Cover-Bild Nichts ist verziehen
(35)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 27.07.2018
  • ISBN: 9783404176977
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Ninni Schulman

Nichts ist verziehen

Kriminalroman
Susanne Dahmann (Übersetzer)

Hagfors, Värmland. Die Journalistin Magdalena Hansson wird zum Klassentreffen eingeladen. In einer Sommerhütte mitten im Wald soll übernachtet werden, so wie damals in der 9. Klasse. Magdalena sagt nur widerstrebend zu. Als das Treffen schließlich beginnt, fallen alle in ihre alten Rollen zurück. Und man feiert. Doch dann werden zwei Klassenkameraden brutal ermordet. Die beiden Morde scheinen vom gleichen Täter begangen worden zu sein. Was ist das Motiv? Und: Sind noch weitere Freunde in Gefahr?


Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2018

Gelungen mit Potenzial nach oben

1

Gleich vorneweg: Ich habe die ersten beiden Bände aus dieser Reihe nicht gelesen. Zuvor wusste ich gar nicht, dass es die gab. Bis auf 1-2 kleine Anspielungen ist das aber auch nicht aufgefallen bzw war ...

Gleich vorneweg: Ich habe die ersten beiden Bände aus dieser Reihe nicht gelesen. Zuvor wusste ich gar nicht, dass es die gab. Bis auf 1-2 kleine Anspielungen ist das aber auch nicht aufgefallen bzw war es für die Handlung nicht wichtig. Das Buch ist eine Geschichte für sich.

„Nichts ist verziehen“ von Ninni Schulman beginnt mit einem Klassentreffen, zu dem sich eine Schulklasse der 80er Jahre nach 30 Jahren wiedersieht. Nachdem dort einer der ehemaligen Klassenkameraden tot aufgefunden wird, geht es in dem ganzen Buch darum, den Mörder zu finden, wobei die ganzen früheren sowie heutigen Beziehungen und Verbindungen wieder aufgearbeitet werden.

Zu Beginn war ich komplett überfordert mit der Vielzahl an Charakteren, die mit einem Schlag eingeführt wurden. Nach etwa 150 Seiten habe ich mich da aber rein gefunden und konnte die Personen richtig zuordnen. Je mehr ich dann gelesen habe, desto besser hat es mir auch gefallen, wie gut die Personen ausgearbeitet wurden. Es ging nicht nur um den einen Haupthandlungsstrang, sondern man hat als Leser viele Figuren auch in ihrem persönlichen Leben und Alltag begleitet und kannte sie dadurch noch besser. Einige Figuren fand ich aber dennoch unnötig, die haben die Handlung keineswegs vorangebracht und waren somit einfach überflüssig. Da habe ich mich dann manchmal gefragt, wann denn endlich die Verbindung der Person zur Geschichte kommt, doch sie kam nicht.

Die Spannung des Krimis hat sich im Laufe der Handlung immer weiter aufgebaut. Anfangs (besonders durch die unübersichtlichen Figuren) habe ich gar nicht richtig durchgeblickt. Am Ende wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung hat sich durchweg gesteigert.

Das Ende wurde ganz gut gelöst, jedoch bin ich mit dem Täter nicht wirklich zufrieden. Trotzdem gab es Wendungen und Auflösungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Außerdem bleiben ein paar Fragen offen bzw. nicht ausführlich genug geklärt. Da hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht.

Dennoch ein gelungenes Buch, das ich mit meinem jetzigen Wissen über den Täter auch nochmal lesen würde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 31.07.2018

Schwedenkrimi

0

Insgesamt angenehm zu lesen und man fiebert mit Magdalena lange mit der Jack umgebracht hat.War alles geplant? Sollte es auf dem Klassentreffen so ablaufen? Schön waren noch mehr Rückblicke in die Schulzeit ...

Insgesamt angenehm zu lesen und man fiebert mit Magdalena lange mit der Jack umgebracht hat.War alles geplant? Sollte es auf dem Klassentreffen so ablaufen? Schön waren noch mehr Rückblicke in die Schulzeit gewesen,aber hätten dann eventuell die Spannung genommen.Der Schreibstil war angenehm und daher gerne weitere Schwedenkrimis.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.07.2018

Großes Potential

0

Dieser Schweden-Krimi versprach so viel: ein Klassentreffen nach über 20 Jahren, am selben Ort wie damals, bringt ehemalige Klassenkameraden zusammen, deren Erlebnisse sich nach den Jahren zu einer glücklichen ...

