Cover-Bild Der Gott der Rosen und der Dornen

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 200
  • Ersterscheinung: 06.12.2018
  • ISBN: 9783959918886
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Nana Chiu

Der Gott der Rosen und der Dornen

Stell dir vor, eines Abends erfährst du, dass der Mann, in den du seit Monaten heimlich verliebt bist, ein Gott ist – Hades persönlich. Auch der Mythos um Persephone, die jeweils nur vier Monate in der Unterwelt verbringt, ist wahr. Nach dieser Zeit stirbt sie und kehrt stets erneut als Wiedergeburt für vier Monate zu Hades zurück.
Und jetzt stell dir vor, dass du Persephones Wiedergeburt sein sollst. Du rechnest die Tage seit eurem Kennenlernen zurück und stellst fest, dass dir nur noch drei Wochen bleiben, bevor ein Fluch dich aus dem Leben reißt und du zu einer Erinnerung der nächsten Wiedergeburt verlischst.
Drei Wochen mit dem Mann, den du liebst. Drei Wochen, um dein Leben zu retten. Doch der Einzige, der dir helfen kann, hat aufgegeben. Denn seine Liebe ist unzählige Male in seinen Armen gestorben.
Was würdest du tun, um zu überleben?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2019

Leider nicht meins!

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VIELVERSPRECHENDE IDEE, SCHWACHE UMSETZUNG
Ganz ehrlich: Als ich das Buch ausgepackt habe (war ein Weihnachtsgeschenk.), habe ich mich sehr darüber gefreut. Mit tragischen Liebesgeschichten im Setting ...

VIELVERSPRECHENDE IDEE, SCHWACHE UMSETZUNG
Ganz ehrlich: Als ich das Buch ausgepackt habe (war ein Weihnachtsgeschenk.), habe ich mich sehr darüber gefreut. Mit tragischen Liebesgeschichten im Setting der griechischen Mythologie kriegt man mich eigentlich immer. Und genau das ist das, was dieses Buch mir versprochen hat: Ein modernes Retelling des Mythos von Hades und Persephone mit einzigartiger Prämisse und neuen Elementen.

Habe ich das bekommen? Ja, so irgendwie schon. Hat es mir gefallen? Kurz gesagt: Nein, nicht wirklich, aber wieso ist das so? Beginnen wir mal am Anfang.

Los geht die Geschichte im Blumenladen „Dornröschen“. Obwohl im ganzen Buch nicht einmal verraten wird, wo genau die Handlung spielt, gehe ich also mal davon aus, dass wir uns ins Deutschland befinden. Nur so am Rande. In diesem Laden, der sich in unmittelbarer Nähe zu einem Friedhof befindet und statt der naheliegenden Spezialisierung in Grabschmuck die Nummer #1 in Sachen Hochzeitsgestecke ist, arbeitet Florine. Ja, ihr habt richtig gelesen. Florine. Ob ihr Name nun eine Anspielung auf ihren Job ist oder darauf, dass sie eine Wiedergeburt von Persephone ist, sei dahingestellt.

DIE PROTAGONISTIN UND MEINE PROBLEME MIT IHR
Nun ist Florine aus für den Leser vollkommen unverständlichen Gründen in ihren Chef Erik Fährmann verknallt. Später erfahren wir: Er ist Hades und sie sind dazu bestimmt, zusammen zu sein. Aber im ersten Moment taucht hier durchaus die Frage auf, was sie an ihm findet außer der großen, schicksalhaften Liebe.

Das weiß ich übrigens bis jetzt noch nicht wirklich. Nicht, weil Erik so ein flacher Charakter wäre (tatsächlich mag ich ihn in dieser Hinsicht mehr als Florine), sondern weil Florine fast das ganze Buch über kaum Gefühle zeigt. Ihre Gedanken sind emotionslos, genauso wie der Schreibstil (es wird aus ihrer Sicht erzählt), und allgemein akzeptiert sie sofort alles.

