Cover-Bild Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 28.08.2020
  • ISBN: 9783732588107
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Nadine Matheson

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

Thriller
Rainer Schumacher (Übersetzer)

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen - indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt ...

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2020

Schade, nicht so wie erwartet

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Puuh...in diese Geschichte bin ich wirklich unglaublich schlecht reingekommen. Total angefixt vom Titel, mit Rückblenden aller Saw Filme im Kopf und dem Klappentext vor Augen, war ich nahezu euphorisch ...

Puuh...in diese Geschichte bin ich wirklich unglaublich schlecht reingekommen. Total angefixt vom Titel, mit Rückblenden aller Saw Filme im Kopf und dem Klappentext vor Augen, war ich nahezu euphorisch als ich das Reziexemplar erhielt. Natürlich war mir klar worauf ich mich hiermit einlasse, ich wusste dass der Titel lediglich den Taten geschuldet ist und nicht in Verbindung zu meiner liebsten Horrorfilmreihe steht. Und dennoch habe ich automatisch erwartet, dass es mich komplett abholt. Leider nicht. Der Einstieg bis nahezu 30 / 40 % des Buches hat sich für mich endlos gezogen. 🙊
London: Inspector Anjelica Henley, Ermittlerin des SCU übernimmt die Leitung im aktuellen Mordfall der auf einen Serienmörder hinweist. Mehrere, relativ weitläufig verteilte Körperteile werden gefunden. Es drängt sich ein Gedanke auf...wird der Jigsaw Killer wieder aktiv? Aber wie, wenn er doch in Einzelhaft sitzt? Für Henley kocht hier wieder unglaublich viel hoch, denn sie hat ihn hinter Gitter gebracht. Und das hat sie einiges gekostet...
Meiner Meinung nach kam der Fall nicht schnell genug in Gang. Kurz nach dem Fund der ersten Körperteile, stehen die Ermittler, die Einheit, die Dienststelle in diesem alten baufälligen Gebäude und das Privatleben der Ermittler im Fokus. Ich hätte es schöner gefunden zunächst mehr an den Fall herangeführt zu werden, bevor die einzelnen Charaktere beleuchtet werden. Für mich ging zu dem Zeitpunkt reichlich Spannung verloren und ich blieb oftmals stecken. Ich muss zugeben, dass ich in Bezug auf die Ermittler und deren Hintergründe, besonders in einzelnen Thrillern sehr kritisch bin. In Reihen sieht es wieder ganz anders aus, da brauche ich das Gefühl von heimkommen und alte Bekannte zu treffen. In Einzelbänden ist mir eine gute Balance zwischen Fall und Ermittler immer extrem wichtig. Im weiteren Verlauf des Buches werden dann natürlich einige Dinge klar und Hintergründe relevant, das kann ich vollkommen nachvollziehen. Doch die wirkliche Spannung und Neugier trat erst zum Höhepunkt ein und da war ich schon über die Hälfte hinaus. Viele Punkte an der Story sind zweifellos ausgeklügelt und gut durchdacht, doch die meisten Ermittler und die SCU Einheit waren mir teilweise suspekt. Den Jigsaw Killer an sich als Person fand ich dafür extrem gut gestaltet. Zum Ende des Buches stehe ich der Story mit gemischten Gefühlen gegenüber und vergebe leider nur 2/5 ⭐.

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Veröffentlicht am 11.09.2020

Schwacher Start, heftiger Showdown

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Ich bin hin- und hergerissen. Die Story dürfte anhand des Klappentextes bekannt sein. Ein Serienkiller treibt in London sein Unwesen. Nicht nur dass er seine Opfer umbringt, nein er zerstückelt sie und ...

Ich bin hin- und hergerissen. Die Story dürfte anhand des Klappentextes bekannt sein. Ein Serienkiller treibt in London sein Unwesen. Nicht nur dass er seine Opfer umbringt, nein er zerstückelt sie und verteil die Leichen an verschiedenen Stellen. Eine völlig irre Story.

Aber von vorn. Das Cover ist für mich sehr ansprechend, macht neugierig und es macht Lust, das Buch zu lesen. Es geht auch sehr schnell los und wir haben die erste Leiche. Es hat lange gedauert, bis ich drin gewesen bin in der Geschichte, da der Schreibstil für mich nicht ganz einfach war und im ersten Drittel des Romans waren es mir viel zu viele Charakter, welche eine Rolle spielen im Roman. Da kann man schon ein wenig durcheinander kommen. Die Spannung war mir definitiv zu wenig, zumindest am Anfang. Dies wurde dann besser. Die Spannung stieg und wir erfahren nur mit der Salamitaktik mehr über und von unseren Protagonisten. Das ist gut und tut dem Roman ebenfalls gut. So will man weiterlesen, damit man die Puzzleteile zusammenfügen kann.
Die Hauptprotagonisten sind definitiv Inspector Anjelica Henley, ihr „Azubi“ Ramouter und deren Chef Pellacia und nicht zu vergessen der Jig Saw Man, der in Haft sitzt. Wir erfahren auch das Henley Eheprobleme hat, was scheinbar bei den meisten Kommissaren in den Romanen wohl der Fall ist. Das war mir zu viel Klischee.
Mir sind die Informationen über Henleys „Azubi“ Ramouter und ihren Chef Pellacia, sowie Henleys Mann Rob und den damit verbundenen Eheproblemen zu dürftig. Nicht zu vergessen der Jig Saw Man, namens Olivier; auch dessen Figur hätte noch besser dargestellt werden können/sollen, denn aus meiner Sicht liegen hier Genialität und Wahnsinn sehr dicht beieinander. Er erinnerte mich sehr stark an Hannibal Lecter aus „das Schweigen der Lämmer“. Ich gehe davon aus, dass wir mehr im Folgeroman darüber erfahren werden. Clevere Lösung. 😉
Gut gefällt mir dann doch der Spannungsbogen, der sich über die Kapitel hinweg aufbaut, wenngleich vieles (zum Teil) ein wenig vorhersehbar ist, da dies bekannten Mustern aus anderen Thrillern gleicht. Dennoch gibt es die ein oder andere Situation oder Handlung im Buch, welche mich doch überrascht hat. Das letzte Drittel des Thrillers ist definitiv spannend.

Mein Fazit: ein spannender Thriller aber mit deutlichen Schwächen. Eine blutrünstige Geschichte macht noch keinen guten Thriller.

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