Cover-Bild Unter einem guten Stern

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 21.10.2019
  • ISBN: 9783442489473
Minnie Darke

Unter einem guten Stern

Roman
Stefanie Retterbush (Übersetzer)

Sie glaubt nicht an das Schicksal. Doch dieser Mann ist für sie bestimmt ...

Als Justine (Journalistin, Realistin, Schütze) ihrem Sandkastenfreund Nick (Romeo-Darsteller im Theater, Träumer, Wassermann) wiederbegegnet, wird ihr eines sofort klar: Eigentlich war sie schon immer in ihn verliebt. Und als sie erfährt, dass er sich stets nach dem Horoskop der Zeitschrift richtet, bei der Justine arbeitet, beschließt sie, ihm ein Zeichen zu senden. Heimlich nimmt sie Änderungen am Wassermann-Horoskop vor, um ihm zu zeigen, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch Nick missversteht ihre Hinweise völlig – und er ist nicht der Einzige, der sich von den Sternen leiten lässt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2019

Horoskope

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Justine arbeitet als Journalistin beim Alexandria Park Star und ist dort unter anderem auch für die Erstellung der Horoskopseite zuständig. Sie kennt sich aus mit den Sternzeichen, es gibt bestimmte Eigenheiten ...

Justine arbeitet als Journalistin beim Alexandria Park Star und ist dort unter anderem auch für die Erstellung der Horoskopseite zuständig. Sie kennt sich aus mit den Sternzeichen, es gibt bestimmte Eigenheiten für die entsprechenden Sternzeichen, doch an das Horoskop an sich glaubt sie nicht. Im Theater trifft sie auf ihre ehemalige und unvergessene Jugendliebe Nick, der inzwischen als Romeo auf der Theaterbühne spielt. Dieser hingegen ist süchtig nach dem Horoskop und richtet sich danach. Justine möchte ihn für sich gewinnen und manipuliert entsprechend an Nicks Wassermann Horoskop. Doch er missversteht es.
Eine der üblichen Herz-Schmerz-Geschichten nur unter dem Vorzeichen der verschiedenen Sternzeichen und wer mit wem zusammenpasst. Das Horoskop an sich wird als Persiflage dargestellt. Nett geschrieben, aber auch nicht mehr.

Veröffentlicht am 07.11.2019

Langatmig ohne Ende!

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Minnie Dark entführt uns mit ihrem neuen Roman in ein Leben voller Sternzeichen, ihrer Bedeutung, was Sternzeichen und Horoskope bewirken können und wie es oftmals als Kettenreaktion endet. Mit einem hübschen ...

Minnie Dark entführt uns mit ihrem neuen Roman in ein Leben voller Sternzeichen, ihrer Bedeutung, was Sternzeichen und Horoskope bewirken können und wie es oftmals als Kettenreaktion endet. Mit einem hübschen Cover verzaubert uns der Goldmann Verlag, welches sogar im Dunkeln leuchtet.

Entführt werden wir in das Leben von Justine, einer jungen Frau, welche als Laufbursche genau bei der Zeitung arbeitet, bei welcher Nick immer sein Horoskope liest. Beide sind Jugendfreunde und haben sich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Justine, welche für Nick immer geschwärmt hat, versucht sich nicht auf die höheren Mächte zu verlassen und greift selbst in das Schicksal von Nick, welcher sich immer an die Horoskope richtet, und in das Schicksal vieler Anderer ein. Nick jedoch versteht diese Hinweise ständig und die Achterbahn nimmt ihren Lauf. Gefühle werden missverstanden. Beziehungen scheitern oder leben neu auf. Und das alles nur wegen Justine.

Vor allem weg möchte ich sagen, dass ich kein Mensch bin, welcher einfach das Handtuch wirft. Das ich nicht ohne wirklich wichtigen Grund Bücher abbreche oder daran verzweifle. Doch »Unter einem guten Stern« ist solch ein Buch. Ein Buch, an welchem ich verzweifelt bin. Die Leseprobe fand ich super. Ich fand die Anfänge gut beschrieben und es hat sich fast wie ein Film angefühlt, welcher vor dem inneren Auge ablief. Es hat Spaß gemacht die Seiten zu lesen und man ist regelrecht hinweg geflogen. Auch die Gestaltung des Covers, vor allem mit den Klappen, den hübschen Druck und alles was dazu gehört, finde ich nach wie vor ansprechend, doch leider hat mich die Geschichte nicht gefesselt.

Das Buch ist in Kapiteln eingeteilt, welches sich nach den Sternzeichen richtet. Die Idee finde ich gut, denn so werden die Sternzeichen nur interessanter. Auch der Wendepunkte, dann wenn die Horoskope veröffentlicht werden, und sich die Auswirkungen zeigen, ist eine super Idee. Es zeigt, wie schwerwiegend der Eingriff in das Leben von Justine ist. Allerdings sind die Kapitel sehr langatmig, dazu kommt das der Scheitelpunkt ebenfalls sehr weit ausgeholt wurde. Dadurch zieht sich die Geschichte ins unermessliche und lässt den Lesefluss unterbrechen. Ich musste mich immer und immer wieder durch einzelne Kapitel zwingen und das macht beim Lesen einfach keinen Spaß. Ich liebe detailreiche Bücher, doch an dieser Stelle empfinde ich, dass es die Autorin ein wenig übertrieben hat und zu weit ausholt. Die Idee des Buches ist fabelhaft, doch leider ist es – meiner Meinung nach – nur bedingt gelungen mich als Leserin zu fesseln. Trotzdem möchte ich betonen, dass »Unter einem guten Stern« ein wahrlich wundervolles Cover besitzt! Daher bekommt es dennoch 2/5 Sternchen von mir.

PS: Vielleicht werde ich es irgendwann ein Mal noch mal versuchen zu lesen.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Schönes Buch für entspannte Lesestunden!

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Ich finde der Klappentext hört sich richtig toll an und auch die Leseprobe zum Buch konnte mich auf jeden Fall überzeugen. Es hört sich nach einem schönen und leichtem Roman an und ich finde das ist das ...

