Cover-Bild Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Sauerländer
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 27.11.2019
  • ISBN: 9783737355087
Neal Shusterman

Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten

Pauline Kurbasik (Übersetzer), Andreas Helweg (Übersetzer), Kristian Lutze (Übersetzer)

Endlich: das spektakuläre Finale der großen »Scythe«-Trilogie

Drei Jahre sind vergangen, seit mit Scythe Goddard ein Scythe der neuen Ordnung die Macht ergriffen hat, und seit der Thunderhead verstummt ist – für alle Menschen, bis auf Grayson Tolliver. Gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Citra und Rowan und auf ein wirkliches Happy End in der scheinbar perfekten Welt?

Stell dir eine Welt vor, in der Armut, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben. Die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe: sie allein entscheiden, wer sterben muss. Und nicht alle Scythe halten sich an die alten Regeln …

Limitierte Erstauflage mit Wendeumschlag!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2020

spannender, ereignisreicher Abschlussband

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Achtung: 3. Band. Inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden!
Vorwissen ist zum Lesen des Buches zwingend notwendig, da die Handlungsstränge um die Vielzahl an Figuren nahtlos fortgesetzt werden. ...

Achtung: 3. Band. Inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden!
Vorwissen ist zum Lesen des Buches zwingend notwendig, da die Handlungsstränge um die Vielzahl an Figuren nahtlos fortgesetzt werden. Rückblicke als Erinnerungsstützen gibt es immer wieder zerstückelt in die Geschichte eingebunden.

Nachdem ich die beiden ersten Bände jeweils direkt nach Erscheinen gelesen hatte, hatte ich nun im Vorfeld der Lektüre die Hörbücher zu den Vorgängern gehört, um meine Erinnerungslücken zu füllen.
Dies war auf jeden Fall sinnvoll, da mir die Rückblenden sonst nicht ausgereicht hätten, um mich an die vielen Charaktere und ihre jeweilige Beteiligung an der Vielzahl an Plänen und Intrigen zu erinnern.

Gleichzeitig fiel es mir nach den über 25 Hör-Stunden allerdings anfangs dennoch schwer, lesend in die Geschichte zurückzufinden.
Dies lag allerdings auch daran, dass der Trilogieabschluss im Gegensatz zu den Vorgängerbänden nicht chronologisch erzählt wird. Die Geschichte umfasst etwa den Zeitraum von drei Jahren, wobei es immer wieder Sprünge innerhalb dieser Zeitspanne gibt. Dass die Jahre nicht nummeriert, sondern durch Tiernamen gekennzeichnet sind, macht es nicht einfacher, die jeweiligen Ereignisse chronologisch einzuordnen, zumal nirgendwo offensichtlich notiert ist, welche Tierjahre aufeinander folgen. Dies ergibt sich erst im fortgeschrittenen Verlauf der Erzählung.
Zusätzlich zu der ohnehin komplexen Handlung ist auch die Sprache anspruchsvoller als bei manch anderem Jugendbuch. Es wimmelt von Fachbegriffen und Fremdwörtern.
Wie schon aus den ersten Bänden bekannt, gibt es Tagebuchaufzeichnungen und Korrespondenzen verschiedener Scythe aus unterschiedlichen Zeiten und auch immer wieder Einblicke in den Thunderhead.

Letzteren finde ich besonders spannend, auch wenn das ganze Konstrukt des Thunderhead teilweise schwer greifbar ist. Die künstliche Intelligenz, die über die Menschheit wacht und eigentlich keine Gefühle haben sollte, zeigte bereits im zweiten Band, dass sie bis zu einem gewissen Grad ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten überwinden kann. Daher fand ich es interessant, die weitere Entwicklung zu beobachten, aber auch zu sehen, wie manche Charaktere dem Thunderhead Wissen entlocken, welches dieser eigentlich nicht herausgeben dürfte, und damit das Geschehen maßgeblich beeinflussen.

