Cover-Bild Sturmläuten

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inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 16.02.2017
  • ISBN: 9783404174720
Nina Ohlandt

Sturmläuten

Nordsee-Krimi
Schleswig-Holstein, kurz vor Weihnachten. Auf der Halbinsel Holnis wird in einem hohlen Baumstamm eine verweste Frauenleiche gefunden. Für Hauptkommissar John Benthien, den ermittelnden Beamten, ist dieser Fall besonders, denn der Baum mit der Leiche steht im Garten der Eltern seiner Exfreundin Karin. Und es kommt noch schlimmer: Ein paar Tage später wird Karin im selben Garten erschlagen, und alle Hinweise deuten ausgerechnet auf Benthien als Täter. Für den Kommissar stehen zwei Dinge fest. Erstens: Er ist unschuldig. Zweitens: Er wird den wahren Mörder finden.


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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2017

Guter und solider Krimi

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Sturmläuten
Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Originalausgabe (16. Februar 2017) und hat 512 Seiten.
Kurzinhalt: Schleswig-Holstein, kurz vor Weihnachten. Auf der Halbinsel ...

Sturmläuten
Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Originalausgabe (16. Februar 2017) und hat 512 Seiten.
Kurzinhalt: Schleswig-Holstein, kurz vor Weihnachten. Auf der Halbinsel Holnis wird in einem hohlen Baumstamm eine verweste Frauenleiche gefunden. Für Hauptkommissar John Benthien, den ermittelnden Beamten, ist dieser Fall besonders, denn der Baum mit der Leiche steht im Garten der Eltern seiner Exfreundin Karin. Und es kommt noch schlimmer: Ein paar Tage später wird Karin im selben Garten erschlagen, und alle Hinweise deuten ausgerechnet auf Benthien als Täter. Für den Kommissar stehen zwei Dinge fest. Erstens: Er ist unschuldig. Zweitens: Er wird den wahren Mörder finden.
Meine Meinung: Das Buch liest sich sehr schnell, ist temporeich und auch sehr witzig. Das einzig negative, was ich sagen kann, dass es manchmal ein wenig zu langatmig daher kommt, Da werden Sachen beschrieben, die den Leser eigentlich nur am Rande interessieren und auch sehr üppig ausgeschmückt. Aber die eigentliche Polizeiarbeit wird sehr gut beschrieben und liest sich gut. John steht diesmal im Focus eines neu hinzugekommenen Beamten, der ihn da richtig in die Pfanne hauen will und nur noch diese Spur verfolgt. Er dichtet John sogar ein Verhältnis zu seiner Ziehtochter an und das ist sehr spannend zu lesen. Aber sein gesamtes Team steht hinter ihm und hilft ihm. So soll es ja auch sein.
Auch wenn ich die anderen Bücher von der Autorin noch nicht gelesen habe, hatte ich keine Schwierigkeiten mit den Personen, es wurde alles erklärt und dies hat für mich zugereicht. Die Kapitel waren diesmal ungewöhnlich, denn es gab keine, es wurden nur die Tage kurz angegeben, deswegen ist man im Kapitel dann beim Lesen ein wenig unterbrochen worden, aber am Ende hat es mich schon gar nicht mehr gestört.
Mein Fazit: Ein guter Krimi, der auch noch an der Nordsee spielt, ich habe viel von der Landschaft wieder erkannt. Ich vergebe 4 gute Punkte und kann den Krimi guten Gewissens weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 05.10.2017

John Benthien in Nöten und die tote Frau vom Baum

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"Konflikte entstehen oft im gegenseitigen Verschweigen." (Otto Baumgartner-Amstad)
Auf der Halbinsel Holnis wird die verweste Leiche einer Frau in einem hohlen Baum gefunden. Das wäre ja für Hauptkommissar ...

"Konflikte entstehen oft im gegenseitigen Verschweigen." (Otto Baumgartner-Amstad)
Auf der Halbinsel Holnis wird die verweste Leiche einer Frau in einem hohlen Baum gefunden. Das wäre ja für Hauptkommissar John Benthien und sein Team nichts Besonderes, würde dieser Baum nicht im Garten von Karins Eltern stehen. Ausgerechnet Exfreundin Karin bittet dann auch John um Hilfe. Auch wegen Tochter Celina, die mit ihrer Freundin aus dem Internat abgehauen und in eine schwierige Situation geraten ist. Doch es soll noch dicker kommen für John Benthien, den wenige Tage später findet man Karins Leiche. Sie wurde erschlagen im Gartenteich vorgefunden und John war einer der wenigen, die zuletzt mit ihr gesprochen, bzw. gestritten hat. Deshalb wird er auch von seinem Kollegen Smythe-Fluege verdächtigt und dieser will ihn deshalb verhören und evtl. auch festnehmen. Jedoch in Haft kann John seinen Fall nicht lösen und schon gar nicht Karins Mörder finden. Natürlich glauben Johns anderen Kollegen alle an dessen Unschuld und helfen ihm sich zu verstecken. Währenddessen versuchen Fitzen und Lilly Johns Widersacherin Jablonsky zu finden, den sie könnte zum einen eine wichtige Zeugin, zum anderen gefährlich für John sein. Wird John den wahren Mörder von Karin finden?

Meine Meinung:
Danke an Nina Ohlandt, die so freundlich war, mit ihr Buch zum Lesen zukommen zu lassen. Mit "Sturmläuten" kommt hier einer der persönlichsten Fälle von John Benthien auf den Leser zu. Für mich war es das 4 Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und jedes Mal bin ich wieder neu fasziniert von den Ermittlungen die John und sein Team führen. Sehr ausführlich und detailliert bis ins Kleinste nimmt die Autorin den Leser mit auf die Suche nach dem oder den Tätern. Auch in diesem Band hat es das Team nicht nur mit einem, sondern gleich mehreren Fällen zu tun. Inzwischen habe ich auch kein Problem mehr mit den Namen der Ermittler und kenne sie sehr gut. Auch das Privatleben von John, bei dem inzwischen Kollegin Lilly Velasco eine Rolle spielt, wird hier etwas mehr vertieft. Schön ist es auch immer wieder das die Autorin Johns Vater Ben mit in ihre Geschichte einfließen lässt. Mit Kollege Smyhe-Fluege bin und werde ich sicher nicht mehr warm werden. Wundervoll sind auch immer die ausführlichen Beschreibungen der Orte rund um die Nordsee. Ob es die Insel Holnis oder Hallig Hooge ist, man hat das Gefühl wie hier, mitten im Sturm dabei zu sein. Bei den Büchern von Nina Ohlandt kann man auch gut diesen Krimi lesen, ohne das man die ersten Teile kennt, den sie sind einzeln abgeschlossen. Ein Krimi, bei dem ich wieder wunderbar miträtseln konnte und wo ich das Ende dann doch total überraschte. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Fall von John Benthien und vergebe 5 von 5 Sterne für dieses Buch.

Veröffentlicht am 06.08.2017

Ermittler unter Verdacht

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Ein Junge macht beim Spielen ein grauenhaften Fund. In einem hohlen Baum steckt die verweste Leiche einer Frau. Es ist ein ganz besonderer Fall für Hauptkommissar John Benthien, denn der Baum steht auf ...

Ein Junge macht beim Spielen ein grauenhaften Fund. In einem hohlen Baum steckt die verweste Leiche einer Frau. Es ist ein ganz besonderer Fall für Hauptkommissar John Benthien, denn der Baum steht auf dem Grundstück der Eltern seiner Ex. Kurz darauf wird in dem Garten auch noch seine Ex Karin erschlagen aufgefunden und Benthien gerät in Verdacht. Umso wichtiger ist es für ihn, den Fall möglichst schnell aufzuklären.
Dieses ist bereits der vierte Band um den Hauptkommissar John Benthien, aber für mich war es der erste. Dennoch ist es problemlos möglich, sich in die Geschichte hineinzufinden.
Benthien ist ein sympathischer Mensch, der Karin helfen wollte und sich nun um ihre Tochter Celina kümmert. Aber dass er zum Verdächtigen wird, ist nicht das einzige Problem, mit dem er zu kämpfen hat. Der neue Kollege macht es ihm schwer, aber zum Glück hat er auch Kollegen, die ihm beistehen. Darüber hinaus lässt ihm auch Silke keine Ruhe.
Nicht nur die Charaktere sind gut und authentisch beschrieben, sondern auch die Gegend. Ich hatte alles sehr gut vor Augen und fand auch Sturmflut auf Hallig Hooge ganz schön gruselig.
Die kurzen Kapitel sorgen mit dafür, dass es kurzweilig und spannend zugeht. Die unterschiedlichen Handlungsstränge verbinden sich zu einem fesselnden Ende.
Ein spannender und überzeugender Krimi mit interessanten Charakteren und Küstenatmosphäre.