Ich finde der Klappentext hört sich richtig toll an und auch die Leseprobe zum Buch konnte mich auf jeden Fall überzeugen. Es hört sich nach einem schönen und leichtem Roman an und ich finde das ist das Buch auch. Mehr ist es leider nicht für mich geworden, mich total begeistern und mein Herz erobern konnte das Buch nicht, es war aber trotzdem ein schönes Leseerlebnis. Aber nun mal von vorne. Das Buch ist wunderschön gestaltet und auch das Cover ist phänomenal! Toll ist auch, dass die Sterne und die Frau auf dem Cover im Dunkeln leuchten. Das war nachts manchmal sehr lustig, wenn das Buch auf dem Nachttisch lag. Ich habe für das Lesen des Buches ca. 2 Wochen gebraucht, was aber auch daran lag, dass mich der Schulstress wieder im Griff hatte und ich deshalb leider nur sehr wenig Zeit zum Lesen hatte. Teilweise lag das aber auch ein bisschen am Buch und vor allem an der Länge des Buches. Justine und Nick, die zusammen die Hauptcharaktere waren, fande ich symphatisch und ich konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Justine hat manchmal aber so Aktionen gemacht, die eigentlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt waren. Kennt ihr das, wenn ihr von Anfang an wisst, dass diese Aktion schiefgehen wird und eigentlich gar nicht gutegehen kann? Vor allem in einem Buch, wo sowas ja immer schiefgeht? Und dann fleht ihr den Charakter aus dem Buch an es nicht zu tun, aber natürlich macht er es immer wieder. So ging es mir auf jeden Fall bei Justine. Ich hatte von Anfang kein gutes Gefühl bei der Sache, natürlich hat sie es aber trotzdem gemacht! Und natürlich auch immer wieder wiederholt. Das hat ziemlich nerven können und am Liebsten hätte ich das Buch manchmal zugeschlagen, damit ich nicht mehr mitbekommen muss, wie diese Sache dann ausgeht. Eine weitere Sache die mich genervt hat, waren die Gespräche zwischen Justine und ihrem Hirn. Ob sie so stattgefunden haben weiß ich nicht, sie waren auf jeden Fall abgedruckt. Bei diesen Gesprächen kam sowieso nur Blödsinn raus und deshalb hätte man sie auch einfach lassen können. Ich hätte sie auf jeden Fall nicht vermisst. Ansonsten fande ich Justine eigentlich ganz nett und eine tolle Person. Der größte Kritikpunkt am Buch sind für mich die vielen Wechsel in das Leben von anderen Charakteren. Zwar haben diese im Bezug auf die Geschichte schon Sinn gemacht und es hat sich ja auch alles zusammengefügt, jedoch waren es mir zu viele und ich hatte irgdnwann keinen Überblick mehr welche Geschichte jetzt in welchem Zusammenhang steht und was den einzelnen Charakteren schon passiert ist. Es wäre schöner gewesen, wenn die Geschichte Nick und Justine treu geblieben wäre und nur ab und zu mal eine Geschichte von Nebencharakteren erzählt hätte. Und da auch nicht die Geschichte von zwanzig verschiedenen und immer abwechselnd, sondern lieber von drei oder vier und dafür ein bisschen regelmäßiger und gründlicher. Gerade bei den Namen aus dem Buch und beim Lesen des Buches in Etappen innerhalb ungefähr zwei Wochen konnte ich die Nebencharaktere wirklich schwer auseinanderhalten. Im Buch kamen auch viele astrologische Dinge vor. Das ist für mich kein Kritikpunkt hat mich aber auch nicht sonderlich interessiert. Da ich von sowas keine Ah nung habe kann ich allerdings auch überhaupt nicht beurteieln, ob die astrologischen Sachen alle richtig waren oder nicht. Davon werdet ihr euch einfach selbst überzeugen müssen. Ansonsten hat sich das Buch mit mehr als 570 Seiten auch ein bisschen gezogen, da geht es mir mit langen Büchern leider oft so. Das fande ich auch noch schade und wenn man weniger Szenen von Nebencharakteren eingebaut hätte, wäre das vielleicht auch noch besser gewesen. Ansonsten aber ein schöner Roman, der sicherlich ein paar schönes Lesestunden bringen kann! Von mir bekommt das Buch 3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 22.10.2019

Wenn weniger mehr ist...

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„Unter einem guten Stern“ ist der Debutroman von Autorin Minnie Darke.
Durch das märchenhafte Cover, das super zu der Geschichte passt, wurde meine Neugierde geweckt. Auch der Klappentext und die Leseprobe ...

„Unter einem guten Stern“ ist der Debutroman von Autorin Minnie Darke.
Durch das märchenhafte Cover, das super zu der Geschichte passt, wurde meine Neugierde geweckt. Auch der Klappentext und die Leseprobe waren vielversprechend.
Die junge Justine, „Mädchen für alles“ bei einer großen Zeitschrift, träumt von einer Karriere als festangestellte Journalistin. Noch mehr allerdings träumt sie von ihrer Jugendliebe Nick, der sie nach langen Jahren zufällig wieder über den Weg gelaufen ist. Da dieser fest an die Macht der Sterne und an Horoskope glaubt und der Druck der Horoskope in Justines neuen Aufgabenbereich als Redaktionsmanagerin fällt, beschließt sie spontan, Nick und ihrer gemeinsamen Zukunft per Wink mit dem Horoskop-Zaunpfahl auf die Sprünge zu helfen. Entsprechend ändert sie also die Horoskope eigenmächtig ab und baut kleine Hinweise für Nick ein – nur dass Nick etwas schwerfällig ist, während sich viele andere Wassermänner sich von ihren himmlischen Fingerzeigen (in die Irre) leiten lassen…
In der Leseprobe hatte mir Minnie Darkes Schreibstil, der so an die Sternzeichen angelehnt war und mit vielen Zusatzinformationen in Form von Einschübseln aufwartete, noch sehr zugesagt, doch für die gesamte Länge des Buches, dass zu dem mit über 500 Seiten ziemlich mächtig ist, fühlte ich mich zunehmend genervt und im Lesefluss unterbrochen.
Ebenso wie der Schreibstil dadurch etwas ungelenk und anstrengend wurde, empfand ich es auch inhaltlich im Laufe der Geschichte. Ein, zwei Nebenerzählstränge, die geschickt miteinander verflochten werden, gefallen mir immer gut, hier aber fühlte ich mich irgendwann erschlagen.
Schade, hier wäre echt weniger mehr gewesen, denn die Grundidee mit den „getürkten“ Horoskopen fand ich sehr witzig und originell…

Veröffentlicht am 21.10.2019

Die Macht der Sterne sollte nicht unterschätzt werden

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„Unter einem guten Stern“ hat meine Erwartungen übertroffen. Ich muss zugeben, ich hatte keine hohen. Ich wollte mich einfach überraschen lassen, was auf mich zukommt.

Bei „Unter einem guten Stern“ geht ...

„Unter einem guten Stern“ hat meine Erwartungen übertroffen. Ich muss zugeben, ich hatte keine hohen. Ich wollte mich einfach überraschen lassen, was auf mich zukommt.

Bei „Unter einem guten Stern“ geht es um Justine (Schütze) und Nick (Wassermann). Justine und Nick sind gemeinsam aufgewachsen. Justine hat bereits in der Schule Buchstabierwettbewerbe gewonnen und verspürt auch heute noch den Drang, Rechtschreibfehler zu korrigieren. Nick träumt immer noch von einer Schauspielkarriere. Justine verfolgt ihrer Karriere bei einer Zeitung, auch wenn sie im Moment nur der Laufbursche ist. Nick liest regelmäßig sein Horoskop und richtet sein Leben danach aus.
Jetzt sehen sie sich nach Jahren wieder und Justine wird sich ihrer Gefühle für Nick wieder bewusst. Da Justine um Nicks Leidenschaft für sein Horoskop weiß und dem Schicksal unter die Arme greifen will, verändert sie das Wassermann-Horoskop. Mit ungeahnten Folgen.

Denn im weiteren Verlauf gelang es der Autorin nicht nur, den Verlauf von Justine und Nicks Leben einzufangen, sondern auch das Leben von verschiedenen anderen Menschen, deren Lauf vom geänderten Wassermann-Horoskop geleitet wurde.

Die Charaktere fand ich gut gezeichnet, insbesondere auch der der vielen kleinen Nebencharaktere. Im Verhältnis zum Umfang des Buches werden ihnen zwar wenige Seiten gewidmet, aber man erfährt darin so viel über ihre Person und ihr Leben. Es wirkt dabei keinesfalls überladen. Ich fand es auch immer wieder faszinierend, wie alles schlussendlich miteinander zusammenhängt.

Je mehr ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr mochte ich sie. Es hat hier zwar ein paar Seiten länger gedauert, als dies normalerweise bei mir der Fall ist. Aber das Lesen hat sich auf alle Fälle gelohnt. Zumal es mir auch der Schreibstil angetan hatte, denn Minnie Darke erzählt mit einer Prise trockenem Humor, den ich sehr mochte.

Die Sterne, Astrologie und Horoskope haben hier eine zentrale Rolle. So ist die Geschichte auch mit den einzelnen Sternzeichen eingeteilt. Anhand der Sternzeichen gliedert sich auch der zeitliche Verlauf, so dass das die Geschichte ca. ein Jahr umfasst.

Schade fand ich jedoch, dass man nur wenig von Australien mitbekam. Wäre es an Weihnachten nicht sehr warm gewesen, hätte die Geschichte auch in jedem anderen Land handeln können. Hier hätte ich mir mehr Landestypisches gewünscht.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich kenne mich mit Sternbildern nicht so gut aus, aber ich deute in dem dargestellten Sternbild das des Wassermanns. Das passt sehr gut zur Geschichte. Aber das Highlight ist das, dass das Cover im Dunkeln leuchtet.

Von mir gibt es hier gute 4 Sterne.