Ich bin Hades – okay.
Du bist in der Unterwelt – ergibt Sinn, schließlich bist du ja Hades.
Wir gehen morgen auf den Olymp – ist gut.
Nicht wortwörtlich, aber in etwa so fallen ihre Reaktionen aus. Keinerlei Hinterfragen, kein Unglaube. Nichts. Mal ganz davon abgesehen, dass es sich um einen Fantasy-Roman handelt, finde ich das für einen Charakter, der zuvor ein normales, menschliches Menschenleben gelebt hat, ziemlich unrealistisch. Das Ironische an dieser Stelle: Sie erleidet beinahe einen Nervenzusammenbruch, als sie erfährt, dass sie Persephone ist. Als hätte sie sich das nicht inzwischen denken können.

VON GÖTTERN UND VISIONEN
Wer kennt sie nicht, die großen griechischen Götter, die natürlich in der Nacherzählung eines Mythos nicht fehlen dürfen? Wir treffen nicht nur Hades, sondern auch Hypnos, Helios, Hermes, nicht zu vergessen Zeus und Hera. Und ein paar andere. Die ganze Bandbreite wird also ausgeschöpft und zugegeben, die Darstellung der Götter hatte gute Ansätze, deren Umsetzung aber auch hier unter dem Schreibstil gelitten haben. Dass die Götter echte Mistkerle sind, ist kein Geheimnis, weshalb ich über die Twists am Ende nicht wirklich überrascht war.

Dazu tauchen in „Der Gott der Rosen und der Dornen“ immer wieder Visionssequenzen auf. Florine erinnert sich langsam an ihre vorherigen Leben, an Dinge, die sie erlebt, getan oder gehört hat. Ich bin sicher, dass die Autorin hierbei Hinweise auf das Finale des Buches streuen wollte, doch in den meisten Fällen empfand ich diese Szenen als verwirrend und der Handlung nicht förderlich. Was schade ist, weil ich die Reinkarnationsthematik sehr interessant finde und mich darauf gefreut hatte, endlich wieder ein Buch mit diesem Thema zu lesen.

NOCH EIN PAAR WORTE ZUM SCHREIBSTIL.
Ich habe nun schon einige Male gegen den Stil gewettert, nun wird es Zeit, zu erklären, worin meine Probleme bestanden. Nana Chius Stil besteht aus kurzen Sätzen, die sich aneinanderreihen. An einigen Stellen hat das auch gepasst, aber deshalb wirkte es in dem Gefühlsteil des Buches eher kühl, weil eben diese wichtigen Emotionen nicht rüberkamen.

Oftmals fiel es mir schwer, der Handlung zu folgen und den roten Faden nicht zu verlieren. Es war einfach zu verwirrend geschrieben. So haben all die Szenen mit den Göttern, mit den Visionen und den wichtigen Plotpunkten, die richtig gut hätten sein können, einiges an Potential eingebüßt. Auch das finde ich sehr schade.

IM GROSSEN UND GANZEN
„Der Gott der Rosen und der Dornen“ besticht mit einem wunderschönen Äußeren und einer interessanten Idee, deren Umsetzung jedoch zu wünschen übrig lässt. Eine Ich-Erzählerin, die in etwa so viel Tiefe besitzt wie eine Scheibe Toastbrot, und ein verwirrender Schreibstil konnten mich leider nicht überzeugen. Für das Buch kann ich daher keine Leseempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Erwartungen leider nicht erfüllt

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Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die Story gut. EIn Gott und seine Große Liebe, beide kämpfen darum zusammen sein zu dürfen. Doch Hades/Erik muss immer wieder erleben wie Persephone in seinen ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich die Story gut. EIn Gott und seine Große Liebe, beide kämpfen darum zusammen sein zu dürfen. Doch Hades/Erik muss immer wieder erleben wie Persephone in seinen Armen stirbt.
Persephone wird in Florine als hundertste Reinkarnation wieder geboren. Florin erhält nach und nach ihre Erinnerungen zurück, und beschließt das sie nicht sterben will, sie möchte mit Erik zusammen sein. Florine beginnt zu kämpfen. Das klingt alles nach einer guten Story, und hat viel Potential.

Der Drang der beiden ihr Leben gemeinsam zu verbringen, ihre Gefühle füreinander und ihre Angst den anderen zu verlieren, kommt bei mir leider nicht an. Es ist alles sehr oberflächlich beschrieben, und berührt mich nicht.

Es gibt ein paar Nebenschauplätze die in meinen Augen nichts zur Geschichte beitragen, sondern eher verwirren.
Für mich war das ganze Buch verwirrend, den Roten Faden habe ich erkannt, aber die Geschichte drum herum hätte besser ausgebaut werden können. Ich bin enttäuscht vom Buch, da ich anhand des Klappentextes etwas anderes erwartet habe.

