Cover-Bild Sie mussten nach links gehen

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 12.10.2020
  • ISBN: 9783570166024
Monica Hesse

Sie mussten nach links gehen

Cornelia Stoll (Übersetzer)

Nach dem Krieg und vor dem Nichts: Ein jüdisches Mädchen sucht seinen Bruder

Frühjahr 1945: Das KZ Groß-Rosen ist befreit, und die Soldaten behaupten, der Krieg sei vorbei. Aber für die 18-jährige Zofia Lederman fühlt es sich nicht so an. Ihr ganzes Leben ist in Scherben zerfallen: Vor drei Jahren waren ihr Bruder Abek und sie die Einzigen aus ihrer Familie, die an der Rampe nach rechts geschickt wurden, weg von den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau. Alle anderen – ihre Eltern, ihre Großmutter, ihre Tante Maja – mussten nach links gehen. Das Einzige, was Zofia noch am Leben hält, ist die Suche nach ihrem Bruder. Aber wie soll sie ihn in dem Meer von Vermissten finden? Und was, wenn er nicht mehr lebt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2020

Konnte mich nicht vollständig überzeugen

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Rezension: Vielen Dank an das Bloggerportal und an den cbj Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ...

Rezension: Vielen Dank an das Bloggerportal und an den cbj Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. Diese Bewertung fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht. Vom Klappentext, der Thematik und dem Cover angelockt, stürzte ich mich mit Vorfreude in das Buch. Der Einstieg gelang mir leider nicht so gut, da ich den Schreibstil zwar als tiefgründig aber zwischenzeitlich als zu wirr empfunden habe. Einige Male musste ich Absätze von vorne lesen, da es vorkam das während des Erzählflusses, Dialoge und auch dazwischen Gedankengänge eingefügt wurden. Mich hat das leider sehr durcheinander gebracht. Gut gefallen hat mir die Gliederung, die Autorin teilt das Buch in 2 Hauptteile und lässt die Kapitel in Form von A-Z sehr schön ineinander greifen. Im Verlauf erfährt der Leser was es mit dieser Gliederung auf sich hat. Hauptprotagonistin Zofia lässt mich zwiegespalten zurück, durch ihr Trauma welches durch Schicksalsschläge zurückgeblieben ist, erscheint Zofia oft sehr unnahbar und nicht zugänglich, was natürlich sehr verständlich ist, wir alle kennen die schrecklichen Dinge die im zweiten Weltkrieg geschehen sind, deshalb kann ich es nur schwer beschreiben, ich konnte ihre Handlungen und Gedankengänge zwar nachvollziehen, aber ich mochte Zofia einfach nicht. Josef kristallisierte sich für mich relativ schnell als der „beste“ Charakter dieser Geschichte heraus. Nebencharaktere wurden fließend und authentisch eingebracht. Ich habe sehr viele historische Romane aus dieser Zeit gelesen und bei allem schrecklichen, vermisste ich hier irgendetwas, oft wirkte das Geschriebene auf mich wie „abgestumpft“. Mein Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz überzeugen, ich fühlte mich während des gesamten Lesens schlecht und oft zog mich das Buch runter. Auch hier betone ich noch einmal, dass ich damit nicht sagen möchte, das Buch sei schlecht sondern das es für mich nicht passend war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere