Cover-Bild Nightblood Prince
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.09.2025
  • ISBN: 9783423447867
Molly X. Chang

Nightblood Prince

Epische asiatische Romantasy mit einem betörenden double villain love triangle
Julia Schwenk (Übersetzer), Kira Wolf-Marz (Übersetzer)

Wer mit dem Schicksal spielt, riskiert mehr als nur das eigene Herz
Ihr ganzes Leben wurde Fei auf ein einziges Ziel vorbereitet: Siwang, den Kronprinzen des mächtigsten Reiches der Welt, zu heiraten. Siwang ist seit Kindheitstagen Feis bester Freund und würde alles für sie tun, doch Fei will nur eines: frei sein. Als sie die Chance bekommt, aus dem Palast zu fliehen, trifft sie ausgerechnet auf Yexue, den geheimnisvollen Prinzen des verfeindeten Königreichs. Mit seiner gefährlichen Magie der Nacht könnte er der Schlüssel zu Feis Freiheit sein – und vielleicht noch viel mehr. Doch als schreckliche Visionen Fei heimsuchen, muss sie erkennen, dass keiner der beiden Prinzen ist, wer er vorgibt zu sein, – und dass bald nicht nur Feis Herz auf dem Spiel steht.


- Eine betörende Romantasy in einer asiatisch inspirierten High-Fantasy-Welt mit wunderschönen Schauplätzen
- Mit einer Heldin, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, und einem mitreißenden Love Triangle, das dich nicht mehr loslassen wird

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Zwischen Pflicht und Freiheit

0

Der Einstieg in das Buch viel mir nicht schwer. Der Schreibstil ist angenehm leicht lesbar und beschreibt die Welt und die Charaktere detailliert aber nicht überlastet. Das Worldbuilding aus asiatischen ...

Der Einstieg in das Buch viel mir nicht schwer. Der Schreibstil ist angenehm leicht lesbar und beschreibt die Welt und die Charaktere detailliert aber nicht überlastet. Das Worldbuilding aus asiatischen Anklängen, Legenden und Magie fand ich sehr reizvoll.

Im Zentrum steht eine selbstbewusste Protagonistin, die im goldenen Käfig ihrer Prophezeihung lebt. Alles ist für sie festgelegt, doch sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung – und damit auch nach einem Leben jenseits der Rolle, die man ihr zugedacht hat. Diese innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und dem Wunsch, ihren eigenen Weg zu gehen, macht sie zu einer Figur, mit der man sofort mitfühlt. Ihre Entscheidungen wirken nachvollziehbar und echt, sodass man sie nicht nur begleitet, sondern wirklich versteht.

Mir hat zudem gut gefallen, wie hier Themen wie Macht, Hierarchie, Gleichberechtigung und Rollenbilder genannt und hinterfragt werden. Alle Charaktere nehmen in diesen Themen ihre Position ein.

So begegnen wir Siwang, dessen tiefe Hingabe bewegend und tragisch zugleich wirkt. Er verkörpert Treue und Opferbereitschaft, sowohl für Fei wie auch für sein Land - aber er weiß aber auch, dass Liebe nicht erzwungen werden kann. Gerade das macht die Beziehung zwischen ihm und der Protagonistin besonders – geprägt von Respekt, Loyalität und bittersüßer Distanz.

Auf der anderen Seite steht Yexue, geheimnisvoll, tiefgründig und doch überraschend nahbar. Sein Auftreten ist von Ehrlichkeit und Direktheit geprägt, wodurch er sich deutlich von anderen abhebt. In der Spannung zwischen den beiden männlichen Figuren liegt eine der größten Stärken des Romans: Ständig schwankt man zwischen Vertrauen und Zweifel, zwischen Hoffnung und Furcht. Wer ist ehrlich? Wer verbirgt etwas? Wer kämpft wirklich für Fei – und wer verfolgt eigene Ziele? Dieses Wechselspiel treibt die Handlung voran und macht sie nervenaufreibend und fesselnd zugleich.

