Cover-Bild Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf
Band 1 der Reihe "Die Honigfrauen-Saga"
(8)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 20.05.2026
  • ISBN: 9783734115080
Mirjam Müntefering

Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf

Roman - Die mitreißende Familiensaga über das Schicksal dreier Frauen!
Bergisches Land, 1910: Im Auge des Sturms treffen drei starke Frauen aufeinander …

Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2026

Großartige Familiengeschichte im Bergischen Land

0

Mit ,,  Die Honigfrauen-Ein Sturm zieht auf  " nimmt die Autorin Mirjam Müntefering den Leser mit in eine berührende Familiengeschichte , die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Elberfeld / Wuppertal im ...

Mit ,,  Die Honigfrauen-Ein Sturm zieht auf  " nimmt die Autorin Mirjam Müntefering den Leser mit in eine berührende Familiengeschichte , die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Elberfeld / Wuppertal im Bergischen Land spielt. 

Seit mehreren Generationen betreibt die Familie Honig in Elberfeld ihre Konditorei.  Ihre hervorragenden Backwaren sind  in der Stadt wegen ihrer besonderen Qualität beliebt. Ludwig Honig hat ein besonderes Händchen für besondere Kreationen, steht genauso gerne in der Backstube , wie er Zeit mit seiner Enkelin Irma verbringt.  Seitdem sie nach dem Tod ihrer Mutter auch noch den Vater verlor , kümmern  sich Ludwig und seine Frau Auguste  um das Kind, inzwischen eine junge Frau von 20 Jahren. Als Kind erkrankte Irma an Kinderlähmung,  so daß sie beim Gehen etwas eingeschränkt ist und bei längeren Strecken auf den Rollstuhl angewiesen ist.  Irma und ihr Großvater haben ein sehr inniges Verhältnis zueinander,  während Auguste eher  kühl und abweisend streng wirkt.  Als Ludwig plötzlich ums Leben kommt , ändert sich das Leben für Irma und Auguste komplett.  Was soll aus dem Betrieb werden, der finanziell viel schlechter da steht als gedacht,  da Ludwig heimlich ein  heruntergekommenes Landhaus erworben hat. Das ist nicht das einzige Geheimnis, von dem Irma erfährt. In ihrer Traurigkeit  steht Irma  ihr Eugen zur Seite. Schon seit Kindertagen ihr bester Freund und als Buchhalter im Betrieb tätig.  Auch Arno Kuhn , dessen Familie Cafés betreibt,  ist zur Stelle  Irma  genießt es , daß er sich um sie bemüht und es in ihrem Bauch zu kribbeln beginnt.  

Mirjam Müntefering  hat mich mit ihrem hervorragenden flüssigen und sehr gut zu lesenden Erzählstil von der ersten Seite an mitten in die Geschichte der Familie gezogen.  Die detailreichen Beschreibungen des Ortes,  die Fahrt mit der Schwebebahn und des Landhauses ließen schnell Bilder in meinem Kopf entstehen. Ich war selbst schon in Wuppertal bzw im Bergischen Land und habe ebenfalls die eindrucksvolle Schwebebahn-Fahrt genießen können. 

Durch die abwechselnden  Erzählperspektiven von Irma,  Auguste und Harriet,  taucht man tief in die Gedanken und Gefühle der drei Frauen ein, wodurch ihre Schicksale und Beweggründe besonders greifbar werden.  Die Spannung steigt mit  jedem Kapitel,  so daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.  

 Ergänzt wird das Ensemble durch die lebenskluge Minna, die der Handlung zusätzliche interessante Aspekte  verleiht. Die stimmungsvolle Atmosphäre, der kontinuierliche Spannungsaufbau und der feine Duft der Konditorei schaffen ein lebendiges Setting, in das man sofort eintaucht. Zu gerne hätte ich die Köstlichkeiten aus der Backstube oder das Picknick probiert.  

Durch die tragischen Umstände  entwickelt sich Irma  von einer zurückhaltenden jungen Frau zu einer selbstbewussten Persönlichkeit. Sie lernt ihre inneren Hindernisse zu überwinden und versucht ungewöhnliche Ideen  umzusetzen.  Ebenso eindrucksvoll schildert die Autorin die Rolle der Frau in der damaligen Zeit, die gesellschaftlichen Erwartungen und das enge Korsett aus Regeln und gesellschaftlichen Konventionen.

