Cover-Bild Verbranntes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 8)
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 284
  • Ersterscheinung: 02.12.2025
  • ISBN: 9783989541122
Nele Bruun

Verbranntes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 8)

Eine Insel, ein uralter Brauch – und eine tödliche Spur aus Asche.

Wenn das Jahr endet, ziehen auf Föhr die sogenannten Kenkner umher: maskierte Gestalten, die Reime aufsagen, um dafür Süßigkeiten oder Schnaps zu erhalten. Normalerweise ein harmloser Brauch – doch diesmal wird am Morgen danach eine bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Frauenleiche am Strand entdeckt. Ihre Identität ist unklar, die Spuren durch Wind und Wetter verwischt und die Umstände verstörend.

Kriminalhauptkommissarin Birte Lohse und ihr Partner Rainer Speckmann haben die Ermittlungen gerade erst übernommen, da verschwindet bereits eine weitere Frau spurlos.

Zwischen alten Traditionen und falschen Fährten suchen die Ermittler nach der Wahrheit, aber je näher sie ihr kommen, desto gefährlicher wird es. Denn der Mörder kennt die Regeln. Und er spielt schon viel länger mit, als sie ahnen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Sympathische Ermittler, spannender Fall, Lesevergnügen

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Das neue Jahr beginnt nicht so ruhig wie erhofft für die beiden Kommissare Birte und Rainer. Auf Föhr wird eine verbrannte Leiche gefunden und die beiden müssen sich auf Tätersuche machen. Die Identität ...

Das neue Jahr beginnt nicht so ruhig wie erhofft für die beiden Kommissare Birte und Rainer. Auf Föhr wird eine verbrannte Leiche gefunden und die beiden müssen sich auf Tätersuche machen. Die Identität des Opfers ist noch nicht geklärt, da wird eine weitere Brandleiche gefunden und eine junge Frau wird vermisst. Es gibt keine auffälligen Beziehungspunkte zwischen den Opfern, wenn man davon absieht, dass man sich auf der Insel zwangsläufig begegnet. Verdächtige gibt es zuhauf - geschiedene Ehemänner, abgewiesene Liebhaber, Konkurrenten im Beruf. Ein Unbekannter gerät in Verdacht weil er am Silvesterabend aufgefallen ist, wie er unzusammenhängende Worte vor sich hin gemurmelt hat. Haben die Bewohner eines abgelegenen Bauernhofes etwas mit den Morden zu tun ? Als die beiden Kommissare kurz vor der Aufklärung der Verbrechen stehen, verschwindet Birte spurlos.

Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Verbrechen auf den nordfriesischen Inseln passieren, gebe aber offen zu, dass ich ein Fan der Krimis aus dem Norden bin. Hier treibt sogar ein Serientäter sein Unwesen. Die Ermittlungen sind schwierig. Es gibt eine Vielzahl an Motiven , aber jeweils nur für eine bestimmte Person . Ich war genauso ratlos wie die Ermittler. Eine Spur führt in den Dunstkries einer Sekte, was ich faszinierend fand. Ich betrete eine Welt die mir völlig fremd und so gar nicht zu meiner Lebenseinstellung passt. Fanatismus finde verstörend, auch weil sie oft mit Intoleranz einhergeht. Die Person des Täters zeichnet sich gegen Ende ab, aber es gibt zuerst noch einen dramatischen Zwischenfall bis es zur Verhaftung kommt. Das alles liest sich spannend und sehr unterhaltsam. Was dem Geschehen eine humorvolle Note verleiht, sind die Wortgefechte zwischen Birte und Rainer, die privat ein Paar sind. Für mich ergibt das eine gelungene Mischung.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Ein sympathisches Ermittlerduo bei einem spannenden Fall

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Am Neujahrsmorgen führt eine verkohlte Leiche am Strand die Kriminalhauptkommissare Lohse und Speckmann auf die Insel Föhr. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht und so quartieren sie sich auf der Insel ...

