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Veröffentlicht am 04.06.2020

Geheimnis mit ins Grab nehmen schief gegangen

Die letzten Worte von dir
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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe es als Rezensionsexemplar bei Netgalley erhalten. Zunächst hat mich der Titel neugierig gemacht und als ich den Klappentext gelesen habe, war ich ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe es als Rezensionsexemplar bei Netgalley erhalten. Zunächst hat mich der Titel neugierig gemacht und als ich den Klappentext gelesen habe, war ich erst recht interessiert, weil es zusätzlich eine Abwechslung zu meinen New Adult Romanen ist.

Um was geht es?
Die Familie Bliss besteht aus Mutter Dorothy, Vater Frank und den Kindern Miriam, Clare, Anna und Sebastian. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und hatten allesamt keine einfache Kindheit, weil die Mutter mit so vielen Kindern überfordert war. Jeder ging irgendwann seinen Weg, bis ein Ereignis sie wieder zusammenführte: Dorothys Tod. Was noch schlimmer ist: Dorothy hat kurz vor ihrem Tod Anna, ihre angebliche Lieblingstochter, beauftragt, das Testament und den beiliegenden Brief zu verbrennen und nichts davon ihren Geschwistern zu erzählen.
Anna holte den Brief und das Testament, hat es jedoch bei sich behalten anstatt es zu verbrennen.
Eines Tages trafen sich alle Geschwister in ihrem gemeinsamen Elternhaus, um zu schauen, was sie mitnehmen möchten und was entsorgt werden sollte. Da kam die Frage nach dem Testament auf. Anna hat es so gut es geht vor den anderen verheimlicht und als sie nach Hause kam, hat sie gelesen, was drin steht. Sollte sie den anderen davon berichten?

Meine Meinung
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und war eine tolle Abwechslung zu meinen New Adult Romanen.
Die verschiedenen Charaktere wurden eindrücklich beschrieben, weil aus ihren Perspektiven geschrieben wurde. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedankengänge nachvollziehen, obwohl der Roman aus der 3. Person geschrieben wurde.
Anfangs haben mich die Zeitsprünge irritiert, weil ich so schwer mit dem Alter der Charaktere hinterkam, vor allem weil zwischen ihnen teilweise riesige Unterschiede waren.
Die Handlung hatte an sich nicht viel Spannung, was bei dieser Thematik aber nicht schlimm war. Man lernte jede Person kennen und man wollte nur wissen, was in dem Testament und dem Brief war und was das für Auswirkungen auf die Familie hat.
Wer auf Geheimnisse und Familiendramen steht, dem kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Von heute auf morgen im Leben der Elite

Never Let Me Down
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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Das Buch wurde mir auf der Startseite meines Lesejury-Profils angezeigt. Ich habe schon viel Gutes von der Autorin gehört und nach der Leseprobe habe ich ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Das Buch wurde mir auf der Startseite meines Lesejury-Profils angezeigt. Ich habe schon viel Gutes von der Autorin gehört und nach der Leseprobe habe ich mich für die Leserunde beworben und konnte mir einen Platz ergattern!

Um was geht es?
Rachel, 17 Jahre alt, lebt in einem Heim, weil ihre Mutter kürzlich an Krebs gestorben ist. Am Sterbebett möchte ihre Mutter, dass Rachel mit ihrem Vater Fred, ein berühmter Rockstar, Kontakt aufnimmt, damit er ein Auge auf sie hat. Verwirrt von dem plötzlichen Sinneswandel ihrer Mutter schafft es Rachels Sozialarbeiterin, ein Treffen zwischen Rachel und Fred zu organisieren, und das war alles andere als angenehm. Er verspricht, ihr zu helfen und so kommt es, dass sie aus dem Heim ziehen kann, in dem sie bis dato untergekommen ist und darf ihr Abschlussjahr an einem angesehenem Internat machen, um ihre Collegebewerbung aufzuhübschen.
Nun fängt ein neues Leben für Rachel an: Neue Schule, neue Freunde und einen Vater, den sie niemals hatte…