Dieser Schweden-Krimi versprach so viel: ein Klassentreffen nach über 20 Jahren, am selben Ort wie damals, bringt ehemalige Klassenkameraden zusammen, deren Erlebnisse sich nach den Jahren zu einer glücklichen Erinnerung verklärt haben und reißt offensichtlich alte Wunden auf. Denn am nächsten Morgen ist einer von ihnen tot...

In diesem Setting kann sich jeder Leser wiederfinden. Denn wer verbindet mit seiner Schulzeit nicht auch Unsicherheit, die ersten zarten Gefühle zum anderen Geschlecht und vor allem aber die unaufhaltsame, unerbitterliche Gruppendynamik, der die schwächsten Mitglieder oft zum Opfer gefallen sind?

Die 15 erwachsenen Teilnehmer des Klassentreffens glauben diese Erlebnisse überwunden zu haben und fallen doch sofort in alte Verhaltensmuster zurück, sobald sie sich in der alten Gruppe wiederfinden. Doch wer hegt einen solch starken Groll, um einen Mord zu begehen? Und was ist damals eigentlich geschehen?

Nach dieser Einführung sieht man in dem Buch ein großes Potential und ist gespannt auf die Hinweise, falschen Fährten und letztendlich doch die befriedigende Auflösung des Falls.

Leider schafft es die Autorin nicht ganz, die zu Beginn aufgebaute Spannung konstant zu halten. Besonders der Mittelteil verkommt zu einer mäßig interessanten Charakterstudie über die am Fall beteiligten Ermittler (fünf Stück an der Zahl, die alle mit persönlichen Problemen zu kämpfen haben). Das mag für Leser, die die ersten beiden Teile dieser Reihe um Journalistin Magdalena (eine der Teilnehmerinnen des Klassentreffens) bereits kennen, interessant und ein zusätzlicher Bonus sein, für Quereinsteiger ist es allerdings nur mäßig interessant und lenkt für meinen Geschmack zu sehr vom eigentlichen Fall ab.

Lobend muss erwähnt werden, dass Frau Schulman es schafft, den Leser mit ein paar interessanten Hinweisen auf falsche Fährten zu locken. Leider wird zum Schluss die Auflösung und die Verknüpfung aller losen Enden für meinen Geschmack etwas zu hastig abgehandelt. Die Sorgfalt und Ausführlichkeit, die sie der Rahmenhandlung zuteilwerden ließ, fehlte hier etwas. Vielleicht sollte hier aber auch nur das Interesse für einen weiteren Band der Reihe aufrecht gehalten werden.

Fazit:
Wir haben hier einen grundsoliden Krimi, der Kenner dieser Reihe vollkommen zufrieden stellen wird. Allerdings ist er für Quereinsteiger nicht ganz geeignet. Als Strandlektüre oder Urlaubsschmöker kann er einen aber trotz allem gut unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.07.2018

Ein Unvergessliches Klassentreffen

0

Magdalena Hansson ist zu einem Klassentreffen eingeladen. Seit dem letzen sind etliche Jahre verganegen, aber Magdalena will sich trotzdem nicht recht über die Wiedervereinigung freue. Doch trotzdem beschließt ...

Magdalena Hansson ist zu einem Klassentreffen eingeladen. Seit dem letzen sind etliche Jahre verganegen, aber Magdalena will sich trotzdem nicht recht über die Wiedervereinigung freue. Doch trotzdem beschließt sie daran teilzunehmen. Ihre ehemaligen Freundinnen haben sich der Planung des Events hingegeben und sogar eine Geisterwanderung organisiert - genau wie damals. Doch leider endet diese Tour nicht wie damals in der neunten Klasse. Nein, am Ende der Wanderung ist Jack tot. Wie konnte das passiere? Wer war der Mörder? Da alle anwesenden Betrunken waren, ist es schwer die Ereignisse zusammenzufassen. Doch Jack ist nicht der letzte. Weitere Besucher der Party sterben nach dem Treffen, doch wie hängt das alles zusammen?

Dies war mein erstes Buch von Ninni Schulman, was auch bedeutet ich kenne die Vorgänger mit Magdalena nicht. Sicherlich wäre es an einigen Stellen gut gewesen, besser über Sie bescheid zu wissen, doch der Geschichte hat es nicht merklich geschadet. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, sodass man gut mit dem Buch vorangekommen ist. Der Beginn war mir etwas zu langatmig, trotzdem konnte die Spannung gut aufgebaut werden. Einen Moment, an dem ich es nicht aus der Hand legen konnte hatte ich leider nicht. Am Anfang der Geschichte habe ich mir schwer getan bei den vielen Charakterenen zurecht zu finden, was sich gegen Mitte des Buches deutlich gebessert hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 18.11.2018

Klassentreffen mit tödlichem Ausgang

0

Magda, Journalistin einer Tageszeitung in Schweden, bekommt eine Einladung zu einem Klassentreffen ihrer ehemaligen Abi Klasse. Zögernd fährt sie zur alten Hütte ihres Lehrers und nimmt dort am Klassentreffen ...

Magda, Journalistin einer Tageszeitung in Schweden, bekommt eine Einladung zu einem Klassentreffen ihrer ehemaligen Abi Klasse. Zögernd fährt sie zur alten Hütte ihres Lehrers und nimmt dort am Klassentreffen teil. Gemeinsam mit den anderen Protagonisten, 15 an der Zahl, verbringt sie das Wochenende bei der alten Hütte ihres Lehrers Sune. Was zu einem Klassentreffen dazugehört sind natürlich die vielen Erzählungen aus der damaligen Zeit wie man gemeinsam in der Schule war, ein wenig über das Glas zu schauen, so wie es jeder tat und natürlich auch ein wenig Action. Diese Spannung erfolge im Zuge einer Gespensterwanderung, doch die verlief nicht so wie es scheint denn im Zuge dieser Gruselwanderung geschah auf brutale Art und Weise der erste Mord. Einer der Klassenkameraden weilte nicht mehr unter ihnen. Im Zuge des Lesens geschehen noch viele andere Dinge.

Nun zu meinem Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch einigermaßen gefallen. Anfänglich ist es etwas schwer sich die vielen einzelnen Namen zu merken, ihren Zusammenhang zwischen der einzelnen Personen festzustellen und erst Recht zu wissen wer war das noch einmal. Eine anfängliche Auflistung der einzelnen Chraktere und deren Verbindung zueinander hätte dem Buch sicher gut getan. Ein weiterer Punkt der mir persönlich nicht gefallen hat ist, dass dies der 3. Band einer Krimireihe ist,was mir erst viel später aufgefallen ist, als es in der Kommentaren der Leserunde erwähnt wurde und auch als ich mir den Klappentext anderer Bücher von Ninni Schulmann durchgelesen habe, und somit bei vielen handelten Personen einfach der kontext gefehlt hat. Hier hätte es mir gefallen wenn der Charakter etwas genauer beschrieben worden wäre und auch Nichtleser der anderen beiden Bände sich so ein genaues Bild der Ermittler und auch der Hauptcharaktere machen können.

Vom Schreibstil her hat mir der Schwedenkrimi hingegen sehr gut gefallen, obwohl er sich anfänglich und dazwischen etwas in die Länge zog. Jedoch wurde es zwischendurch wieder richtig spannend für mich zu lesen, sodass ich es einfach nicht lassen konnte und einfach wissen musste wie es weiterging. Was mir persönlich jedoch auch sehr gut gefallen hat waren die vielen kleinen Rückblicke aus der Schulzeit und die damit verbundenen Sorgen aus Bullying und anderen Jugendstreichen.

Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, da es einfach zwischendurch langweilig wurde und einfach zu viele Personen am Anfang den Leser etwas verwirren. Was auch ein weiterer Grund ist, dass den einzelnen Personen einfach der Kontext und der Charakter fehlt was daran liegt dass die beiden Bände davor nicht gelesen wurden und auch nicht bekannt sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Erzählstil