Die Geschichte erinnert in Teilen an eine düstere Variante von Mulan: Mut, Prophezeiungen und Magie verflechten sich zu einer kraftvollen Erzählung über den Mut, alte Regeln zu brechen und seinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn dieser Opfer verlangt.

Als einzige Kritik bleibt zu nennen, dass Feis Gefühlswelt manchmal etwas sprunghaft wirkt – besonders in Bezug auf Siwang. Zunächst löst sie die Verlobung, weil sie frei sein möchte und ihn nicht liebt, später spricht sie jedoch von Liebe und zeigt zugleich auch Zuneigung zu Yexue.

Ein Roman, der nicht nur durch Spannung und Emotionen überzeugt, sondern auch durch seine Fragen nach Freiheit, Liebe und der Last der Verantwortung lange nachhallt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2025

Fei kämpft für ihre Freiheit

0

Zum Inhalt:
Fei wurde ihr Leben lang nur darauf vorbereitet, den Kronprinzen Siwang zu heiraten. Denn laut einer Prophezeiung wird Fei die Kaiserin aller Kaiserinnen und verhilft Kronprinz Siwang dazu, ...

Zum Inhalt:
Fei wurde ihr Leben lang nur darauf vorbereitet, den Kronprinzen Siwang zu heiraten. Denn laut einer Prophezeiung wird Fei die Kaiserin aller Kaiserinnen und verhilft Kronprinz Siwang dazu, über alle Reiche zu herrschen. Doch Fei will mehr. Sie hasst es, dass ihr Leben von Männern bestimmt wird. Zudem plagen sie schreckliche Albträume, in denen Siwang sterben wird. So beschließt sie, wegzulaufen. Auf ihrer Flucht trifft sie ausgerechnet auf Yexue, den Prinzen eines verfeindeten Königreichs. Dieser verfügt über eine gefährliche Magie und verspricht ihr, ihr zu einem besseren und freieren Leben zu verhelfen. Doch Fei ist misstrauisch und bevor sie eine Entscheidung treffen kann, entdecken die Männer von Kronprinz Siwang sie und bringen sie wieder zurück.

Meine Meinung:
Fei ist eine tolle, toughe und willensstarke junge Frau, die sich gegen eine Welt, die von Männern beherrscht wird, auflehnt und für ihre Freiheit kämpft. An ihr hat mir am meisten gefallen, dass sie nicht aufgibt, für ihre Überzeugungen kämpft, aber auch zugibt, wenn sie Fehler gemacht hat. Denn Fei ist nicht perfekt, wodurch sie umso authentischer wirkt. Dennoch wirkte sie mir an einigen Stellen trotz ihrer Überzeugungen zu sprunghaft. Gerade was Siwang angeht, scheint sie nur die positiven Seiten sehen zu wollen. Zum Teil konnte ich das zwar verstehen, weil beide zusammen aufgewachsen sind, dennoch scheint sie ihn unbewusst auf ein Podest gestellt zu haben und ich habe da einfach die starke junge Frau vermisst.

Kronprinz Siwang und Prinz Yexue sind ehrlich gesagt beides keine sonderlich sympathischen Kerle. Zwar scheint Siwang einiges für Fei zu tun, dennoch war ich mir nie so sicher, ob er dabei nur Hintergedanken hat und sie nicht insgeheim doch manipuliert. Prinz Yexue spielt ziemlich eindeutig nur ein Spiel mit Fei und versucht, sie auf seine Seite zu ziehen. Dabei scheinen ihm alle Mittel recht zu sein. Zudem waren die beiden mir einfach zu blass.

Mir war die Handlung teilweise einfach zu sprunghaft. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass etwas angeschnitten wurde, dann wieder im Sande verlief, um dann irgendwann viel später wieder kurz zur Sprache zu kommen, um dann erneut in der Versenkung zu verschwinden. Dadurch wirkte die Handlung teilweise doch recht oberflächlich und einige Fragen blieben letztendlich offen. Dennoch kam schon eine gewisse Spannung auf, wegen der ich einfach weiterlesen musste. Zumal Fei ziemlich viele Steine auf ihrem Weg begegnen und ich einfach wissen wollte, ob sich ihre Albträume doch bewahrheiten werden oder nicht.