Am Neujahrsmorgen führt eine verkohlte Leiche am Strand die Kriminalhauptkommissare Lohse und Speckmann auf die Insel Föhr. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht und so quartieren sie sich auf der Insel ein. Sie erhalten die Information zu einer seit dem Silvesterabend vermissten Frau, kurz darauf ist eine weitere Frau verschwunden. Ein Zusammenhang lässt sich nicht herstellen und so dauern die Ermittlungen an. Unterschiedliche Ansätze werden verfolgt und wieder verworfen.

Wie schon der vorherige Band Windiges Grab hat mich auch dieser Fall wieder gut unterhalten. Die sympathischen, miteinander verheirateten Kommissare sind mir sehr sympathisch, sie harmonieren wunderbar miteinander, privat wie beruflich. Der angenehm zu lesende Schreibstil passt bestens zu einem Krimi, denn er schafft die richtige Atmosphäre dazu. Der Fall ist logisch entwickelt und der Spannungsbogen endet in einem interessanten Finale. Gerne empfehle ich diese Krimireihe Lesern, die die Ermittler gedanklich unterstützen.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Wer mordete in der Silvesternacht?

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In der Silvesternacht verschwindet auf Föhr die junge Lena spurlos. Am Morgen danach wird eine völlig verbrannte Frauenleiche am Strand entdeckt. Die Kripo Flensburg übernimmt den Fall. Kurz danach wird ...

In der Silvesternacht verschwindet auf Föhr die junge Lena spurlos. Am Morgen danach wird eine völlig verbrannte Frauenleiche am Strand entdeckt. Die Kripo Flensburg übernimmt den Fall. Kurz danach wird eine weitere Einwohnerin vermisst.

Nachdem sich Rainer von seiner Schussverletzung erholt hat (s. „Windiges Grab“), lässt Nele Bruun ihre Kommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann in ihrem 2. Fall ermitteln. Das grausige Verbrechen zieht den Leser schnell in seinen Bann.

Annette und ihre kleine Enkelin Mia brechen am Silvesterabend vergnügt zum Kenkern auf, einem friesischen Brauch, bei dem verkleidete Gruppen von Haus zu Haus ziehen und Lieder oder Gedichte vortragen. Als sie heimkommen, ist Lena, Mias Mutter und Annettes Tochter, verschwunden. Aber ihre Jacke, sowie Handy, Schlüssel und Geldbörse sind noch da, nur die Stiefel fehlen. Einen Tag später wird die nächste Frau, Meike, vermisst. Und wieder fehlen nur ein Paar Wanderschuhe. Dasselbe trifft auf die 29-jährige Sabrina zu. Bald stellt sich heraus, dass alle drei Frauen in derselben Nacht entführt wurden. Offensichtlich wurde der Trubel, den das Kenkern mit sich brachte, als Ablenkung genutzt. Bei einer breit gefächerten Suche wird die nächste Brandleiche gefunden. Die Ermittler stehen massiv unter Druck, denn möglicherweise lebt noch eine der entführten Frauen.

Den Fall durchzieht eine düstere Atmosphäre. Auf Täter und Motiv gibt es keinerlei Hinweise. Zwar wurde abseits der Kenkner eine dunkel gekleidete Gestalt mit Guy-Fawkes-Maske gesehen. Aber war das der Mörder? Die Umständen lassen einen Täter mit Struktur und Ortskenntnis vermuten. Doch weitere Spuren fehlen. Da die Föhringer sich nicht vorstellen können, dass einer von ihnen der Frauenmörder ist, geraten bald die Bewohner des Vierwindenhofs in den Fokus. Diese leben seit einigen Jahren sehr abgeschieden auf der Insel. Doch für einen Durchsuchungsbeschluss reichen die Indizien nicht.

Birte und Rainer, auch im Privatleben ein Paar, sind kompetente Ermittler und ergänzen sich gut. Zwischen ihnen herrscht ein schnodderiger Ton und es ist stets spürbar, wie gut sie sich kennen und verstehen. Unterstützung erhalten sie von Mette, der Polizistin vor Ort, und ihrem Flensburger Team, allen voran IT-Spezialist Tobi.

Nele Bruun schreibt gewohnt flüssig und bildhaft. Ihre Charaktere sind bodenständig und glaubwürdig. Wie immer kommen regionale Besonderheiten, wie hier das Kenkern oder die winterliche Dünenlandschaft, nicht zu kurz. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss.

„Verbranntes Grab“ hat mich gut unterhalten, obwohl mich das Mordmotiv nicht völlig überzeugen konnte. Das Verbrechen wird logisch aufgeklärt, der Fall ist spannend und alle Fragen werden beantwortet. Das Lokalkolorit hat mir sehr gefallen und auch das sympathische Ermittlerpaar konnte mich überzeugen. Der Krimi kann problemlos ohne Vorkenntnis des ersten Falls von Birte Lohse und Rainer Speckmann gelesen werden.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Regionalkrimi

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Die Kriminalhauptkommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann ermitteln dieses Mal auf Föhr, wo am Neujahrsmorgen eine bis zur unkenntlich verbrannte Leiche gefunden wurde.
Die Protagonisten werden lebendig, ...

Die Kriminalhauptkommissare Birte Lohse und Rainer Speckmann ermitteln dieses Mal auf Föhr, wo am Neujahrsmorgen eine bis zur unkenntlich verbrannte Leiche gefunden wurde.
Die Protagonisten werden lebendig, dynamisch und individuell mit ihren Eigenheiten skizziert. Das Ermittlerteam Birte und Rainer sind nicht nur bei der Kripo ein Team, sondern auch miteinander verheiratet und sie ergänzen sich in beiden Bereichen gut. Die Handlung ist überwiegend nachvollziehbar. Auf der Suche nach Täter und Motiv gibt es immer wieder neue Wendungen und Erkenntnisse, welche nicht nur zum mitraten einladen, sondern auch einen Spannungsbogen bis zum Ende bieten. Aber es sind auch langatmige Phasen vorhanden und bei manchen „Bauchgefühl“ fehlte mir ein Ergebnis. Der flüssige und bildreiche, zum Teil auch humorvolle, Schreibstil liest sich angenehm.
Mit dem Küstenkrimi verbrachte ich unterhaltsame Lesestunden.

Veröffentlicht am 02.12.2025

Spannender Krimi aus dem hohen Norden, der mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlern aufwartet

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Mit diesem Kriminalroman legt die Autorin Nele Bruun ihren zweiten Beitrag innerhalb der Krimi-Reihe „Zwischen Mord und Ostsee“ vor, deren ersten sechs Bände aus der Feder von Thomas Herzberg stammen. ...

Mit diesem Kriminalroman legt die Autorin Nele Bruun ihren zweiten Beitrag innerhalb der Krimi-Reihe „Zwischen Mord und Ostsee“ vor, deren ersten sechs Bände aus der Feder von Thomas Herzberg stammen. Da mit dem Autorenwechsel auch neue Ermittler das Ruder übernommen haben, handelt es sich hier quasi um einen Neustart der Reihe, für den man auch kein Vorwissen benötigt.

Man braucht hier grundsätzlich auch keine Vorkenntnisse aus dem ersten Band mit den neuen Ermittlern, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als in der Silvesternacht drei Frauen während des auf Föhr beliebten Kenkner-Brauches spurlos verschwinden und kurz darauf am Strand eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden wird, übernehmen Birte Lohse und Rainer Speckmann von der Kriminalpolizei Flensburg die Ermittlungen. Als sich immer stärker abzeichnet, dass es sich bei der Leiche um eine der verschwundenen Frauen handelt, werden die Ermittlungen zum Rennen gegen die Zeit. Können Birte und Rainer die beiden anderen Frauen noch retten und den Mörder, dessen Motive zunächst völlig im Dunkeln liegen, rechtzeitig stoppen ?

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bietet dabei eine ausgewogene Mischung aus Krimihandlung und Lokalkolorit. Am Ende gibt es einen spannenden Showdown mit einer überraschenden, aber dennoch schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Vor allem das Zusammenspiel von Birte und Rainer, die nicht nur beruflich, sondern auch privat ein Paar sind, funktioniert sehr gut, die beiden ungleichen Ermittler sind mir schnell ans Herz gewachsen.

Wer auf spannende Kriminalromane aus dem hohen Norden steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Auftritte der Ermittler bleibt aber weiterhin noch ein wenig Luft nach oben.

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