Cover-Bild One Last Dance
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 26.01.2021
  • ISBN: 9783745701234
Nicole Böhm

One Last Dance

Gillian wollte schon immer nur eines: Tänzerin werden. Doch nun vertritt sie ihren kranken Vater als Rektorin der renommierten New York Music & Stage Academy. Ihr Leben scheint vorgezeichnet, für große Träume gibt es darin keinen Platz mehr. Dann läuft ihr eines Tages Jaz über den Weg - ein junger Streetdancer, bettelarm, aber mit unglaublichem Talent - und sie erkennt, dass es nie zu spät ist, für seine Träume zu kämpfen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2021

Wieder einmal richtig gut

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Nachdem “One Last Song” von Nicole Böhm im Januar eins meiner Highlights war, habe ich mich so sehr auf Band 2 gefreut. “One Last Dance” hat meiner Meinung nach das schönste Cover der dreiteiligen Reihe ...

Nachdem “One Last Song” von Nicole Böhm im Januar eins meiner Highlights war, habe ich mich so sehr auf Band 2 gefreut. “One Last Dance” hat meiner Meinung nach das schönste Cover der dreiteiligen Reihe und auch die Geschichte klang einfach toll. Von den drei Paaren muss ich sagen, dass ich mich auf Gillian und Jaz am wenigsten gefreut habe. Aber nicht, weil ich die beiden nicht mag, sondern weil Gillian in Band 1 weniger vorkam als Ethan und Ally und ich Jaz noch überhaupt nicht kannte. Von daher hatte ich keine Idee, ob mir die Charaktere gefallen würden oder ob mich ihre Geschichte interessieren würde. Aber was soll ich sagen, Gillian und Jaz konnten mich komplett von sich überzeugen und ich bin so froh, die beiden näher kennengelernt zu haben.

Nicole Böhms Schreibstil hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. Sie schafft es, emotionale und humorvolle Szenen so zu verbinden, dass sie ein gutes Zusammenspiel abgeben und gut zusammenpassen. Ihr Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, sodass man nur so durch die Geschichte fliegt. Ich habe es sehr genossen, mit den beiden Protagonisten mitzufühlen, mit ihnen mitzufiebern und sie zu begleiten. Die Autorin hat die Story sehr gut aufgebaut. Es wurden langsam Gefühle aufgebaut und langsam Vertrauen zueinander aufgebaut. Dies kam sehr realistisch rüber, da es nicht überstürzt war. Gleichzeitig kam es trotz der relativ langsamen Entwicklung zu keinerlei Längen, da immer wieder unerwartete Wendungen eingebaut wurden, die die Geschichte in eine völlig andere Richtung haben gehen lassen.

Gillian und Jaz waren mir direkt sympathisch. Nach Gillians kurzen Auftritten in “One Last Song” kannte ich sie schon ein wenig, aber nicht gut genug, um mir ein Bild von ihr machen zu können. In “One Last Dance” konnte ich sie nun endlich viel besser kennenlernen und merken, dass hinter der toughen Frau auch eine zerbrechliche Seite steckt. Gillian ist eine mutige Frau. Ich finde es bewundernswert, dass sie in ihrem jungen Alter schon solch große Aufgaben übernimmt und wie gut sie damit zurechtkommt. Natürlich strauchelt auch sie an der ein oder anderen Stelle, aber sie steht immer wieder auf und meistert auch die noch so harten Rückschläge mit bravour. Sie steckt so viel von sich in die Tanzschule, dass man ihr anmerkt, wie sehr ihr das Thema am Herzen liegt. Sie ist eine sehr positive Person, die keine Vorurteile gegenüber anderen Menschen hat.
Jaz ist Straßentänzer und hat im Gegensatz zu Gillian viel weniger Geld. Er kann sich keine Wohnung leisten, da das Geld von seinen Auftritten gerade so zum Überleben reicht. Trotz seiner Lebensumstände ist Jaz nie in die Drogenszene abgerutscht. Besonders seine Freude am Tanzen mitzuerleben und zu merken, dass das Tanzen sein Leben ist, fand ich toll. Nicole Böhm hat auch Jaz zu einem sehr realistischen Charakter werden lassen. Mir hat es super gut gefallen, dass er zwar nie einfach so etwas von Gillian annehmen wollte, aber letztendlich nicht nein gesagt hat, da er wusste, dass er es annehmen kann. Es wurde kein künstliches Drama erzeugt, was ich super gut fand.
Die Beziehung der beiden ist super authentisch. Sie entwickelt sich langsam und hat Höhen und Tiefen. Es ist nicht immer alles super gut und die beiden haben auch nicht die rosa Brille auf, aber dennoch genießen die beiden die gemeinsame Zeit und man kann die Funken zwischen den beiden spüren. Beide verteidigen ihre Beziehung und den jeweils anderen.

Mir hat es super gut gefallen, dass auch die Charaktere aus dem ersten Band ein paar kleine Gastauftritte hatten. Riley mag ich immer noch super gerne, genau wie Julian. Und auch Ethan habe ich in mein Herz geschlossen, weshalb ich mich super auf seinen Band freue. Sie hätten aber für mich gerne noch ein paar Mal mehr vorkommen können. Mit Gillians Assistenten Bradley wurde ich nicht ganz warm. Ich konnte ihn verstehen und ich konnte auch seine Handlungen in einer gewissen Art und Weise nachvollziehen, allerdings war es mir an ein paar Stellen too much. Am Ende konnte er aber vieles wieder gut machen, weshalb ich mit einem guten Gefühl das Buch beenden konnte.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Jaz konnte Gillian helfen eine ihrer größten “Schwächen” zu überwinden und auch die Art, wie sie die Schule retten konnten, fand ich grandios. Auch wenn die Reise bis dahin schwierig war, haben beide nie aufgegeben und sie wurden dafür belohnt.

Auch wenn mir “One Last Song” ein kleines bisschen besser gefallen hat, ist auch “One Last Dance” eine ganz große Empfehlung von mir. Ich freue mich nun sehr auf Ethans und Allys Geschichte in “One Last Act”. Das Buch bekommt natürlich verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne.

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Veröffentlicht am 06.04.2021

Ich freue mich auf den finalen Band!

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Zunächst möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, das ich dieses Buch auch vorab lesen durfte. Ich habe schon in ihrem ersten Band gemerkt, dass ihr Schreibstil ein ganz besonderer ist und war auch ...

Zunächst möchte ich mich für die Möglichkeit bedanken, das ich dieses Buch auch vorab lesen durfte. Ich habe schon in ihrem ersten Band gemerkt, dass ihr Schreibstil ein ganz besonderer ist und war auch dieses Mal sehr davon überzeugt, wie schon stimmig alles gewirkt hat. Ich konnte das Buch in wenigen Stunden lesen und habe es mit einem Lächeln geschlossen.


Man merkt, dass diese Frau Ahnung hat, was sie schreibt, weil die Beschreibungen der Umgebung oder der Musik, bis hin zu dem Tanz sehr authentisch gewirkt hat. Gillian und Jaz haben sich so echt angefühlt, dass ich nicht wusste, ob sie nicht wirklich an reale Person angelehnt waren.


Die beiden Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Gillian und Jaz waren von Anfang an der kleine Funke am Himmel. Gillian hat eine atemberaubende Art zu Denken und sie spiegelt für mich so viele positive Eigenschaften wieder. Ihre offene aufgeschlossene Art konnte nur jeden mit sich reißen und ich konnte jedes einzelne Mal nur meine Wangen zu einem Grinsen verziehen, wenn sie wieder sie selbst war.


Jaz ist genauso ein toller Mensch, den man nicht auf seine zurückhaltende Art reduzieren sollte. Schließlich kann er auch sehr direkt sein und hat kein Blatt vor den Mund genommen. Sein Musikgeschmack hat mir sehr gut gefallen und irgendwie macht ein guter Musikgeschmack sehr attraktiv.


Beide mussten schlimme, wirklich schlimme Dinge in ihrem Leben erleben und ich habe sehr mitgefühlt, da sie mein Herz bluten gelassen haben. In vielen Büchern habe ich Probleme damit, dass mir alles etwas zu schnell geht und hier bin ich wirklich in einer Zwickmühle. Einerseits ging es mir persönlich zu schnell, andererseits hat es zu den beiden gepasst, wodurch es perfekt war wie es ist. Ich werde den Fakt wohl außen vor lassen.


Die Handlung war sehr gut auf die Geschwindigkeit des Buches angepasst und war in keiner Hinsicht besonders langatmig, oder rasant schnell. Vielleicht waren ein paar Seiten dazwischen, die man sich hätte sparen können, es war jetzt aber nie so, dass es wirklich zu viel wurde. Es war eben nie langweilig und man wollte immer wissen, wie es weiter ging.


Ach, alles war einfach so schön - die Kontraste, die Liebe einfach sehr magisch erzählt. Doch alles Gute hat leider einen Haken. Die Geschichte war für mich wirklich perfekt, bis es zu dem Zeitpunkt gekommen ist, dass am Ende sehr viel Drama erzeugt worden ist. Es war zwar ausschlaggebend für die Geschichte und hat da reingepasst, aber es war für mich einfach zu schmerzhaft, um es zu akzeptieren.


Dafür wurde mein Herz wieder zusammengefügt, als es zum Ende hin wieder romantisch wurde. Leider wieder etwas zu schnell, weil vieles unausgesprochen blieb. Vielleicht bin ich auch einfach so verliebt in die beiden, dass ich nicht genug haben kann. Der letzte Band wird aber hoffentlich viel davon beantworten. Sonst muss Nicole Böhms Nachrichtenbox herhalten. :D


Fazit

Ich kann diese Reihe wirklich jedem empfehlen, der Liebesgeschichten im Tanz, in der Musik oder im Schauspiel suchst. Unfassbar emotional und besonders. Jetzt muss ich noch bis April warten, bis ich endlich Ethans Geschichte lesen kann.

Insgesamt 4,25/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.04.2021

Leseempfehlung

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Auf diesen Teil der Reihe habe ich mich am meisten gefreut. I mean.. dieses Cover ist einfach unglaublich schön und mein Liebstes der Reihe. Zu dem, für mich als ehemalige Tänzerin, die das Tanzen und ...

Auf diesen Teil der Reihe habe ich mich am meisten gefreut. I mean.. dieses Cover ist einfach unglaublich schön und mein Liebstes der Reihe. Zu dem, für mich als ehemalige Tänzerin, die das Tanzen und jeden einzelnen Beat in jeder Faser ihres Körpers spürt, kam die Geschichte wie gerufen.
Und doch muss ich leider zugeben, dass Teil Zwei mich nicht so überzeugen konnte wie Teil Eins.

Es war unglaublich toll wieder nach New York zurückzukehren, vor allem zu NYMSA. Ich liebe einfach das Setting, dass Nicole Böhm geschaffen hat und würde am liebsten direkt meine Bewerbung losschicken. Doch stand mir in diesem Teil die Schule ein bisschen zu sehr im Fokus. Das Tanzen blieb etwas auf der Strecke. Ich hab die Vibes irgendwie nicht gefühlt und das obwohl ich normalerweise nicht still halten kann, sobald Musik ertönt oder man vom Tanzen redet.
Vielleicht hatte ich aber auch, aufgrund dessen das ich 15 Jahre im Verein getanzt habe, zu große Erwartungen an diese Geschichte was das Tänzerische angeht.

One Last Dance bekommt mit Jaz einen völlig neuen Charakter. Ein Charakter, der Gillian, die wir schon aus dem ersten Teil kennen, auf ganz besondere Weise berührt.
Jaz lebt auf der Straße und verdient sich sein Geld mit dem Streetdancen.
Das Leben auf der Straße ist nicht immer rosig, gerade die Wintermonate setzen ihm ordentlich zu.
Und obwohl ich Jaz’s Leben total interessant und als Thema gut gewählt finde, bin ich einfach bis zum Schluss nicht mit ihm warm geworden.
Mir ist es generell am Anfang schwer gefallen in die gesamte Geschichte reinzukommen, da ich einfach noch sehr an Riley, Julian und Ethan aus dem ersten Teil hang. Ich hätte am liebsten nach One Last Song, eine Geschichte über Ethan (sprich Teil 3) gelesen. Vielleicht wäre ich dann offener für einen neuen Charakter gewesen. But who knows ..
Aber selbst mit Gillian bin ich nicht allzu warm geworden.
Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass ihr Knoten früher geplatzt und es bei ihr auch mehr ums Tanzen gegangen wäre. Dadurch empfand ich wohl auch das Ende als ein wenig abrupt.
Dennoch muss ich sagen, dass es mir sehr gefiel, dass sie trotz ihres Wohlstandes und ihrer Bekanntheit, immer auf dem Boden geblieben ist.

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Veröffentlicht am 05.04.2021

Eine gefühlsvolle Geschichte mit viel Liebe

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Inhaltsangabe:

Gillian kommt es aus einer wohlhabenden Familie und vertretet die NYMSA für ihren kranken Vater. Gillian it eine Tänzerin und hat nach einem traumatischem Fall das Tanzen aufgegeben bis ...

Inhaltsangabe:

Gillian kommt es aus einer wohlhabenden Familie und vertretet die NYMSA für ihren kranken Vater. Gillian it eine Tänzerin und hat nach einem traumatischem Fall das Tanzen aufgegeben bis sie auf Jay trifft. Jay tanzt auf der Strasse und geniesst seine Freiheit in allen Zügen.

Meinung:

Gillian ist ein toughe Frau. Nach einem schweren Vorfall hat sie das Tanzen aufgegeben bis Jaz ihr immer wieder einredet mit dem Tanzen anzufangen. Gillian muss sich über die Geldprobleme der Tanzschule machen.

Die Gefühle von Gillian sind als Leser sehr begreifbar. Ich litt mit ihr. Gillian weiss was sie will und hat ein grosses Herz und sorgt um die Menschen, die ihr nah stehen.

Jaz ist ein Mann mit voller Energie und lebt für das Tanzen. Er liebt die Freiheit auf der Strasse und tanzt gerne auf der Strasse, obwohl das Leben nicht einfach ist.

Als er Gillian begegnet möchte er das Tanzen auf der Strasse aufgeben als er eine Stelle als Tanzlehrer bei der Akademie bekommt.

Die Nebencharaktere kommen sehr gut zum Vorschein und spielen auch eine wichtige Rolle. Sie bekamen eine gute Gewichtung und wurden während der Geschichte nicht vernachlässigt.

Die Geschichte ist so tiefgründig in vielen Hinsichten wie Vergangenheit, Tanzen, Freiheit, das Leben auf der Strasse, Diebstahl und Spielsucht in Kasinos. Ich fand die Themen die Autorin ansprach sehr gut und war sehr feinfühlig.

Mir gefiel die Szene mit dem Diebstahl sehr gut. Ich hatte währen dem Lesen so etwas ähnliches geahnt. Denn es ist eine normale Sache die Menschen auf der Strasse zu beschuldigen, dass sie ein Verbrechen begangen hat. Das stimmt leider nicht. Man sollte jemanden wegen seinem Lebensstil und Charakter nicht verurteilen bis man sie näher kennengelernt hat.

Man konnte die Gefühle der Protagonisten sehr gut fühlen und verstehen und sehr gut in diese Personen hineinversetzen.

Das Buch ist sehr emotional, tiefgründig, spannend und besitzt sehr viel Liebe.

Ein Must Read von Nicole Böhm.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Gut gestaltet, aber oberflächlich

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Ich mag Tanzen und starke Frauen - daher hatte ich das Buch angefordert. Letztlich war es eine runde Geschichte, die viele Dinge richtig macht und daher irgendwie unauffällig war.

Der Reihe nach.

Rezi ...


Ich mag Tanzen und starke Frauen - daher hatte ich das Buch angefordert. Letztlich war es eine runde Geschichte, die viele Dinge richtig macht und daher irgendwie unauffällig war.

Der Reihe nach.

Rezi enthält Spoiler.

Worum geht es?

Unsere Hauptfigur ist Anfang 20 und steckt in einer Krise: Ihr dominanter Vater muss die Leitung der Tanz- und Schauspiel-Schule wegen einer Krebserkrankung abgeben und sie ist damit überfordert. Außerdem hat sie infolge eines Schicksalsschlags die Freude am Tanzen verloren. Als sie auf Straßentänzer Jaz trifft, prallen Welten aufeinander. Fast.

Meine Meinung

Ich fand das Buch überwiegend interessant und ohne Längen. Die Frauenfigur hat mit gut gefallen, weil sie ihr Leben in die Hand nimmt und auch in den wenigen Erotikszenen selbstbewusst auftritt.

Allerdings wirkten ihre Probleme manchmal zuviel - vielleicht ist das so, wenn man eine Tanzschule führt, aber ich fühlte mich manchmal überwältigt, eher gestresst. Außerdem mochte ich nicht, dass sie den Mann, mit dem sie gelegentlich schläft, nicht über die Beziehung zu Jaz informiert - ich denke, dass das besser für die Beziehung der beiden gewesen wäre, wenn sie offen darüber reden.

Schwierig fand ich, dass der Konflikt um Jaz Herkunft eher von anderen ausgelöst wird - das Umfeld findet es nicht gut. Dass auch die Lebenseinstellungen und Interessen unterschiedlich sind, dass man Probleme anders löst, wenn man auf der Straße lebt oder beim verwitweten Vater aufwächst, das wird gar nicht angesprochen. Ich fand das Thema daher etwas oberflächlich.

Der Mann als freundlicher Ruhepol war ein guter Kontrast zur weiblichen Hauptfigur.

Die Nebencharaktere haben das gut ergänzt, besonders die Clique um Jaz brachte interessante Aspekte in den Roman. Weniger gut fand ich, dass unsere Heldin nicht bemerkt, dass ihr Assistent in sie verliebt ist ...

Positiv aufgefallen ist mir, dass die Figuren aus den anderen Romanen erwähnt werden, aber nicht zu deutlich sind. Ich hatte nicht das Gefühl, den Anschluss verpasst zu haben. Auch wenn sich andeutet, dass jede Figur ihren Deckel findet. Das war etwas altmodisch.

Das Tanzen als Kernthema ist bei mir wenig angekommen, weil ich es nicht nachfühlen konnte. Kunst, die eher haptisch ist, mit Worten wiederzugeben, das ist schwer. Und hier ist das nicht gelungen. Das liegt vor allem daran, dass Tanzen für mich mit Bewegungen und Emotionen verknüpft ist. Die Szenen im Buch werden eher technisch geschildert, mit einigen Fachbegriffen, die ich nicht kannte. Und der Höhepunkt, an dem die Hauptfigur das Tanzen wieder findet, das war für mich überladen mit Emotionen - ein bisschen zu kitschig.

Fazit

Wenn man einen guten Liebesroman möchte, dann ist dieser Text eine gute Wahl. Er zeichnet ein relativ modernes Frauenbild, hat Spannung und trotz einiger Klischees trieft er nicht vor Zuckerguss. Trotzdem sind die Probleme oberflächlich behandelt und der Roman hat mich weder thematisch noch handwerklich länger beschäftigt.

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