Fazit:
Eine Geschichte, die einige spannende Momente hat, deren Handlung mir teilweise dennoch zu sprunghaft war. Dadurch wirkte die Handlung streckenweise doch recht oberflächlich und einige Fragen blieben offen. Dennoch habe ich Fei gerne auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Freiheit begleitet und war gespannt, wie ihr Weg aussehen wird und wie sie die ganzen Stolpersteine meistern wird. Denn von diesen gab es einige, was der Handlung Spannung verliehen hat.

Veröffentlicht am 19.10.2025

Eine Kaiserin nimmt ihr Schicksals selbst in die Hand

0

Bei Büchern wie diesen frage ich mich immer wie der Titel zu Stande kommt. Denn obwohl das Buch Nightblood Prince heißt ist die Protagonistin der Geschichte eine Frau. Warum also nicht das Buch einfach ...

Bei Büchern wie diesen frage ich mich immer wie der Titel zu Stande kommt. Denn obwohl das Buch Nightblood Prince heißt ist die Protagonistin der Geschichte eine Frau. Warum also nicht das Buch einfach nach ihr benennen? Ja, der olle Prinz kommt vor, aber erst im dritten Teil des Buches wirklich vertiefend. Wieso also ist der titelgebend? Und ist ja nicht so, dass Fei nicht genug eigenes Starpotential mitbringt. Finde das einfach irreführend, wenn der Fokus so verschoben ist.

Was ich absolut bemerkenswert finde ist wie nahbar die Zerrissenheit der Protagonistin zwischen der Liebe zu einem Mann den sie ihr Leben lang kennt und dem Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung ist. Ich mag eigentlich diesen schmachtenden Vibe nicht, aber hier wirkt das sehr stimmig und nachvollziehbar, dass des Fei schwerfällt alles hinter sich zu lassen, was sie kennt, um für sich selbst einzustehen. Sie ist stark, mutig, authentisch.

Im zweiten Teil gibt die Geschichte richtige Mulan-Vibes. Und ich bin ehrlich: ich hab die Entwicklung kommen sehen. Aber auch hier wirkt das total rund und stimmig erzählt, sodass diese Vorhersehbarkeit überhaupt nicht schlimm ist. Fei macht innerhalb der Geschichte eine interessante Entwicklung durch, was ihr Mindset betrifft. Sie zeigt sich auch schwach, was ihrer inneren Stärke keinen Abriss tut.

Die Geschichte ist interessant erzählt und durch die Wendungen und Erkenntnisse, die Fei gewinnt, auch durchaus spannend.die Geschichte ist durchaus komplex und vermischt Tradition und eine schicksalhafte Prophezeiung mit düsteren Fantasy-Elementen, was fantastisch funktioniert.

Ich fands echt cool, war mal was anderes.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2025

Asiatische Fantasy in der Männer die Macht haben

0

Das Cover hat mir schon sehr gefallen und der Klappentext hat mich neugierieg gemacht. Allerdings war ich auch ein bisschen kritisch an die Geschichte gegangen, da ich mit asiatischer Fantasy schon ein ...

Das Cover hat mir schon sehr gefallen und der Klappentext hat mich neugierieg gemacht. Allerdings war ich auch ein bisschen kritisch an die Geschichte gegangen, da ich mit asiatischer Fantasy schon ein paar negative Versuche gestartet habe.
Was mich sofort begeistert hat war wie Fei versucht aus ihrer vorgegebenen Rolle zu entkommen und obwohl Siwang anfangs als sehr romantisch und zuvorkommend in der Geschichte geschildert wurde hatte ich direkt das Gefühl das er nur so ist weil Fei in ihrer Rolle funktioniert. Sobald sie etwas abseits ihres Weges ging konnte man sofort spüren das diese Männerwelt das so nicht gestattet auch wenn er es versuchen wollte.
Vielleicht hat mein Hang zu Badboys mich aber auch direkt zu Yexue hingezogen. Obwohl er auch recht brutal seine Ansichten verteidigt und auch er versucht Vorteile aus der Prophezeiung von Fei zu ziehen, war er für mich die interessantere Person. Ich bin sehr gespannt ob sich im zweiten Teil dann endlich zeigt welche Rolle Fei wirklich spielen wird und ob sie es schafft das die Frauen in diesem Reich endlich mehr geschätzt werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2025

Schönes Fantasybuch

0

Als eine Seherin die Prophezeiung ausspricht, wer das Kind mit dem Mal des Phönix auf der Stirn findet und ehelicht, wird Kaiser aller Kaiser und vereint das ganze Land endlich unter seiner Herrschaft. ...

Als eine Seherin die Prophezeiung ausspricht, wer das Kind mit dem Mal des Phönix auf der Stirn findet und ehelicht, wird Kaiser aller Kaiser und vereint das ganze Land endlich unter seiner Herrschaft. Die kleine Fei hat keine andere Wahl als im Palast an der Seite von Siwang aufzuwachsen immer in dem Wissen, ihn bald zu heiraten. Frauen sind nur Beiwerk und sollen den Prinzen schmücken, sittsam sein, anmutig, gehorsam und still. Doch Fei will nur eins: Frei sein. Sie möchte ihr Schicksal ändern und die Geschichte nimmt ihren Lauf mit einem toten Tiger, dem geheimnisvollen Prinzen Yexue eines verfeindeten Königreichs und einem gelösten Versprechen, das die Welt in den Krieg stürzen soll…

Wer hier auf tiefgreifende Romantik hofft, der wird leider enttäuscht. Mit Romantasy hat das Buch für mich persönlich leider nicht viel zu tun. In Nightblood Prince geht es um Selbstbestimmung, um eine Frau, die genug davon hat, als Schachfigur benutzt zu werden, und die eher sich selbst, ihre Freiheit oder sogar die Liebe opfern würde, als das Leben unschuldiger Menschen. Deswegen besitzt das Buch auch einen gewissen Tiefgang, doch die Lovestory hat mich enttäuscht.

Ich mag Fei als Charakter, da sie weiß was sie will und dafür kämpft. Sie möchte etwas ändern, aber nicht um jeden Preis, aber vor allem möchte sie in dieser Welt voller machthungriger Männer ihre eigenen Wege gehn, ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie ist toll dargestellt und ihre Wünsche werden klar beschrieben. Trotzdem ist Fei keineswegs naiv und weiß, dass obwohl sie Siwang sehr mag, auch seine Machtgier ihn zu Fall bringen könnte und daher verlässt sie ihn lieber.

Was mich allerdings etwas gestört hat, ist dass der Plott oft so langsam voran getrieben wird und irgendwie in verschiedenen Situationen der Verlauf nicht immer sehr ergiebig ist. Das heißt, er wurde nur kurz abgehandelt, obwohl dieser Moment wichtig für die Charakterentwicklung gewesen wären.

Das asiatisch angehauchte Setting war toll und Ann-Kathrin Hinz hatte eine angenehme Art zu lesen. Fei bekam eine tolle stimmliche Nuance, die gut zum Buch passte. Mir gefielen auch die chinesischen Weisheiten, die öfters eingearbeitet waren und die Geschichte besitzt viele schöne Momente, wie z. B. die Mulan-Vibe, die mir sofort aufgefallen sind. Das Thema Krieg ist allgegenwärtig, weshalb der Roman auch in die heutige Zeit passt und generell hat die Story wirklich eine schöne Atmosphäre. Als Fantasybuch hat mich das schon mitgerissen. Aber trotzdem hat mir etwas gefehlt und ich finde es wurde ein wenig Potential verschenkt, gerade was die Emotionen angeht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere