Cover-Bild Die andere Frau

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 27.12.2018
  • ISBN: 9783442315048
Michael Robotham

Die andere Frau

Psychothriller
Kristian Lutze (Übersetzer)

In den frühen Morgenstunden erhält der Psychologe Joe O'Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus – und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt. Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter Mary, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein. Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele – Mörderin? Gegen den Willen der Polizei beginnt Joe, eigene Ermittlungen anzustellen. Und muss erkennen, dass er für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlt …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2019

Wenn das Lügengebäude einstürzt ...

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Es ist ja nicht so, dass der Psychologe Joe O´Loughlin nicht schon genug Probleme im Leben hätte: erst kürzlich hat er seine Frau verloren, er kümmert sich jetzt alleine um seine Tochter Emma und obendrein ...

Es ist ja nicht so, dass der Psychologe Joe O´Loughlin nicht schon genug Probleme im Leben hätte: erst kürzlich hat er seine Frau verloren, er kümmert sich jetzt alleine um seine Tochter Emma und obendrein plagt ihn noch seine Parkinson-Erkrankung. Doch zu allem Überfluss erreicht ihn nun noch ein Anruf aus dem Krankenhaus: sein Vater William wäre schwer gestürzt und liegt im Koma.
Als Joe auf der Intensivstation ankommt, sitzt dort eine Fremde am Bett und behauptet, Williams Ehefrau zu sein. Nichts scheint einen Sinn zu ergeben, denn Joes Eltern sind seit Jahrzehnten verheiratet und diese Frau ist definitiv nicht seine Mutter, sondern viel jünger.
Er vertraut sich vorerst nur einer seiner drei Schwestern an und fängt an, auf eigene Faust genauer zu recherchieren, denn von Seiten der Polizei ist nicht viel Unterstützung zu erwarten. Der ermittelnde Beamte mag Joe nicht und macht keinen Hehl aus seiner Abneigung. Dafür erhält er tatkräftige Hilfe von seinem Freund Vincent Ruiz: der Ex-Polizist ist immer zur Stelle, wenn es brenzlig wird.
Die Geheimnisse, die Joe so nach und nach lüftet, bringen ihn und das vorgebliche Wissen um die eigene Vergangenheit bedrohlich ins Wanken. Nichts ist mehr so, wie es schien …

Joe, Vincent und die Töchter Emma und Charlie habe ich ja schon lange fest ins Leserherz geschlossen, denn ich bin ein großer Fan dieser immer spannenden und überraschenden Buchreihe. Nun kommen noch weitere interessante Personen hinzu, die man mehr oder weniger sympathisch finden mag. Kate wird hoffentlich noch länger eine Rolle spielen.
Michael Robotham haucht seinen Figuren ganz viel Leben und Emotionen ein. Es sind Typen mit Ecken und Kanten, mit Problemen und viel Tiefe und Authentizität.
Auch der Schreibstil ist einfach prima: man ist immer mittendrin, fiebert mit und kann sich alles wunderbar bildlich vorstellen.
Die Story ist super durchdacht und wirklich harter Tobak: stellt euch vor, ihr erfahrt plötzlich, dass eine sehr nahestehende Person seit Jahrzehnten ein Lügengebäude errichtet hat. Besonders für Joe, der ja auch noch Psychologe ist, muss dies eine extrem verstörende und schmerzhafte Erfahrung sein. Man lässt alle möglichen Situationen Revue passieren, fragt sich ständig, was war wahr und was gelogen. Was bedeutet dies für das eigene Leben und was waren die Gründe für all das?
Der Autor schildert diese Verwirrtheit von Joe, das Auftauchen immer neuer Erkenntnisse und viele überraschende Wendungen so eindrücklich und fesselnd, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Natürlich dürfen wir uns auch noch über eine gehörige Portion Action und einige blutige Szenen freuen, so dass Thrillerfans voll auf ihre Kosten kommen. Dieses Buch kann ich nur empfehlen!

Veröffentlicht am 11.02.2019

Joe wieder voll in seinem Element

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Inhalt
Joes Vater wird niedergeschlagen und liegt im Koma. Als er ihn besucht, sitzt eine fremde Frau am Bett seines Vaters und behauptet, seine Ehefrau zu sein. Wer ist diese Frau? Sagt sie die Wahrheit, ...

Inhalt
Joes Vater wird niedergeschlagen und liegt im Koma. Als er ihn besucht, sitzt eine fremde Frau am Bett seines Vaters und behauptet, seine Ehefrau zu sein. Wer ist diese Frau? Sagt sie die Wahrheit, oder erfindet sie perfide Lügen? Je weiter Joe gräbt, desto mehr zweifelt er an der Vergangenheit.

Eigene Meinung
Als ich das Buch beendet habe, musste ich weinen. Joe ist mir einfach über die vielen Fälle/Bücher so sehr ans Herz gewachsen. Ich kann den Gedanken kaum ertragen, dass ich ihn jetzt eine lange Zeit nicht wiedersehen werde. Natürlich mag ich Ruiz ebenso, aber er kommt nicht ganz so häufig vor wie früher, bleibt bis auf ein paar Ausnahmen eher im Hintergrund.

Die Geschichte scheint erst harmlos zu beginnen, dreht dann aber schnell in eine ganz andere Richtung ab. Es war wirklich faszinierend gemeinsam mit Joe in der Vergangenheit seines Vaters zu graben und immer mehr Geheimnisse aufzudecken, wodurch anfangs mehr Fragen als Antworten aufgeworfen wurden.

"Die andere Frau" ist ausnahmslos spannend, wie Robothams Romane vorher. Es entwickelt sich rasant und fügt sich am Ende zu einem gut konstruierten Gesamtbild zusammen.

Fazit
Ich hoffe, dass bis zu Robothams nächsten Buch mit Joe nicht so viel Zeit vergeht. Möge Joe in seinen Büchern ewig lebendig bleiben!

Veröffentlicht am 22.01.2019

Ein sehr guter Psychothriller

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Das cover des Buches hat mich magisch angezogen und außerdem wollte ich unbedingt mal ein Buch des Autors lesen, denn ich habe so viel Gutes über ihn gehört. Ich mag besonders die Farbkombination des Covers, ...

Das cover des Buches hat mich magisch angezogen und außerdem wollte ich unbedingt mal ein Buch des Autors lesen, denn ich habe so viel Gutes über ihn gehört. Ich mag besonders die Farbkombination des Covers, das weiß und das blau ergeben einen tollen Kontrast und gleichzeitig wirkt das Cover kühl. Die Frau auf der Bank in Kombination mit der Krähe ist wunderbar gewählt. Der Titel spiegelt sich in der ganzen Geschichte wieder, was mir besonders gut gefallen hat. Es handelt sich hier um den 11. Band der Reihe um Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz. Ich habe es aber trotzdem gewagt dieses Buch zu lesen und ich bin nicht enttäuscht worden, im Gegenteil ich bin jetzt so neugierig auf die anderen Bücher, dass ich es kaum noch erwarten kann weiter zu lesen.

Der Schreibstil ist fließend und durchgehend spannend, der Autor schafft es jede Menge Überraschungen einzubauen und die Geschichte fing super an. Man kommt ganz leicht in die Geschichte und ist dann sofort gefesselt , man muss einfach wissen was es mit der anderen Frau zu tun hat. Der Autor haut relativ schnell die größte Information raus zumindest glaubt man das erstmal. Aber nach und nach zeigen sich immer mehr Informationen die zu einem ganz anderen Gesamtbild führen. Jedesmal wenn ich dachte, so ist das also kommt im nächsten Moment eine neue Wendung.

Die Charaktere sind alle interessant und vielschichtig gestaltet sodass man sofort einen Draht zu ihnen hat. Besonders aber Joe ist unglaublich interessant und er meistert alles sehr gut obwohl er große Verluste erlitten hat. Ich mag ihn einfach genauso wie Vincent, sie sind beide authentisch und passen perfekt zu der Geschichte.

Die Story ist zwar nicht rasant aber ich konnte kaum das Buch an die Seite legen und habe viel gegrübelt über die Geschichte.

Fazit:

Ein toller Psychothriller genau nach meinem Geschmack, spannend und zugleich irgendwie ruhig und unheilvoll. Die Handlung ist authentisch und unterhaltsam, die Spannung jederzeit vorhanden! Ich kann es kaum erwarten weitere Bücher des Autors zu lesen.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Gut unterhaltender Krimi

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"Die andere Frau" ist der elfte Fall für Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz. Fast zwei Jahre sind vergangen nach dem Tod von Joes Frau und er kämpft sich durchs Leben, kämpft mit seiner Krankheit Parkinson, ...

