Cover-Bild Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 27.09.2019
  • ISBN: 9783548061443
Nele Neuhaus

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag.

Der Bestseller von Nele Neuhaus

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2020

Hochspannende Jagd auf einen Serienmörder

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In einem Wohnhaus wird durch Zufall die Leiche des betagten Theodor Reifenraths entdeckt. Offenbar ist der Mann schon vor einer ganzen Weile gestorben, ohne dass jemand es bemerkt hat. Bei der Untersuchung ...

In einem Wohnhaus wird durch Zufall die Leiche des betagten Theodor Reifenraths entdeckt. Offenbar ist der Mann schon vor einer ganzen Weile gestorben, ohne dass jemand es bemerkt hat. Bei der Untersuchung des Vorfalls durch die Polizei kommt der nächste grausige Fund zum Vorschein: Neben dem im Zwinger eingesperrten Hund liegen Knochen, die eindeutig als menschlich identifiziert werden. Schon bald haben die Kriminalhauptkommissarin Pia Sander und ihr Chef Oliver von Bodenstein sowie das gesamte Team der Kripo Hofheim alle Hände voll zu tun, denn die Spurensicherung findet auf Reifenraths Grundstück mehrere Frauenleichen. Wer waren die Toten? Und war der alte Mann wirklich der Mörder? Oder waren es am Ende sogar zwei? Ins Visier der Polizei geraten zunehmend die ehemaligen Pflegekinder die Familie, die früher bei Reifenrath und seiner Frau lebten und wie sich schnell herausstellt jahrelang von ihr aufs Schlimmste misshandelt wurden. Immer weitere Fälle von verschwundenen und getöteten Frauen werden in Zusammenhang mit den gefundenen Leichen gebracht. Und dann schlägt der Täter erneut zu und entführt eine Person, deren Schicksal Pia Sander besonders nahe geht...

Seit sie mich vor Jahren mit „Schneewittchen muss sterben“ restlos überzeugt hat, lese ich die Krimis von Nele Neuhaus sehr gerne. Der Name der Autorin garantiert aus meiner Sicht eine spannende Unterhaltung auf gutem Niveau. Dies stellt sie mit „Muttertag“ erneut unter Beweis. Ich habe selten einen Krimi wie diesen gelesen, der trotz des beachtlichen Umfangs (immerhin 556 Seiten!) überhaupt nicht langatmig wird. Im Gegenteil: Die exzellent erzählte Story hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Die Autorin schafft es wunderbar, die Spannung zu erzeugen und sie aufrechtzuerhalten, bis sie schließlich in einem dramatischen Finale gipfelt. Zwischendurch lockt sie den Leser geschickt auf falsche Fährten und überrascht ihn dann mit einer interessanten Wendung. Die Charaktere sind wie auch sonst bei Nele Neuhaus lebendig und sehr gut herausgearbeitet. Dies gilt sowohl für alte Bekannten aus früheren Bänden, sprich Pia Sander und Oliver von Bodenstein, die ich persönlich sehr menschlich und sympathisch finde als auch für negative Charaktere. Der Autorin gelingt es meisterhaft, furchterregende Figuren von Psychopathen zu kreieren. Die intensiven Schilderungen und vor allem der gekonnte Einsatz der Ich-Erzälform erlaubt dem Leser, einen Blick in die Abgründe ihrer Seelen zu werfen. Sie macht einem auch wiederholt bewusst, dass man solche Menschen nicht unbedingt erkennt, weil sie in der Gesellschaft oft kaum oder vielleicht sogar positiv auffallen. Mit Schrecken musste ich bei der Lektüre daran denken, ob mir schon mal einer über den Weg gelaufen ist...

Alles in allem ist „Muttertag“ ein toll geschriebener und packender Psychothriller, den man kaum aus der Hand legen kann! Unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 09.03.2020

Spannend aber auch erschreckend von der ersten bis zur letzten Seite.

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Nele Neuhaus – Muttertag

Kurz vor Ostern wird die Leiche von Theo Reifenrath in seinem Haus gefunden. Anfänglich sieht alles nach einer natürlichen Todesursache aus, aber Pia, Henning und Oliver kommen ...

Nele Neuhaus – Muttertag

Kurz vor Ostern wird die Leiche von Theo Reifenrath in seinem Haus gefunden. Anfänglich sieht alles nach einer natürlichen Todesursache aus, aber Pia, Henning und Oliver kommen recht schnell Zweifel. Bei der Durchsuchung des Grundstückes und wegen des Hinweises eines Nachbarmädchens finden die Polizisten einen Zwinger mit einem fast leblosen Hund. Das Tier muss mehrere Tage ohne Nahrung ausgekommen sein, da es sich durch die Betonplatte gegraben hat und um den Hund herum Knochen von Menschen liegen. Was ist da passiert?
Schnell finden die Ermittler heraus, das es sich um vermisste Frauen handelt. Ertrunken und in Folie eingewickelt.
War der Senior tatsächlich ein Serienmörder? Und wenn ja, scheint es möglich, das er alleine gehandelt hat? Und die noch viel wichtigere Frage ist, warum hat der Nachbar nicht auf das energische Hundebellen reagiert und wie hängt das Verschwinden der Pflegemutter vor einigen Jahrzehnten mit all dem zusammen?

Ich kenne einige, wenn auch noch lange nicht alle Bücher, aus der Pia Kirchhoff/Sander und Oliver Bodenstein Reihe.
Nele Neuhaus hat einen angenehmen, modernen Erzählstil und auch dieses Buch bietet einen schnellen Spannungsaufbau, der fast durchgängig gehalten wird. Immer wieder kommt es zu Spannungsspitzen, der Krimi lädt zum mitraten ein, das Motiv ist recht schnell erkennbar. Der aufmerksame Leser kommt zwar schnell zum Schluss, was eigentlich passiert sein könnte, trotzdem schafft die Autorin es immer wieder, den Leser in Sackgassen zu führen, auf Irrwege zu schicken, die Wahrheit zu verschleiern und Zweifel zu säen. Mitreißend und fesselnd erzählt sie hier von einer Pflegefamilie, in der es brutal und „diszipliniert“ zu geht, bei der die Pflegemutter dominant und herrisch ist und der Pflegevater eher devot und trotzdem grausam ist. Das in dieser Familie vieles im Argen liegt ist schnell klar.
Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um Fiona, ein Mädchen aus Zürich, das nach dem Tod der krebskranken Mutter erfährt, das diese adoptiert ist. Sie macht sich auf dem Weg um nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen und schon bald erfährt sie, dass damals nicht alles mit rechten Dingen zu gegangen ist.
Auch in Pias Privatleben geht es drunter und drüber, angefangen mit dem Verkauf des Birkenhofs und dem gesundheitlichen Zustand der Ermittlerin bis hin zu einer Streiterei mit ihrer Schwester Kim.
Alle diese Handlungsstränge werden zu einem komplexen Krimi zusammengeführt und enden mit einem tollen Showdown, der berührend und erschreckend zugleich ist.
Sämtliche Charaktere sind lebendig und facettenreich ausgearbeitet, wirken realitätsnah, besitzen emotionale Tiefe, agieren realistisch und glaubhaft.
Die Dynamik der verschiedenen Figuren sowie die Dialoge sind gut gelungen.
Vor allem Pia und Oliver sind ein gutes Team, sie ermitteln gemeinsam und können sich aufeinander verlassen.
Dabei verweibt die Autorin die verschiedenen Perspektiv- und Zeitwechsel gekonnt.
Besonders gut gefällt mir das Setting. Die Schauplätze sind in den Taunus verlegt, wirken deswegen irgendwie idyllisch und das macht den Kontrast zu der Mordserie so interessant. Denn eigentlich denkt man doch, das in so kleinen Dörfchen nichts schlimmes passieren kann, wo jeder jeden kennt.

Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Der über 550 Seiten starke Krimi lässt sich flüssig und zügig lesen, die Geschichte ist kurzweilig und spannend, wird sehr schnell zum Pageturner. Ich kann auch diesen Krimi von Nele Neuhaus wieder sehr empfehlen.

Das Cover gefällt mir gut, hat im weitesten Sinne auch einen Bezug zum Inhalt der Geschichte.

Fazit: Ein Buch über Mütter und ihre Kinder, über Missbrauch und Gewalt in der Familie, um Macht und Intrigen. Spannend aber auch erschreckend von der ersten bis zur letzten Seite. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.11.2019

genial

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Gleich zu Beginn der Geschichte ein Mord an einem Teenager, ein betagter Toter , Herr Reifenrath, bekannt als Pflegevater schwer vermittelbarer Waisenkinder, sowie eine junge Frau auf der Suche nach ...


Gleich zu Beginn der Geschichte ein Mord an einem Teenager, ein betagter Toter , Herr Reifenrath, bekannt als Pflegevater schwer vermittelbarer Waisenkinder, sowie eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Identität.
Zu Allem kommt dann noch der ominöse Fund dreier Frauenleichen auf Reifenrath's Firmengelände.
Wie passt das Alles zusammen?
Bei der akribischen Ermittlung und weiteren Leichenfunden ( Töten nach dem immer gleichen Schema) scheinen sich Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein an der psychotischen Familie die Zähne auszubeissen, bis sie endlich auf das letzte Puzzleteil stossen.
Ich kann nur sagen: Die Geschichte ist fesselnd,haarsträubend und rätselhaft bis zum Schluss. Man will das Buch gar nicht aus der Hand geben, bis es zu Ende gelesen ist.
Typisch Nele Neuhaus

Veröffentlicht am 22.07.2019

Spannende Geschichte

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Sie hatten ein Geheimnis.  

Sie müssten sterben.  

An einem Sonntag.  

Auch dieser Buch ist mal wieder extrem spannend.  Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert und gerätselt, wer der Täter ist.  Das ...

Sie hatten ein Geheimnis.  

Sie müssten sterben.  

An einem Sonntag.  

Auch dieser Buch ist mal wieder extrem spannend.  Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert und gerätselt, wer der Täter ist.  Das Cover ist gefällt mir richtig gut.  

Schlicht und nicht zu bunt.  

Es verrät auch nichts von der Thema.

  

Zur Geschichte:  

Es ist flüssug geschrieben und wie ich finde , nah an der Realität.  

Es ist alles nachvollziehbar.  

Man hat beim Lesen schon die Bilder im Kopf und macht somit mehr Spaß beim Lesen.  

In dieser Geschichte hält sie die Spannung bis zum Ende, so dass man nicht die Lust am Lesen verliert, sonder es einfach nicht beiseite legen kann und man weiter lesen muss.  

Ich liebe die Bücher von Nele Neuhaus und bin schon auf das nächste Sehr gespannt

Veröffentlicht am 04.05.2019

wieder sehr spannend

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Pia Sander wird zu einem Leichenfund gerufen. Ein alter Mann lag über die Feiertage tot in seinem Haus. Es ist zunächst nicht klar, ob er Opfer eines Verbrechens wurde, denn er hatte eine Verletzung. Beim ...

Pia Sander wird zu einem Leichenfund gerufen. Ein alter Mann lag über die Feiertage tot in seinem Haus. Es ist zunächst nicht klar, ob er Opfer eines Verbrechens wurde, denn er hatte eine Verletzung. Beim Durchsuchen des Geländes stoßen die Ermittler auf einen Hundezwinger und einen halbtoten Hund. Einer Nachbarin fallen die Knochen im Zwinger auf. Sie ist Archäologin und weiß, dass es menschliche Knochen sind. Weitere Untersuchungen bringen mehrere Leichen zu Tage. War der alte Mann ein Serienmörder?

Das Buch war wieder sehr spannend. Da ich schon alle Krimis um Bodenstein und Pia Sander gelesen habe, sind mir die Ermittler ans Herz gewachsen und ich habe mich gefreut, auch lesen zu können, wie es mit ihnen privat weiterging. Der Fall ist gut konstruiert und reicht weit in die Vergangenheit hinein. Es war mühselig für die Ermittler, dem Täter auf die Spur zu kommen und ich habe ganz schön mitgerätselt, was mich gut unterhalten hat. Zum Lesevergnügen trug aber auch der tolle Schreibstil bei. Man kan sich das Setting und die Charaktere sehr gut vorstellen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe um Pia Sander und Bodenstein.