Veröffentlicht am 20.03.2017

Spannender Nordsee-Krimi

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Es ist kurz vor Weihnachten , aber für Benthien und sein Team kein Grund besinnlich zu werden, denn der nächste Fall wartet schon und bringt viel Verwirrung.

Auf der Insel Holnis wir in einem hohlen Baumstamm ...

Es ist kurz vor Weihnachten , aber für Benthien und sein Team kein Grund besinnlich zu werden, denn der nächste Fall wartet schon und bringt viel Verwirrung.

Auf der Insel Holnis wir in einem hohlen Baumstamm die verweste Leiche einer Frau gefunden. Für John Benthien ist dieser Fall besonders, denn der Baum mit der Leiche steht im Garten der Eltern seiner Ex-Freundin Karin. Auch Karins Tochter manövriert sich in eine höchst heikle Situation und hofft auf Johns Hilfe. Als ob das nicht genug wäre, wird John wieder heimlich beobachtet und diesmal hat seine Stalkerin böses im Sinn , sie will John vernichten.

Und schliesslich geschieht das Unfassbare, auch Karin wird ermordet und John gerät in Verdacht.

Diese Handlungsstränge werden geschickt ineinander gewoben und ergeben einen spannenden und aufwühlenden Kriminalfall , der den Leser in Atem hält und ihm keine Ruhe gönnt.

Dabei werden die Schauplätze ganz eindrücklich beschrieben und sogar ein Sturmtief , dass die Hallig Hooge bedroht, versetzt die ganze Szenerie in ein atemberaubendes Naturspektakel, dass man miterleben darf.

Mir hat dieser Band noch besser gefallen als seine Vorgänger und Benthien mit seinem Team ist mir richtig ans Herz gewachsen.

Hoffentlich geht es mit diesem Ermittlungsteam weiter!

Veröffentlicht am 15.03.2017

spannend und atmosphärisch

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Eine mumifizierte Frauenleiche auf dem Grundsstück von John Benthiens Fast-Schwiegereltern, Silke Jablonsky, noch immer hinter ihm her, seine Ex Karin erschlagen und ein unbeliebter Mitarbeiter, der es ...

Eine mumifizierte Frauenleiche auf dem Grundsstück von John Benthiens Fast-Schwiegereltern, Silke Jablonsky, noch immer hinter ihm her, seine Ex Karin erschlagen und ein unbeliebter Mitarbeiter, der es auf ihn abgesehen hat: John Benthien hat so kurz vor Weihnachten wirklich alle Hände voll zu tun. Wenigstens gibt es da seine neue Liebe Lilly, die ihn unterstützt sowie seinen Kollegen Fitzen, der an ihn glaubt.

Ich fand diesen Band um John Benthien und sein Team wieder gut gelungen, nachdem der letzte Band mir nicht so gut gefallen hat. Hier ist wieder alles drin. Und auch atmosphärisch ist es der Autorin dieses Mal gut gelungen, das Setting bildhaft darzustellen. Im letzten Band hat man kaum gemerkt, dass es ein Küstenkrimi war, hier ist man quasi mittendrin. Die tosende See konnte ich mir gut vorstellen. Flüssig zu lesen, einige Wendungen, der Täter offen bis zum Schluss, für mich ein handwerklich gut gemachter Ermittlerkrimi. Leider gab es aber auch hier einige Szenen, in denen über gequälte Tiere geschrieben wurde. So etwas mag ich immer gar nicht lesen. Schade, dass zum Heraustreichen psychopatischer Züge handelnder Personen so oft Tiere, vor allem Katzen, herhalten müssen. Geht es nicht auch mal ohne? Dennoch freue ich mich schon auf den nächsten Band um John Benthien. In dem würde ich mir wünschen, dass die Schmeißfliege endlich versetzt wird.