Cover-Bild Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf
Band 1 der Reihe "Die Honigfrauen-Saga"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 20.05.2026
  • ISBN: 9783734115080
Mirjam Müntefering

Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf

Roman - Die mitreißende Familiensaga über das Schicksal dreier Frauen!
Bergisches Land, 1910: Im Auge des Sturms treffen drei starke Frauen aufeinander …

Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Drei starke Protagonistinnen

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Ich fand den Klappentext zwar recht ansprechend aber ehrlich gesagt hatte ich auch keine sehr großen Erwartungen an die Story. Ich wurde hier aber absolut eines besseren belehrt, denn die Geschichte hat ...

Ich fand den Klappentext zwar recht ansprechend aber ehrlich gesagt hatte ich auch keine sehr großen Erwartungen an die Story. Ich wurde hier aber absolut eines besseren belehrt, denn die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich das Buch in nur einem Tag gelesen und genossen habe! Ich fand es richtig toll geschrieben und kann es jetzt schon kaum erwarten bis der zweite Teil erscheint!

Die Geschichte führt ins Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten.

Der Schreibstil war von Beginn an sehr angenehm und locker zu lesen, ich bin nach ein paar Seiten ganz in die Story eingetaucht und war einfach hin und weg! Die Autorin schreibt kapitelweise wechselnd aus Sicht der drei Protagonistinnen Irma, Harriet und Auguste. Alle Frauen sind unterschiedlichen Alters und Charakters und doch vereint sie eine unglaubliche Stärke, Willenskraft und Mut. Ich war von jeder einzelnen der Frauen absolut fasziniert und sie waren so gut gezeichnet das ich beim Lesen wirklich das Gefühl hatte sie immer besser kennen zu lernen. Aber auch die Nebencharaktere hatten sehr viel Freude gemacht und waren alle authentisch beschrieben.

Die Story hat mir großen Spaß gemacht! Ich konnte nicht nur einiges über die vergangene Zeit mitnehmen und habe über Klassenunterschiede und geächtete Familien gelernt, ich habe auch eine extrem mitreißende Geschichte erhalten, die großartig und sehr berührend war! Ich kann es daher kaum abwarten den zweiten Teil zu lesen und zu erfahren wie es mit den drei Frauen und den anderen Charakteren weitergeht, Ich habe sie alle sehr lieb gewonnen. Gerne gebe ich eine Empfehlung ab und natürlich die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Die Honigfrauen - ein berührender historischer Roman von Mirjam Müntefering

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Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ von Mirjam Müntefering ist der Auftakt einer historischen Familiensaga, die Anfang des 20. Jahrhunderts im bergischen Elberfeld, dem heutigen Wuppertal, spielt. Im ...

Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ von Mirjam Müntefering ist der Auftakt einer historischen Familiensaga, die Anfang des 20. Jahrhunderts im bergischen Elberfeld, dem heutigen Wuppertal, spielt. Im Mittelpunkt steht die angesehene Konditorfamilie Honig, deren Leben von Traditionen, familiären Verpflichtungen und gut gehüteten Geheimnissen geprägt ist. Während die junge Irma trotz ihrer körperlichen Einschränkung voller Lebensfreude in die Zukunft blickt, kämpfen die älteren Familienmitglieder mit Entscheidungen und Wahrheiten aus der Vergangenheit. Als verschiedene Schicksale aufeinandertreffen und lang verborgene Geheimnisse ans Licht zu kommen drohen, gerät die Familie zunehmend unter Druck.

Schon die ersten Kapitel haben mich vollkommen in die Geschichte hineingezogen. Mirjam Müntefering gelingt es hervorragend, ihre Figuren lebendig werden zu lassen. Die einzelnen Kapitel sind jeweils verschiedenen Charakteren zugeordnet, sodass man schnell einen Zugang zu ihren Gedanken, Sorgen und Hoffnungen findet. Besonders gefallen hat mir dabei, wie unterschiedlich die Figuren angelegt sind und wie glaubwürdig sie wirken.

Ein großes Plus des Romans ist für mich die historische Atmosphäre. Die Autorin verwebt zahlreiche Details aus der damaligen Zeit in die Handlung, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders die Beschreibungen von Elberfeld und der noch jungen Wuppertaler Schwebebahn haben mir große Freude bereitet. Die Orte werden so anschaulich geschildert, dass man sie förmlich vor sich sehen kann, ohne dass die Beschreibungen jemals zu ausführlich oder bremsend wirken.

