Cover-Bild Kaltes Land
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 03.05.2021
  • ISBN: 9783426461822
Michael Tsokos

Kaltes Land

Ein Fall für Sabine Yao
Auftritt Sabine Yao: ein authentischer und knallharter Kurz-Thriller von Rechtsmediziner und Bestseller-Autor Michael Tsokos

Berlin, Treptowers, BKA-Einheit „Extremdelikte“: Ein Anruf reißt Rechtsmedizinerin Sabine Yao jäh aus ihrem Arbeitsalltag im Sektionssaal. Ihre seit Tagen verschollene Tante wurde im Umland von Kiel tot aufgefunden. Die Kollegen in der Kieler Rechtsmedizin, darunter auch Yaos ehemaliger Lebenspartner, gehen von einem unnatürlichen Tod aus. Yaos Chef,
Professor Paul Herzfeld, führt einige Telefonate mit der Kieler Staatsanwaltschaft, um ihr sehr unbürokratisch Akteneinsicht in den Todesfall zu gewähren. Noch am selben Abend reist die Berliner Rechtsmedizinerin zu ihrer Familie nach Kiel. Ausgerechnet ihre introvertierte allein lebende Tante Johanna soll ermordet worden sein? Und während Yao erkennt, wie wenig sie doch von ihrer Tante wusste, schließt sich um sie ein Kreis gnadenloser Gewalt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2021

Spannend

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Die Gerichtsmedizinern Sabine Yao wird vom gewaltsamen Tod ihrer Tante unterrichtet. Für Sabine ist das kaum vorstellbar, weil sie eine komplett andere Vorstellung vom Leben ihrer Tante hatte, aber nach ...

Die Gerichtsmedizinern Sabine Yao wird vom gewaltsamen Tod ihrer Tante unterrichtet. Für Sabine ist das kaum vorstellbar, weil sie eine komplett andere Vorstellung vom Leben ihrer Tante hatte, aber nach und nach wird klar, dass dies in keiner Weise stimmt. Ich fand den Thriller spannend. Die Figuren machen eine tolle Entwicklung durch und die Geheimnisse, die nach und nach aus dem Leben der Tante aufgedeckt werden, fand ich sehr spannend und aufregend. Dazu kommt der interessante Beruf von Sabine, der schöne Schreibstil und das tolle Cover. Eine rundum gelungene Mischung, die ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Kaltes Land, warmes Herz

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Mit " kaltes Land" hält man einen Kurzkrimi aus der Feder von Michael Tsokos in Händen. Gewohnt spannend schildert der Autor hier einen recht ungewöhnlichen Todesfall, handelt es sich doch um eine direkte ...

Mit " kaltes Land" hält man einen Kurzkrimi aus der Feder von Michael Tsokos in Händen. Gewohnt spannend schildert der Autor hier einen recht ungewöhnlichen Todesfall, handelt es sich doch um eine direkte Verwandte von Sabine Yao. Die Protagonistin ist beeindruckend beschrieben aber dennoch emotional und zuweilen auch recht aufgewühlt. Auch spannend ist es natürlich zu lesen , wie es tatsächlich bei einer Obduktion zugeht, spricht der Autor hier doch aus jahrzehntelanger Erfahrung. Der Mordfall an sich ist recht einfach aufgebaut, ohne große Wendungen oder Schnörkel, wobei ich jetzt gestehen muss , dass mir das zur Abwechslung mal richtig gut gefallen hat. Man muss nicht herumrätseln , sondern kann sich ganz auf die Ermittlungen konzentrieren und sogar noch mit der Protagonistin gemeinsam auf einen speziellen Nebencharakter sauer sein. Ich fand die Mischung aus Privatleben und Ermittlungen gut gelungen und der Sprachstil ist sehr einprägsam, genau und trotzdem spannend, wortgewandt.

Das Ende fand ich allerdings sehr übel !! Ein Cliffhanger der fiesesten Sorte. Schade , hier hätte für geneigte Leser ein Hinweis auf eine Fortsetzung oder ein Cross - Over hingehört.
Aber gut, auch solch ein Ende ist mal etwas ganz Ungewöhnliches, da ich denke, dass dies definitiv absichtlich so geschrieben wurde lasse ich es einfach mal als eine Art Marketing - Gag durchgehen. Oder noch besser .....Es ist der Auftakt eines Spin-offs der Herzfeld-Reihe mit Sabine Yao als Hauptprotagonistin. :).

Fazit: Ein Minus für den Preis, ein Minus für das Ende, trotzdem eine spitzenmäßige Geschichte.

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Veröffentlicht am 17.06.2021

kurz und gut

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Ich lese gerne Bücher von Michael Tsokos.
Sie sind spannend, authentisch und beruhen manchmal, wie dieser hier, auf einer wahren Begebenheit.

Die Rechtsmedizinerin Sabine Yao reist von Berlin nach Kiel, ...

Ich lese gerne Bücher von Michael Tsokos.
Sie sind spannend, authentisch und beruhen manchmal, wie dieser hier, auf einer wahren Begebenheit.

Die Rechtsmedizinerin Sabine Yao reist von Berlin nach Kiel, weil ihre Tante tot aufgefunden wurde. Da alles nach einem Verbrechen aussieht, stellt sie, mit Hilfe ihrer Kollegen, eigene Nachforschungen an.

Es gibt keine große Spannung, der Fokus liegt auf den Ermittlungen der Rechtsmedizin. Und das wiederum ist sehr interessant.

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Veröffentlicht am 25.05.2021

Ein Stückchen aus den Sektionssaal

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Wie bereits berichtet, hat Knaur TB ein paar eiskalte Kurz-Thriller herausgebracht. Für kurze Abende und heftige Nächte, denn hat man einmal angefangen, will man doch wissen, wie es ausgeht.

Nach Ursula ...

Wie bereits berichtet, hat Knaur TB ein paar eiskalte Kurz-Thriller herausgebracht. Für kurze Abende und heftige Nächte, denn hat man einmal angefangen, will man doch wissen, wie es ausgeht.

Nach Ursula Poznanski habe ich nun zu Michael Tsokos gegriffen, da er auch zu meinen Lieblingsautoren gehört. Ich war gespannt, wie er eine Kurzgeschichte von 112 Seiten umsetzt:

Sabine Yao ist in der Berliner Rechtsmedizin in der Spezialeinheit „Extremdelikte“ Rechtsmedizinerin an der Seite des uns bekannten Professor Paul Herzfeld. Als ihre Tante in Kiel eines unnatürlichen Todes verstirbt, eilt sie nach einigen Telefonaten nach Kiel, um der Sache nachzugehen.

Sabine Yao ist eine sympathische junge Frau, deren „Background“ recht vielversprechend ist (vielleicht haben wir ja noch einmal in den Paul Herzfeld Büchern das Glück, ihr noch mal zu begegnen). Als ihr unbürokratisch Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft gewährt wird, stößt sie auf einige Ungereimtheiten. Da die Sektion noch nicht erfolgt ist, setzt sie alle Mittel ein, um dabei zu sein.

Michael Tsokos thematisiert in dieser Kurzgeschichte geschickt einen Teil seiner alltäglichen Sektionsarbeit. Wir erfahren von „differenzialdiagnostischen Möglichkeiten“ (aha), der Bedeutsamkeit der Auffindesituation (leuchtet ein) und den Gesetzmäßigkeiten des körperlichen Verfalls (gut zu wissen). Die Formulierungen und das Näherbringen des Fachjargons fand ich hochinteressant und spannend.

Die professionelle Objektivität auf die der Autor ja auch in seinen Online-Beiträgen stets wert legt und es immer wieder betont, hat sich hier auf seine Protagonistin abgefärbt. Obwohl sie persönlich betroffen ist und ein bisschen in die Ermittlungen eingreift bzw. eigentlich schiebt sie die Geschehnisse nur mit dem richtigen Ermittlungsansatz an (wollen wir mal nicht so kleinlich sein), lässt sie sich von ihrem Fachwissen und nicht von Mutmaßungen über den möglichen Tod der Tante leiten. Dabei kommt sie einem viel größerem Verbrechen auf die Spur. Ich vergebe volle Punktzahl für dieses Stückchen aus den Sektionssaal (tschuldigung – DER musste sein).

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Puzzleteilchen

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Rechtsmedizinerin Sabine Yao ist die Protagonistin in dem kurzen Thriller „Kaltes Land“ von Michael Tsokos. Wobei das Buch für mich weniger ein Thriller ist, sondern mehr in die Richtung Krimi und True ...

Rechtsmedizinerin Sabine Yao ist die Protagonistin in dem kurzen Thriller „Kaltes Land“ von Michael Tsokos. Wobei das Buch für mich weniger ein Thriller ist, sondern mehr in die Richtung Krimi und True Crime geht. Obwohl das Werk recht kurz ist, gibt es gute und umfassende Einblicke in die forensischen Methoden. Das Ganze ist wirklich spannend und gut geschrieben. Dies hatte mir schon bei der Reihe "Paul Herzfeld" gefallen. Sehr schön finde ich auch die Verbindungen zu Herzfeld.
„Bei Herzfeld hatte sie das rechtsmedizinische Handwerk im Sektionssaal von der Pike auf gelernt, war von ihm immer wieder angespornt worden, alles zu hinterfragen.“ [57]
Mir hat es Spaß gemacht den Gedankengängen der Protagonistin zu folgen und die einzelnen Stücke des Falls zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen. Tsokos weiß wie man Wissen und Spannung perfekt kombiniert.
„Und schon fand das nächste Puzzleteilchen seinen Platz.“ [87]
Insgesamt hätten es für mich persönlich ruhig mehr Seiten sein können. Das Ende ist richtig Klasse und macht Lust auf mehr.

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