Cover-Bild Scythe – Der Zorn der Gerechten
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Sauerländer
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 14.03.2018
  • ISBN: 9783737355070
Neal Shusterman

Scythe – Der Zorn der Gerechten

Pauline Kurbasik (Übersetzer), Kristian Lutze (Übersetzer)

Der zweite Band der großen »Scythe«-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2020

Sogar noch besser als der Vorgänger

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Band eins der Scythe Reihe überraschte mich vor allem mit seiner Tiefgründigkeit und der Vielzahl an ethischen Fragen die das Buch aufwirft. Außerdem war ich sehr gespannt darauf, wie denn nun das Leben ...

Band eins der Scythe Reihe überraschte mich vor allem mit seiner Tiefgründigkeit und der Vielzahl an ethischen Fragen die das Buch aufwirft. Außerdem war ich sehr gespannt darauf, wie denn nun das Leben als Scythe und nicht nur als Lehrling aussehen würde und wie die Charaktere mit dieser Bürde und Verantwortung umgehen würden.

Das Leben als Scythe: Alte garde Vs. neue Ordnung
Das Buch setzt einige Monate nach den Ereignissen aus Band eins an. Während Rowan als selbsternannter Scythe Luzifer abtrünnigen Scythe hinterherjagt, geht Citra als Scythe Anastasia ihren Pflichten nach. Doch im Scythetum brodelt es. Trotz Scythe Goddards Tod, gewinnen die Scythe der neuen Ordnung immer mehr an macht. Doch Citra, Scythe Curie und die anderen Vertreter der alten Garde wollen das nicht einfach so hinnehmen. Als dann noch Citras und Curies Leben bedroht wird, entfaltet sich ein Machtkampf um die Zukunft des Scythetums.

Wer das Wort Machtkampf gelesen hat, denkt sich schon vielleicht, dass es in diesem Band etwas ruhiger zugeht und derjenige hat auch recht, wobei es vom Tempo her auch nicht wirklich langsamer ist, als beim Vorgänger, wer den also mochte, wird, denke ich, auch hier nicht enttäuscht werden. Mir war zumindest zu keinem Zeitpunkt langweilig, dazu waren die Winkelzüge und Plottwists einfach zu spannend. Das ein bestimmter Charakter zum Beispiel wieder auftaucht, hätte ich nicht erwartet. Richtig fies wird's dann zum Ende hin, denn nicht nur, dass sich die Ereignisse überschlagen und das Buch mit einem riesen Kawumms abschließt, nein, es endet auch noch mit einem richtig fiesen Cliffhanger!

Ein Buch, über das man nachdenkt
Wie auch schon beim Vorgänger wechseln sich die Perspektiven ab. Citra und Rowan sind natürlich wieder dabei, dazu kommt ein neuer Hauptcharakter namens Greyson, an dessen Seite wir als Leser einen neuen Aspekt der Scythewelt kennenlernen, viel mehr will ich aber nicht verraten. Wo wir im letzten Band zwischen den Kapiteln Auszüge aus den Scythe Tagebüchern lesen durften, gibt es nun nach jedem Kapitel einen kurzen Text vom Thunderhead. Diese Passagen fand ich unglaublich interessant. Überhaupt begeistert mich die Idee einer absolut gerechten Instanz in Form eines Computers. Ich habe es schon bei meiner Rezension zu band eins gesagt, möchte es aber trotzdem nochmal wiederholen: In fast allen Romanen, in denen ein selbst denkender Supercomputer vorkommt, wendet sich dieser irgendwann gegen die Menschheit. Neal Shusterman lässt das seinen Thunderhead nicht tun. Er ist tatsächlich absolut und ohne Ausnahme gerecht und hat nur das Wohl der Menschheit im Sinn. Seine Gedanken fand ich sehr faszinierend und über viele Punkte habe ich noch lange nachgedacht.