Besonders ans Herz gewachsen ist mir Irma. Trotz ihrer Lähmung begegnet sie dem Leben mit bemerkenswertem Optimismus und einer ansteckenden Lebensfreude. Man möchte sie auf ihrem Weg begleiten und wünscht ihr von Herzen nur das Beste. Aber auch Auguste gehört für mich zu den stärksten Figuren des Romans. Nach außen wirkt sie streng, kontrolliert und manchmal beinahe gefühlskalt. Doch je mehr man über sie erfährt, desto deutlicher werden die Verletzungen und Enttäuschungen, die sie geprägt haben. Ihre Geschichte hat mich besonders berührt und gehört für mich zu den emotionalen Höhepunkten des Buches.

Überhaupt lebt der Roman von seinen Figuren und den vielen kleinen Geschichten, die sich zwischen den Zeilen entfalten. Familiengeheimnisse, gesellschaftliche Zwänge und persönliche Sehnsüchte greifen ineinander und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Manche Entwicklungen sind zwar früh zu erahnen, doch das hat meinen Lesegenuss keineswegs geschmälert. Im Gegenteil: Es war schön zu sehen, wie sich Vermutungen bestätigen und die Geschichte ihren Weg nimmt.

Der Erzählstil ist dabei angenehm flüssig und sehr gefühlvoll. Die Handlung entwickelt sich zügig, ohne gehetzt zu wirken, und immer wieder sorgen kleine Details dafür, dass die Figuren und ihre Welt besonders authentisch erscheinen. Dadurch liest sich das Buch erstaunlich schnell, obwohl es keineswegs oberflächlich ist.

Am Ende bleiben zahlreiche Fragen offen, was angesichts des ersten Bandes einer Duologie nicht überrascht. Dennoch hätte ich am liebsten sofort weitergelesen. Die Entwicklungen rund um die Familie Honig, ihre Beziehungen und die verschiedenen Geheimnisse machen neugierig auf die Fortsetzung. Besonders die vielen gesellschaftlichen Skandale, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts enormes Konfliktpotenzial bergen, verleihen der Geschichte zusätzlichen Reiz.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist ein atmosphärischer, berührender und hervorragend recherchierter historischer Roman mit starken Figuren und viel Herz. Wer Familiensagas, historische Schauplätze und emotionale Geschichten voller Geheimnisse und menschlicher Schicksale mag, wird hier bestens unterhalten. Für mich war das Buch ein echtes Lesevergnügen – und die Wartezeit bis zum zweiten Band wird lang.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Auftakt der Honigfrauen-Saga

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Klappentext:
Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ...

Klappentext:
Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist der 1. Band der Honigfrauen-Saga von Mirjam Müntefering:

Es geht zurück ins frühe 20. Jahrhundert und ins Bergische Land.
Die Geschichte wird aus der Perspektive dreier Frauen erzählt.

Da ist Irma Honig, sie ist die Enkelin des Konditormeisters Ludwig Honig. Nach seinem Tod fühlt sich Irma alleingelassen. Irma unterschätzt ihre Fähigkeiten, die sie langsam herantasten.

Auguste Honig, die Ehefrau und Witwe von Ludwig. Ihr Äußeres wirkt hart, dabei hat sie einen weichen Kern, der nur langsam an die Oberfläche kommt.

Harriet Lenze, Sie ist Ludwigs uneheliche Tochter, von der noch niemand etwas weiß. Harriet hat die Begabung ihres Vaters geerbt, sie ist Feinbäckerin und kommt, um ihr Erbe einzufordern.

Die drei Frauen versprechen schon gute und turbulente Unterhaltung. Diese bekommen die Leserinnen auch.
Nach dem Tod von Ludwig muss Auguste feststellen, dass Ludwig lange Zeit eine Affäre hatte, aus der eine Tochter hervorging.
Außerdem hat er einen Landgasthof gekauft, der ziemlich heruntergekommen ist und die Familie zu ruinieren droht.

Mirjam Müntefering hat interessante Charaktere ins Leben gerufen. Die drei Frauen haben alle ihre Stärken und gefallen mir gut. Zu Beginn bekämpfen sie sich gegenseitig, bis sie spüren, dass sie zusammen so viel stärker sind.

„Ein Sturm zieht auf“, dieser Untertitel passt gut zu diesem Band, denn es scheint alles infrage gestellt, was die Familie bisher ihren Besitz nannte. Doch die drei Frauen zeigen, was in ihnen steckt.

Mirjam Müntefering hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Gekonnt führt sie ihre Leser
innen zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts.
Die Familiengeschichte wird unterhaltsam und interessant erzählt, auch wenn manches schon recht vorhersehbar ist.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist ein gelungener Auftakt der „Honigfrauen-Saga“ und macht Lust auf den 2. Band“ Die Honigfrauen - Eine neue Heimat“ der im August erscheinen soll.

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