Veröffentlicht am 21.01.2019

Ich hatte große Erwartungen, die leider alle komplett enttäuscht wurden !

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DER GOTT DER ROSEN UND DER DORNEN, ein Buch welches mich nicht nur durch seine unglaublich schöne Optik, sondern vor allem durch seinen Klappentext ansprach. Hades und Persephone, eine absolut verschrobene, ...

DER GOTT DER ROSEN UND DER DORNEN, ein Buch welches mich nicht nur durch seine unglaublich schöne Optik, sondern vor allem durch seinen Klappentext ansprach. Hades und Persephone, eine absolut verschrobene, aber tragische Liebesgeschichte in der griechischen Mythologie, die ich genau aus diesen Gründen so mag und deshalb war ich sofort angefixt, als ich das Buch, weit vor Erscheinen, zum ersten Mal auf einer Buchhandelsplattform entdeckte. Ja, es war sogar DAS ultimative Dezember Must Read für mich.

Als das Buch dann hier ankam, war ich direkt überrascht, das es so dünn ist. Ich hatte im Vorfeld nämlich nicht auf die Seitenzahl geachtet. Im Nachhinein bin ich, ehrlich gesagt, sehr froh, das es nicht mehr Seiten hat, denn, und es tut mir echt in der Seele weh, das sagen zu müssen, dieses Buch war der erste Flop des Jahres und ich war oft versucht, einfach abzubrechen.

Festhalten muss ich an dieser Stelle mal, das der Schreibstil eigentlich ganz schön war. Und auch die Idee, die Geschichte von Hades und Persephone neu und anders zu erzählen fand ich erfrischend und gut. Doch es gab zu viele Punkte, die mich einfach absolut verwirrt und regelrecht enttäuscht zurücklassen.

Das fängt damit an, das man direkt in die Geschichte geworfen wird und endet damit, das die Geschichte total wirr ist. Florine arbeitet in einem Blumenladen, der sich auf einem Friedhof befindet und ist verknallt in ihren Chef. Der eröffnet ihr, nach wenigen Seiten, das er Hades, der Gott der Totenwelt ist und sie die 100. Inkarnation von Persephone. Der Handlungsverlauf ist dann absolut verwirrend. Immer wieder gibt es Visionen aus anderen Leben, die zunächst gar keinen Sinn machen und die ich auch am Ende eher überflüssig fand, weil sie nur eingeworfen werden, aber nicht weiter ausgeschmückt. So ist es auch mit Themen wie Rassismus. Die Autorin bringt sie ein, aber dann geht sie wieder drüber weg und man fragt sich, warum sie es dann überhaupt angeschnitten hat.

Wenn mir die Protagonisten wenigstens sympathisch gewesen wären, dann hätte ich vielleicht in Bezug auf den Rest ein Auge zudrücken können, aber nee, sorry. Ich fand sie platt und absolut emotionslos. Florine war mir durchweg zu naiv. Man muss sich mal vorstellen, sie verirrt sich irgendwie in die Unterwelt, weiß gar nicht was passiert, nimmt es aber schulterzuckend hin. Ist halt so. Genau so verhält es sich mit den Göttern, die ihr gegenüber aufdringlich werden. Nervt sie, ist aber nicht so schlimm, sie sind ja teilweise sympathisch. Äh, bitte was ? Erik fand ich für Hades viel zu langweilig und dröge.

Ihr merkt schon, es wird nicht besser. Und nein, wurde es auch wirklich nicht. Am Ende wird alle Aufklärung in wenigen Seiten abgehandelt und ich bleibe fassungslos zurück und ärgere mich darüber, das die Autorin so viel Potenzial verschenkt hat und nicht mehr aus den echt guten Ansätzen gemacht hat.

Ich vergebe zwei wohlwollende Punkte für die Idee und den eigentlich guten Schreibstil.


Veröffentlicht am 23.12.2018

Rezension: Der Gott der Rosen und der Dornen

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** selbst gekauftes Exemplar, Werbung unbezahlt **
Du bist eine Göttin und stirbst in den Armen deines Liebsten. Immer und immer wieder, aber erst kurz vor deinem Tod, erinnerst du dich an alles ...

