Cover-Bild Die andere Frau

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 27.12.2018
  • ISBN: 9783442315048
Michael Robotham

Die andere Frau

Psychothriller
Kristian Lutze (Übersetzer)

In den frühen Morgenstunden erhält der Psychologe Joe O'Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus – und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt. Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter Mary, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein. Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele – Mörderin? Gegen den Willen der Polizei beginnt Joe, eigene Ermittlungen anzustellen. Und muss erkennen, dass er für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlt …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 33 Regalen.
  • 7 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2018

Was,wenn die Welt aus den Fugen gerät?

2

Als ob das Schicksal nicht schon genug Schläge für den Psychologen Joe O'Loughlin ausgeteilt hätte: Erst der Tod seiner Frau vor einem Jahr, dann seine Diagnose Parkinson, jetzt liegt auch noch sein Vater ...

Als ob das Schicksal nicht schon genug Schläge für den Psychologen Joe O'Loughlin ausgeteilt hätte: Erst der Tod seiner Frau vor einem Jahr, dann seine Diagnose Parkinson, jetzt liegt auch noch sein Vater nach einem vermeintlichen Unfall im Koma. Doch der Alptraum setzt noch Erna drauf: Die Frau, die bei Joes Dad am Krankenbett sitzt, hat Joe noch nie in seinem Leben gesehen.
Wer ist diese Frau?
Was hat sie mit den schlimmen Verletzungen von Joes Vater zu tun?
Führt dieser womöglich ein Doppelleben?

Schon mit den ersten Sätzen nimmt dieses Buch gefangen. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, weil man unbedingt Antworten auf die Fragen haben will, die sich einem auftun. Und weil Joe einem sofort sympathisch ist.
Unbedingte Lese-Empfehlung

Veröffentlicht am 08.01.2019

Wenn das Lügengebäude einstürzt ...

1

Es ist ja nicht so, dass der Psychologe Joe O´Loughlin nicht schon genug Probleme im Leben hätte: erst kürzlich hat er seine Frau verloren, er kümmert sich jetzt alleine um seine Tochter Emma und obendrein ...

Es ist ja nicht so, dass der Psychologe Joe O´Loughlin nicht schon genug Probleme im Leben hätte: erst kürzlich hat er seine Frau verloren, er kümmert sich jetzt alleine um seine Tochter Emma und obendrein plagt ihn noch seine Parkinson-Erkrankung. Doch zu allem Überfluss erreicht ihn nun noch ein Anruf aus dem Krankenhaus: sein Vater William wäre schwer gestürzt und liegt im Koma.
Als Joe auf der Intensivstation ankommt, sitzt dort eine Fremde am Bett und behauptet, Williams Ehefrau zu sein. Nichts scheint einen Sinn zu ergeben, denn Joes Eltern sind seit Jahrzehnten verheiratet und diese Frau ist definitiv nicht seine Mutter, sondern viel jünger.
Er vertraut sich vorerst nur einer seiner drei Schwestern an und fängt an, auf eigene Faust genauer zu recherchieren, denn von Seiten der Polizei ist nicht viel Unterstützung zu erwarten. Der ermittelnde Beamte mag Joe nicht und macht keinen Hehl aus seiner Abneigung. Dafür erhält er tatkräftige Hilfe von seinem Freund Vincent Ruiz: der Ex-Polizist ist immer zur Stelle, wenn es brenzlig wird.
Die Geheimnisse, die Joe so nach und nach lüftet, bringen ihn und das vorgebliche Wissen um die eigene Vergangenheit bedrohlich ins Wanken. Nichts ist mehr so, wie es schien …

Joe, Vincent und die Töchter Emma und Charlie habe ich ja schon lange fest ins Leserherz geschlossen, denn ich bin ein großer Fan dieser immer spannenden und überraschenden Buchreihe. Nun kommen noch weitere interessante Personen hinzu, die man mehr oder weniger sympathisch finden mag. Kate wird hoffentlich noch länger eine Rolle spielen.
Michael Robotham haucht seinen Figuren ganz viel Leben und Emotionen ein. Es sind Typen mit Ecken und Kanten, mit Problemen und viel Tiefe und Authentizität.
Auch der Schreibstil ist einfach prima: man ist immer mittendrin, fiebert mit und kann sich alles wunderbar bildlich vorstellen.
Die Story ist super durchdacht und wirklich harter Tobak: stellt euch vor, ihr erfahrt plötzlich, dass eine sehr nahestehende Person seit Jahrzehnten ein Lügengebäude errichtet hat. Besonders für Joe, der ja auch noch Psychologe ist, muss dies eine extrem verstörende und schmerzhafte Erfahrung sein. Man lässt alle möglichen Situationen Revue passieren, fragt sich ständig, was war wahr und was gelogen. Was bedeutet dies für das eigene Leben und was waren die Gründe für all das?
Der Autor schildert diese Verwirrtheit von Joe, das Auftauchen immer neuer Erkenntnisse und viele überraschende Wendungen so eindrücklich und fesselnd, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Natürlich dürfen wir uns auch noch über eine gehörige Portion Action und einige blutige Szenen freuen, so dass Thrillerfans voll auf ihre Kosten kommen. Dieses Buch kann ich nur empfehlen!

