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Veröffentlicht am 14.10.2021

Tolles Buch bei dem Vorlesen Spaß macht

Und dann kam Juli
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Eine echt tolle Geschichte, bei der die Freundschafts-Liebe erst langsam anfängt zu wachsen.
Das Buch ist durch die Bilder und die fett gedruckten Sätze, die man beim Vorlesen besonders gut betonen kann ...

Eine echt tolle Geschichte, bei der die Freundschafts-Liebe erst langsam anfängt zu wachsen.
Das Buch ist durch die Bilder und die fett gedruckten Sätze, die man beim Vorlesen besonders gut betonen kann ein echt cooles Buch zum Vor- oder mit den Kindern gemeinsam lesen.
Ein Buch, das man weiter laut vorliest, obwohl das Kind bereits eingeschlafen ist, weil man einfach Spaß dran hat.
Meine Kinder (7 und 10 Jahre) lieben diesesBuch auch total

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Geht stark unter die Haut,

Sie nannten mich "Es"
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Die Autobiografie von Dave Pelzer über seine traumatishe Kindheit geht sehr stark unter die Haut.
Das Buch ist aus seiner Perspektive als Kind geschrieben, und wirklich nicht für schwache nerven oder Menschen ...

Die Autobiografie von Dave Pelzer über seine traumatishe Kindheit geht sehr stark unter die Haut.
Das Buch ist aus seiner Perspektive als Kind geschrieben, und wirklich nicht für schwache nerven oder Menschen die emotional zu zerbrechlich sind.
Die unglaublich schmerzhaften ud dramatischen Erlebnisse des Autors sind für den Leser nur deshalb erträglich, weil man von Anfang an erfährt, dass er aus seiner Tortur befreit wurde. Trotzdem ist es schokierend, zu was eine Mutter fähig ist und wie sie schrecklich sich verändern kann. Es ist schrecklich, wie Angehörige zuschauen und verstumpfen anstatt ihn zu retten...
Gleichzeitig beschreibt Pelzer seinen mächtig stark wachsenden Überlebenswillen, zu dem das Cover perfekt passt.

Man erfährt leider nicht viel darüber, wie das Verhältnis zu zu seinem Vater, Geschwistern und Großeltern nach seiner Befreiung war ud auch nicht darüber, ob seine Mutter sich je dazu geäußert hat, warum sie all das gemacht hatte, bzw. warum sie sich plötzlich von der perfekten und liebevollen Mutter und Frau in ein eiskaltes Monster verwandelte. Es wird auch nur sehr knapp beschrieben, wie es nach der rettenden Befreiung weiter geht.

Ich habe entdeckt, dass es ein weiteres Buch von Pelzer gibt und hoffe nun einige Antworten auf die Fragen, die offen blieben, darin zu finden.

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Veröffentlicht am 13.10.2021

Allein der Titel bringt mich schon zum Nachdenken

Dreieinhalb Stunden
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Auf ihrer Rückfahrt aus West- nach Ostdeutschland erfahren die Fahrgäste im Zug die Nachricht, dass Ostdeutschland die Grenzen schließt und eine Mauer baut. Die Menschen stehen nun vor der Wahl zwischen ...

Auf ihrer Rückfahrt aus West- nach Ostdeutschland erfahren die Fahrgäste im Zug die Nachricht, dass Ostdeutschland die Grenzen schließt und eine Mauer baut. Die Menschen stehen nun vor der Wahl zwischen Freiheit und Heimat; sitzen bleiben oder aussteigen. Sie haben für ihre Entscheidung knappe Dreieinhalb Stunden Zeit.

Die Autorin gibt Einblicke in Gedanken und Auseinandersetzungen unterschiedlicher Charaktäre mit völlig unterschiedlichen Lebenssituazionen und Einstellungen. Man lernt die Ängste und Zweifel von jedem einzelnen kennen.

Mich bringt das Buch ganz stark zum nachdenken. Wie würde ich mich in dem Fall entscheiden? Was wäre, wenn ich auf dem Rückweg aus dem Urlauber erfahren würde, von meinem Land hintergangen worden zu sein und die gewissheit hätte, meine Freiheit durch die Rückkehr zu verlieren.?
Mein erster Gedanke ist einfach und klar: ich steige aus!
Aber dann, würden sicherlich die Zweifel kommen: ist es auserhalb meiner Heimat wirklich besser? Werde ich je meine Freunde/Familie/Heimat wiedersehen? Kann ich mir den Neustart wirklich leisen, wenn ich nur das habe, was ich bei mir trage? Und was ist mit den Gesetzen des neuen Landes-geben sie mir wirklich mehr Friheit?
Mit all diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Menschen im Zug!
Familien drohen zu zerreißen! Dabei wird einem klar, dass es garnicht für alle besser und freier im Westen ist- wie z.B. für das homosexuelle Paar. Und dann ist auch noch die Art, wie man "West-Deutsche" in der Nachkriegszeit in Erinnerung hat! Die Verbrechen, die z.B. die Kindheit des Musikers mit den jüdischen Wurzeln geprägt haben? Haben sich die Menschen wirklich verändert? Und was ist mit emanzipazion? Darf die berufstätige Frau im Westen wirklich nur am Herd bleiben?

Es bleibt im Buch bis Ende sehr sehr spannend, wer nun aussteigt und wer im Zug sitzen bleibt.
Einige Szenen und Entscheidungen fand ich als vierfache Mutter herzzerreißend. Da war für mich klar-egal ob in Freiheit oder hinter der Mauer-entweder mit Mann und Kindern oder garnicht!
Das Buch ist auf jedem Fall lesenswert!

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Veröffentlicht am 11.10.2021

Spannendes Buch für Pferdebegeisterte

Pferdeflüsterer-Mädchen, Band 3: Das verbotene Turnier
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Meiner 10-jährigen Tochter hat das Cover sehr gut gefallen. Die spannende Geschichte und das Bild haben sie an Ostwind erinnert. Auch ich konnte ein paar Ähnlichkeiten finden.
Dieses Buch ist jedoch etwas ...

Meiner 10-jährigen Tochter hat das Cover sehr gut gefallen. Die spannende Geschichte und das Bild haben sie an Ostwind erinnert. Auch ich konnte ein paar Ähnlichkeiten finden.
Dieses Buch ist jedoch etwas einfacher geschrieben und auch der Ort ist etwas anders. Man kommt richtig ins Träumen bei dem Gedanken, dass die Kids mit den Pferden am Strand entlang reiten. Ruby finde ich mindestens genauso mutig wie Mika.
Das Buch ließt sich echt super und ist auch vom Inhalt und Länge her für meine 10-Jährige bestens geeignet.
Wir kannten die Buchreihe vorher nicht, so dass meine Tochter sich nun darauf freut auch die anderen Bände zu lesen.

Am Ende vom Buch gibt es auch noch ein paar praktische Tips der Autorin (die selbst nicht reitet) zu Übungen um gegenseitiges Vertrauen zu seinem Pferd aufzubauen. Mal schauen, ob meine Tochter davon etwas vor den Reitstunden ausprobiert😉

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Das schönste Buch, dass ich je gelesen habe

Das Buch der verschollenen Namen
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Das Buch der verschollenen Namen" ist für mich mit Abstand das schönste Buch, das ich je gelesen habe!
Es geht von der ersten bis zur letzten Seite unter die Haut.
Zu wissen, dass Kristina Harmel sich ...

Das Buch der verschollenen Namen" ist für mich mit Abstand das schönste Buch, das ich je gelesen habe!
Es geht von der ersten bis zur letzten Seite unter die Haut.
Zu wissen, dass Kristina Harmel sich für dieses Buch an einer wahren Geschichte inspiriert hat, berührte mich noch stärker.

Kristin Harmels Schreibstil ist sehr gut zu lesen, so dass man schnell in die Geschichte mit eintaucht. Man wird schnell Einz mit der jungen (und später auch älteren) Eva.
Oft werden Sätze oder Koseworte in der Orginalsprache der Charaktäre in Kursive verwendet, jedoch ohne das Verständnis des Lesers damit zu erschwären, da im nächsten Satz die Bedeutung meist steht. Z.B. das polnische Wort "Mamusia", mit dem sie ihre Mama nennt und durch das man immer wieder an die polnischen Wurzeln der Eltern erinnert wird.
Man erfährt viel über das Schicksal der jüdischen Franzosen und über die Menschen, die für Frankreich in der Untergrundbewegung kämpften. Man erfährt, dass unabhängig von der Religion, es auf allen Seiten gute Menschen und auch schlechte gibt, aber auch vom inneren Kampf der jungen jüdischen Heldin, die Schutz in der christlichen Kirche findet, und unsicher ist, ob sie den eigenen Glauben dabei nicht verrät. Dabei finde ich den Charakter der Mutter sehr interessant. Eine Frau, die ihrer Tocher, die so viele Leben rettet, immer wieder Vorwürfe macht und immer wieder in ihr Selbstzweifel weckt, jedoch letztendlich stolz auf ihre Tochter ist, es ihr jedoch nie persönlich sagt.
An sehr vielen Stellen im Buch konnte ich gegen meine Tränen nicht kämpfen. Im großen letzten Teil konnte ich mich überhaupt nicht losreißen vom Buch und musste durchgehend weinen - teilweise durch Traurigkeit und teilweise vor Glück.
Dieses Buch würde ich gerne auf der großen Kinoleinwand als Film sehen!

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