Cover-Bild Der Gutshof im Alten Land

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 20.08.2018
  • ISBN: 9783442485963
Micaela Jary

Der Gutshof im Alten Land

Roman
Frühling 1919: Edzard von Voss, der Patriarch eines herrschaftlichen Gutshofs im Alten Land, liegt im Sterben. Seine Söhne sind im Krieg vermisst und wahrscheinlich gefallen, der Erbe wäre nun sein raffgieriger Neffe Roland, den Edzards Tochter Finja aus Familienraison heiraten soll. Unerwartet steht jedoch ein Kamerad des jüngsten Sohnes Lennart vor der Tür, der diesem ähnlich sieht. Edzards Frau beschließt, den angenehmen Fremden als ihren Sohn auszugeben. Der Schwindel gelingt, Finja ist frei – sehr zum Ärger von Roland. Doch dann taucht plötzlich eine junge Frau auf, die behauptet, Lennart sei der Vater ihres kleinen Kindes ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2020

Eine Familiesaga mit einer originellen Idee!

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Auf dem ersten Blick dachte ich: „Schon wieder eine typische Gutshofsaga". Doch ganz so typisch war diese Geschichte nicht! Wie erwartet gab es romantische Liebesgeschichten. Allerdings beruht die Handlung ...

Auf dem ersten Blick dachte ich: „Schon wieder eine typische Gutshofsaga". Doch ganz so typisch war diese Geschichte nicht! Wie erwartet gab es romantische Liebesgeschichten. Allerdings beruht die Handlung auf einer vielversprechenden Idee: Der eigene Sohn der Gutsfamilie ist im Krieg verschollen und wird kurzerhand durch einen Fremden, der ihm ähnlich sieht ausgetauscht. Die Idee ist grandios! Doch ich muss sagen: Man hätte mehr rausholen können. Diese innovative Idee hätte viel Stoff für eine fesselnde und tragische Geschichte bieten können. Dieser Roman hätte mehr Drama, mehr Chaos und mehr brenzlige Situationen verdient! Obwohl ich das Lesen sehr genossen habe, fehlte der Handlung der gewisse Pfiff. Somit bliebt es eher eine leichte nette, und dennoch empfehlenswerte Lektüre.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Die Charaktere werden anschaulich dargestellt. Vor allem die Gutstochter Finja und der „Ersatzsohn" Clemens habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Während Cousin Ronald ein echter Ekel ist! Zu meiner Überraschung waren die Liebesbeziehungen für mich nicht vorhersehbar. Genauso war das Ende für mich eine Überraschung, die mich überzeugen konnte!

Kurz anmerken möchte ich, dass in meiner Ausgabe der Klappentext auf dem Buchrücken quasi fehlte, denn 2 nichtssagende Sätze sind noch lange kein Klappentext.

Fazit: Wer eine leichte, rührselige Lektüre sucht, ist hier genau richtig! Meine Empfehlung bekommt der Roman!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2019

Nette Familiengeschichte

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Der Gutshof im Alten Land geschrieben von der Autorin Michaela Jary entführt die Leser ins Jahr 1919 und ins Alte Land. Der Gutsherr Edzard von Voss liegt im Sterben und würde gerne seinen Sohn Lennart ...

Der Gutshof im Alten Land geschrieben von der Autorin Michaela Jary entführt die Leser ins Jahr 1919 und ins Alte Land. Der Gutsherr Edzard von Voss liegt im Sterben und würde gerne seinen Sohn Lennart vor seinem Tod noch einmal wieder sehen, der ist jedoch genauso wie der ältere Sohn Gerrit vermisst. Plötzlich steht ein Kamerad von Lennart vor der Türe und hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem vermissten Lennart. Die Scharade beginnt, der Kamerad gibt sich auf Wunsch der Ehefrau von Edzard als der verschollene Sohn aus. Die Geschichte könnte gut enden wenn es nicht eine unerwartete Wendung geben würde.

Die Geschichte selber hat nicht viel Tiefgang und dümpelt die meiste Zeit ein wenig vor sich her, dafür sind die einzelnen Charaktere interessant und welche Auswirkungen sie auf die Scharade haben. Vordergründig steht kein einzelner Protagonist im Vordergrund sondern sie stehen eher gleichberechtigt nebeneinander. Das Alte Land wird gut beschrieben und auch die Auswirkungen des Krieges geraten immer wieder in den Fokus. Großartige Spannungsbögen hat die Geschichte nicht, sie ist eher nett und fast beschaulich, was gerade auch die Landschaftsbeschreibungen bewirken.