Veröffentlicht am 12.06.2019

Ein wunderbarer Robotham

0

Rezension:
Ich habe mich sehr auf den neuen Psychothriller von Michael Robotham gefreut, da mir alle bisherigen Bücher, die ich besitze, ausnahmslos gefallen haben.
Er beginnt auch gleich sehr spannend, ...

Rezension:
Ich habe mich sehr auf den neuen Psychothriller von Michael Robotham gefreut, da mir alle bisherigen Bücher, die ich besitze, ausnahmslos gefallen haben.
Er beginnt auch gleich sehr spannend, als der Psychologe Joe O'Loughlin morgens einen Anruf erhält.  Es ist ein Krankenhaus, das ihm berichtet, dass sein Vater Opfer eines brutalen Überfalls geworden ist.
Auf die Frage, ob seine Mutter schon verständigt wurde, erhält er vom Krankenhaus die Nachricht, dass sie sich schon im Zimmer seines Vaters aufhielt.  Sofort macht er sich auf den Weg in die Klinik und betritt die Intensivstation.  Als er jedoch in das Zimmer seines Vater geht, sieht er dort eine fremde Frau am Bett sitzen, die die Hand seines Vaters hält.

Ungläubig fragt Joe, wer sie wäre und was sie am Bett seinem Vaters verloren hätte, zumal diese Frau blutige Kleidung trägt. Was sie dann zu ihm sagt, zieht Joe die Füße unter den Beinen weg.  Sie behauptet, sie sei die Ehefrau von William und hätte ihn verletzt in ihrem gemeinsamen Haus, am Ende einer Treppe gefunden und direkt den Krankenwagen gerufen.
Doch was steckt dahinter? Führte William ein Doppelleben und war mit zwei Frauen verheiratet, oder ist sie seine Geliebte und gar die Täterin?

Fazit:
Michael Robotham konnte mich mit der Story direkt begeistern. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage, wer diese Frau ist, zumal sie mir sehr sympathisch erschien und eine Geschichte erzählte, die durchaus der Wahrheit entsprechen konnte.
Der Roman war durchweg spannend und die Zusammenarbeit zwischen Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz, die ja oft in Robothams Bücher zusammenarbeiten, hat mir wieder sehr gut gefallen.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich von Michael Robotham schon spannendere Bücher gelesen habe.  Aber ich gebe trotzdem sehr gerne meine Leseempfehlung.

Schmetterlinge:    4 von 5

Veröffentlicht am 08.05.2019

Mehr Familiendrama als Thriller

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Ich liebe die Thriller des Autors, doch "Die andere Frau", der elfte Fall von Joe O'Loughlin und seinem Freund und Ex-Polizisten Vincent Ruiz, der mittlerweile in Rente gegangen ist, konnte mich nicht ...

Ich liebe die Thriller des Autors, doch "Die andere Frau", der elfte Fall von Joe O'Loughlin und seinem Freund und Ex-Polizisten Vincent Ruiz, der mittlerweile in Rente gegangen ist, konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Bezeichnung Psychothriller am Cover verdient das Buch auf keinen Fall...leider! Es ist eher ein Familiendrama, denn dieser elfte Teil ist wohl Joe O'Loughlins persönlichster.

Der Einstieg in den Roman ist noch spannend und rasant. Psychologe Joe O'Loughlin erhält die Nachricht vom Überfall auf seinen Vater. Dieser liegt auf der Intensivstation, seine Frau sei bereits bei ihm, wird ihm mitgeteilt. Als Joe jedoch im Krankenhaus ankommt, sitzt eine ihm völlig unbekannte Frau am Bett seines Vaters. Sie erklärt ihm, sie sei die andere Frau. Verständlich, dass Joe erstmals geschockt ist und kein Wort davon glaubt. Als Joe's Schwestern und seine Mutter ans Krankenbett eilen, bricht das Chaos aus...

Dieser elfte Band ist alleine sehr gut lesbar. Den Einstieg fand ich gut gemacht. Er erweckt Neugierde und natürlich will man als Leser wissen, wer diese Frau ist, die behauptet ebenfalls mit Joes Vater verheiratet zu sein. Vorallem aber auch, ob er wirklich ein Doppelleben führte und wer auf ihn eingeschlagen hat.
Joe ist seit "Der Schlafmacher" mit Emma von Sumerset in den Norden Londons gezogen, während Charlie in Oxford studiert. Seine Krankheit macht ihm zu schaffen, aber auch Emmas Verhalten. Sie hat noch immer nicht den Tod ihrer Mutter akzeptiert und verdrängt ihn. Außerdem macht sie Schwierigkeiten in der Schule. Als alleinerziehender Vater und seit dem Überfall auf seinen Vater hat er jede Menge um die Ohren.

Gemeinsam mit seinem Freund und Ex-Polizisten Vincent Ruiz versuchen sie den Angreifer zu finden und die Wahrheit über das Doppelleben seines vaters herauszufinden. Joe's Verhältnis zu seinem Vater war immer kühl. Nachdem sich dieser im Koma befindet, deckt Joe ein dunkles Geheimnis nach dem anderen auf. Das perfekte Bild seines Vates kommt dadurch ins Wanken und Joe erfährt Dinge, mit denen er nie gerechnet hätte. Leider stellt sich aber bald Langeweile ein. Die Spannung fehlt, es wird eine These um die andere aufgestellt. Im Vordergrund stehen Charakterstudieen der einzelnen Familienmitglieder und Freunde. Sie nehmen einen großen Platz im Roman ein. Durch den persönlichen Bezug ist Joe's gewohntes rationales Denken als Psychiater zu wenig vorhanden. Vincent Ruiz ist diesmal ebenfalls nur eine Randfigur, was ich schade finde. Erst zum Showdown kommt etwas Spannung auf und alles fügt sich schlüssig zusammen.

Was mich trotzdem abhielt das Buch nicht vorzeitig zu beenden?
Robothams Schreibstil ist kurzweilig und natürlich wollte ich auch wissen, wie es ausgeht. Die Charaktere sind facettenreich und auch die Umgebung bildhaft dargestellt.
Trotzdem hoffe ich, dass der kommende Band wieder mehr Spannung aufweist und das Duo O'Loughlin und Ruiz ein bisschen mehr Power zeigt, wie ich es von den letzten Bänden gewohnt war.


Fazit:
Für mich leider der bis jetzt schwächste Band der Reihe, der mehr Familiendrama als ein Psychothriller ist. Mir fehlte es eindeutig an Spannung und an Robothams packenden Schreibstil. Als Thrillerleser erwarte ich mir einfach mehr.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Sein persönlichster Fall

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Joe O’Loughlins 11. und persönlichster Fall



Als Joe zu seinem Vater auf die Intensivstation gerufen wird, weil dieser überfallen wurde, sitzt eine fremde Frau an dessen Krankenbett und behauptet, Williams ...

Joe O’Loughlins 11. und persönlichster Fall



Als Joe zu seinem Vater auf die Intensivstation gerufen wird, weil dieser überfallen wurde, sitzt eine fremde Frau an dessen Krankenbett und behauptet, Williams Frau zu sein. Zuerst glaubt Joe an einen Scherz, aber bald stellt sich heraus, dass William ein Doppelleben geführt hat. Doch wer hat ihm nach dem Leben getrachtet? Eine schier unlösbare Aufgabe wartet auf Joe.



Seit vielen Jahren, schon seit „Adrenalin“ verfolge ich Joes Werdegang und den seiner Familie. Dieses Buch spielt zeitlich ca 1,5 Jahre nach „Der Schlafmacher“ und Joe kommt so langsam wieder auf die Beine, nach dem Tod seiner Frau. Und nun muss er schon wieder Krankenbesuche machen, bei seinem Vater, der im Koma liegt. Man spürt förmlich, wie ihm das wieder die Beine wegreißt.



Wieder steht Joes Familie im Mittelpunkt der Story und es gab schon spannendere Bücher von Robotham. Aber gefallen hat mir das Buch dennoch. Die kurzen Kapitel sind sehr rasant erzählt und man mag das Buch kaum aus der Hand legen, auch wenn es teilweise Längen aufweist. Was mich ein wenig gestört hat: dass jeder, der etwas angestellt hat, erst einmal wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Ich kenne britisches Recht nicht, fand das aber relativ unrealistisch.



Fazit: wieder ein spannendes Abenteuer mit O’Loughlin, allerdings bekam Ruiz relativ wenig Raum, was mich ein wenig gestört hat. So fehlen doch die spritzigen Dialoge zwischen den beiden, was die Bücher von Robotham immer besonders auszeichnet.