Cover-Bild Schwarzwälder Kirsch

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783548060682
Mona Franz

Schwarzwälder Kirsch

Mord im Schwarzwald - Christa Haas ermittelt in ihrem ersten Fall

Im verschlafenen Schwarzwalddorf Maria Brunn wird am helllichten Tage der erfolgreiche Unternehmer Bertie Haberland in seinem Garten ermordet. Maria Brunn steht unter Schock. Doch nicht alle Dorfbewohner scheinen dem Verstorbenen nachzutrauern.
Für die pensionierte Kriminalkommissarin Christa Haas ist der Mord ein Lichtblick. Sie ist gerade erst wegen eines Oberschenkelhalsbruchs ins örtliche Betreute Wohnen gezogen. Endlich mehr Action als die verschrobene Altenheimbackgruppe, zu der ihre Tochter sie angemeldet hat. Christa beginnt zu ermitteln und stößt bald auf alten Zorn und offene Rechnungen unter der heilen Maria Brunner Oberfläche ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2020

Original "Schwarzwälder" Ermittlungen

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Die pensionierte Kriminalkommissarin Christa Haas hat sich wegen einem verheilenden Oberschenkelhalsbruch in ihren Geburtsort einquartiert, in das schmucke Schwarzwaldörtchen Maria Brunn. Dort will sie ...

Die pensionierte Kriminalkommissarin Christa Haas hat sich wegen einem verheilenden Oberschenkelhalsbruch in ihren Geburtsort einquartiert, in das schmucke Schwarzwaldörtchen Maria Brunn. Dort will sie sich für einige Wochen im Betreuten Wohnen erholen. Als zum gleichen Zeitpunkt ein Mord im Dorf geschieht, kann sie das Ermitteln nicht lassen: Sie erinnert sich an den Toten und ja, sie kann auch das Ermitteln nicht lassen. Auch wenn das der zuständige Kriminalkommissar gar nicht gern sieht. Wer also war es, der dem größten Unternehmer am Ort Böses wollte?

Einmal Kriminalkommissarin, immer Kriminalkommissarin – da lässt sich Christa Haas von einem verheilenden Oberschenkelhalsbruch und einem Rollator nicht von Ermittlungen abhalten. Und wer könnte es auch besser als sie, die die Leute am Ort und deren Eigenheiten kennt? Das alles erzählt die Autorin Mona Franz in einem vergnüglichen, humorvollen Ton, so dass der Leser schnell ein lebhaftes Bild von den Bewohnern des Dorfes wie auch des Altenheimes erhält. Nebenbei werden einige Geheimnisse aufgedeckt, denn da haben sich so einige im Dorf im Laufe der Zeit versteckt. So gelingt ein spannender Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit und einer original „Schwarzwälder“ Ermittlerin.

Sehr gerne vergebe ich hier alle 5 möglichen Sterne und empfehle das Buch unbedingt weiter. Auf weitere Ermittlungen mit dieser resoluten Miss Marple aus dem Schwarzwald kann man gespannt sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

Christa kann es nicht lassen

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Christa ist eine pensionierte Hauptkommissarin und wegen eines
Oberschenkelhalsbruches in das örtliche betreute Wohnen gezogen.
Dort will sie nur kurz verweilen, obwohl sie in Maria Brunn aufgewachsen ...

Christa ist eine pensionierte Hauptkommissarin und wegen eines
Oberschenkelhalsbruches in das örtliche betreute Wohnen gezogen.
Dort will sie nur kurz verweilen, obwohl sie in Maria Brunn aufgewachsen ist.
Außer dem Backclub" Die Zuckerschnitten" gibt es nicht gerade viel Abwechslung.
Erst als ein Mord geschieht, lebt Christa auf. Das gefällt dem Kriminaloberkommissar
Patrick Lorenz nun nicht so gut. Denn Christa kennt sich aus und ist ihm immer einen Schritt voraus.

Mona Franz nimmt uns mit in den wunderschönen Schwarzwald.
Durch die wunderbare Schreibweise fällt es nicht
schwer sich dort zurechtzufinden. Man hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein.
Auch die Charaktere sind sehr liebevoll und sehr echt beschrieben.
Ein ganzes Dorf voller bodenständiger Schwarzwälder und jeder ist irgendwie
in die Sache involviert und damit auch Verdächtig.
Christa Haas ist eine sehr sympathische Frau, die so herrlich unkonventionell
hilft den Mord aufzuklären. Miss Marple lässt grüßen.
Gelungen sind auch die Rückblenden in das Jahr 1961. Dadurch entsteht ein Spannungsbogen
der bis zum Ende auch erhalten bleibt.
Ein Krimi zum mitraten und mal eine Ermittlung aus einem etwas anderen Blickwinkel.
Ein gelungenes Krimi-Debüt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2020

Eine Sahneschnitte ermittelt

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Christa ist 72, aber doch nicht alt! Denkt sie. Allerdings findet sie sich überraschend im Betreuten Wohnen wieder, soll dort eine Hüftoperation ausheilen lassen. Nur für kurze Zeit. Denkt sie.
Spannend ...

Christa ist 72, aber doch nicht alt! Denkt sie. Allerdings findet sie sich überraschend im Betreuten Wohnen wieder, soll dort eine Hüftoperation ausheilen lassen. Nur für kurze Zeit. Denkt sie.
Spannend wird es, als ein ehemaliger Mitschüler, sehr erfolgreich, in seinem eigenen Garten verbrannt wird. Natürlich hat Niemand etwas gesehen. Ein junger Ermittler soll den Mörder enttarnen. Das möchte Christa, Kriminalhauptkommissarin a.D. auch. Sie entdeckt so einiges.
Der Leser nicht. Unterhaltsam wird das ach so beschauliche Leben in dem kleinen Schwarzwaldörtchen mit seinen teils leicht schrulligen Einwohnern geschildert. Besonders mochte ich den Backclub der „Sahneschnitten“.
Heim- und Dorfbewohner sind sympathisch, nervig, unzufrieden, lokalpatriotisch, haben Vorlieben und Schwächen wie Hinz und Kunz. Langsam wird klar, dass der charismatische Bertie doch nicht bei allen beliebt war.
Ich kann mir das beschauliche Maria Brunn mit seinen Menschen so richtig vorstellen. Mona Franz beschreibt authentisch, fügt richtungsweisende Rückblicke ein, hat einen gut zu lesenden Kriminalroman verfasst. Feine, unaufgeregte Lektüre aus dem Ullstein Verlag.

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