Cover-Bild Der große Roman der Mathematik

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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: C.H.Beck
  • Genre: Sachbücher / Natur & Technik
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 15.08.2018
  • ISBN: 9783406721519
Mickaël Launay

Der große Roman der Mathematik

Von den Anfängen bis heute
Jens Hagestedt (Übersetzer), Ursula Held (Übersetzer)

Barrierefrei und unterhaltsam erzählt Frankreichs junger Starmathematiker und Youtuber Mickaël Launay die Geschichte der Mathematik. Sein Bestseller ist zugleich eine Entwicklungsgeschichte des mathematischen Denkens. Der Leser beginnt buchstäblich bei null und wird Schritt für Schritt in die Welt der Zahlen eingeführt, bis hin zu so komplizierten Dingen wie Wahrscheinlichkeitsrechnung und Digitalisierung.
Die meisten Menschen halten die Mathematik für eine abstrakte Wissenschaft. Dabei wurde sie entwickelt, um unser Verständnis der Welt zu vereinfachen. Schon 8000 Jahre vor unserer Zeitrechnung finden wir in Mesopotamien geniale geometrische Muster, die auf Symmetrien und Rotationen basieren. Später, um die Zahl der Tiere einer Herde zu bestimmen oder die Grenzen eines Grundstücks zu ziehen, mussten die Menschen Zählen und Messen lernen, also Arithmetik und Geometrie erfinden. Wie sie das machten, erzählt dieses Buch. Von der Schönheit der Zahl Pi bis hin zu Theoremen, die noch zu entdecken sind, nimmt uns Mickaël Launay mit auf eine abenteuerliche Reise, auf der wir verstehen lernen, wie die Mathematik zu uns kam und was wir mit ihr anfangen können.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2018

Mathematik-Tour für Einsteiger

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Mickael Launay unternimmt hier eine unterhaltsame Tour durch die Welt der Mathematik. Er beginnt seine Reise bei den verschiedenen Kategorien von Friesen, die auf uralten Keramiken betrachtet werden können, ...

Mickael Launay unternimmt hier eine unterhaltsame Tour durch die Welt der Mathematik. Er beginnt seine Reise bei den verschiedenen Kategorien von Friesen, die auf uralten Keramiken betrachtet werden können, und berichtet dann von diversen wichtigen Etappen in der Geschichte seines Fachgebiets. So erzählt er beispielsweise von geometrischen Untersuchungen im antiken Griechenland, der Einführung negativer Zahlen im alten Indien, den wesentlichen Schritten zur Formalisierung mathematischer Probleme in der Renaissance, Landvermessung im Frankreich der 18. Jahrhunderts oder der Berechnung von Zufallsprozessen, und wagt schließlich einen Blick in die Zukunft der Mathematik.

Seine Ausführungen sind flott lesbar und leicht verständlich, bleiben allerdings sehr an der Oberfläche. Der Autor richtet sich hier tatsächlich an absolute Einsteiger. Für Leute, die zumindest ein paar Erinnerungen an den Schulunterricht bewahrt haben, gestaltet sich die Lektüre daher bisweilen etwas mühsam und wer gar schon das eine oder andere sonstige populärwissenschaftliche Buch zu dieser Materie (zB von Ian Stewart oder Simon Singh) gelesen hat, wird hier nichts Neues erfahren.

Für die eigentliche Zielgruppe ist dieser „Roman“ jedoch sicher empfehlenswert, bietet er doch einen niederschwelligen Zugang zu einem Thema, das sonst leicht abschreckend wirkt. Er stellt eine Reihe konkreter Anwendungen vor und veranschaulicht so den Nutzen, aber auch die Schönheit mathematischen Denkens.