Die Welt, die Neal Shusterman entwirft, finde ich nach wie vor faszinierend und erschreckend. Obwohl der Roman nur wenige hundert Jahre in der Zukunft spielt, hat sich die Menschheit grundlegend verändert. Und dann auch wieder nicht. Neal Shusterman bedient sich vieler bekannter gesellschaftskritischer Themen, die er in sein dystopisches Setting überträgt: religiös begründete Grausamkeiten und blinder Gehorsam, Korruption, Machtmissbrauch und Erpressung…

Nachdem ich mich in die Geschichte eingefunden hatte bzw. akzeptiert hatte, dass ich nicht direkt alle Ereignisse sicher in die richtige Abfolge setzen konnte, konnte mich das Buch wieder komplett fesseln. Nach den dramatischen Ereignissen am Ende des zweiten Bandes sind viele Dinge im Umbruch. Zahlreiche Figuren mischen mit, agieren miteinander und gegeneinander.
Ich konnte selten vorhersehen, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt. Immer wieder gibt es Wendungen, dramatische Ereignisse und neue Grausamkeiten. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr spitzten sich die Ereignisse zu, die Spannung steigt unentwegt bis kurz vor Schluss. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Manches hätte ich mir anders gewünscht, einiges hätte ich mir auch einfach nur ausführlicher gewünscht. Dennoch fand ich die Entwicklung und das Ergebnis, auf welches letztlich alles hinausläuft, sehr gelungen.
Allerdings hätte ich auch nichts gegen einen weiteren Band – ein paar Kleinigkeiten bleiben nämlich noch offen oder werden nur angedeutet.

Schade fand ich, dass Rowan und Citra vergleichsweise wenig Raum innerhalb der Handlung einnehmen. Dahingegen waren mir die Geschichten über die fanatischen Tonisten insgesamt etwas zu zahlreich. Zwar ist das ganze Geschehen ohnehin unglaublich brutal, dennoch empfand ich manche Taten als zu extrem.

Fazit

Sehr komplexe Geschichte mit zahlreichen agierenden Figuren und verschiedenen Handlungssträngen in einer ohnehin komplexen, ebenso grausamen wie faszinierenden, Zukunftsvision. Dank Auffrischung der ersten Bände konnte ich inhaltlich gut folgen, hatte aber zunächst dennoch Schwierigkeiten, mich zwischen den verschiedenen Zeitsträngen zurechtzufinden.
Die Handlung ist sehr spannend, immer wieder dramatisch und oft sehr brutal. Dabei habe ich selten vorhergesehen, was als nächstes passiert, sodass mich die ganzen Wendungen absolut fesseln konnten. Ich hätte mir allerdings etwas mehr von Citra und Rowan und etwas weniger von den Tonisten gewünscht.

Veröffentlicht am 17.05.2020

ein gelungener Abschlussband

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Nachdem Enduras zerstört wurde, gibt Scythe Goddard Rowan die Schuld an dem Vorfall und ernennt sich selbst zum High Blade. Aber was Goddard noch nicht weißt ist, dass Rowan und Citra überlebt haben.

Meine ...

Nachdem Enduras zerstört wurde, gibt Scythe Goddard Rowan die Schuld an dem Vorfall und ernennt sich selbst zum High Blade. Aber was Goddard noch nicht weißt ist, dass Rowan und Citra überlebt haben.

Meine Zusammenfassung ist extra kurz, ich wollte einfach nicht so viel spoilern. Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. und letzten Teil der der Scythe-Trilogie. Teil 1 und 2 habe ich als Hörbuch gehört, der 3. Teil war mir mit über 18 Stunden einfach zu lang. Deshalb habe ich mir den 3. Teil in unserer Bücherei ausgeliehen.

Der Autor hat uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück gelassen, fängt im 3. Teil aber nicht da an wo er aufgehört hat, sondern erzählt die Handlung erst einmal sehr lange aus der Sicht anderer Charaktere. Als Leser erfährt man erst später was mit Rowan und Citra passiert ist. Mir kommen die beiden im 3. Teil grundsätzlich einfach zu kurz, es gibt ganz wenig Momente zwischen den beiden, was ich sehr schade fand. Dafür rückt Grayson Tolliver und seine seltsame Beziehung zum Thunderhead immer mehr in den Vordergrund.