"Die andere Frau" ist der elfte Fall für Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz. Fast zwei Jahre sind vergangen nach dem Tod von Joes Frau und er kämpft sich durchs Leben, kämpft mit seiner Krankheit Parkinson, kämpft gegen Depressionen an und versucht seinen beiden Töchtern Emma und Charlie ein schönes Leben zu bieten und ein guter Vater zu sein. Er hat sich Hilfe bei einer Psychologin gesucht und als er sich eines Tages mit ihr trifft, erhält er einen Anruf und wird darüber in Kenntnis gesetzt, dass sein Vater mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus liegt. Als er dort ankommt, erwartet er seine Mutter am Bett seines Vaters, doch dort sitzt eine fremde Frau, die sich als "seine andere Ehefrau" vorstellt. Joe hält das alles für einen schlechten Scherz. Als er sich die Verletzungen seines Vaters näher betrachtet, wird ihm schnell klar, dass das kein Unfall war...

Michael Robotham hat einen sehr fesselnden Schreibstil und schon nach ein paar Seiten möchte man gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen, weil man so intensiv in diese Geschichte hineingezogen wird und wissen möchte, wie es weitergeht. Ich bin froh, dass einige Zeit nach dem Tod von Joes Frau vergangen ist und man nicht mit dem ganzen ganzen Kummer seiner Familie konfrontiert wird, der verständlicherweise noch präsent ist, vor allem bei seiner kleinen Emma, und somit ein wenig auf Abstand geht. Positiv fand ich die Integrierung von Joes Familie, seinem Vater, der Mutter und seinen Schwestern. Von denen hat man in der Vergangenheit nicht so viel erfahren. Allerdings war ich teilweise ein wenig überfordert. Ich hatte den Eindruck, der Autor wollte einfach zu viel, was sich dann ein wenig negativ auswirkte. Trotzallem ein guter Krimi, mit einem nicht entbehrlichen Ruiz, der gut zu unterhalten vermag.

Veröffentlicht am 16.01.2019

Ein sehr privater Fall

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INHALT:
Der Psychologe Joe O'Loughlin muss nach einem Anruf ins Krankenhaus eilen. Dort soll sein Vater nach einem brutalen Überfall im Koma liegen. Im Krankenhaus angekommen findet er am Bett seines Vaters ...

INHALT:
Der Psychologe Joe O'Loughlin muss nach einem Anruf ins Krankenhaus eilen. Dort soll sein Vater nach einem brutalen Überfall im Koma liegen. Im Krankenhaus angekommen findet er am Bett seines Vaters nicht seine Mutter, sondern eine fremde Frau vor, die behauptet, die Ehefrau von seinem Vater zu sein. Er hat diese Frau noch nie in seinem Leben gesehen und dementsprechend verwirrt. Er weiß nicht, was er glauben soll und ob die Fremde die Wahrheit sagt. Um der ganzen Sache auf den grund zu gehen, stellt er Nachforschungen an und ganz langsam kommt er einer Wahrheit näher, die im alles abverlangen wird und seine ganze Vergangenheit in Frage stellt.

MEINE MEINUNG:
Dieser Psychothriller ist der elfte Band der Reihe um den Psychologen Joe O'Loughlin, den man aber auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen kann (ich hatte leider bisher nur die ersten paar Bücher gelesen) obwohl er mich neuguerig auf die anderen Geschichten gemacht hat. Gleich augefallen ist mir, daß Michael Robotham hier eine ganz schnelle und rasante Sprache hat. Das kommt gerade durch die kurzen Dialoge zum Ausdruck. Diese geben dem Buch eine Schnelligkeit und eine Spannung und man merkt gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen. Michael Robotham hat hier eine sehr private Seite von Joe gezeigt, wir dringen als Leser tief in sein Leben ein, was ihn sehr nahbar und verletzlich macht. Immer wieder tritt auch seine Krankheit in den Vordergrund und zeigt, wie eingeschränkt er ist. Ich fand den Spannungsaufbau sehr gelungen, gut platzierte Wendungen bringen immer wieder Bewegung in den Fall und es wird nicht langatmig. Vom Ende und der Auflösung war ich sehr überrascht und ich fand es sehr gut gelöst.

FAZIT:
Sehr gut durchdacht, sehr gut konstruiert und ein unerwartetes Ende. Mir hat dieser elfte Fall von Joe sehr gut gefallen und ich gebe dem Buch 4/5 Sterne.