Überhaupt wirft die Reihe auch weiterhin eine Vielzahl an ethischen Fragen auf. Ich habe zum Beispiel lange mit Mr. Pageturner über das (wie es als ideal gedacht war) System der Scythe diskutiert und ob es gerecht ist. Es kam häufig vor, dass ich das Buch für ein paar Minuten beiseite legte und über das Geschriebene und was es für die Menschheit und die Gesellschaft bedeutet, nachgedacht habe. Sowas habe ich bei Jugendbüchern selten, aber für mich waren diese Gedankenexperimente purer Lesegenuss.

Fazit:


Eine klasse Fortsetzung, die den Vorgänger in meinen Augen sogar übertrumpft und dann auch noch dieses Ende. Heiliger Strohsack, das hat mich völlig umgehauen. Ich musste sofort mit dem dritten band weiter machen, sonst hätte ich es nicht ausgehalten.

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Veröffentlicht am 12.06.2020

Ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht!

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Das Wiedersehen mit Citra und Rowan verlief genau so, wie man es sich wünsch. Die beiden wieder zu treffen sorgte für den nötigen Flashback und ließ die Bilder, die in Band 1 der Reihe entstanden sind, ...

Das Wiedersehen mit Citra und Rowan verlief genau so, wie man es sich wünsch. Die beiden wieder zu treffen sorgte für den nötigen Flashback und ließ die Bilder, die in Band 1 der Reihe entstanden sind, wieder aufleben. Sofort hatte ich die Geschehnisse, die Kulissen und vor allem die Figuren wieder vor Augen und erinnerte mich problemlos an das imposante Finale des Auftakts. So hatte ich trotz der langen Zwischenzeit zwischen den beiden Büchern keine Probleme damit, in die Geschichte zurückzufinden. Ein absolut gelungener Einstieg also, der Spaß macht und die Neugier anfacht. Dennoch in es kein Geheimnis, dass die mittleren Bände von Reihen oft durchhängen und lediglich als Überbrückung zum Finale dienen. In diesem Fall aber beweist Neal Shusterman, dass das nicht sein muss. Mit „Scythe – Der Zorn der Gerechten“ liefert er eine mehr als geglückte Fortsetzung des bahnbrechenden Auftakts und zieht den Wow-Effekt, den vor allem das Ende von Band 1 erzeugte, einfach mit in den nächsten Teil. Wieder sind es mehrere Erzählstränge, die wir hier begleiten dürfen, wodurch die Spannung, die ohnehin bereits jede Skala sprengt, noch weiter anschwillt. Die verbauten Elemente und Einfälle unterscheiden sich wieder grundlegend vom Vorgänger und sorgen so dafür, dass der Grundgedanke zwar bekannte, die Geschichte an sich aber wieder völlig neuartig und erfrischend daherkommt. Durch geschickt platzierte Wendungen, undurchsichtige Handlungen und Vorkommnisse und einer Grundidee, die schon einmal überzeugte, fühlt man sich als Leser wortwörtlich an die Seiten gefesselt und fiebert in einem Ausmaß mit, das sprachlos macht. Immer und immer wieder denkt man sich, man hätte herausgefunden, worauf alles hinausläuft, doch jedes Mal belehrt einen die Handlung eines Besseren und überrascht so immer wieder aufs Neue. Unzählige, geschickt platzierte Wendungen machen die Geschichte unvorhersehbar und zu einem regelrechten Pageturner. Mir persönlich fiel es durchweg schwer, das Buch auch mal aus den Händen zu legen; zu groß war das Bedürfnis, endlich alles aufzudecken.
Dazu kommen die gesellschaftskritischen Aspekte, die vom Autor in Form von Passagen des Thunderheads eingebaut wurden. Während der „Computer“ im ersten Band eher einen Einblick in seine Gedankengänge gibt, gibt es hier einiges zwischen den Zeilen zu lesen, was definitiv zu Nachdenken und reflektieren animiert. Allgemein waren es besonders die Thunderhead-Abschnitte, auf die ich mich stets freute. Sie boten nochmal einen anderen Blick auf das, was in dem Kapitel zuvor passiert war, ließ es einen überdenken und das Geschehene nochmal anders wirken. Eine gute Möglichkeit, des Leser’s Kopf noch ein wenig mehr zu fordern, ohne sich wirklich zu wiederholen.
Während ich also im Laufe des Buches schon immer erstaunter und begeisterte wurde, katapultierte das Ende meine Meinung nochmal in die Höhe. Was für ein episches, unvergleichliches Finale dieses Bandes. Neal Shusterman hat noch einmal alles an Action, Spannung, Tempo, Brutalität und Kreativität in einen Topf geworfen und ein Ende geschaffen, das kein Leser jemals wieder vergisst. Überraschend und überwältigend in Szene gesetzt, detailliert ausgearbeitet und mit dem nötigen Cliffhanger versehen, um nicht anders zu können, als unverzüglich nach Band 3 greifen zu wollen. Ein regelrechter Kinofilm, der da über all die 544 Seiten in meinem Kopf ablief und mich schwer mitriss und überzeugte.

