Cover-Bild Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 19.02.2019
  • ISBN: 9783805200332
Monika Peetz

Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt

Was wäre heute, wenn ich das Gestern ändern könnte?

Lena: Ein Mädchen ohne Vergangenheit. Aber mit tausend Fragen. Und nicht einmal ihre beste Freundin Bobbie kann sie beantworten, obwohl sie sonst immer alles weiß.
Dante: Ein Junge mit verschiedenfarbenen Augen. Er kommt aus einer anderen Welt. Und vielleicht hat er die Antworten, nach denen Lena sich so sehnt.

Eine geheimnisvolle Uhr mit acht Zeigern verbindet ihre Welten.
Eine Reise beginnt, die die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.

Das Jugendbuchdebüt der Bestsellerautorin Monika Peetz ("Die Dienstagsfrauen")

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 30 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 11 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2019

Züruck in die Vergangenheit...Zukunft...Parallelwelt?

0

Die fünfzehnjährige Lena, ihres Zeichens Tagträumerin und Unglücksrabe, lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante und ihren zwei Cousinen, die ihr fast täglich den letzten Nerv rauben. Inmitten ihres ...

Die fünfzehnjährige Lena, ihres Zeichens Tagträumerin und Unglücksrabe, lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante und ihren zwei Cousinen, die ihr fast täglich den letzten Nerv rauben. Inmitten ihres alltäglichen Chaos aus Familienstreits, schulischen Problemen und erster Verliebtheit (die mit einem übertriebenen Schluckauf einhergeht, sobald sie in die Nähe ihres Schwarms kommt) entdeckt sie in den Erbstücken ihrer Mutter eine merkwürdige Uhr, die anstatt der Zeit, eine scheinbar beliebige Zeilenreihenfolge anzeigt und auf deren Oberfläche ihr Name eingraviert wurde. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Bobbie versucht Lena hinter das Geheimnis der Uhr zu kommen. Bei ihrer Suche nach der Wahrheit bemerkt Lena immer wieder einen geheimnisvollen Jungen, der sie zu beobachten scheint.

In den Grundzügen erinnerte mich die Geschichte um Lena und die mysteriöse Uhr an die ‚Rubinrot‘-Reihe von Kerstin Gier, was auch der Grund war, wieso ich zu ‚Das Herz der Zeit‘ gegriffen habe. Der Einstieg war auch vielversprechend. Die Charaktere waren interessant und die Ausgangssituation bot viel Raum zur Entfaltung und für fantastische Wendungen. Leider plätscherte die Geschichte nach dem ersten Drittel nur noch vor sich hin. Die Handlung wirkte künstlich gestreckt durch Perspektivwechsel von Lena zu ihrer besten Freundin Bobbie, deren Wege sich zeitweise trennen. So kam weder Spannung in Lenas Handlungsstrang auf, da dieser immer wieder unterbrochen wurde, noch in Bobbies Kapiteln, da die Informationen, welche man dadurch erhielt, nicht wirklich zum Fortschreiten der Geschichte beitrugen. Letzteres war nur halb so schlimm, da Bobbie mir sogar sympathischer war als die Protagonistin Lena.
Und obwohl sich einige Stellen arg zogen und schon fast ‚zerschrieben‘ wirkten, wurden zu viele Informationen, die für das Verständnis der Welt und ihrer Charaktere wichtig gewesen wären, nicht verraten. Die meiste Zeit über war ich relativ rat- und planlos zwischen den Seiten unterwegs und fragte mich, wo ich jetzt zeitlich überhaupt stand, was die unsichtbare Stadt eigentlich ist und wie die Charaktere in der Geschichte einzuordnen sind.

Das ein paar lose Fäden in einem Reihenauftakt bleiben, um die Neugier auf die Fortsetzung zu wecken, ist natürlich normal, aber hier blieb gefühlt fast jedes Geheimnis ungelöst und so fühlte sich das Buch unabgeschlossen und wenig rund an.
Ich wollte die Geschichte wirklich mögen und teilweise gefiel sie mir trotz der zahlreichen Kritikpunkte auch. Monika Peetz ist in meinen Augen eine fähige Autorin und hat es geschafft, mich über weite Strecken mitzureißen, obwohl mich die Geschichte an sich nicht so abholen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich werde dem zweiten Band daher auf jeden Fall noch eine Chance geben.

FAZIT

Mich konnte ‚Das Herz der Zeit – Die unsichtbare Stadt‘ nicht begeistern, was vermutlich auch daran liegt, dass ich altersmäßig außerhalb der Zielgruppe liege. Mit 10-15 Jahren hätte mir die Geschichte um Lena und ihre Freunde sicher besser gefallen. Die Geschichte las sich flüssig, trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich die Handlung unglaublich zog und viele wichtige Dinge nicht verraten wurden, besonders was die titelgebende unsichtbare Stadt und die Zeitreisenden anging. Dennoch bin ich gerade deswegen auf die Fortsetzung gespannt und hoffe, dass darin viele der losen Enden verbunden und fehlende Erklärungen nachgereicht werden.
Eine Geschichte mit viel Potenzial, das aber trotz gutem Schreibstils und interessantem Weltenaufbau nicht ausreichend entfaltet wurde. Mit der Hoffnung auf die folgenden Bände vergebe ich dafür 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Wo ist die Zeitreise-App?

0

Lena hat bei einem Unfall ihre Eltern verloren, als sie klein war, und wächst bei ihrer Tante auf. Sie ist ein typischer, fünfzehnjähriger Teenager, glaubt sie. Bis sie eines Tages in der Hinterlassenschaft ...

Lena hat bei einem Unfall ihre Eltern verloren, als sie klein war, und wächst bei ihrer Tante auf. Sie ist ein typischer, fünfzehnjähriger Teenager, glaubt sie. Bis sie eines Tages in der Hinterlassenschaft ihrer Eltern eine seltsame Uhr findet, aus der sie nicht schlau wird. Sie scheint Jahreszahlen zu zeigen, keine Uhrzeiten. Als sie versucht, mit Hilfe ihrer besten Freundin Bobby herauszufinden, was es mit dieser Uhr auf sich hat, macht sie einen seltsamen Jungen auf sich aufmerksam, der sie nicht nur zu verfolgen scheint, sondern sie auch in eine Welt bringt, die sie nicht kennt. In der unsichtbaren Stadt leben Zeitreisende - und was hat es mit dem Unfall ihrer Eltern auf sich?

Es gibt so Bücher, die haben einen fesselnden Klappentext und eine Idee, die man unbedingt lesen möchte. Dazu gehört auch dieses hier. Anfangs kommt die Geschichte arg kindlich daher, sodass man eher das Gefühl hat, es mit 11jährigen, statt vollpubertierenden Teenagern zu tun zu haben. So zügig und auch durchaus unterhaltsam sich das Ganze liegt, kränkelt es doch auch arg an vielen logischen Einzelheiten. Auch ist das Verhalten der meisten Personen selten nachvollziehbar, ganz sicher nicht derjenigen aus der unsichtbaren Stadt. Das Lektorat/Korrektorat arbeitete recht schlampig, was schade für die Autorin ist und zumindest in der nächsten Auflage, falls es dazu kommt, erneuert werden sollte. Da ich nicht gänzlich abgeneigt bin, den nächsten Teil zu lesen, schon allein, weil ich wissen möchte, ob mehr und logischere Erklärungen kommen, gebe ich äußerst schwachbrüstige drei Sonntagspunkte für die Geschichte.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Nicht so gut wie gedacht

0

Meinung

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch Bookstagram und natürlich auch durch das wunderschöne Cover. Nicht nur der Umschlag ist schön gestaltet, sondern auch der Einband darunter und die ...

Meinung

Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch Bookstagram und natürlich auch durch das wunderschöne Cover. Nicht nur der Umschlag ist schön gestaltet, sondern auch der Einband darunter und die Stadtkarte unter dem Buchdeckel sind atemberaubend!

Die Stadtkarte ermöglicht dem Leser sich die Stadt genauer anzuschauen, sich besser zu orientieren und die Vorstellung der Autorin besser nachzuvollziehen.

Auch der Klappentext klang richtig gut, sodass ich das Buch einfach selbst lesen wollte. Ich habe bisher noch nicht viele Geschichten mit der Thematik der Zeitreise gelesen, daher war ich umso mehr gespannt auf die Geschichte und ihre Umsetzung.

In der Geschichte geht es um Lena, die nach dem Unfall ihrer Eltern bei ihrer Tante untergebracht ist. Die 15jährige lebt dort mit ihren zwei Cousinen zusammen. Angekommen fühlt sie sich in der Bleibe jedoch nicht und will auch nicht glauben, dass der Unfall ihrer Eltern nur ein normaler Autounfall war. Aus dem Grund begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Auf dem Weg zu den Antworten begegnet sie Dante. Mit ihm begibt sie sich mit einer merkwürdigen Uhr in die unsichtbare Stadt.

Der Einstieg in die Geschichte war für mich ziemlich leicht, denn der Schreibstil ist einfach gehalten, sehr locker und ohne große Ausschweifungen. Ich habe mich Lena durch ihre zurückhaltende Art verbunden gefühlt. Sie ist ein stilles Mädchen und sehr verträumt. Andererseits war sie aber auch etwas blass gestaltet. Bis auf die Tatsache, dass sie zurückhaltend und verträumt ist, zeigte sie keine anderen Charakterzüge, die sie zu einer authentischen Person gemacht hätte, auch hatte sie nichts besonderes an sich.
Die Grundidee der unsichtbaren Stadt fand ich toll, aber mir haben viele Details, Wissen und Eckdaten gefehlt. Mir haben einfach gewisse Erklärungen zu all dem was die Geschichte ausgemacht hat, gefehlt, wie z.B. zu der Zeitreise selbst. Dadurch war das Nachvollziehen bestimmter Erzählungen nicht möglich. Manche Dinge konnte ich mir schlichtweg nicht vorstellen.

Unterhalten hat mich die Geschichte aber trotzdem. Obwohl mir einiges nicht gefallen hat, will ich trotzdem wissen wie es im zweiten Band weitergeht, denn Potential hat die Geschichte auf jeden Fall.

Fazit

Der Auftakt der Reihe hat gewisse Schwierigkeiten. Das Potential ist definitiv vorhanden, nur wurde es nicht ausgeschöpft. Dennoch ist das Buch eine gute Unterhaltung für zwischendurch.

Veröffentlicht am 05.04.2019

Jugend-Zeitreiseroman - gute Idee, aber schwächelnde Umsetzung; es bleiben zu viele Fragen offen.

0

Kurz zum Inhalt:
Die 15jährige Lena findet im Lager ihrer Tante ein Abteil mit den alten Sachen ihrer bei einem Autounfall verstorbenen Eltern. Darunter befindet sich auch eine seltsam aussehende Uhr mit ...

Kurz zum Inhalt:
Die 15jährige Lena findet im Lager ihrer Tante ein Abteil mit den alten Sachen ihrer bei einem Autounfall verstorbenen Eltern. Darunter befindet sich auch eine seltsam aussehende Uhr mit 8 Zeigern. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Bobbie, die auf fast alle Fragen Antworten weiß, versucht sie herauszufinden, was das für ein eigenartiger Zeitmesser ist und wie er funktioniert.
Bis Lena eines Tages auf Dante trifft, der aus einer anderen Welt kommt und ihr ihre Fragen beantworten könnte...


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist eher kindlich - es ist ja auch ein Jugendbuch, und die Protagonistin Lena ist für ihr Alter eher noch unreif.
Erst als sie in Besitz des Chronometers kommt, verhält sie sich eher ihrem Alter entsprechend. Bzw. wird sie langsam sogar erwachsen.
Die Entwicklung der Protagonistin geht richtig gut vonstatten, sie hat dazugelernt und sich weiterentwickelt. Sie wird reifer, weiser. Auch wenn sie zuvor erst viel falsch machen und Rückschläge erleiden muss.
Leider lässt diese Entwicklung den Leser auf den Weg dorthin teilweise verzweifeln. Ganz schlimm fand ich, als Lena in der unsichtbaren Stadt ankam, und ihr dort niemand auch nur irgendetwas erklärt hat. Auch Dante nicht, der es ja eigentlich gut mit ihr meint und ihr helfen will.
Doch auch Lena selbst lässt einen kopfschüttelnd zurück - warum fragt sie nicht nach? Nach der Funktion des Chronometers. Nach der Aufgabe der Menschen in der unsichtbaren Stadt. Nach ihrer Vergangenheit; ihrer Familie. Kein Wunder, dass sie sich kopflos in Dinge stürzt, ohne zu wissen, was sie zu tun hat - weil sie eben um alles auf der Welt ihre Eltern retten will - und somit jedoch ein schlimmes Ereignis dem anderen folgt... Bis Lena gegen Ende mit Dantes Hilfe endlich weiß, wie sie es richtig zu machen hat...
Natürlich gibt es auch einen Bösewicht, den Dante und Lena bekämpfen müssen.
Hervorheben will ich den Nebencharakter Bobbie. Sie hat mir total gut gefallen und ist ganz anders als Lena. Auch wenn sie anders und eigenbrötlerisch ist, ihre Freundschaft zu Lena ist ihr das Wichtigste. Und deshalb hilft sie Lena auch, wo sie nur kann. So eine gute Freundin gibt es wohl nur selten.

Das Cover muss ich auch betonen, es ist einfach nur wunderschön und spiegelt den 8-teiligen Chronometer wieder. Der Druck ist erhaben und glänzt golden. Auch auf dem Buchdeckel ist nochmal die Illustration des Chronometers in Gold abgebildet.
Auch das Vorsatzpapier ist bedruckt - man sieht die unsichtbare Stadt, mit Erklärungen, wie sie aufgebaut ist.


Fazit:
Die Idee dieses Zeitreiseromans hat mir gut gefallen, auch wenn es einige typische Klischees bedient (zB Protagonistin ist ein Waisenkind), allerdings hat es an der Umsetzung stark gehapert. Es sind zum Schluss immer noch zu viele Fragen offen geblieben bzw. waren einige Dinge unlogisch. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und bin neugierig auf den Folgeband. Ich vergebe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.04.2019

Schöner Reihenauftakt

0

Das Cover ist wirklich wunderschön und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Der Einstieg in die Story fiel mir dabei etwas schwer. Zumal es sich auch mit einem Thema beschäftigt, welches auch etwas ...

Das Cover ist wirklich wunderschön und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Der Einstieg in die Story fiel mir dabei etwas schwer. Zumal es sich auch mit einem Thema beschäftigt, welches auch etwas schwer ist. In diesem Buch geht es um Zeitreisen. Lenas lebt bei ihrer etwas überforderten Tante, da ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Es läuft nicht alles rund in ihrem Alltag, zum Glück hat sie aber ihre beste Freundin Bobbie. Die beiden gehen zusammen wirklich durch Dick und Dünn. Doch was Lena nicht wusste, dass ihre Eltern ihr etwas hinterlassen hat, welches ihr erstmal Rätsel aufgibt. Lena wirkt auch etwas überfordert mit der Situation und weiß auch nicht, wie sie mit ihrem Fund umgehen soll. Auch das ihre Tante verschwiegen hat, dass ihre Eltern ihr etwas zurück gelassen hat, beschäftigt sie. Aber das größte soll ihr noch bevorstehen und sie umso mehr überraschen.

Lena fand ich anfangs etwas schwierig. Ihre Gedankengänge waren etwas verwirrend und ein einziges Wirr Warr. Es kamen immer neue Gedankengänge hinzu und man kann gut nachvollziehen, weshalb sie in der Schule schlecht ist. Aber dennoch war sie eine symphatische Protagonistin, die sich auch in mein Herz geschlichen hat. Sie wirkt manchmal etwas überfordert und trotzdem war sie durchgehend freundlich, neugierig und mutig. Neben Lena lernt man aber auch Dante kennen. Dante wirkt anfangs etwas geheimnisvoll, da man nur kurze Szenen mit ihm liest. Doch irgendwann lernt man ihn besser kennen und auch er wird symphatisch. Ich muss auch zugeben, dass ich die Abenteuer, die die zwei durchlebt haben, genossen habe und ich beiden gespannt gefolgt bin.

Der Schreibstil ist dabei auch sehr flüssig und leicht zu lesen. Anfangs liest man nur aus Lenas Sicht und ab und zu mischt sich auch Dantes Sicht mit unter. Im Laufe der Story wechselt es sich aber häufiger ab und man bekommt sehr gut mit, wie beide Denken und Fühlen. Die Kapitel sind dabei auch recht kurz gehalten, sodass man schnell durch das Buch kommt. Das Ende hat einen leichten Cliffhanger und ich freue mich auch schon auf den zweiten Band der Reihe. Es ist aufjedenfall ein schöner Auftakt und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.