In erster Linie geht es darum, Scyhte Goddarf zu stürzen und hinter die Geheimnisse der Scythe zu kommen. Der Autor geht sehr ins Detail bei manchen Dingen, die ich persönlich nicht immer spannend und interessant fand. Deshalb hat sich die Handlung auch manchmal etwas gezogen. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen, wobei ich die anderen beiden Teilen einen Tick besser fand.

Das Ende war überrascht, die Handlung ist an sich abgeschlossen. Von mir gibt es für diesen Teil 4 von 5 Punkte.

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Veröffentlicht am 05.05.2020

Tolles Finale

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ACHTUNG SPOILER


Was war das für ein Abschluss für diese spezielle Reihe. Ich fand es wieder total fesselnd und faszinierend. Gerade der Thunderhead und Greyson haben es mir angetan! Ich hab die zwei ...

ACHTUNG SPOILER


Was war das für ein Abschluss für diese spezielle Reihe. Ich fand es wieder total fesselnd und faszinierend. Gerade der Thunderhead und Greyson haben es mir angetan! Ich hab die zwei so geshipped 😍 Der Thunderhead ist ein so spannendes konstrukt mit seiner Gültigkeit und das er einfach nur gut ist. Ich fand es so angenehm einen so guten Charakter im Buch zu haben, genauso wie Greyson! Beide sind sich so ähnlich und genau deshalb fand ich sie perfekt füreinander.


Ich mochte auch den kompletten Aspekt über die Tonisten und die Zischer Bewegung und die ganzen versteckten Intrigen die langsam ans Licht kamen. Apropos Intrigen: Anastasia ist auch immer noch meine kleine Heldin! Wie sie Goddard am Ende bloßstellt und alles aufdeckt fand ich super! Und auch das Rowan endlich seinen Platz gefunden hat nachdem er so viele Qualen erlitten hat. Generell habe ich jeden Charakter ins Herz geschlossen, selbst Ayn.


Wie sie immer wieder Tyger ausgesucht hat und sich dadurch selbst gequält hat, zeigt sehr gut was für Züge sie eigentlich hat und auch hier passt das Ende wieder perfekt zu ihrer Entwicklung! Ich bin froh das sie die Kurve noch bekommen hat und für sich einstand.


Ich fand das Finale im großen und ganzen super gelungen und gerade die letzten 50 Seiten hatten es total in sich! Und genau das ist auch der einzige Kritikpunkt, es wurde alles sehr hektisch für mich. Alles passierte auf einmal und nicht mehr in der Ruhe die wir aus Teil eins und zwei kannten. Aber trotzdem gibt es eine klare Empfehlung von mir für diese besondere Reihe!

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Veröffentlicht am 12.04.2020

Ein perfekter Abschluss!

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Meine Meinung

Das langersehnte Finale ist endlich da!
Nach einigen anfänglichen Startschwierigkeiten kam ich wieder in die Geschichte hinein. Es war schon eine ganze Weile her, dass ich den zweiten Band ...

Meine Meinung

Das langersehnte Finale ist endlich da!
Nach einigen anfänglichen Startschwierigkeiten kam ich wieder in die Geschichte hinein. Es war schon eine ganze Weile her, dass ich den zweiten Band gelesen habe. Die Story war also nicht mehr ganz so present.
Aber Neal Shusterman wäre nicht Neal Shusterman, wenn er nicht immer wieder kleine Rückblenden eingebaut hätte. Dadurch fand ich nach und nach in die Geschichte hinein. Der dritte Band setzt unmittelbar nach dem Ende des zweiten ein.
Citra und Rowan sind mit Endura untergegangen, der Thunderhead ist fast verstummt und spricht nur noch mit Greyson Tolliver.