Auch in Sachen Figuren, gibt es nichts zu bemängeln. Citra und Rowan wieder zu treffen, erfüllte mich mit tiefster Freude, schon allein weil ich beide im Vorgänger sehr ins Herz geschlossen habe. Doch natürlich haben sich beide im Laufe der Zeit verändert und in gewisser Weise auch auseinander gelebt, immerhin haben sie nun komplett verschiedene Wege eingeschlagen. Während Citra als Scythe Anastasia ihrer Bestimmung nachgeht und dabei ganz deutlich zeigt, dass sie ein riesiges Herz hat und keineswegs die Ansichten der neuen Ordnung vertritt, ist Rowan ein wenig auf die schiefe Bahn geraten; aber nicht ohne nur das beste im Sinn zu haben. Ein Aufeinandertreffen von den zweien ist also eher selten, doch es kommt vor und sie zu beobachten macht einfach großen Spaß. Beide sind auf ihre Weise sympathisch, weiterhin absolut mitfiebernswert und ein wahrer Segen für die ohnehin schon großartige Geschichte. Sowohl Citra als auch Rowan sind greifbar, mit genügend Details und Tiefgang versehen und somit lebendig. Ich könnte, selbst wenn ich müsste, keinen benennen, den ich lieber habe, weil beide essentiell für das Buch sind und beide ihre Storys haben, die sie durchleben. Die Schnittstellen der beiden Erzählstränge sind nur kurz, aber dafür intensiv und die alten Gefühle, die ich für die beiden hegte und Wünsche, schlugen sofort wieder ein wie eine Bombe. Auch das Ende, an dem die beiden dann wieder zusammenkommen (im Sinne von Erzählstränge, die zusammenführen) war großes Kino in meinen Augen und einfach authentisch gegenüber der Geschichte UND dem Eindruck, den man im Auftakt gewann.
Doch neben Citra und Rowan spielen noch einige andere eine tragende Rolle. Vom höchsten Scythe bishin zum Straßenjunge bedient der Autor jede gesellschaftliche Schicht und gewährt so Einblicke in das Leben der unterschiedlichsten Menschen in Zeiten des Thunderheads. Während mir manche sofort sympathisch waren, fragte ich mich bei anderen, was sie überhaupt für die Geschichte tun sollen. Am Ende wird klar, dass nicht jeder mit offenen Karten spielt und dass auch der uninteressanteste Widerling am Ende einige Fäden in der Hand hält. Sehr gut gelöst und noch besser ausgearbeitet.

Zu Neal Shusterman’s Schreibstil bleibt aufgrund der vorangegangenen Lobeshymne also auch nicht mehr viel zu sagen. Dieser Mann hat ein unbeschreibliches Talent, Worte in Bilder, Sätze in Szenen und Bücher in Filme zu verwandeln. Wortgewaltig und dabei trotzdem bildhaft und vorstellbar erzählt er die Geschichte von greifbaren Figuren, die ein Leben in der Zukunft vor einer atemberaubenden Kulisse bestreiten. Für mich war es ein leichtes, in die Welt von Citra und Rowan abzutauchen, mich mitreißen und gefangen nehmen zu lassen und konnte das des Buches dem Alltag stundenlang entfliehen. Besonders die actionreichen Szenen sind dem Autor enorm gut gelungen, sodass die anhaltend spannende Atmosphäre einen dauerhaft und stetig intensiver werdend umgibt.
Dank der verschiedenen Erzählstränge bekommt der Leser einen klaren Einblick in das Leben aller beteiligten Figuren und obwohl Neal Shusterman sich für die dritte Person entschied, hatte ich kein Problem, die vorherrschenden Gefühle am eigenen Leib zu spüren. So macht Fantasy Spaß!

