Fotojournalistin, die lange im Ausland gelebt hat. Von ihrem Onkel Ben hat sie eine Whisky-Destillerie und eine Haus in Balfour geerbt.
Nach einigen Monaten in London und im Ausland kommt sie wieder in die Highlands, um nach der Whisky-Brennerei zusehen. Diese ist bei dem attraktiven Brennmeister Grant und ihren Angestellten in guten Händen.
Ein Fremder, den niemand kennt, hat nach ihr gefragt. Als sie seine abgelegene Farm aufsucht, kann sie ihr Glück gar nicht fassen. Es ist ihr Jugendidol, der Frontman der Band „Rebels“ Rory, für dessen Musik sie noch immer schwärmt. Aber auch der Mann lässt sie nicht nur in ihren Erinnerungen träumen. „Der Drummer seiner Band wurde unter mysteriösen Umständen getötet und ihr Keyborder liegt im Koma. Rory fürchtet das nächste Opfer zu werden“. (aus dem Klappentext)

Obwohl Rory von einem Team von Sicherheitsleuten umgeben ist, bittet er Abi um Hilfe. Es wird vor der Burg von Stirling ein Benefizkonzert geben. Ihrem geschulten Auge als Fotografin vertraut er mehr, als der Security, etwas Verdächtiges zu entdecken. Abi nimmt den Auftrag gern an. Mit ihr kann der Leser einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des Showgeschäfts werden. Dieser Part ist der Autorin außerordentlich gut gelungen.

Backstage trifft Abi genau die Leute, die man selbst dort vermutet: die alkoholabhängige Ex-Ehefrau des Stars, die inzwischen mit einem jüngeren Mann liiert ist, den Exmanager der „Rebels“, der Gelder veruntreut hat, ein ehemaliges Mitglied der Band das vor dem Abschluss eines lukrativen Plattenvertrages ausschied und noch viele mehr. Melinda Mullet charakterisiert und beschreibt diese Personen genau – jeden Einzelnen konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Als während des Konzerts Unglück geschieht, ahnt Abi noch nicht, wie tief sie selbst in die alten Konflikte der Band hineingezogen wird.

Doch auch in Balfour geschieht Unerwartetes: Der neue Pfarrer entdeckt einen alten Tunnel in der Kirche, auch Abi findet alte Gewölbe unter ihrem Haus. Plötzlich wird auch klar wem die, beim Gasthaus entdeckten, alten Knochen gehören könnten. Schottische Geschichte wird greif- und erlebbar. Der Jakobitenaufstand von 1745 liegt jetzt gar nicht mehr so weit zurück. Ein sehr altes Buch, welches Abi in ihrem Haus findet und die Geschichte der Fletcher-Jungs erzählt führt zu einer überraschenden Spur, die in die Gegenwart reicht.

Mit diesem Krimi ist der Autorin eine spannende und vielschichtige Story gelungen, die mir persönlich viel besser als der erste Band gefallen hat. Der Fall ist gut strukturiert aufgebaut, hat viele Handlungsansätze, die nicht geradlinig zur Lösung führen und die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Die Beschreibung der Landschaften und des schottischen Lebens in Balfour mit seinen liebenswerten Einwohnern macht das Buch perfekt, auch wenn der Whisky dieses Mal nur getrunken wird.

Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Scot-Crime gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine klare und eindeutige Leseempfehlung.

Das Rezensionsexemplar wurde mir dankenswerter Weise von NetGalley zur Verfügung gestellt und hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.




Veröffentlicht am 07.06.2019

Whisky oder Gin?

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Was passt besser in einen GIN-Haushalt als ein Krimi über Whisky? Die Frage war nicht schwer zu beantworten, es ist ja immerhin ein Krimi!

Abigail Logan kehrt zurück in ihre beschauliche Heimat in den ...

Was passt besser in einen GIN-Haushalt als ein Krimi über Whisky? Die Frage war nicht schwer zu beantworten, es ist ja immerhin ein Krimi!

Abigail Logan kehrt zurück in ihre beschauliche Heimat in den Highlands. Hier gelten noch andere Regeln. Hier vertraut man sich, hier kennt man sich. Abigail Logan kehrt zurück in ihre beschauliche Heimat in den Highlands. Hier gelten noch andere Regeln. Hier vertraut man sich, hier kennt man sich.
Abigail, die vor kurzem die dort ansässige alte und erfolgreiche Whiskydestille geerbt hat, bot den Dorfbewohnern ausreichend Abwechslung und gleich einen Mordfall.

Ausgerechnet jetzt, wo sie sich von ihrem letzten Fotoprojekt in ihrem Heim erholen will, stolpert ihr Hund Liam über Knochen. Genug der Aufregung? Fehlanzeige. Ihr Teenieidol Rory, der Frontsänger der Rockband, ist ebenfalls zurückgekehrt.

Der beauftragt sie, seine Benefiz-Veranstaltung zu fotografieren und zieht Abigail prompt hinein in eine Reihe mysteriöser Diebstähle und Angriffe auf seine ehemaligen Bandkollegen.

Doch dem Tod entkommt niemand! Am Festivalabend kommt es zu einem weiteren Unglück.

Abigail ist hin und hergerissen. Es funkt gewaltig zwischen Grant, dem Brenner der Destille und auch für Rory stehen die Sterne nicht schlecht. Wäre da jedoch nicht Rorys Tochter Summer, die allen Männern gehörig den Kopf verdreht.

Der neue Pfarrer entdeckt gleichzeitig mehrere Geheimgänge und findet dank Abigails Gespür lang verschollene Unterlagen, die die alten Geschichten gehörig durcheinanderrütteln.

Mit Melinda Mullet reist man in die zauberhaften Highlands und zu deren alten Traditionen. Whisky als Verbindung zwischen Mord, Liebe und Leidenschaft zu schaffen, gelingt Mullet spielend.

Mit Abigail schafft sie außerdem eine äußerst sympathische Protagonistin, die kein Abenteuer und keine alte Tradition scheut. Samt Schaaf Oscar und dem neurotischen Knochenjäger Liam kommt man nicht umhin, sich anstatt einem guten Gin dann lieber eines torfigen Whisky zu besinnen.

Ein gelungener Schottland-Krimi, der die Schlacht von Culloden, die ehrwürdigen Clans und das Nationalgetränk würdigt. Mit Witz und einer guten Portion Crime hat mich Melinda Mullet überzeugt, mir auch den ersten Teil der Krimireihe rund um Abigail Logan zu besorgen.