Meine Meinung
Ich fand den Roman sehr schön für zwischendurch.
Er hatte nicht allzu viel Tiefgang, weshalb er sich flott lesen lies. Die Atmosphäre fand ich klasse; ich liebe Highschool-/College-Settings! Mir gefiel Bowens Schreibstil sehr schön; weshalb ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Themen, die behandelt wurden, hatten viel Potenzial gehabt: Die Vater-Tochter-Beziehung, Rachels Liebesbeziehung an der neuen Schule, ihre Vergangenheit etc. Meiner Meinung nach haben die Themen nicht den nötigen Tiefgang gehabt, den sie verdient hätten; vielleicht hätte man es auf mehrere Bände strecken sollen? Vor allem das letzte Drittel des Buches hatte einige Fragen nicht beantwortet und war gleichzeitig so gequetscht, dass ich persönlich nicht recht wusste, wie ich das Ende finden sollte.
Ich mochte die Charaktere ganz gerne, vor allem Jake, Rachels Pate an der neuen Schule, wo es auch spannend wird zwischen den beiden. Die Mischung aus nerdy und attraktiv fand ich bei ihm sehr gelungen. Rachel hatte es nicht einfach und hat viel in sich reingefressen, weshalb sie in dem Roman nie richtig aus sich herausgekommen ist. Fred tut sein Bestes als Vater, man kann keine Wunder von ihm erwarten, weshalb ich ihn eigentlich recht sympathisch fand. Klar, er hat ein paar Aktionen gebracht, die meiner Meinung nach daneben waren, aber er übt sich erst seit kurzem in der Vaterrolle und da darf er sich ein paar Patzer erlauben.
Alles in allem ein schöner Roman, der hier und da nicht ganz rund war. Trotz dessen hatte ich Spaß beim Lesen und einige schöne Stunden damit gehabt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.05.2020

Ein Museum für Mama

Das Zimmer der verlorenen Träume
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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe es per Zufall bei Netgalley gesehen. Ich fand das Cover einfach wunderschön und die Beschreibung fand ich ansprechend.

Um was geht es?
Clover ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe es per Zufall bei Netgalley gesehen. Ich fand das Cover einfach wunderschön und die Beschreibung fand ich ansprechend.

Um was geht es?
Clover ist ein cleveres 12-jähriges Kind. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater Darren in einem Haus in England. Clovers Mutter ist mit 21 Jahren an einem tragischen Unfall gestorben und seitdem kam Darren nicht dazu, ihre Sachen auszusortieren und Ordnung zu schaffen. Clover dachte sich nach einem Museumsbesuch, dass sie aus den Erinnerungsstücken ihrer Mutter eine eigene kleine Ausstellung zu ihren Ehren macht und lernt sie so immer besser kennen.

Meine Meinung
Ich fand den Roman solala.
Er hatte eine schöne Grundidee gehabt: Tochter lernt ihre Mutter über die hinterlassenen Gegenstände kennen und schafft daraus ein Museum.
Mir hat die Spannung irgendwie gefehlt; die Handlung ist so vor sich hin geplätschert und es ist nicht wirklich viel passiert.
Ich fand es schön, dass man Clovers Leben miterlebt, aber auch das von Darren. Ab der Hälfte lernt man auch mehr von Clovers Mutter Becky kennen, auf die ich so gespannt war, weil man immer nur Andeutungen bekommen hat.
Der Erzählstil hat mir leider nicht so zugesagt muss ich gestehen. Ich wurde nicht so mitgerissen und einbezogen, wie ich es mir gewünscht hätte. Es gab jedoch Momente, wo das ganz gut gelungen ist, vor allem bei sehr emotionalen Szenen konnte ich dann doch gut mitfühlen.
Alles in allem bin ich zweigespalten; ich fand die Thematik schön und interessant, aber war leider nicht so fesselnd und mitreißend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Sooo viele Gefühle!

Begin Again
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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Meine beste Freundin und ich hatten mal wieder Lust auf einen Buddyread. Sie hatte die Reihe noch ungelesen Zuhause, also habe ich sie mir nachgekauft :)

Um ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Meine beste Freundin und ich hatten mal wieder Lust auf einen Buddyread. Sie hatte die Reihe noch ungelesen Zuhause, also habe ich sie mir nachgekauft :)

Um was geht es?
Allie Harper zieht in das beschauliche Woodshill, weg von ihrer Familie. Sie möchte dort aufs College gehen und es ist gar nicht so einfach, eine Bleibe zu finden, vor allem zu Beginn des Semesters. Eine WG nach der anderen klappert sie ab, bis sie bei Kaden White landet, der sie direkt wegschicken will, weil er nicht mit einem Mädchen zusammenwohnen möchte. Allie hat das nicht auf sich sitzen lassen und überzeugte Kaden zum Schluss, dass sie das freie Zimmer bekommen könnte, aber unter einigen Bedingungen. Allie soll Kaden nicht mit ihrem "Weiberkram" nerven, er bestimmt das Fernsehprogramm und sie soll sich nicht an ihn ranmachen.
Regeln schön und gut, ob das was wird?

Meine Meinung
Ein sehr schöner Roman vollgepackt mit Emotionen. Man konnte lachen, schmunzeln, sich ärgern und Tränchen vergießen.
Die Charaktere waren so unterschiedlich, und dabei sympathisch und authentisch (bis auf ein paar wenigen Ausnahmen). Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen, vor allem Allie, Kaden, Dawn (Allies beste Freundin), Scott (der beste Freund von den beiden Mädels) und Spencer (Kadens bester Freund).
Die Handlung hat mich von Anfang bis Ende gefesselt; es wurde nie langweilig und man wollte wissen, wie es weitergeht. Das Ende fand ich jedoch etwas over-the-top muss ich zugeben, aber das ist jetzt meckern auf höchstem Niveau.
Ich hoffe, in den folgenden Büchern der Reihe, die anderen Personen, neben Allie und Kaden, noch besser kennenlernen zu können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Eine vorgespielte Beziehung für eine Menge Geld? Geht klar!

All of Me
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Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe davon viel auf Bookstagram gesehen und der Klappentext machte mich dann doch neugierig. Ich habe es mir dann als Rezensionsexemplar bei Netgalley ...

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe davon viel auf Bookstagram gesehen und der Klappentext machte mich dann doch neugierig. Ich habe es mir dann als Rezensionsexemplar bei Netgalley geholt.

Um was geht es?
Willow ist eine junge Frau, die ihren Vater und ihre Schwester verloren hat. Übrig geblieben sind sie und ihre Mutter, die inzwischen an Alzheimer leidet und so weit fortgeschritten ist, dass sie eine Vollzeitpflegekraft einstellen musste und nur ein paar gute Tage hat, an denen die Mutter Willow wiedererkennt. Sie stemmt die Finanzen mit ihrem Job als Hörnuch-Einsprecherin und als Escorte-Girl im La Dolce Vita.
Eines Tages fährt ein reicher und attraktiver Mann in ihr Auto. Mit Wut erfüllt macht sie ihn zur Schnecke, bis er ihr eine Visitenkarte seines Assistenten gibt, um den Schaden beheben zu lassen. Auch wenn sie sich maßlos über ihn aufgeregt hat, fühlte sie sich so sehr zu ihm hingezogen wie sie es noch bei keinem anderen Mann kannte.
Shaw ist einer der bekanntesten Junggesellen ganz Seattles. Sein Vater ist der Präsident und nun steht seiner Wiederwahl an und um für bessere Publicity zu sorgen, bittet sein Vater Shaw, dass er sich bezüglich seiner Frauengeschichten eine Weile zur Ruhe setzt. Da kommt seinem besten Freund Noah eine Idee: Er besorgt Shaw eine Frau, mit der er eine Beziehung inszenieren kann.
Diese Frau ist niemand geringeres als Willow, was Shaw zunächst nicht weiß.
Als Shaw gebeten wurde, ins La Dolce Vita zu kommen, um seine Alibi-Freundin kennen zu lernen, fällt er aus allen Wolken, als er sie wiedererkennt. Und ihr geht es nicht anders, denn es war niemand geringeres als Shaw, der in ihr Auto gefahren ist!
Willow braucht das Geld und Shaw das gute Image, also eine Win-Win-Situation, bis die Wahlkampagne ein Ende findet.... oder geht der Schuss nach hinten los?

Meine Meinung
Ich fand den Roman gut für zwischendurch zu lesen, weil er mich nicht so sehr mitgenommen hat wie andere Romane in diesem Genre. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Erotik-Fantasien und -szenen zu sehr in den Vordergrund gerückt sind, während die Protagonisten an sich nicht so sehr zum Vorschein kamen. Was aber auch nicht weiter schlimm war, weil die Szenen, in denen man die Charaktere besser kennenlernen konnte, toll gelungen sind.
Willow hatte es seit ihrer Kindheit nicht einfach: Schwester wegen einer Überdosis verloren; der Vater beging Selbstmord und die Mutter hat Alzheimer. Es gehört viel dazu, dass sie sich der Escort-Branche angeschlossen hat, damit sie die Kosten abdecken kann. Ich habe Willow mit ihrer einerseits frechen, aber andererseits auch reservierten Art, ins Herz geschlossen.
Shaw fand ich am Anfang arg eingebildet und arrogant, aber mit der Zeit wurde er mir sympathischer. Auch wenn ich ihn doch sehr besitzergreifend und eifersüchtig finde, was mir nicht so gut gefällt.
Die Handlung zog sich manchmal, da es entweder um Erotik oder Anlässe ging, in denen die Beziehung für die Öffentlichkeit inszeniert wurde; insgesamt ist also nicht allzu viel passiert, was ich ein bisschen schade fand. Umso glücklicher bin ich, das Ende des Monats der zweite und letzte Teil kommt, da dieser Teil mit einem Cliffhanger endet, der auf Familiendrama hoffen lässt und die Erotik-Phase ein wenig in den Hintergrund rückt.
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, abgesehen von der starken Erotik-Lastigkeit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere