Cover-Bild Die Tochter der Bettlerin
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9,81
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 490
  • Ersterscheinung: 17.12.2019
  • ISBN: 9782496702514
Nora Berger

Die Tochter der Bettlerin

Eine bewegende Geschichte über den Leibgardisten Friedrichs des Großen und zwei starke Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – von Bestsellerautorin Nora Berger. Berlin, 1747. Als ihre Mutter sie zur Prostitution zwingen will, flieht die junge Anna – und landet als Magd im Hause derer zu Trenck. Der Stolz der Familie ist der älteste Sohn Friedrich, Leibgardist von Friedrich dem Großen. Auch Anna verfällt seinem wagemutigen Charme ‒ hoffnungslos: Er ist heimlich mit Prinzessin Amalie liiert. Einzig als Überbringerin seiner Liebesbriefe nutzt er die schöne Tochter der Bettlerin. Als der König von der Liebschaft zwischen Friedrich und seiner Schwester erfährt, lässt er Trenck einkerkern. Anna verliert ihre Anstellung und fasst einen folgenschweren Entschluss: Als Mann verkleidet dient sie in der preußischen Armee und begibt sich schließlich in noch größere Gefahr: Auch wenn Trenck ihre Liebe wohlmöglich nie erwidern wird, will sie ihm helfen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2020

Spannend und gut recherchiert

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„...Sie wusste nicht, wann es zum ersten Mal gewesen war, dass sie über ihr Leben nachdachte. Beinahe ohne Überlegung war sie nämlich von einem mageren, zigeunerartigen Kind mit zerzausten Schopf zu einem ...

„...Sie wusste nicht, wann es zum ersten Mal gewesen war, dass sie über ihr Leben nachdachte. Beinahe ohne Überlegung war sie nämlich von einem mageren, zigeunerartigen Kind mit zerzausten Schopf zu einem auffallend hübschen Mädchen herangewachsen...“

Anna ist die Tochter einer Bettlerin. Auch der ist aufgefallen, wie sich ihr Kind verändert hat. Die Gardisten des Königs geben ihr bereitwillig eine Münze, wenn sie sich an sie wendet. Ihre Mutter möchte, dass sich Anna prostituiert. Die wehrt sich.
Wir befinden uns in Berlin des Jahres 1747. König Friedrich II. rüstet für den Krieg gegen Österreich. Es geht um die Macht in Schlesien. Anna bewundert die Gardisten bei der Parade. Zu den Favoriten des Königs gehört Freiherr Friedrich von Trenck.
Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen und zeugt von exakter Recherche der Zeitverhältnisse.
Der Schriftstil passt sich den Gegebenheiten an. Auf Einladung des Königs kommen Friedrich von Trencks Mutter und die Geschwister nach Berlin. Anna bekommt bei ihnen eine Stellung. Dadurch lerne ich das Leben der Dienstboten kennen. Belästigungen und Intrige waren an der Tagesordnung.
Zu den stilistisch und inhaltlichen Höhepunkten gehören für mich die Diskussionen am Hofe des Königs. Sie lesen sich wie ein Schlagabtausch zwischen den Eingeladenen. Jeder möchte mit seinen Kenntnissen vor dem König brillieren. So äußert Voltaire gegenüber seinen Konkurrenten:

„...Meine Werke sind natürlich nichts für Leute, die nichts verstehen, weil sie meinen, nur sie haben die Wahrheit gepachtet...“

Friedrich II. wird als musisch und künstlerisch begabter Herrscher dargestellt. Bei den Diskussionen erscheint er tolerant und ausgeglichen Wehe aber, wenn man bei ihm in Ungnade fällt. Das bekommt Friedrich von Trenck hart zu spüren, als seine Affäre mit Anna Amalie, Prinzessin von Preußen, bekannt wird. Hinzu kommt, dass er sich in den Reihen der Offiziere einige Feinde gemacht hat. Missgunst und Neid machen sich bemerkbar.
Drei Lebenswege werden im Buch nachgezeichnet. Zwei davon sind real, der dritte fiktiv. Ersteres ist der freie Fall von Friedrich von Trenck und das bittere Leben von Anna Amalie, die nicht nur auf ihre Liebe verzichten muss. Das gute Verhältnis zu ihren Bruder verkehrt sich in Bitternis.
Anna, die nach der Abreise von Trencks Familie wieder auf der Straße steht, fällt eine überraschende Entscheidung. Sie sieht nur einen Weg, der Armut zu entkommen und geht in die preußische Armee.
Gut wird beschrieben, wie die Soldaten gedrillt wurden. Die Schlachten werden ausreichend dargestellt, wobei die Autorin glücklicherweise nicht ins Detail geht, wenn es um Verletzungen und Grausamkeiten geht.
Einzige Ausnahme war ein Spießrutenlauf, der aber in den Zusammenhang der Handlung gehörte.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Möchte es

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Vor ab möchte ich dem Verlag sowie auch NetGalley danken, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung bekommen habe.

