Wer ist hier der Automa?
Nachdem Aylas Familie von den herrschenden Automae getötet wurde, plant sie jahrelang Rache. Aber als sie es schließlich schafft in den Palast des Herrschers zu gelangen, ist ihr Ziel, Prinzessin Crier, ...
Nachdem Aylas Familie von den herrschenden Automae getötet wurde, plant sie jahrelang Rache. Aber als sie es schließlich schafft in den Palast des Herrschers zu gelangen, ist ihr Ziel, Prinzessin Crier, doch ganz anders als erwartet.
Die Geschichte hat mir von der Idee her gut gefallen, aber an einigen Stellen gab es Fehler im Text, zb Wörter die nicht in die Sätze gepasst haben.
Es werben ja momentan viele Bücher mit Enemies to Lovers, aber hier passt der Begriff einfach nicht wirklich, denn Crier kennt Ayla vorher nicht und sieht Ayla nie als ihren Feind. Auch Ayla kennt Crier vorher nicht persönlich, und hat außer ihrem Racheplan nicht wirklich negative Gefühle gegenüber Crier persönlich.
Zu den Charakteren:
Ich wollte Crier interessant finden, aber
sie war mir irgendwie viel zu naiv und wirkte sehr jung. Ich hätte auch eigentlich erwartet, dass sich die Automae deutlicher von den Menschen unterscheiden und nicht nur darin, dass sie nicht essen oder schlafen müssen. Ayla wirkte vom Charakter für mich viel mehr wie ein Automa, bei ihr hat mir irgendwie der Zugang gefehlt.
Juna und Kinok fand ich (auch wenn sie sehr viel kleinere Rollen gespielt haben) als Charaktere sehr viel interessanter.
Die Welt fand ich interessant, aber es wurde für mich zu wenig tatsächlich erklärt - wie genau funktioniert die Erschaffung? Und worin unterscheiden sich Menschen und Automae dann wirklich?
Auch die Geschichte ist (da es der erste Band einer Reihe ist) noch lange nicht abgeschlossen, für mich hätte aber gerne mehr passieren dürfen.
Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht, aber es war auch kein Highlight - ich würde den zweiten Band allerdings schon lesen, da ich wissen möchte, wie sich die Geschichte entwickelt.