Fazit:
Auch der zweite Band von Scythe kann definitiv überzeugen. Obwohl der Grundgedanke durch den Auftakt der Trilogie bereits bekannt ist, schafft es Neal Shusterman wieder eine Menge Spannung und Action in die Geschichte zu packen und den Leser so abzuholen. Überraschende Wendungen sowie undurchsichtige Charaktere machen das Buch zu einem wahren Pageturner und das epische Ende dieses mittleren Bandes toppt einfach alles bisher gelesene um Längen. Was ein Erlebnis! Ganz klar wieder ein Highlight.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Langatmiger Mittelteil, aber super Ende

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Scythe Anastasia bleibt bei ihrer Mentorin uns hat ihre eigen Art nachzulesen entwickelt entwickelt. Die beiden Frau entwickeln sich zu Freundinnen und führen ein Leben Seite an Seite. Dem entgegen reist ...

Scythe Anastasia bleibt bei ihrer Mentorin uns hat ihre eigen Art nachzulesen entwickelt entwickelt. Die beiden Frau entwickeln sich zu Freundinnen und führen ein Leben Seite an Seite. Dem entgegen reist Rowan als „Scythe Luzifer“ umher und hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Scythe zu töten, die sich an ihrer Aufgabe bereichern bzw. diese ausnutzen - eine Art Robin Hood. In ihren neuen Leben haben Citra und Rowan sehr wenig Kontakt und werden vom jeweiligen anderen auch selten erwähnt.
In einem dritten Handlungsstrang begleitet der Leser Greyson, der als verlängerter Arm vom Thunderhead versucht Dinge zu verhindern, in die der Thunderhead aufgrund seiner eigenen Gesetze nicht eingreifen darf. Dabei nimmt Greyson lange eine sehr zentrale Rolle ein, ohne dass es dem Leser bekannt ist weshalb. Bei einem Anschlag auf Anastasia und Curie finden die Handlungsstränge zusammen und das Ziel vom Thunderhead wird offengelegt. Am Ende ergeben sich dann Hinweise, dass er auch in Band drei noch eine zentrale Rolle einnehmen wird.
Bei der Protagonistin wird vor allem zu Beginn deutlich zwischen Scythe Anastasia und Citra unterschieden - der eine Charakter, der ihren Beruf, ihre Verpflichtung und Verantwortung in der Öffentlichkeit widerspiegelt und der andere Charakter, der sie als private Person zeigen soll. Mit Fortschreiten der Handlung nimmt dies aber zunehmend ab und wird nur noch gelegentlich eingebaut. Ich persönlich fand es schade, da gerade diese Feinheiten mir gut gefallen. Allgemein hebt sie sich immer wieder von den klassischen Scythe ab, ohne dabei die ursprünglichen Werte zu verlieren. Das macht sie besonders - was auch der Thunderhead immer wieder betont und ihre Rolle für die Menschheit hervorhebt.
Die Handlung wurde wieder spannend als Rowan gefangen genommen und Skythe Goddard wiederbelebt wurde - damit hatte ich nicht gerechnet und hatte auch lange keine Ahnung, welchen Sinn Tygers Ausbildung hatte. Damit hatte die Handlung für mich wieder einen roten Faden.
Beim Konklave fügten sich dann mit dem erneuten Auftritt von Goddard die Teile zusammen, worauf es in diesem Buch hinauslaufen wird. Nachdem der High Blade seinen Rücktritt bekannt gab, traten Skythe Curie und Goddard gegeneinander an und damit galt wieder das Konzept aus Teil eins: altes gegen neues Scythethum. Die Idee von Anastasia einen Ausweg für die potenzielle Wahl für Goddard zu finden fand ich echt cool und so logisch erklärt. Das hat mich an das Ende des ersten Teils erinnert. Ab da wurde es dann sehr spannend, bis hin zu der Revision auf in Endura. Ich war total gespannt wie es sein wird wenn ruhen citra sich wieder begegnen.
Die Revision selbst war dann allerdings ein kleiner Bestandteil der Handlung. Es fügten sich viele kleine Teile und Verkettungen zusammen. Ohne zu Spoilern muss ich sagen, dass für mich das Ende wieder das klare Highlight des Buchs war! Was ich nicht verstehen konnte war, warum Scythe Curie sich am Ende nicht auch selbst gerettet hat?
Jedoch wurden dann am Ende nicht alle Handlungsstränge aufgelöst - Faraday ist immer noch auf der Suche nach der Rettung des Scythethums und bis zum Ende des Buches erfährt der Leser nicht, ob ihm das gelungen ist.
Auch dieses Buch ist wieder eher in sachlicher Sprache verfasst und lässt sich dennoch flüssig lesen. Wie auch im ersten Teil werden Emotionen durch diesen Sprachstil allerdings abgeflacht, obwohl diese hier selten eine Rolle spielen. Am Ende der Kapitel sind anders als im vorherigen Teil keine Scythe-Tagebucheinträge eingefügt, sondern immer ein Monolog des Thunderhead, in denen er meist mit sich selbst hadert und zunehmend verwirrt und unruhig wird, weil er nicht eingreifen kann und versteht, dass sein Allwissen nicht so umfänglich ist, wie ihm in seiner Programmierung eingespeichert wurde.

Aus dem ersten Teil bin ich sehr gespannt in den zweiten gestartet und hatte viel Hoffnung, dass die Geschichte nun richtig Fahrt aufnimmt, vieles tiefer erläutert wird und die Verbindung zwischen Citra und Rowan intensiver eingebunden wird. Der Anfang hat mir gut gefallen, da hier die neuen Persönlichkeiten der beiden Charakter gut aufgegriffen wurden. Leider hatte auch dieses Buch dasselbe Problem für mich wie das vorherige: Im Mittelteil ist sehr wenig geschehen, es war zäh und kaum mehr Spannung. Klar haben viele dieser Handlungen am Ende einen Sinn ergeben und beugen dem vor, dass der Leser frühzeitig weiß, was passiert, aber das hat mir nicht ausgereicht. Das Ende war wieder super, überraschend und hat mich baff gemacht! Ich werde also auch das dritten Buch der Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 05.05.2020

Noch besser als Teil 1

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Fazit: Faszinierende & fesselnde Welt mit vielen Plot Twists und tollen Charakteren. Noch besser als der erste Teil

Eine Zukunftswelt wo eine KI die Macht hat und es lebendige Sensenmänner gibt - wie ...

Fazit: Faszinierende & fesselnde Welt mit vielen Plot Twists und tollen Charakteren. Noch besser als der erste Teil

Eine Zukunftswelt wo eine KI die Macht hat und es lebendige Sensenmänner gibt - wie sollte ich diese Geschichte nicht mögen? Und ich lag richtig, den ersten Teil fand ich gut - nicht wow und Oh mein Gott ist es gut - aber gut. Ich wollte weiterlesen, allein weil ich diese Welt so faszinierend finde und die Charaktere so mag. Und der zweite Teil? Ja der hat mir nicht nur gut gefallen sondern ich fand ihn WOW und OH MEIN GOTT WAR DAS GUT!

Wie schon gesagt, ich finde diese Welt so faszinierend und fesselnd. Ich mag es das der Thunderhead gut ist, nicht wahnsinnig wie in vielen anderen Büchern. Schlicht und einfach gut. Wie verschiedene Probleme der Welt behoben worden sind und auch wie die Überpopulation durch die Scythe kontrolliert wird. Eine sehr makabere aber funktionierende Lösung.

Doch nicht nur die Welt finde ich gut ausgearbeitet, sondern auch die Charaktere. Scythe Curie und Anastasia mag ich sehr. Gerade Anastasia hab ich sehr ins herz geschlossen, wie sie versucht alles ins Lot zu bringen und dabei auch gerne den anderen auf die Füße dabei tritt. Und dann Rowan... der kleine Rebell. Wie er gegen die Welt ankämpft und dabei doch immer das große ganze im Blick hat. Er ist nicht rachsüchtig und verbissen dabei, er geht einfach seinen Weg, versucht die Probleme auf seine Art zu lösen.

Abgesehen von den Hauptcharakteren mochte ich natürlich auch die Nebencharaktere, besonders Greyson. Ich finde es so interessant was der Thunderhead mit ihm vor hat und wie Greyson nie das Vertrauen in diesen verliert. Ich bin sehr gespannt welche Rolle er im letzten Teil einnimmt.

Die Geschichte ist durch den Schreibstil und das setting so fesselnd. Ich habe mich kein einziges Mal gelangweilt. Die erste Hälfte des Buches habe ich regelrecht verschlungen und musste mich danach bremsen. Es gibt so viele unvorhergesehene Plot Twists und genau die bringen jedesmal frischen Wind in die Story. Das Ende lässt mich total schockiert zurück, es macht so viel Lust auf den finalen Teil der Reihe und ich bin unglaublich froh darüber das ich ihn schon habe. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für Teil zwei.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Genial!! Ein Highlight

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Ich mache hier heute mal keine Inhaltszusammenfassung! Ich mache das bei weiteren Bänden einer Reihe nur ungern und bei Scythe würde ich gefühlt in jedem Satz spoilern. Also: hier bekommt ihr meine Meinung ...

Ich mache hier heute mal keine Inhaltszusammenfassung! Ich mache das bei weiteren Bänden einer Reihe nur ungern und bei Scythe würde ich gefühlt in jedem Satz spoilern. Also: hier bekommt ihr meine Meinung zu Teil zwei der Scythe Reihe:

GRANDIOS!! Ganz klare 5 von 5 Sternen!! Mit ganz vielen Ausrufezeichen! Für mich ein absolutes Highlight, wie für so viele. Ich hatte natürlich mega Erwartungen an den zweiten Teil weil mir ja der erste Teil auch so mega gut gefallen hat... Der Zorn der Gerechten hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, nein meine Erwartungen wurden mehr als übersteigen!! Ich kann kaum Worte finden um mein Loblied hier nieder zu schreiben. Ich feiere die Charaktere. Die Geschichte. Die Idee. Die Umsetzung. Den Schreibstil. Den Handlungsverlauf. Die Spannung. Die Plots. Einfach. Alles.
Meine Emotionen waren bei diesem Teil auch kaum zu bremsen. Ich habe mich gefreut, gelacht, erschrocken, ich war ängstlich, mutig, traurig, froh, verzweifelt, ratlos... Am Ende hin habe ich sogar ein paar Tränen vergossen. Es war einfach eine absolute Achterbahn und auf gefühlt jeder Seite hatte ich eine andere Emotion mit der ich klar kommen musste..
Ich bin so verdammt froh das ich diese Reihe erst jetzt für mich entdeckt habe, den so kann ich direkt mit Band drei weitermachen und ja ich habe höllische Angst davor. Ich liebe diese Geschichte so sehr das ich einfach nicht will das sie endet... Probleme eines #büchernerds
So sehr ich diese Story auf der einen Seite feiere, mindestens so viel Angst macht mir die Geschichte aber auch... Denn so weit weg erscheint mir diese Welt die Neal Shusterman hier entworfen hat, nicht...
..
Ich denke wenn ich Scythe beendet habe (spätestens erste Aprilwoche) dann muss ich mir doch die Vollendet Reihe auch besorgen. Dry habe ich schon gelesen, aber eines steht fest ich brauche mehr, viel mehr Neal Shusterman denn ich denke, nein, ich weiß das mich der finale Band der Scythe Reihe noch mehr begeistern kann als Teil 1 und 2.

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