Für mich ist es mein erster historischer Roman ich wollte es einfach mal ...

Vor ab möchte ich dem Verlag sowie auch NetGalley danken, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung bekommen habe.

Für mich ist es mein erster historischer Roman ich wollte es einfach mal ausprobieren und der Klappentext klang so gut, dass er mich neugierig gemacht hat. Auch das Cover machte mich neugierig auf die Geschichte denn es ist echt schon und passt wie ich finde auch zum Inhalt. Der Einstieg in das Geschehen viel mir recht leicht denn die Autorin schreibst sehr bildlich so kann man sich alles umso besser vorstellen. Der Schreibstil zu dem auch leicht und locker so dass man einen schönen lese Fluss hat, die Seiten fliegen regelrecht dahin.

Die Geschichte spielt im Jahr 1747 in Berlin und dreht sich um Anna, ihre Mutter will sie zur Prostitution zwingen. Deshalb flieht sie und landet schließlich als Magd im Hause derer zu Trenck. Der ganze Stolz der Familie ist der älteste Sohn Friedrich, Leibgardist von Friedrich dem Großen. Auch Anna verfällt seinem wagemutigen Charme und das hoffnungslos: Er ist nämlich heimlich mit Prinzessin Amalie liiert. Einzig als die Überbringerin seiner Liebesbriefe nutzt er die wunderschöne Tochter der Bettlerin. Als der König von der Liebschaft zwischen Friedrich und seiner Schwester erfährt, lässt er Trenck einkerkern. Anna verliert ihre Anstellung und fasst einen folgenschweren Entschluss: Als Mann verkleidet dient sie in der preußischen Armee und begibt sich schließlich in noch größere Gefahr. Selbst wenn Trenck ihre Liebe wahrscheinlich nie erwidern wird, will sie ihm Retten.

Den einzelnen Charakteren waren mir mit ihrer Art und Weise mal mehr mal weniger sympathisch dennoch sind alle super ausgearbeitet und beschrieben wurden. Ans Herz gewachsen sind mir auf jedenfalls die beiden Frauen Amalie und Anna sie beiden sind unterschiedlich kämpfen aber dennoch beide für ihre große Liebe. Was mich ein wenig gestört hat das zu oft vieles auf zufalle Passiert, es machte die Geschichte an vielen stellen unglaubwürdig was ich echt schade finde. Ab und an wurde die Geschichte leider auch etwas langatmig und die Spannung ließ sich leider nicht oft blicken. Was wiederum mir gefallen hat war das die Autorin es richtig gut geschafft hat Fiktion und geschichtliche Fakten zu verbinden das man während das Lesens noch so einiges aus der damaligen Zeit lernt.

Fazit
Das Buch konnte mich gut unterhalten da es mein erstes Buch in diesem Bereich war hatte ich nicht so viele hohe Erwartungen was ich dort alles erleben werden dennoch konnte es mich nicht zu 100 % von sich überzeugen. Ich werde auf jedenfalls bald mal wieder ein historischer Roman greifen und vielleicht auch von dieser Autorin.

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Veröffentlicht am 15.02.2020

Berührend und interessant

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Bei „ Die Tochter der Bettlerin“ von Nora Berger handelt es sich um einen Roman.

Berlin, 1747.
Die junge Anna flieht, als ihre Mutter sie zur Prostitution zwingen will und landet als Magd im Hause derer ...

Bei „ Die Tochter der Bettlerin“ von Nora Berger handelt es sich um einen Roman.

Berlin, 1747.
Die junge Anna flieht, als ihre Mutter sie zur Prostitution zwingen will und landet als Magd im Hause derer zu Trenck. Der älteste Sohn Friedrich, Leibgardist von Friedrich dem Großen, ist der Stolz der Familie. Hoffnungslos verfällt Anna seinem wagemutigen Charme. Dieser ist heimlich mit Prinzessin Amalie liiert. Die schöne Tochter der Bettlerin nutzt er einzig als Überbringerin seiner Liebesbriefe. Der König lässt Trenck einkerkern, als er von der Liebschaft zwischen Friedrich und seiner Schwester erfährt. Als Anna ihre Anstellung verliert, fasst sie einen folgenschweren Entschluss. Sie dient, als Mann verkleidet, in der preußischen Armee und begibt sich schließlich in noch größere Gefahr. Sie will Trenck helfen, auch wenn er ihre Liebe wohlmöglich nie erwidern wird..

