Cover-Bild Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 16.02.2018
  • ISBN: 9783746633497
Michelle Marly

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Roman
Auf der Suche nach l’eau d‘amour.
Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur.
Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2018

Von Liebe getrieben

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Gabrielle, genannt Mademoiselle Coco Chanel, ist am Boden zerstört als ihre grosse Liebe beim Autofahren verunglückt. Getrieben von ihrer Trauer und Liebe widmet sie sich mit Eifer zwischen diversen Affären ...

Gabrielle, genannt Mademoiselle Coco Chanel, ist am Boden zerstört als ihre grosse Liebe beim Autofahren verunglückt. Getrieben von ihrer Trauer und Liebe widmet sie sich mit Eifer zwischen diversen Affären ihrer aufstrebender Modekarierre und will ihre Liebe in einem Parfum verewigen. Dieser Duft wird Chanel No 5 genannt.

In dieser Geschichte wird eine Episode von Coco Chanels Leben biographisch aufgearbeitet. Der Prolog passte in meinen Augen nicht ganz zur Hauptgeschichte. Ausserdem fand ich die Einwürfe aus der Vergangenheit mehr störend als für die Geschichte notwendig. Zum Glück hielt die Autorin diese kurz. Trotzdem ist die Geschichte berührend, wie trauernde Liebe wirken kann. Ausserdem habe ich das Gefühl Coco Chanel und ihre (nicht minder) bekannten Freunde näher kennengelernt zu haben. Historisch interessant fand ich das Hauptthema, wie es zum berühmten Parfüm Chanel No 5 gekommen ist.

Veröffentlicht am 23.06.2018

Chanel - nicht nur ein gutes Parfum

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Der Roman „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ von Michelle Marly handelt von der Geburt des einzigartigen Chanel Parfums.
Gabrielle Chanel, auch Coco genannt lässt uns in ihr rebellisches Leben, ...

Der Roman „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ von Michelle Marly handelt von der Geburt des einzigartigen Chanel Parfums.
Gabrielle Chanel, auch Coco genannt lässt uns in ihr rebellisches Leben, ihre Vergangenheit und ihre Seele blicken. Nach dem schicksalhaften Tod ihres Geliebten Boy Capel ist Coco Chanel auf der Suche nach einem geeigneten Denkmal für diese besondere Liebe.

Durch Zufall bin ich auf dieses außergewöhnliche Buch gestoßen. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Dieses relativ schlicht gehaltene Cover entspricht auch dem eleganten Stil Coco Chanels – wie man es in diesem Roman erfassen kann.
Die Geschichte lässt sich durch den Schreibstil der Autorin einfach und flüssig lesen.

Neben Coco Chanel lassen noch viele weitere berühmte Persönlichkeiten in ihr Leben blicken, wie z.B. Pablo Picasso, Dimitri Romanow, Strawinsky, Francoise Coty usw.
Ich habe dieses Buch richtig verschlungen. Es weckt Lust darauf mehr über Coco Chanel zu erfahren. Denn das Buch wurde schließlich „nur“ aus Recherchen der Autorin verfasst. Dieses wirkt trotz allem sehr realistisch und nachvollziehbar.

Coco hat in mir das Verlangen geweckt einmal an einem Chanel Parfum zu schnuppern – wobei es nicht geblieben ist.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich würde ihn jederzeitwiederlesen und weiterempfehlen. Es ist ein richtiger kleiner Schatz.

Veröffentlicht am 26.05.2018

Interessant, die Geburt einesParfüms und ein Stück weit dasLeben einer interessanten Frau

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Meinung: ein sehr interessanter Teilausschnitt aus dem Leben Coco Chanels. Es wird hauptsächlich aus den Jahren 1919-1921 erzählt. In dieser Zeit entwickelt sie ein Monument ihrer Liebe zu Boy, Chanel ...