Ich bin sehr gespannt,  wie es im zweiten Teil der Familiensaga um die Honigfrauen weitergeht  und kann es kaum erwarten,  bis ich ,, Die Honigfrauen-Eine neue Heimat " in den Händen halten und lesen kann. Bis zum 19. August 2026 muß ich mich gedulden.  Bis dahin könnte ich eine Bergische Kaffetafel im Landhauscafé Honigstal  in Wuppertal genießen,  das Mirjam Müntefering zu diesem großartigen Roman inspiriert hat.  

Ein großartiger Roman über drei unterschiedliche Frauen, die um die Erfüllung ihrer Träume kämpfen,  der zeigt ,wie wichtig Freundschaft,  Wärme und Liebe  sind. 

Von ganzem Herzen eine klare Leseempfehlung  und 5 Sterne. 





  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2026

Spannender Auftakt der Honigfrauen-Saga

0

Bergisches Land - Elberfeld an der Wupper, Frühjahr 1910:
Irma ist eine junge Frau von 20 Jahren. Ihre Eltern sind jung verstorben. Sie lebt bei ihren Großeltern Ludwig und Auguste und wächst dort wohlbehütet ...

Bergisches Land - Elberfeld an der Wupper, Frühjahr 1910:
Irma ist eine junge Frau von 20 Jahren. Ihre Eltern sind jung verstorben. Sie lebt bei ihren Großeltern Ludwig und Auguste und wächst dort wohlbehütet auf. Alle drei leben von einer kleinen Konditorei. Ludwig ist Konditor und sehr erfolgreich mit seinen eigenen Kreationen. Als er nun eines Tages plötzlich und unerwartet verstirbt, verändert sich das Leben für Irma und Auguste abrupt. Ludwig hatte Geheimnisse, die Irma nie für möglich gehalten hat. Doch auch Auguste hat nicht alles erzählt, wie Irma irgendwann schmerzhaft erfahren muss ...
Seit Kindertagen ist Eugen, der Buchhalter der Familie für Irma ein treuer Freund und Wegbegleiter, an ihrer Seite. Als Arno Kuhn, der attraktive Sohn der stadtbekannten und erfolgreichen Cafe`s Kuhn um Irma wirbt, fühlt sie sich geschmeichelt und zu ihm hingezogen. Arno ist Eugen ein Dorn im Auge und Irma zwischen ihren Gefühlen hin- und hergerissen ...
Das Cover passt gut zum Inhalt der Geschichte. Ich stelle mir vor wie Irma, die Hauptprotagonisten, im Garten des Landgasthofs verweilt. Der Titel des Buches im Reliefdruck veredelt das Cover noch zusätzlich.
Eine Liste der mitwirkenden Protagonisten, sogar mit Altersangabe, ist hilfreich und sehr interessant am Ende des Buches angefügt.
Die Autorin hat das Gesellschaftsbild aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts wunderbar eingefangen.
Die Protagonisten sind authentisch dargestellt und entwickeln sich während der Geschichte weiter. Besonders Irma legt ihre behütete Kindheit ab, fängt an die Welt mit anderen Augen zu sehen und Dinge zu hinterfragen. Man spürt die Emotionen beim Lesen. In wechselnden Perspektiven wird die Geschichte zwischen den drei Honigfrauen erzählt.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Es handelt sich um eine fantastische und kurzweilige Familiengeschichte, die spannend und fesselnd geschrieben ist.
Mit Spannung warte ich auf den zweiten Band. Ich empfehle das Buch jedem, der historische Familiengeschichten mag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2026

Herausfordernde Zeiten für die Honigfrauen

0

Wir befinden uns im Bergischen Land im Frühjahr 1910 und der bekannte Konditor Ludwig Honig, seine Frau Auguste und ihre Enkelin Irma führen ein scheinbar sorgenfreies Leben. Aber schon bald ereilt sie ...

Wir befinden uns im Bergischen Land im Frühjahr 1910 und der bekannte Konditor Ludwig Honig, seine Frau Auguste und ihre Enkelin Irma führen ein scheinbar sorgenfreies Leben. Aber schon bald ereilt sie ein Schicksalsschlag, der alles verändert. Die dritte Honigfrau Harriet hat es in ihrem Leben bisher auch nicht einfach gehabt und es sieht so aus, als ob es für sie ebenfalls einen Wendepunkt im Leben geben wird. Alle drei Frauen sind mir beim Lesen immer mehr ans Herz gewachsen.

Ich mag historische Familiensagas sehr gern. Nicht nur weil Geheimnisse ans Licht kommen, meist lerne ich auch noch etwas über die damaligen Lebensumstände der Menschen. So ging es mir auch bei diesem Auftaktband von Mirjam Müntefering. Deren Schreibstil locker flüssig, bildhaft und gleichzeitig fesselnd ist.

Die wechselnden Perspektiven zwischen den drei Protagonistinnen waren mit ein Grund warum ich immer noch ein Kapitel und noch eins lesen wollte. Zudem wollte ich wissen wie es im Leben der jeweiligen Frau nun weitergeht. Auguste, Irma und auch Harriet gehören nicht nur unterschiedlichen Generationen an, sie sind auch vom Charakter her sehr verschieden, was gut erkennbar wird. Was die drei Frauen aber eint, ist ihre starke Persönlichkeit. Sie sind mutig und aufgeben gibt es bei ihnen nicht.

Mich hat die emotionale Geschichte von Beginn an in ihren Bann gezogen und es fiel mir schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand legen zu müssen. Das Ende ist für die Leserschaft etwas gemein, denn es bleiben viele Fragen offen, auch einer der Gründe warum ich der Fortsetzung entgegenfiebere.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2026

Starke Frauen

0

1910 in einer kleinen Stadt im Bergischen Land. Der bekannte Konditormeister Ludwig Honig stirbt überraschend. Er hatte ein großes Geheimnis. Bevor er seine Frau Auguste geheiratet hat, gab es eine andere ...

1910 in einer kleinen Stadt im Bergischen Land. Der bekannte Konditormeister Ludwig Honig stirbt überraschend. Er hatte ein großes Geheimnis. Bevor er seine Frau Auguste geheiratet hat, gab es eine andere Frau, die ein Kind mit ihm hatte. Er hat diese Familie die ganze Zeit unterstützt. Allerdings wusste das niemand und so ist Auguste schockiert, als sie erfährt, dass es jetzt einen Haufen Schulden gibt und sie nicht weiß, von was sie künftig leben sollen.

Das Buch erzählt eine sehr gelungene Geschichte über die Zeit um 1910 und die damalige Situation von Frauen. Sie waren als ledige Mütter geächtet, sie waren als Geschiedene geächtet und sie waren auch geächtet, wenn sie gar nichts dafür konnten... so wie Auguste, deren Mann heimlich eine zweite Familie hatte. Sie mussten irgendwie zusehen, dass sie über die Runden kommen. Und das ist ihnen schon sehr schwer gemacht worden. Genau das beschreibt das Buch sehr gut. Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie starke Frauen mit Zusammenhalt doch einiges erreichen konnten. Das alles ist gut lesbar und nachvollziehbar und das einzig „fiese“ an dem Buch ist der Cliffhänger ganz zum Schluss. Und es dauert noch eine Weile, bevor man Teil Zwei lesen kann. Von mir gibt es jedenfalls eine absolute Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2026

Wirklich klasse

0



Ein richtig gutes Buch, das ich so schnell gelesen habe wie schon lange keines mehr.

Ich mochte fast alle Figuren in diesem Buch sofort. Schon ab der ersten Seite hatte mich die Geschichte gepackt. ...



Ein richtig gutes Buch, das ich so schnell gelesen habe wie schon lange keines mehr.

Ich mochte fast alle Figuren in diesem Buch sofort. Schon ab der ersten Seite hatte mich die Geschichte gepackt. Erzählt wird von der Konditorfamilie Honig, einer sehr intensiven und besonderen Familie. Jedes Familienmitglied trägt seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal mit sich.

Besonders die Großmutter Auguste war für mich die heimliche Hauptperson der Geschichte. Ihre Vergangenheit und ihr Leben haben mich sehr berührt. Anfangs wirkt sie hart und unausgesprochen streng. Doch je mehr man in ihre Geschichte eintaucht, desto verständlicher wird, warum sie so geworden ist.

Erschreckend fand ich vor allem das Frauenbild der damaligen Zeit. Es ist schlimm zu sehen, wie wenig Freiheit Frauen früher hatten und wie viel sie kämpfen und ertragen mussten.

Das Ende lässt einige Fragen offen und macht dadurch große Lust auf den zweiten Band. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen und wieder in die Familiengeschichte der Familie Honig eintauchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere