Cover-Bild Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 19.02.2019
  • ISBN: 9783805200332
Monika Peetz

Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt

Was wäre heute, wenn ich das Gestern ändern könnte?

Lena: Ein Mädchen ohne Vergangenheit. Aber mit tausend Fragen. Und nicht einmal ihre beste Freundin Bobbie kann sie beantworten, obwohl sie sonst immer alles weiß.
Dante: Ein Junge mit verschiedenfarbenen Augen. Er kommt aus einer anderen Welt. Und vielleicht hat er die Antworten, nach denen Lena sich so sehnt.

Eine geheimnisvolle Uhr mit acht Zeigern verbindet ihre Welten.
Eine Reise beginnt, die die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.

Das Jugendbuchdebüt der Bestsellerautorin Monika Peetz ("Die Dienstagsfrauen")

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 32 Regalen.
  • 13 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 2 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2019

Toller Auftakt

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Lena weiß nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie lebt bei ihrer ständig überforderten Tante und deren zwei Cousinen und fühlt sich, als ob sie es niemandem wirklich recht machen könnte. ...

Lena weiß nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie lebt bei ihrer ständig überforderten Tante und deren zwei Cousinen und fühlt sich, als ob sie es niemandem wirklich recht machen könnte. Zudem lastet der Tod ihrer Eltern noch schwer auf ihr, denn sie konnte sie nie kennen lernen.
Als Lena eine geheimnisvolle Uhr mit acht Zeigern im Nachlass ihrer Eltern findet, ist sie sofort fasziniert und beginnt damit, Nachforschungen anzustellen. Doch damit zieht sie auch die Aufmerksamkeit von Dante auf sich, dem Jungen mit den verschiedenfarbigen Augen.


Lena ist eine neugierige junge Frau, die sich im Stich gelassen führt. Ihre Tante scheint ständig überfordert und unzufrieden und ihre beiden kleinen Cousinen treiben sie regelmäßig in den Wahnsinn. Zudem hat Lena immer so viele unterschiedliche Gedanken gleichzeitig im Kopf, dass sie sich nur schwer konzentrieren kann.

Als sie im Nachlass ihrer Eltern eine geheimnisvolle Uhr mit ihrem Namen darauf findet, beginnt sie zusammen mit ihrer besten Freundin Bobbie Nachforschungen anzustellen. Und trifft ihn: Dante, den Jungen mit den zweifarbigen Augen.

Er scheint mehr über Lena und ihre Herkunft zu wissen und nimmt Lena mit auf eine unglaubliche Reise, in der sich ihr eine vollkommen neue Welt eröffnet. Doch auch in dieser Welt gelten Gesetze, die Lena übertreten gewillt ist, um die zu retten, die sie liebt. Die Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat, ist interessant und ich hoffe sehr, dass man in Band 2 noch mehr davon erfährt.

Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen, die nicht ganz nach dem üblichen Schema abläuft und mich oft überrascht hat. Besonders mochte ich neben Lena und Dante auch Bobbie, Lenas beste Freundin. Sie ist ein Kopfmensch und hilft der oft chaotischen Lena sich zu strukturieren.


Mir hat Das Herz der Zeit richtig gut gefallen. Zusammen mit Lena fängt man an Nachforschungen anzustellen und taucht immer tiefer in die Geheimnisse rund um ihre Familie ein. Die Autorin hat mich oft überrascht, zudem hat sie eine Geschichte geschaffen, die nicht nach dem üblichen Schema F abläuft.

Veröffentlicht am 16.05.2019

Interessantes Thema

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Gibt es Zeitreisen? Diese Frage stellt sich in diesem Buch.
Kann man die Zeit beeinflussen? Hat nicht jede Beeinflussung Einfluß auf die Zukunft? Diese und andere Fragen werden hier gestellt und auf ihre ...

Gibt es Zeitreisen? Diese Frage stellt sich in diesem Buch.
Kann man die Zeit beeinflussen? Hat nicht jede Beeinflussung Einfluß auf die Zukunft? Diese und andere Fragen werden hier gestellt und auf ihre Art und Weise beantwortet.
Wozu dient diese unsichtbare Stadt und warum ist sie unsichtbar?
Ein wirklich schönes Buch, welches auf eine fantastische Fortsetzung hoffen lässt.
Der Schreibstil ist toll, das Cover perfekt und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 13.05.2019

Zeitreisedurcheinander

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Lena wächst bei Ihrer Tante auf und ihren beiden Cousinen.

Sie ist die älteste und hat es nicht immer leicht, oft schweift sie mit den Gedanken soweit ab,daß sie die Zeit vergisst.

Doch eines Tages findet ...

Lena wächst bei Ihrer Tante auf und ihren beiden Cousinen.

Sie ist die älteste und hat es nicht immer leicht, oft schweift sie mit den Gedanken soweit ab,daß sie die Zeit vergisst.

Doch eines Tages findet sie zusammen mit ihrer Freundin Bobbie eine Kiste und in der Kiste liegt eine Art Uhr mit ihrem Namen darauf und einer Zahl 4477...doch was soll das bedeuten und woher stammt diese Kiste.

Kurz darauf begegnet sie Dante einem Jungen, der alles durcheinander wirbelt und ihr eine ganz neue Welt zeigt.

Ein wunderbares Buch für Leseratten ab 10 Jahre und der Auftakt zu einer Trilogie,die noch spannend werden kann, leider hat es mich nicht zu 100% überzeugt, aber ein Erwachsener hat ja auch andere Prioritäten als ein jüngerer Leser.

Veröffentlicht am 25.04.2019

Wenninger ist mehr

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Wenninger ist mehr

„Es fühlte sich an wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zugleich, wie eine Eins in Mathe, nackte Füße im warmen Sand, Gewinnen bei Monopoly, wie alles Gute, das ihr je passiert war.“ ...

Wenninger ist mehr

„Es fühlte sich an wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zugleich, wie eine Eins in Mathe, nackte Füße im warmen Sand, Gewinnen bei Monopoly, wie alles Gute, das ihr je passiert war.“ (aus „Das Herz der Zeit – Die unsichtbare Stadt“ von Monika Peetz)

Lenas Leben ist alles andere als rosig. Ohne ihre Eltern ist sie bei einer Tante aufgewachsen, die mit ihren eigenen beiden Töchtern allerdings genug zu tun hat, und so wird Lena oft benachteiligt und muss häufig Fehler anderer ausbaden. Was wäre also, wenn sie die Zeit mithilfe einer ungewöhnlichen Uhr zurückdrehen und ändern könnte? Würde sie ihre Eltern vor ihrem tödlichen Unfall bewahren können? Und was spielt Dante, der Junge mit den verwirrenden Augen, für eine Rolle in dieser Scharade?

Es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich einem Hype zum Opfer gefallen bin und es bereue. Auf dieses viel gelobte Buch hatte ich mich sehr gefreut und auch entsprechend hohe Erwartungen, allerdings kam recht bald die Ernüchterung.

Die Erzählperspektive wahr sehr unpersönlich, sprich, keine Ich-Perspektive, und auch die Erzählerwechsel zu Nebencharakteren, die eigentlich sonst immer für angenehme Abwechslung sorgen, haben mich in diesem Fall nicht wirklich begeistern können. Allen voran Dante, den männlichen Protagonisten empfand ich als langweilig und unsympathisch, deshalb mochte ich die Abschnitte aus der Sicht auf ihn auch nicht.
Der Erzählton war sehr einfach und fast schon kindlich, vielerorts wurde von anderen Lesern angemerkt, es sei nicht dem Alter der Protagonistin entsprechend, und dem kann ich mich anschließen. Man hatte teilweise das Gefühl, dass eine 12-Jährige die Story erzählt, und kein Teenager von 15 (?) Jahren, bei solchen Szenen wie beim „Küssen spielen“ mit Dante ging es eher noch weiter Richtung Kindergarten, da konnte ich wirklich nur den Kopf schütteln.

Das Thema Zeitreisen ist an sich ein sehr spannendes, bei dem man als Autor aber echt aufpassen muss, dass man sich nicht in Widersprüchen verzettelt. Aber in diesem Buch war es eher fragwürdig, welchen Zweck die Reisen erfüllen sollen. So richtig auf die Fragestellung „Warum?“ wurde nie eingegangen, wieso es Zeitreisende gibt und woher sie kommen, weiß keiner. Sie leben in einer Art Stadt, in der ein stetiges Kommen und Gehen herrscht, jeder achtet nur auf sich selbst und kümmert sich nicht um seine Mitmenschen. Ich habe mich in diesem Setting so gar nicht wohl gefühlt, zu keiner Zeit, es war einfach zu unpersönlich und kalt.

Ebenso wie die Stadt mir unsympathisch war, mochte ich auch die Charaktere nicht. Lena war zu kindisch und steckt Bemerkungen von ihrer Tante viel zu oft einfach weg anstatt sich zu wehren, Dante ist zu schräg. Auf der einen Seite war er in manchen Situationen super langweilig, auf der anderen Seite macht er Dinge, die keiner nachvollziehen kann, wie zum Beispiel Lena mit der Welt der Zeitreisen zu konfrontieren und sie dann mit tausend Fragen allein zurückzulassen.
Sauer aufgestoßen ist mir auch Lenas „Familie“, da ist einer schlimmer als der andere. Die Tante ist dauergestresst und benimmt sich Lena gegenüber furchtbar, die Cousinen filmen sie im Badezimmer und tanzen ihr auf der Nase herum. Die Einzige, auf die Verlass ist, ist Lenas beste Freundin Bobbie, ein wirklich cooles Mädchen mit einem Hang zum Sarkasmus und einer Schwäche für die Wissenschaft.

Das Ende des Buches war ebenfalls sehr unbefriedigend. Für alle geht es irgendwie gut aus, wie eine Art erzwungenes Happy End, allerdings ohne eine einzige Frage zu beantworten, die der Leser sich im Laufe der Geschichte stellt. Es läuft alles darauf hinaus, dass man den zweiten Band lesen muss, um vielleicht einiges aufzuklären, was tiefer geht.

Mein Fazit:
Viel Potenzial, wurde aber nicht ausgeschöpft. Ich finde, der Hype um dieses Buch wird ihm nicht gerecht, leider.
Zu kindische Protagonisten, unsympathische Charaktere, kaltes, herzloses Setting.. mehr als 3 Sterne sind da nicht drin, auch wenn sich das Buch sehr flüssig lesen ließ und selten langweilig war.

Veröffentlicht am 23.04.2019

Kindliche Protagonistin und Logiklöcher machen jegliches Potenzial zunichte

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Inhalt: Was wäre heute, wenn ich das Gestern ändern könnte?
Lena: Ein Mädchen ohne Vergangenheit. Aber mit tausend Fragen. Und nicht einmal ihre beste Freundin Bobbie kann sie beantworten, obwohl sie sonst ...

Inhalt: Was wäre heute, wenn ich das Gestern ändern könnte?
Lena: Ein Mädchen ohne Vergangenheit. Aber mit tausend Fragen. Und nicht einmal ihre beste Freundin Bobbie kann sie beantworten, obwohl sie sonst immer alles weiß.
Dante: Ein Junge mit verschiedenfarbenen Augen. Er kommt aus einer anderen Welt. Und vielleicht hat er die Antworten, nach denen Lena sich so sehnt.
Eine geheimnisvolle Uhr mit acht Zeigern verbindet ihre Welten. Eine Reise beginnt, die die Grenzen des Vorstellbaren sprengt.

Cover: Ich finde das Cover wirklich schön. Die golden geprägte Uhr gibt einen wirklich schönen Kontrast zum schwarzen Hintergrund. Auch die Blumen harmonieren schön dazu. Und ohne Umschlag ist das Buch genauso ein Hingucker.

Meine Meinung: Leider heißt ein toller Klappentext und ein schönes Cover nicht immer, dass einem das Buch dann auch gefällt. Das muss ich ab und zu leider immer mal wieder feststellen. "Das Herz der Zeit - Die unsichtbare Stadt" ist eines dieser Bücher. Die Geschichte konnte mich leider nicht begeistern oder mitreißen. Eher im Gegenteil.

Vor allem mit Lena, der Protagonisten, habe ich mich schwer getan. Sie ist "offiziell" fünfzehn Jahre alt, benimmt sich aber eher wie eine trotzige 11-Jährige. Die Zeitreisenden behandeln sie nicht gerade nett und erklären ihr leider gar nichts, was auch nicht okay war, aber Lena hört auch nie zu oder es ist ihr schlicht egal. Sie handelt ohne nachzudenken und bereut dann erst hinterher. Für ihr Alter kam sie wirklich sehr kindlich, naiv und leichtsinnig rüber. Gleichzeitig passt der Erzählstil nicht so richtig zu ihr. Er ist locker und man kommt leicht durch die Geschichte, aber ab und zu kommen Wörter wie "Anarchismus" vor, die mal so gar nicht zu Lenas Verhalten passen.

Schon der Einstieg in die Geschichte verlief für mich nicht so richtig rund. Lenas "wirre" Gedankengänge und Momente, in denen sie abschweift, haben es mir sehr schwer gemacht. Ab dem Zeitpunkt, wo sie die Zeitreiseuhr findet, wird es dann besser, aber alles andere als perfekt. Gerade im Mittelteil gestaltet sich die Geschichte sehr zäh, da immer wieder zu Szenen geblendet wird, die für mich auch im Nachhinein irrelevant waren. Dazu kommen leider einige logische Ungereimtheiten und wirklich viele offene Fragen in Bezug auf die Zeitreisen(den).

Zum Ende hin wurde das Buch etwas spannender. Es passiert sehr viel auf einmal und die Handlungen überschlagen sich. Ein kleiner Teil von mir möchte gerne wissen, wie es weitergehen wird, aber Lena als Protagonisten schreckt mich viel zu sehr ab. Ich werde diese Reihe nicht weiterlesen.

Fazit: Von Anfang an haben dieses Buch und ich überhaupt nicht zueinander gefunden. Eine (für mich) nervige und kindliche Protagonistin, Logiklöcher und die zähe Handlung haben mir schnell die Lesefreude genommen. Ich werde die Reihe daher nicht weiterverfolgen.

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