Auf den letzten Seiten befindet sich eine ausführliche Personenliste. Diese ist in Historische und Fiktive Personen unterteilt und hat mir sehr geholfen, die Personen richtig einzuordnen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich war sofort mitten im Geschehen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Plot ist sehr interessant. Hier habe ich sehr viel über diese Zeit erfahren. Z.B. wie die Menschen gelebt haben, welche Alltagsschwierigkeiten sie hatten usw. Toll finde ich, dass die Autorin wahre Begebenheiten mit fiktiven perfekt unter einen Hut gebracht hat . Diese Geschichte war zu keiner Zeit langweilig oder langatmig.

Die Protagonisten werden sehr ausführlich und authentisch beschrieben. Ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte sind plausibel, überraschend und interessant.

Die Handlungsplätze werden sehr bildlich beschrieben, sodass ich sie mir alle sehr gut vorstellen konnte. Hier hat die Autorin das Flair sehr gut beschrieben. Ich fühlte mich während dem Lesen, als ob ich vor Ort wäre.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Temporeicher Roman

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Anna kämpft sich als Tochter einer Bettlerin durchs Leben, doch auch als sie ihre Mutter verlässt und versucht ein ehrbares Leben zu führen, wird es nicht besser. Dennoch schafft Anna es immer wieder zu ...

Anna kämpft sich als Tochter einer Bettlerin durchs Leben, doch auch als sie ihre Mutter verlässt und versucht ein ehrbares Leben zu führen, wird es nicht besser. Dennoch schafft Anna es immer wieder zu überleben.....

Schnell war ich vom Schreibstil der Autorin gefesselt und konnte gar nicht genug bekommen, von den farbenprächten Geschichten, die sie erzählte.
Die Charaktere sind sehr bildlich dargestellt, so, dass man sie als Leser schnell vor Augen hat. Doch muss ich gestehen, dass ich durch die Entwicklung der Charaktere in der Handlung, zeitweise die Sympathien und Antipathien verschob, was mir selten in Romanen passiert.
Ich empfand es als sehr spannend, der Entwicklung Preussens zu folgen, auch wenn vieles Fiktion ist, so hatte ich doch ein gutes Bild davon, wie es sich abgespielt haben könnte. Genau das mag ich an historischen Romanen, dass ich in die Vergangenheit abtauchen kann und das konnte ich in diesem Roman sehr gut.
Lobenswert ist auch die Spannung, die immer wieder vorhanden ist, so dass ich als Leser das Buch nur ungern aus der Hand legen wollte.
Alles in allem ein toller Roman, der wunderbar unterhaltsame Stunden bietet und die Vergangenheit lebendig werden lässt.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Anna geht ihren Weg

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Ich mag es immer sehr, wenn in Romanen historische Personen und Begebenheiten mit fiktiven Charakteren gemischt werden. In Die Tochter der Bettlerin ist das sehr gut gelungen.

Zum einen geht es den Freiherrn ...

Ich mag es immer sehr, wenn in Romanen historische Personen und Begebenheiten mit fiktiven Charakteren gemischt werden. In Die Tochter der Bettlerin ist das sehr gut gelungen.

Zum einen geht es den Freiherrn von Trenck der zunächst hoch in der Gunst von König Friedrich II steht und in dessen Armee dient. Doch dann verliebt er sich in Amalia, die Schwester des Königs, und beginnt mit ihr eine folgenschwere Liebschaft.. Friedrich ist alles andere als begeistert und lässt Trenck einsperren... Soweit zu Historie.

Annas Geschichte ist fiktiv, sie wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen auf und schafft es als Magd in den Haushalt der Trencks. Sie verliebt sich unsterblich in den Freiherren und würde alles für.ihn tun. Leider meint es das Leben nicht immer gut zu ihr ...

Der Roman entführt den Leser sehr bildhaft ins achtzehnte Jahrhundert und schildert anschaulich das sehr unterschiedliche Leben der verschiedenen Stände. Anna ist eine Hauptperson mit der man einerseits mitfiebern und dann wieder den Kopf über sie schüttelt. Egal wie hart. das Schicksal zuschlägt sie gibt nicht auf. Gut gefällt mir das niemand idealisiert wird sondern alle Personen auch mit Fehlern dargestellt werden.

Das Buch entführt den Leser sehr farbenprächtig ins 18 te Jahrhundertv. Vor allem Anna konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen und auch die anderen Personen waren sehr gut dargestellt

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