Allgemeine ...

** selbst gekauftes Exemplar, Werbung unbezahlt **
Du bist eine Göttin und stirbst in den Armen deines Liebsten. Immer und immer wieder, aber erst kurz vor deinem Tod, erinnerst du dich an alles ...

Allgemeine Angaben zum Buch:

Titel: Der Gott der Dornen und der Rosen

Reihe: nein

Autor: Nana Chiu

Verlag: Drachenmond Verlag

Seitenanzahl: 200

Preis: 12,00€

ISBN: 9783959918886

Rezensionsexemplar: nein

Klappentext:

Stell dir vor, eines Abends erfährst du, dass der Mann, in den du seit Monaten heimlich verliebt bist, ein Gott ist – Hades persönlich. Auch der Mythos um Persephone, die jeweils nur vier Monate in der Unterwelt verbringt, ist wahr. Nach dieser Zeit stirbt sie und kehrt stets erneut als Wiedergeburt für vier Monate zu Hades zurück.
Und jetzt stell dir vor, dass du Persephones Wiedergeburt sein sollst. Du rechnest die Tage seit eurem Kennenlernen zurück und stellst fest, dass dir nur noch drei Wochen bleiben, bevor ein Fluch dich aus dem Leben reißt und du zu einer Erinnerung der nächsten Wiedergeburt verlischst.
Drei Wochen mit dem Mann, den du liebst. Drei Wochen, um dein Leben zu retten. Doch der Einzige, der dir helfen kann, hat aufgegeben. Denn seine Liebe ist unzählige Male in seinen Armen gestorben.
Was würdest du tun, um zu überleben?

Cover

Das Cover ist ein regelrechter Traum und natürlich vom Covergott persönlich... Gibt es noch etwas zu sagen?



Zum Buch:

Der Klappentext zu Der Gott der Dornen und der Rosen von Nana Chiu hatte es mir vom ersten Moment an angetan. Die Vorbestellung beim Drachenmond Verlag war demnach ein MUSS und als ich es nach gefühlter Ewigkeit in den Händen halten konnte, konnte ich mich nicht länger bremsen. Es musste gelesen werden. Jetzt. Sofort.

Florine lebt es ein normales Leben, bis sie herausfindet, wer und was sie ist. Hunderte Leben waren bereits die ihren und nach und nach erinnert sie sich an diese. Doch mit der Erinnerung kommt auch der Grund: Hades  und ihre Liebe zu ihm, lassen sie stets in seinen Armen sterben. Florine will jedoch nicht sterben. Sie versucht alles um Hades aus seiner Resignation zu reißen, denn im Gegensatz zu ihr, hat er bereits aufgegeben.

Ich finde die Idee, denn Ansatz und den Plot richtig super. Griechische Mythologie gepaart mit Neuzeit und einer Protagonistin, die regelmäßig real Life Inputs liefert, leider ist mir die ganze Story etwas zu flach... Alles wird angerissen und gerade die Liebesgeschichte steht zu wenig um Fokus. Natürlich ist Hades zerstört, aber kann man wirklich aufgeben, was man so sehr liebt? Kann man alles vergessen?  In diesem Punkt hätte ich mir deutlich mehr Tiefgang gewünscht.  Dasselbe gilt für die früheren Leben ... Sie werden angerissen und bringen dem Leser und Florine die Geschehnisse der Vergangenheit näher. Diese Ausschnitte sind kurz und knackig. An manchen Stellen super, dort schüren sie die Spannung, aber an anderen vergrößern sie das Fragezeichen auf meiner Stirn ...

Ich will nicht sagen, dass die Geschichte nicht rund ist, denn das ist sie. Man hat ein Ende, dass zwar im Buch angedeutet, aber für mich als Leser, nicht sofort verständlich war.  Der Weg dorthin ist gut durchdacht, aber er ähnelt mehr einem Skelett. Es fehlt mir an Fleisch und das hätte die 217 Seiten noch vertragen können.



Fazit:

Der Gott der Dornen und der Rosen ist lesenswert, konnte jedoch meine Erwartungen nicht erfüllen. Da der Plot, die Geschichte, das Cover etc. jedoch immer noch meinen tiefsten Respekt haben, ziehe ich nur einen Stern ab. Mein endgültiges Fazit? Macht euch selbst ein Bild ...



Eure Harriot