Insgesamt eine eher ruhige Geschichte die man zur Entspannung gut lesen kann und bei der man nicht atemlos jede Seite umblättert,

Veröffentlicht am 25.04.2019

Diese bewegende Familiensaga aus dem Alten Land hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.

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Im Frühling 1919 liegt der Gutshofbesitzer Edzard von Voss im Sterben. Da seine Söhne wahrscheinlich im Krieg gefallen sind, versucht sein raffgieriger Neffe Roland, den Hof durch eine Hochzeit mit Edzards ...

Im Frühling 1919 liegt der Gutshofbesitzer Edzard von Voss im Sterben. Da seine Söhne wahrscheinlich im Krieg gefallen sind, versucht sein raffgieriger Neffe Roland, den Hof durch eine Hochzeit mit Edzards Tochter Finja in seinen Besitz zu bringen. Doch plötzlich taucht Clemens auf, ein Bekannter und optischer Doppelgänger von Finjas Bruder Lennart. Caroline von Voss nutzt diese Chance und gibt Clemens als ihren Sohn aus. Was zunächst wie eine rettende Idee aussieht, ist aber in Wahrheit ein Lügengebilde, welches mehrfach aufzufliegen droht. Kann diese Scharade aufrechterhalten werden?


Micaela Jary versetzt ihre Leser in ihren Romanen gern ins vergangene Jahrhundert, dieser historische Roman führt auf einen Gutshof im Alten Land.

Zu diesem Roman gibt es die Vorgeschichte der Familie von Voss als Ebook, für das bessere Verständnis der Charaktere empfehle ich es sehr, es ist aber nicht zwingend erforderlich.



Die Geschichte dreht sich um die Familie von Voss. Der Hoferbe Lennart ist im Krieg verschollen, sein Bruder Gerrit ist als Journalist nach Amerika ausgewandert. Weil ihr Vater und Gutsbesitzer im Sterben liegt, versucht seine Frau alles zu unternehmen, um das Gut in der Familie zu halten. Dafür ist sie sogar bereit zu einer Lüge. Diese sorgt für dauerhafte Spannung und Dramatik, weil sie immer wieder zu verschiedenen Gelegenheiten aufzufliegen droht. Lennarts Doppelgänger Clemens ist kriegsmüde und macht das Spiel mit, diese neue Heimat nimmt er gern an. Besonders spannend macht es die Tatsache, dass sich beide Männer zwar ähnlich sehen, aber beide völlig unterschiedliche Charaktere haben.


In diesem Roman erlebt man mit den hervorragend und sehr unterschiedlich gezeichneten Charakteren deren Lebensumstände, Wünsche, Träume und Nöte mit und nimmt daran gefesselt teil.

Finja, die statt einer Heirat eher eine Laufbahn als Tierärztin anstrebt, fällt zur damaligen Zeit schon einmal völlig aus dem gewohnten Rahmen. Und auch die Humanmedizinerin Christine, ist eine Frauenfigur, die die Emanzipation im Roman aufzeigt. Finjas Mutter Caroline sieht eher die gesellschaftliche Stellung als Maß aller Dinge und ist dafür sogar zu einer Lüge bereit. Andere Frauen wünschen sich ebenfalls gesellschaftlichen Aufstieg, zu welchem Preis erfährt man im Verlauf der Geschichte.


Die Autorin schreibt in einem sehr einnehmenden und flüssigen Erzählstil, sie baut ständig kleine Cliffhanger ein, die mich gezwungen haben, weiter zu lesen. Die Kulisse des Alten Landes erlebt man ebenso wie das Leben in Hamburg zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Dort gab es schon mehr Reichtum als im Alten Land, die Kleidung der Frauen war eher schick als praktisch.



Im Handlungsverlauf kommt es mehrfach zu kleinen Überraschungen, sodass man wirklich gut unterhalten wird.


Diese sehr lebendig erzählte Familiensaga lässt am Ende noch einige Dinge offen, vielleicht kann man daraus schließen, dass es einen Folgeband geben wird.



"Der Gutshof im Alten Land" hat mich gefesselt, bildhaft in diese besondere Zeit und Gegend hineinversetzt und dazu noch wunderbar unterhalten. Was will man mehr von einem historischen Roman?


Veröffentlicht am 02.10.2018

Lebendig erzählte Familiensaga mit historischem Hintergrund

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Im Jahr 1919 kämpft die Familie von Voss um das Überleben ihres Gutshofs. Das Familienoberhaupt liegt im Sterben, der jüngere Sohn und Erbe Lennart wird als Soldat in Frankreich vermisst und der ältere ...

