Cover-Bild Der Winter der schwarzen Rosen
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 05.10.2015
  • ISBN: 9783570163641
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Nina Blazon

Der Winter der schwarzen Rosen

Ein packender All-Age-Fantasyroman über Magie, Verrat und Liebe
Ein Epos über Magie, Verrat und Liebe

In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Lili Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Lili bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2017

*2 Schwestern die doch nur eines wollen..*

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...geliebt zu werden und zu lieben. Was so einfach und profan klingt, ist mal wieder so hervorragend umgesetzt, das ich mich nun nach der Lektüre einfach nur frage: wie macht das Frau Blazon nur? Solche ...

...geliebt zu werden und zu lieben. Was so einfach und profan klingt, ist mal wieder so hervorragend umgesetzt, das ich mich nun nach der Lektüre einfach nur frage: wie macht das Frau Blazon nur? Solche packenden, magischen Bücher zu verfassen, die mich an der ersten Seite abholen, mich in eine magische Welt entführen um mich ganz zum Schluss behutsam wieder auf meine Couch in der Realität zurück lassen.

Der Winter der schwarzen Rosen ist in ihrer Faunwelt angesiedelt (umfasst nun 4 Bücher). Jedes dieser Bücher liest sich jedoch als Stand alone. Ich habe zum Beispiel erst in diesem Buch mitbekommen, das es mehr Bücher von Frau Blazon in dieser Welt gibt, so habe ich bisher nur noch den 3. aus dieser Fantasywelt gelesen.

In diesem Roman geht es um zwei Schwestern. Liljann, die Magie sieht und selber eine Gabe hat, es aber niemanden verraten darf, da Magie geahndet wird. Sie ist sehr schüchtern und ich würde sie als "leise" und auch etwas ängstlich bezeichnen. Sie soll laut Tradition in die Welt hinaus gehen zu ihrem 17 Geburtstag wohlweislich das ihr Weg sie ins Grauland führen muss, wo schlimmeres als der Tod wartet.

Ihre Schwester Tajann dagegen ist wunderschön und sprüht vor Tatendrang. Sie will endlich frei sein. Das ist sie jedoch erst, wenn Liljann sich endlich in ihr Schicksal begibt und ins Grauland zieht. Ab dann ist Tajann als Zweitgeborene in der Lage ihr Elternhaus zu verlassen. Denn sie will in die Zitadelle, wo das schöne Leben lockt und ihr Jägerinnendasein in der alten Bauernkate hinter sich lassen.

Bei einem Fest in der Zitadelle gibt ihr Lady Jamala (regiert über das Land) eine Frist. Sie soll in 4 Wochen dafür sorgen, das Liljann ihr Schicksal annimmt, damit Tajann in die Zitadelle kann. Doch kann sie das Liljann antun? Zudem auf dem Fest die Schwestern jeweils Männer kennen lernen, die ihr beider Leben auf den Kopf stellen.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der zwei Schwestern erzählt, was jeweils durch eine andere Schriftart verdeutlicht wird. Man merkt aber generell noch kurzen Sätzen sofort um welche Schwester es sich handelt, denn sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Tajann ist sehr oft recht selbstsüchtig und ich mochte Liljann und deren Kapitel viel lieber. Aber so einfach macht es dann einen Blazon doch nicht, denn man kann die Beweggründer beider immer sofort nachvollziehen und hätte wohl ähnlich gehandelt. Die Wege beider Schwestern sind unabdingbar miteinander verbunden und sie beeinflussen sich logischerweise im gesamten Verlauf der Handlung.

Es war eine wahre Freude diesen Roman zu lesen, so gefesselt war ich von den Schicksalen der beiden. Liljann versucht sich im Grauland durch zu schlagen und ihren ärgsten Feinden zu entkommen und Tajann versucht in der Zitadelle zu überleben, wo sie schnell merkt, das es nicht eitel Sonnenschein ist.

Das Ende wird von vielen nicht gemocht. Ich fand es klasse. Es lässt einen recht schwermütig zurück, weil es nicht wie in Romanen üblich 100% gut ausgeht. Einfach lesen, träumen, mitleiden, mit lieben und Lehren daraus ziehen.
wieder einmal ein grandioses Buch Frau Blazon. Chapeau!

Veröffentlicht am 25.02.2017

Episch und märchenhaft

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Tajann und Liljann sind Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und durch Liebe und Hass gleichermaßen miteinander verbunden sind. Liljann ist sanft und genügsam, aber auch ...

Tajann und Liljann sind Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und durch Liebe und Hass gleichermaßen miteinander verbunden sind. Liljann ist sanft und genügsam, aber auch furchtsam und unschlüssig ob sie den ihr vorgezeichneten Weg, der sie in das unwirtlichen und gefährliche Grauland führen wird, wirklich gehen soll. Die begabte Jägerin Tajann dagegen weiß genau, was sie will: Den Platz an der Seite ihrer Fürstin einnehmen, den einst auch ihre Mutter hatte. Liljann steht ihr im Weg, denn der Kodex ihrer Welt besagt, die Erstgeborenen müssen gehen, damit die Zweitgeborenen frei sein können. Als die beiden Mädchen von Fürstin Jamala zum Fest der Roten Nacht eingeladen werden, ahnen sie noch nicht, dass jede von ihnen auf einen Mann treffen wird, der ihr Leben verändern und ihre Loyalität zueinander und sich selbst auf eine harte Probe stellen wird.

Der Winter der schwarzen Rosen bezaubernd - nicht nur durch sein wunderschön gestaltetes Cover - von der ersten Seite an mit einem märchenhaften und detailreichen Schreibstil und liebevoll gestalteten Charakteren. Liljann war mir auf Anhieb sympathisch, ihre liebevolle und fürsorgliche Art ließ ihr mein Herz zufliegen - Tajann konnte mich erst nach und nach für sich gewinnen. Liljann liebt ihre Heimat und die Sagen und Mythen, die ihr von den Einheimischen erzählt werden und muss gleichzeitig ihre eigene Gabe verstecken. Sie setzt dabei jedoch ein grundsätzliches Vertrauen in die Welt und die Menschen, dass jeder Verrat an ihrer zarten Seele schmerzt. Und ich gebe zu, ich habe Tajann in der ersten Hälfte des Buches gehasst. Ihre durchtriebene, egoistische und selbstgerechte Art, mit der sie ihre Ziele erreichen möchte. Auch die männlichen Haupfiguren sind ebenso vielschichtig und liebevoll ausgearbeitet wie unsere beiden Heldinnen. Janeik ist ebenso ein charmanter Liebhaber wie ein aufbrausender junger Lord. Volok ebenso stark und unbeugsam wie ein Angst einflößendes Monster. Naveen ebenso ein romantisch und liebenswert wie eine in Ketten dunkle Macht alter Zeiten.

Es gibt diesen Moment, wenn das Schicksal des Hirsches besiegelt ist. Da wissen wir es beide - das Tier und ich. Wir wissen, wer sterben wird und wer siegt. Ich wusste nur nicht, dass es bei Menschen genauso ist. S. 138

Voller unerwarteter Wendungen, magischer Momente und rätselhaften Ereignissen, die sich zu einer außergewöhnlichen und einzigartigen Geschichte zusammenfügen, hat mich atemlos gemacht und fasziniert hat, und mich auch noch Tage, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, meine Gedanken gefesselt hat. Die unglaubliche Dynamik, die die Autorin durch den Perspektivwechsel geschaffen hat, zieht einen unaufhörlich tiefer in die Geschichte. Abwechselnd erzählen Tajann und Liljann ihren Teil der Geschichte. So fügt sich schließlich Stück für Stück die Geschichte am Ende zu einem epischen Märchen zusammen. Auch das Ende fügt sich harmonisch in die gesamte Handlung ein, auch es für meinen Geschmack dann doch ein wenig zu überzogen und kitschig wirkte.

Fazit: Nina Blazon hat mit Der Winter der schwarzen Rosen eine märchenhafte sowie epische Geschichte über Magie, Liebe und Verrat erschaffen. Ein Roman, der vielschichtig und zugleich einfach ist. Ein Roman, der begeistert mit tiefgründigen Figuren, einem zauberhaften Schreibstil und spannender Handlung. Der Winter der schwarzen Rosen ist die ideale Lektüre für einen verschneiten oder regnerischen Wintertag, bei dem man sich mit einer heißen Tasse Tee und dieser magischen Geschichte einkuscheln und abtauchen kann, in Liljanns und Tajanns Schicksal. Klare Leseempfehlung für diesen beeindruckenden Roman.

4,5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 13.01.2017

Wenn Du auf Dein Gefühl vertrauen solltest..

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Kurzbeschreibung
Hier geht es um Zwei Geschwister die beide 16 Jahre sind und unterschiedlicher in ihrer Wesensart nicht sein könnten.
Denn die beiden Schwestern ziehen verschiedene Leben vor. Während ...

Kurzbeschreibung
Hier geht es um Zwei Geschwister die beide 16 Jahre sind und unterschiedlicher in ihrer Wesensart nicht sein könnten.
Denn die beiden Schwestern ziehen verschiedene Leben vor. Während die Jüngere Tajann davon träumt Macht und Liebe ihr Ziel zu nennen.
Ist es die Ältere Lilijann die mit ihrer zurückhaltenden Art und ihrer Weisheit viel mehr weiß als sie ahnt.
Aber durch ein Schicksal ist es Lilijann bestimmt erst in ein Dunkles Tal zu gehen.
Aber gibt es von dort überhaupt ein entrinnen...





Cover
Das Cover ist wunderschön gestaltete mit dem Rosenranken Muster das das Buch wie einen Rahmen einzeichnet und in der Mitte ein Hirsch der in den Tälern und Wäldern nicht nur sehr viel vorkommt sondern seine eigene Magie inne hat...



Schreibstil
Die Autorin Nina Blazon
hat einen berührenden Schreibstil, der mich bildlich gefangen nahm und ich Seite um Seite hoffte, bangte und mit den beiden Schwestern denn steinigen Weg zur Wahrheit, Mut, Lüge, Intrige und Sehnsucht und vor allem Liebe ihr eigenen nennt.
Ich war berührt von der Geschichte um zwei Schwestern, so ungleich sie auch sein mochten.
So einfach dieser Satz sich anhört so tief ist die Verbundenheit und sogar Zerrissenheit wegen einer Tatsache die damals als Regel in Van Torra galt.
Für mich toll beschrieben und ich persönlich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen ohne mich zu fragen, was passiert als nächstes.


Meinung
Wenn Du auf Dein Gefühl vertrauen solltest..

Dann sind wir bei den beiden Schwestern Tajann und Lilijann angekommen die beide mit ihren 16 Jahren bei ihrem Vater leben. Während die eine ihren Vater bei der Jagd unterstützt ist die andere ängstlich und ruhig daheim.

Das die eine ruhiger ist und zwar Lilijann hat einen bestimmten Grund und zwar das Lilijann mehr sehen kann als andere und auch Bann Zauber ihr eigen nennt. Warum sie eine Gabe wie eine solche geheim hält?
Da Menschen, andere Menschen die mehr sehen und etwas können das nicht zum alltäglichen gehört als Hexe ansehen und das hat sich auch zu diesem Zeitpunkt in Van Torra nicht geändert wo die Familie wohnt.

Jedenfalls könnte alles seinen geregelten Gang gehen, wenn ein Gesetzt nicht besagen würde, das Lilijann als Älteste den Weg denn sie sich als Kind ausgesucht hatte begehen müsse ob sie wolle oder nicht. Nun kommt aber der Haken denn wir reden hier von Lilijann die weiß das sie nicht nur Angst hat zu gehen, sondern weil sie weiß wohin und zwar ins Grauland dort wo Niemandsland ist und wo sich keiner hinwagt. Denn dort soll sich ein Totenwesen mit dem Namen Corent aufhalten.
Tajann hält dies nicht nur für eine Spinnerei ihrer Schwester, sondern sie ist regelrecht genervt, denn ihr Vater hat nicht vor die ältere ihrem Schicksal zu überlassen.

Leider gibt es aber auch noch andere die ein Auge auf das Schicksal der Van Torra Schwestern haben und zwar eine davon ist die mächtigste Frau im Land und zwar die Lady, die mit ihren Regeln nicht nur unnachgiebig sondern hart ist und genau die, hätte die Schwester Tajann gerne in ihrem Gefolge.
Wer nun denkt das der Vater damit einverstanden ist irrt.

Denn Tajann hat in ihrer Zeit als Jägerin gelernt listig zu sein und ihre Beute zu beobachten und wenn es Zeit ist unnachgiebig zuzustoßen.

Allerdings hat Tajann auch einen Grund, denn sie hat sich unversehens in einen jungen Mann namens Firan verliebt und zwischen beiden knistern die Funken. Was Tajann aber an dem Ball der roten Nacht nicht ahnte ist das der junge Mann, kein geringerer ist als der Sohn der Lady, die ihn mit einer Tochter des Meeres verkuppelt.
Wegen den so genannten Geschäftsbeziehungen.

Um also ihrem geliebten Jung Lord Janeik näher zu sein, versucht sie es mit einer List in dem Glauben das Lilijann ihr irgendwann Dankbar sein wird. Denn auch Lilijann hat auf dem Fest jemanden wiedergetroffen und zwar Volok. Einen Hünen von Mann der auf der einen Seite ihr ein Lächeln gezaubert hat und auf der anderen Seite ein brutaler Jäger sein kann.

Was Lilijann nicht ahnt ist das man immer auf sein Gefühl hören sollte und nicht auf die wundervollen Worte die manche Lippen Lügen verlassen und noch ehe sie es sich versieht ist Lilijann nicht nur auf der Flucht vor Volok, sondern bemerkt den Verrat ihrer einst treuesten Schwester.

Beide durchleben eine Zeit der Erkenntnisse und der Gefahr ohne zu wissen was als nächstes passiert..

Für mich eine tolle Geschichte die mich bewegt hat und tief in die innere Zerrissenheit einer Schwesternbande mitgenommen hat, die ich weder so erwartet habe, noch das die Geschichte mich so in ihren Bann schlägt.
Ich bin ein Fan der Schwester Lilijann, da man zwar nicht auf den ersten Blick sieht was für eine starke junge und mutige Frau hinter ihr steckt und sie brachte mich manches Mal mit ihrer Selbsterkenntnis zum Lächeln.

Für mich toll geschrieben und ich bin begeistert.


Fazit
Absolut Hammer und sehr empfehlenswert!!!


5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine märchenhaft magische Geschichte voller Überraschungen

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Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: cbt (5. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570163641
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 16,99 €

Eine märchenhaft magische Geschichte ...

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: cbt (5. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570163641
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 16,99 €

Eine märchenhaft magische Geschichte voller Überraschungen

Inhalt:

Liljann und Tajann sind Zwillingsschwestern, doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Während Liljann ein Schicksal im gefährlichen Grauland vorherbestimmt ist, strebt Tajann nach Macht und einem Leben am Hof der Lady Jamala. Liljann muss sich gegen eine obsessive Liebe wehren, während Tajann mit dem Junglord glücklich ist. Doch schnell kann sich das Schicksal wenden …

Meine Meinung:
Obwohl „Der Winter der schwarzen Rosen“ in derselben phantastischen und magischen Welt angesiedelt ist wie „Faunblut“, „Ascheherz“ und „Der dunkle Kuss der Sterne“, ist es ein Einzeltitel. Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Wir begegnen hier neuen Charakteren und neuen Landstrichen. Der Roman spielt lange Zeit nach „Der dunkle Kuss der Sterne“. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, jedoch trifft man immer wieder auf bekannte Figuren aus der Vergangenheit, auf bekannte Gegenden, bekannte Magie, wenn man die anderen Bücher gelesen hat. Für das Verständnis ist das nicht notwendig, es gibt aber ein schönes Gefühl von Nach-Hause-kommen.

Nina Blazon konnte mich auch mit ihrem neuesten Fantasyroman wieder vollkommen überzeugen. Es ist jedes Mal ein tolles Lesevergnügen. Die Autorin beherrscht es, mit der Sprache wundervolle Bilder zu malen, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, sondern sich zu einem farbenprächtigen Film verbinden. Dabei ist die Geschichte alles andere als farbenfroh, sie ist größtenteils recht düster. Zu gewaltsam ist die Herrschaft von Lady Jamala, zu gierig die Liebe von Volok. Und zu aussichtslos der Kampf gegen bzw. die Flucht vor den beiden. So lechzt man als Leser nach den wenigen glücklichen Momenten, die die beiden Protagonistinnen erleben dürfen.

Liljann und Tajann wechseln sich beim Erzählen ab. Anfangs hat mich das verwirrt, weil ich kaum einen Unterschied bemerkte, bis ich mir die Sache dann genau angesehen habe. Die Schriftart ist geringfügig anders und auch die Erzählzeit. Liljann erzählt größtenteils in der Vergangenheit, Tajann in der Gegenwart. Dadurch, dass beide in der Ich-Form erzählen, lernt man als Leser auch beide sehr gut kennen und fühlt mit beiden mit. Scheint anfangs die eine Schwester sympathischer, lernt man doch auch bald die andere zu verstehen. Sehr schön ist es, mitzuerleben, wie die beiden sich entwickeln. Am Ende ist keine mehr so, wie sie am Anfang war.

Nina Blazon gelingt es wieder einmal, die Leser an der Nase herumzuführen und nach Strich und Faden zu täuschen. Ständig muss man seine Meinung, wer nun gut und wer böse ist, revidieren. Nichts ist so, wie es scheint. Es gibt immer mehr als eine Wahrheit. Auch an Spannung wurde hier nicht gespart. Manche Szenen sind so nervenaufreibend, dass ich fast vergaß zu atmen. Dafür wäre ich bei anderen fast dahingeschmolzen, so schön und rührend sind sie. Mystische Geschichten innerhalb des Buches runden die Handlung perfekt ab.

Fazit:
Anspruchsvolle Jugendfantasy, auch für Erwachsene bestens geeignet ?

★★★★★

Herzlichen Dank an cbt für das Leseexemplar für die Leserunde auf leserunden.de und an Nina Blazon für die Begleitung der Leserunde.

Veröffentlicht am 15.09.2016

eine wunderbare Geschichte

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Ich bin sowieso schon ein großer Fan von Ninas Fantasybüchern, aber dieses Buch hier hat so ziemlich alle übertroffen. Für mich ist es das beste Buch, was ich von ihr gelesen habe... Leider kann ich nur ...

Ich bin sowieso schon ein großer Fan von Ninas Fantasybüchern, aber dieses Buch hier hat so ziemlich alle übertroffen. Für mich ist es das beste Buch, was ich von ihr gelesen habe... Leider kann ich nur mit 5 Sternen bewerten, sonst würde ich noch welche dazusetzen ...

Die Geschichte der zwei Schwestern Liljann und Tajann hat mich von Anfang an magisch angezogen und ich hab in allem mitgefiebert und mich berührt.
Ein auf und ab in der Liebe und was die Beziehung der Schwestern angeht.
Beide Schwestern erscheinen Anfangs sehr unterschiedlich, doch sie wachsen beide in dem Buch und wir erleben bei beiden eine starke Entwicklung mit. Beide Charaktere haben ihre guten und auch schlechten Seiten und egal was passiert, sie halten trotzdem irgendwie zusammen. Ein auf und ab zwischen, Liebe, Verrat, Misstrauen und Versöhnung.

Die Figuren und Charaktere sind wie immer sehr gut getroffen, neben den Hauptpersonen glänzen auch starke und sehr sympathische Nebenfiguren. Die Handlungen und Geschehnisse sind wie immer sehr spannend und poetisch gestaltet... man wird oft mit Wendungen überrascht und auch das Ende hat mich ziemlich unerwartet getroffen.
Man taucht wieder ab in die Geschichte von "Faunblut" und "der dunkle Kuss der Sterne", muss diese jedoch nicht gelesen haben, da es ein einzelner. abgeschlossener Roman ist, eingeordnet in die Kategorie Jugendliche - meiner Meinung nach aber auch eine ganz tolle Geschichte für Erwachsene!