Cover-Bild Die Tote in der Tränenburg
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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 248
  • Ersterscheinung: 31.10.2019
  • ISBN: 9783964434678
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Monika Loerchner

Die Tote in der Tränenburg

Die Tränenburg – hier landen die ungewollten Söhne des Goldenen Reiches. Denn wo Hexen regieren und das magielose männliche Geschlecht nicht viel zählt, werden viele Jungen von ihren Müttern verstoßen.
Als ausgerechnet in dem Jungenheim mit dem makabren Beinamen eine Hexe ermordet wird, stößt Spezialgardistin Magret Beatesdother auf dunkle Geheimnisse, menschliche Abgründe und einen unfassbaren Verrat.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2020

Verkehrte Welt

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Die Magierin Magret Beatesdother soll mit Ihren Gehilfinnen und einem Lehrling (Kücken) Frieda einen Mord in der Tränenburg aufklären. Die Ermordete war für die Jungen in der Burg zuständig. Sie sollte ...

Die Magierin Magret Beatesdother soll mit Ihren Gehilfinnen und einem Lehrling (Kücken) Frieda einen Mord in der Tränenburg aufklären. Die Ermordete war für die Jungen in der Burg zuständig. Sie sollte diese zu Hausmännern erziehen und ihnen zu gegbener Zeit eine Anstellung vermitteln. Bei den Ermittlungen stossen Magret und ihre Kollegen auf immer mehr Ungereimtheiten und immer mehr Personen hatten einen Grund die Tote, Verena Konstanze, zu ermorden. Aber das Küken hat dann eine Eingebung und sie kann ihre Chefin Marget gerade noch vor einem Übergriff retten.

Ein etwas anderer Krimi, indem die Frauen das Sagen haben. Die Männer dienen in diesem Buch lediglich der "Aufzucht vom Nachwuchs" und werden zu "Hausmännern" erzogen. Mit Humor werden in diesem Buch dem Mann alle "Schwächen und Eigenheiten" der Frau zugedacht. Ih habe mich mehr als einmal köstlich amysiert. Aber es geht auch um sexuelle Belästigung und Veruntreuung von Geldern.

Für mich war das ein ganz neues Leseerlebnis. Es hat mir so gut gefallen, dass ich einfach nur volle Sterne bzw. Sterninnen geben kann.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Kriminalfall in matriarchaler Fantasywelt

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Ich liebe einfach alles an dieser Geschichte: Idee, Ausführung, Schreibstil, Welt... Und die Auflösung, genius! Das Buch ist sowohl für Hexenweltkenner als auch für -neulinge; für Krimileser und Nichtkrimileser.


Von ...

Ich liebe einfach alles an dieser Geschichte: Idee, Ausführung, Schreibstil, Welt... Und die Auflösung, genius! Das Buch ist sowohl für Hexenweltkenner als auch für -neulinge; für Krimileser und Nichtkrimileser.


Von Monika Loerchners matriarchaler Hexenwelt bin ich ja bereits ein großer Fan, sodass ich zu diesem Krimi nicht nein sagen konnte - auch wenn ich normalerweise keine Krimis lese!

Und was soll ich sagen; es hat mir ausnehmend gut gefallen! Ja, die klassische Krimihandlung - Täter*innensuche - steht klar im Fokus, aber zugleich ist dieses Buch eben auch Fantasy und wieder wunderbar denkanregend!

Wie schon in den beiden Hexenherz-Büchern schwebt über der eigentlichen Handlung die große Frage nach Gerechtigkeit und ob Ungleichheit jemals gerecht sein kann. All´ die tradierten Denkmuster, Vorurteile und Sprichwörter, die es in unserer Gesellschaft über Frauen und ihre vermeintliche Minderwertigkeit gibt, kehrt die Autorin um, legt einen Finger, nein die ganze Hand, in die Wunde der Nicht-Stichhaltigkeit der aufgeführten Argumente für Ungleichheit. Diese Verdrehungen, die "verkehrte Welt" brachte mich immer wieder zum Schmunzeln und gleichzeitig machten sie mich auch wütend bis hilflos, weil so und ähnlich argumentiert wird. Durch dieses Buch wird (wieder einmal) klar, was für ein Quatsch geschlechtsbegründete Ungleichheiten und -wertungen sind!

Abseits vom ernsten Content, der Nachdenklichkeit und Gesellschaftskritik überzeugte mich das Buch aber auch in seiner eigentlichen Handlung - die Aufklärung des Mordes ist nervenaufreibend, unvorhersehbar und kniffelig. Mit meinen Vermutungen bin ich immer mal wieder nah an des Rätsels Lösung gekommen, bin dann aber auch wieder und wieder Autorin und Charakteren auf den Leim gegangen. Das Ende hat es dann in sich und ich hoffe, dass das dann auch in der Hauptreihe noch aufgegriffen wird, denn das hat Sprengstoff und Potential!

Auch die neuen Charaktere habe ich ins Herz schließen können, sodass ich einem Wiedersehen mit ihnen nichts entgegenzusetzen hätte ^^

Wenn Krimis immer so fesselnd und anregend sind, sollte ich vielleicht das Genre wechseln, haha :D Ich bin auf jeden Fall angetan von diesem Buch und schon voller Vorfreude auf meinen nächsten Besuch im Goldenen Reich - egal ob Helena und Kolja, oder wieder in Krimiform ^^

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