Meinung: ein sehr interessanter Teilausschnitt aus dem Leben Coco Chanels. Es wird hauptsächlich aus den Jahren 1919-1921 erzählt. In dieser Zeit entwickelt sie ein Monument ihrer Liebe zu Boy, Chanel No.5. Im Prolog lesen wir ein kleines Stück von ihrer sicherlich nicht leichten Kindheit. Sehr lange trauert sie um Boy, ihren bis dahin besten Freund, der bei einem Unfall ums Leben kam. In der Geschichte kommen sehr bekannte Persönlichkeiten vor, zum Beispiel Igor Strawinsky, mit dem sie eine kurzfristige Affäre verband, Picasso, ein russischer Fürst, der als Zarewitsch galt. Im Rahmen der Entwicklung ist auch sehr interessant von Francoise Coty und Lalique zu lesen,Sergej Djagilew, den Impresario von "Ballets Russes" finden sie auch in "Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak. Von Picasso und ungefähr der gleichen Zeit, lesen sie viel in "Madame Picasso" von Annie Girard. Wer Coco Chanel und die Stimmung in Paris und in der Weltpolitik um 1920 besser verstehen will, dem möchte ich diese 2 Bücher noch empfehlen.

Bei der Schöpfung von Chanel No.5 fand ich interessant, daß Coco ein Duft gefiel, der extra für eine russische Fürstin hergestellt wurde, Bouquet de Catherine!

Auch die Geschichte von Fürst Romanow ist interessant zu lesen.

Im Anhang werden nochmal die Hauptcharaktere beschrieben und wie ihr Leben verlief.

Alles in allem ein Buch, daß sehr gut recherchiert wurde, einen interessanten Teil von Cocos Leben beschrieben hat und mich angeregt hat, eine richtige Biographie zu kaufen, sogar ein kleines Fläschchen Chanel No.5 hab ich mir zugelegt und natürlich hab ich viel gegoogelt.

Lesen sie es, meine Damen, vielleicht finden sie ja ein neues Dufterlebnis.



Veröffentlicht am 23.05.2018

Dem perfekten Duft auf der Spur

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In ihrem Roman „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ schlägt die Autorin Michelle Marly einen Bogen zwischen 1897 und 1922. Der Großteil des Romans spielt in der Welt der Schönen und Reichen in Paris. ...

In ihrem Roman „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ schlägt die Autorin Michelle Marly einen Bogen zwischen 1897 und 1922. Der Großteil des Romans spielt in der Welt der Schönen und Reichen in Paris. Coco Chanel, die eigentlich Gabrielle Chanel heißt, lebt 1919 in Paris, wo sie bereits großen Erfolg als Modeschaffende feiern durfte. Als ihr Geliebter Boy Capel in einem tragischen Autounfall in Südfrankreich ums Leben kommt, bricht für Coco eine Welt zusammen. Sie fällt in eine sehr tiefe Trauer und versucht sich, wieder in die Welt der Lebenden zurück zu arbeiten, indem sie die letzte gemeinsame Idee, die sie mit Boy hatte, in die Tat umsetzt: Die Kreation eines ganz besonderen Parfums. Sozusagen als flüchtiges Denkmal der Liebe setzt sich Gabrielle mit der Kreation eines Duftes auseinander und kommt dabei in die Dunstwolke eines Parfums, das am russischen Zarenhof verwendet wurde und inzwischen nicht mehr hergestellt wird.
Das Buch lässt viele Prominente des Paris der Zwanziger Jahre auftreten. Coco lernt sowohl russische Adlige kennen, die nach der russischen Revolution nach Paris emigriert sind als auch Künstler wie Picasso und Igor Strawinsky.
Der Roman ist flüssig geschrieben und lässt sich schön leicht lesen, so dass er auf jeden Fall als Urlaubslektüre geeignet ist. Mir hat vor allem die Suche und Komposition des Duftes sehr gut gefallen. Man kann schön nachvollziehen, wie es zum heute immer noch beliebten Duftes Chanel Nr. 5 gekommen ist. Ebenfalls hat mir der Hintergrund der russischen Geschichte sehr gut gefallen, sowie die Art und Weise, wie die Meilensteine von Coco Chanels Leben dargestellt werden. Wer sich intensiv mit ihrem Leben befassen möchte, ist sicher mit einer Biografie besser bedient. Wer sich aber einfach etwas in ihr Leben einlesen möchte und keine Abneigung gegen Liebesromane hat, kann sicher mit diesem Roman schöne Stunden verbringen. Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.05.2018

Wunderbarer Coco-Chanel-Roman

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"Ich bereue nichts im Leben – außer dem, was ich nicht getan habe." (Coco Chanel)

Kurz vor Weihnachten 1919 verunglückt Boy Capel, Coco Chanels große Liebe, tödlich. Für die Modeschöpferin ein schwerer ...

"Ich bereue nichts im Leben – außer dem, was ich nicht getan habe." (Coco Chanel)

Kurz vor Weihnachten 1919 verunglückt Boy Capel, Coco Chanels große Liebe, tödlich. Für die Modeschöpferin ein schwerer Schlag, von dem sie sich nur langsam erholt. Doch dann hat sie wieder ein Ziel vor Augen: Sie will als Erinnerung an diese Liebe einen besonderen Duft kreieren.

Michelle Marly hat einen Roman geschrieben, der nicht nur die Entstehung des berühmten Chanel No. 5 erzählt, sondern dem Leser auch Coco Chanel näher bringt. Erzählt wird zwar nur ein relativ kurzer, aber wichtiger, Abschnitt aus Cocos Leben, gute 2 Jahre sind es, wobei es einem manchmal viel länger vorkommt, passiert doch recht viel in dieser Zeit.

Vor allem Cocos Privatleben steht im Mittelpunkt des Romans, ihr berufliches Leben blitzt aber auch immer wieder einmal auf. Coco, aus ärmlichen Verhältnissen, wie man im Prolog erfährt, hat es geschafft, sich einen Namen als Modeschöpferin zu erwerben, auch wenn das, zumindest zu der erzählten Zeit, noch nicht bedeutet, dass ihre Kunden sie als gleichwertig ansehen. In Künstlerkreisen allerdings nimmt man sie gerne auf, und diese Szenen, die die Unkonventionalität, die zur damaligen Zeit zumindest in gewissen Kreisen herrschte, ahnen lassen, gefallen mir sehr gut. Es mangelt dem Roman nicht an Zeitkolorit, man trifft auf einige, auch heute noch berühmte, Menschen wie Igor Strawinsky oder Pablo Picasso. Das trägt sehr zur Atmosphäre und Authentizität des Romans bei.

Historischer Hintergrund sind auch die Verhältnisse in Russland, kurz vorher wurde die Zarenfamilie von den Bolschewiken ermordet, in Paris (und nicht nur da) trifft Coco auf russische Flüchtlinge. Mit Großfürst Dimitri Romanow, Cousin des letzten Zaren, hat Coco eine enge Beziehung und auch die Ballets Russes nehmen einen hohen Stellenwert bei ihr ein.

Michelle Marly hat ihre Geschichte gut in den historischen Hintergrund integriert, alles passt zusammen, die historischen Persönlichkeiten erscheinen mir gut gelungen. Coco selbst ist, wie die Autorin im Nachwort ausführt, schwer zu fassen, da sie selbst Geschichten über sich in Umlauf setzte, die nicht alle der Wahrheit entsprachen. Die Autorin erklärt aber nachvollziehbar, warum ihre Coco so ist wie sie ist. Mir hat es großen Spaß gemacht, in diesem Roman auf eine ganze Reihe bekannter und weniger bekannter Personen zu treffen. Wer wissen will, wie es mit den handelnden Personen weiterging, muss gar nicht selbst recherchieren, Michelle Marly hat es im Nachwort erläutert – eine gute Idee, wie ich finde.

Meiner Meinung nach hat die Autorin, um die Geschichte zu erzählen, einen perfekten Erzählstil mit stimmigen Worten gefunden. Manchmal klingt das vielleicht ein bisschen zu schwülstig, ist aber passend, bedenkt man Cocos Gefühle – für mich macht es die Geschichte zusätzlich rund. Lesen lässt sich das Ganze wunderbar leicht und zügig, ich flog nur so durch die Seiten.

Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, fühlte mich unterhalten und gut informiert, auch machte er mir Lust, mehr über Coco zu erfahren, so dass ich mir mittlerweile eine Coco-Chanel-Biografie gekauft habe. Wer einmal einen anderen historischen Roman lesen möchte, in dem mehr das Privatleben im Mittelpunkt steht, der trotzdem aber im historischen Kontext verankert bleibt und/oder wer sich für Coco Chanel interessiert, der sollte zugreifen. Ich vergebe volle Punktzahl.