In diesem Teil der Reihe gibt es viele verschiedene Handlungsstränge. Wir treffen auf altbekannte, wenig beliebte Charaktere wie Scythe Goddard und auf liebgewonnene, wie z.B. Greyson und Scythe Faraday. Auch einige neue Figuren kommen hinzu, die mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen sind. Ihr werdet sehr schnell feststellen, wer sie sind.
Das Scythetum steht an einem kritischen Punkt. Und nicht alle sind mehr der aktuellen Situation glücklich. Der Thunderhead selbst stellt währenddessen zahlreiche Überlegungen zum Wohl der Menschheit an. Wie wird die Lösung wohl aussehen?

Viel mehr kann ich auch nicht verraten, ohne zu spoilern!
Auch wenn ich anfangs etwas gebraucht habe, bis ich wieder in der Geschichte drin war: Durch den Rest bin ich wieder einmal nur durchgeflogen! Sein bildlicher und spannender Schreibstil machen das Buch zu einem perfekten Lesegenuss! Seine Charaktere sind so treffend beschrieben, dass man sie sich genaustens vorstellen kann. Dazu kommt die Handlung, die oft sehr unerwartete Wendungen macht.
Ausserdem wird man auch bei diesem Finale wieder einmal sehr nachdenklich.
Ich finde, Neal Shusterman hat mit diesem Finale seiner Reihe einen perfekten Abschluss gegeben. Ich kann nur sagen: Lest diese Bücher!!!

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Veröffentlicht am 11.04.2020

Enttäuscht von einer genialen Idee

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Diese Rezension fällt mir wirklich ausgesprochen schwer. Ich habe versucht unbefangen an Scythe ranzugehen ohne mich vom Hype beeinflussen zu lassen, trotzdem waren die Erwartungen recht hoch.
Nun der ...

Diese Rezension fällt mir wirklich ausgesprochen schwer. Ich habe versucht unbefangen an Scythe ranzugehen ohne mich vom Hype beeinflussen zu lassen, trotzdem waren die Erwartungen recht hoch.
Nun der erste Teil läst eine geniale Idee erahnen und man bezieht recht schnell Position für die Protagonisten , die einen wachsen einem ans Herz, die anderen hasst man. Die Geschichte fasziniert , keine Frage!! Leider fangen auch sehr bald, unendliche erzählungen an, Seiten die unendlich dahinplätschern und es einem echt schwer machen bis zum Ende durchzulesen.Man wird aber mit einem Spannenden, fast epischen Ende belohn und will unbedingt wissen wie es weiter geht.
So habe ich auch den 2. Band gelesen, der deutlich weniger lange dahinplätschernde Erzählungen aufweist , es kommen aber viele neue Protagonisten dazu , die erörtert werden und man muss schon aufpassen dass man den Faden nicht verliert. Aber auch hier bekommen wir ein dramatisches Ende , der Bösewicht behält die Oberhand, wir verlieren geliebte Protagonisten, möchten aber immernoch wissen wie es weitergeht ....
Also nimmt man auch das 3. band in angriff. Da wird dan die geniale Idee, an der man, wärend der letzten beiden Bänder, festgehalten hat, komplett zerredet ! Erzählungen werden unendlich wie das Universum, vorallem aber komplett unnötig. Es gibt so viele Flashbacks, Zeitsprünge, Verästelungen der Geschichte und neue Protagonisten, dass man unweigerlich die Orientierung verliert, sich nur noch fragt wozu das ganze gut sein soll.
Die Hauptprotagonisten tauchen in zwei dritteln des Buchs nicht auf und erhalten letztendlich nicht mal Würdiges Ende.
Nur das Ende für einen Protagonisten, um nicht zu spoilern nenne ich ihn F., war meiner Meinung nach ein gelungenes Ende. Dafür und für die gute Anfangsidee bekommt die Reihe von mir 1 Stern und der dritte teil war, wie ich finde für die Katz.
Ich hätte ein ungewisses Ende, mit dem zweiten Teil viel besser gefunden, das hätte die Reihe gerettet und einigermasen den Hype gerechtfertigt.

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