Im Jahr 1919 kämpft die Familie von Voss um das Überleben ihres Gutshofs. Das Familienoberhaupt liegt im Sterben, der jüngere Sohn und Erbe Lennart wird als Soldat in Frankreich vermisst und der ältere Sohn Gerrit ist nach Amerika ausgewandert, um dort Journalist zu werden.
Nun führen zwei Frauen den Hof, die Gutsherrin und Tochter Finja. Diese soll nun mit ihrem habgierigen Cousin Roland verheiratet werden, damit der Hof gerettet werden kann.
Da taucht Clemens Curtius auf und überbringt der Familie den Militärpass und die Marke von Lennart. Clemens sieht Lennart verblüffend ähnlich und die Gutsherrin beschließt, Clemens als Lennart auszugeben und so den Hof zu sichern bis evtl. Lennart aus dem Krieg zurückkehrt.
Wird die Scharade gelingen?

Micaela Jary erzählt in einem fesselnden Schreibstil die Geschichte der Familie von Voss.
Es war interessant dabei auch einiges über das Leben vor rund 100 Jahren zu erfahren.
Schnell war ich in die Geschichte eingetaucht und sah das alte Land mit seiner schönen Landschaft bildlich vor mir.
Gut gefallen hat mir, wie auch durch die Handlung die Veränderungen deutlich gemacht werden, die nach Kriegsende begonnen haben.
Standesunterschiede sollen verschwinden und vor allem die Frauen werden selbstbewusster. Sie haben während des Krieges das Leben ohne die Männer meistern müssen und streben jetzt nach mehr als nur Hausfrau und Mutter zu sein. Am Beispiel der Tochter Finja wird das besonders deutlich.

Spannend war auch zu beobachten, ob die Scharade gelingt, Clemens Curtius als Lennart auszugeben. Clemens leidet noch unter einer Verwundung und braucht opiumhaltige Schmerzmittel. Auch fehlen ihm ja wichtige Vorkenntnisse über die Familie, so dass der Schwindel jederzeit auffliegen könnte. Ich war gespannt, wie die Autorin dies am Ende auflösen wird.
Es gilt auch noch das Schicksal weiterer Figuren aufzuklären, wie es Gerrit in Amerika ergangen ist und vor allem auch der Verbleib von Lennart. Dadurch bleibt es bis zum Ende spannend, allerdings werden nicht alle Fragen beantwortet.
Deshalb hoffe ich, dass diese lebendig erzählte Familiensaga mit historischem Hintergrund eine Fortsetzung erhalten wird, denn es war ein unterhaltsames Lesevergnügen mit Wendungen und Überraschungen!



Fazit: 4 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.com

Veröffentlicht am 27.09.2018

Gelungene Familiensaga

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1919. Der Große Krieg ist zu Ende. Viele Familien beklagen mindestens einen Toten. Auch am Gutshof der Familie von Voss kehren beide Söhne nicht zurück. Gerrit, der Ältere, ist bereits vor dem Krieg nach ...

1919. Der Große Krieg ist zu Ende. Viele Familien beklagen mindestens einen Toten. Auch am Gutshof der Familie von Voss kehren beide Söhne nicht zurück. Gerrit, der Ältere, ist bereits vor dem Krieg nach einem Streit in die USA ausgewandert; Lennart, der Jüngere wird in Frankreich vermisst. Tochter Finja versucht so gut wie möglich das Gut zu leiten, denn Gutsherr, Edzard von Voss, liegt seit einem Schlaganfall im Sterben. Immer wieder fragt er nach seinem jüngsten Sohn Lennart. Sein skrupelloser und geldgieriger Neffe Roland, der Tochter Finja, heiraten soll, möchte am liebsten sofort die Domäne übernehmen. Als einziger männlicher Nachkomme der Familie ist er erbberechtigt. Da taucht plötzlich ein Fremder auf, der Lennart täuschend ähnlich sieht. Dieser junge Mann, Clemens Curtius, war ein Kriegskamerad des Gutsherrensohnes und bringt den Eltern seine Papiere. Gutsherrin Caroline nutzt jedoch die Gunst der Stunde und gibt ihn bei ihrem Mann als Lennart aus. Doch die Lüge verbreitet sich schneller als erwünscht und bald wird im ganzen Ort über die Rückkehr von Lennart gesprochen, der charakterlich so ganz anders erscheint, als vor Kriegsbeginn. Aber auch Finja hofft der Hochzeit mit Roland entgehen zu können. Doch wie lange wird Clemens Curtius diese Scharade mitspielen? Und wie wird seine Zukunft nach dem Tod des Gutsherren aussehen?

Nachdem ich jetzt den Klappentext gelesen habe, (ich vermeide es schon länger die Inhaltsangabe zu lesen, bevor ich das Buch aufschlage!) fällt mir gerade auf, dass dieser gar nicht zu 100% stimmt. Genau das ist einer der Gründe, warum ich nur mehr bei der Buchvorstellung die Kurzbeschreibung lese und danach nicht mehr.
Aber zurück zur Geschichte, die von der ersten Seite an fesseln kann. Micaela Jary bietet in ihrer Familiensaga "Der Gutshof im Alten Land" einiges an Liebe, Hoffnung und schlimmen Intrigen. Während Clemens im Zwiespalt steckt, wie er aus dieser Sache wieder herauskommt, sehnt er sich aber gleichzeitig nach Familienanschluss, nachdem er keine eigene mehr hat. Dieser Gefühlswirrwarr des jungen Mannes wird hervorragend wiedergegeben. Aber auch von anderer Seite droht ihm Gefahr. Dienstmädchen Käthe, die ein Auge auf Roland geworfen hat, vermutet ein Geheimnis und gibt Informationen über Clemens weiter. So weiß Roland bald, dass Lennert/Clemens wegen seiner Kriegsverletzung starke Schmerzen hat und sich aus Hamburg Opiate holt. Diese Nachricht weiß er zu seinen Gunsten zu nutzen...

Die Charaktere sind authentisch und facettenreich. Besonders die Darstellung der Arzttochter Christine fand ich äußerst gelungen. Christine ist eine junge Frau, die vor Lebendigkeit sprüht und nicht auf den Mund gefallen. Sie ist hilfsbereit und überfürsorglich. Dies bringt Clemens desöfteren in Bedrängnis, denn die junge Dame hat ein Auge auf ihn geworfen - fest in der Annahme Lennart vor sich zu haben. Aber auch Ariana, die Tochter eines Reeders und die ehemalige Verlobte von Gerrit, ist überrascht vom positiven Charakterwechsel ihres zukünftigen Ex-Schwagers. Sie verfällt ebenfalls seinem Charme. Finja ist eine starke Frau, die versucht den Hof vor Schaden zu bewahren, obwohl sie weiß, dass sie ihn nicht erben kann. Ihren Wunsch Tierärztin zu werden musste sie während des Krieges bereits ad acta legen.
Gefühle und Stimmungen sind wunderbar beschrieben und nehmen den Leser gefangen. Die starken Frauenfiguren, allen voran Finja und Christine, überzeugen auch in einer Zeit, in der Frauen erst vor kurzem das Wahlrecht erhalten haben. Man merkt den Umschwung in der Gesellschaft, auch wenn es langsam voran geht.

Einziger Störfaktor der Geschichte war für mich die Glaubwürdigkeit des Verwirrspieles rund um Clemens/Lennart. Dass Roland seinen Vetter Lennart früher nie zu Gesicht bekommen hat, fand ich nicht hundertprozentig glaubwürdig. Auch dass die Dienstboten das gebotene Schau- und Verwirrspiel nicht durchschauen, kam mir etwas blauäugig vor. Ansonsten eine gelungen Familiensaga, die einige Überraschungen bereit hält.

Zum Roman gibt es eine 100 Seiten lange Vorgeschichte, die man nur als eBook lesen kann.

Schreibstil:
Der angenehme und bildhafte Schreibstil lässt einem nur so durch die Seiten fliegen. Der Roman besteht aus zwei Teilen, wobei der zweite Teil au den letzten hundert Seiten des Romans bestehen. Micaela Jary erzählt abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, wobei Finja und Clemens den Hauptpart übernehmen.
Die Gegend rund um das Alte Land wurde sehr lebendig und mit viel Liebe zum Detail dargestellt. Hier spürt man auch die Verbundenheit der Autorin zur Gegend rund um Hamburg. Micaela Jary hat das Leben der Menschen zu dieser Zeit hervorragend recherchiert und dargestellt.
Plattdeutsche Sätze, die sie in die Geschichte eingestreut hat, vermitteln Lokalkolorit. Sie waren zu 90% auch für mich als Österreicherin verständlich ;)

Fazit:
Eine gelungene Familiensaga, die wunderbar unterhält. Die Atmosphäre und Stimmung der Zeit und der Gegend hat die Autorin hervorragend transportiert. Hier wäre ich einem weiteren Band nicht abgeneigt! Potenzial wäre auf jeden Fall da!