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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Abwechslungsreich

Die Ernährungs-Docs – Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungs-Formel
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Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über ...

Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Gebäck und Nachspeisen.

Gut gefallen hat mir die Abwechslung. Gerade Rezepte wie veganes Espressoeis, veganer Borschtsch oder die Kürbis-Kokos-Suppe mit Wakame-Algen stechen heraus und bringen etwas Neues auf den Teller. Natürlich trifft nicht alles meinen Geschmack. Manche Gerichte sind mir etwas zu basic, etwa eine Gemüse-Pasta Arrabiata oder ein mediterraner Nudelsalat. Aber genau dadurch ist das Buch vermutlich recht zugänglich und für viele geeignet.

Insgesamt ein solides Kochbuch mit alltagstauglichen Rezepten. Würde ich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Guter Überblick

Das Psyche-Darm-Paradox
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Ich muss ja zugeben: Ich bin bei Matthias Riedl Wiederholungstäterin. Die gesamte Medical-Cuisine-Reihe mag ich sehr und ich habe auch einige andere Bücher von ihm gelesen, unter anderem „Iss deine Psyche ...

Ich muss ja zugeben: Ich bin bei Matthias Riedl Wiederholungstäterin. Die gesamte Medical-Cuisine-Reihe mag ich sehr und ich habe auch einige andere Bücher von ihm gelesen, unter anderem „Iss deine Psyche gesund“. Dieses Buch hier ist im Grunde die theoretische Ergänzung dazu, denn Rezepte gibt es hier keine.

Im Fokus steht die Verbindung zwischen Darm und Gehirn und die Frage, wie wir uns möglichst „artgerecht“ ernähren sollten. Das ist gut verständlich aufbereitet und insgesamt auch schlüssig. Im Vergleich zum Kochbuch geht es allerdings weniger tief ins Detail, was einzelne Lebensmittel und ihren konkreten Einfluss auf die Psyche angeht. Das blieb für mich vergleichen mit „Iss deine Psyche gesund“.

Zudem werden viele Zusammenhänge zwischen Ernährungsweisen und psychischen Erkrankungen aufgezeigt, meist auf Basis von Korrelationen. Kausale Zusammenhänge lassen sich nur selten belegen. Da liegen für mich auch die Grenzen des Buches.

Trotzdem ist es ein solides, gut lesbares Sachbuch, das einen guten Überblick gibt und zum Nachdenken über die eigene Ernährung anregt.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Den Ton muss man ignorieren

Cozy baking time
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Das Buch hat eine ganze Menge kreativer Rezepte, die mir richtig Lust aufs Backen gemacht haben. Neben Klassikern finden sich auch viele ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gesehen habe, etwa ...

Das Buch hat eine ganze Menge kreativer Rezepte, die mir richtig Lust aufs Backen gemacht haben. Neben Klassikern finden sich auch viele ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gesehen habe, etwa die Lebkuchen-Brownies oder den Bienenstich-Kuchen. Besonders schön sind auch die Fotografien: stimmig bearbeitet, atmosphärisch und inspirierend. Sie machen richtig Lust aufs Nachbacken und helfen gleichzeitig, sich das Ergebnis besser vorzustellen. Das ist etwas, das leider nicht in jedem Backbuch selbstverständlich ist.

Die Zutatenlisten sind angenehm kurz und die Rezepte insgesamt leicht umzusetzen. Gesunde Varianten sollte man hier allerdings nicht erwarten – es wird reichlich mit Butter, Zucker und hellem Mehl gearbeitet. Ich habe den Zucker an einigen Stellen reduziert, was bei den meisten Rezepten problemlos möglich war.

Ein großer Minuspunkt ist für mich allerdings die Sprache. Das Buch scheint sich klar an eine junge Social-Media-Zielgruppe zu richten, was mir manchmal etwas zu viel war. Viele Rezepte tragen englische oder saloppe Namen, die nicht immer so richtig passen wollen: Aus einer Mandarinen-Schmand-Torte wird etwa „Orange is the New Snack“, aus einem Zitronenkuchen „Basic Btch*“. Auch die Rezepttexte sind sehr umgangssprachlich gehalten. Bei den „Mozartplätzchen“ heißt es zum Beispiel: „Fetzt. Ey, wenn der Bro wüsste, dass sogar Plätzchen nach ihm benannt sind.“… Muss man mögen.

Trotzdem: Die Rezepte selbst sind wirklich lecker, gelingsicher und machen Spaß. Besonders die Pumpkin Spice Muffins waren bei mir ein voller Erfolg, für die gab es Komplimente ohne Ende.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Gut

Haltung gut, alles gut
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Ein wirklich verständlich geschriebenes Buch, das viele verschiedene Aspekte rund um Haltung und körperliche Beschwerden aufgreift – vom klassischen Handynacken bis hin zu weniger bekannten Themen wie ...

Ein wirklich verständlich geschriebenes Buch, das viele verschiedene Aspekte rund um Haltung und körperliche Beschwerden aufgreift – vom klassischen Handynacken bis hin zu weniger bekannten Themen wie dem Birnenmuskel oder dem Zwerchfell. Natürlich betreffen einen nicht alle Krankheitsbilder, aber man findet sich in mehr wieder, als man vielleicht vorher denkt.

Was mir besonders gut gefallen hat: Die Kapitel stehen für sich, sodass man gezielt das lesen kann, was einen interessiert. Und die Übungen am Ende jedes Abschnitts sind sehr anschaulich gestaltet, nachvollziehbar erklärt und oft direkt umsetzbar. Ein paar davon werde ich sicher regelmäßig machen.

Klar, ein paar kleinere Wünsche hätte ich trotzdem: Ich hätte mir ein allgemeines Einstiegskapitel zur „guten Haltung“ als Basis gewünscht – also so eine Art Mini-Grundlage ganz am Anfang. Und das Kapitel zum Zwerchfell wäre meiner Meinung nach weiter vorne besser platziert gewesen, weil in vielen Übungen das Atmen sowieso eine Rolle spielt. Aber das ist eher eine strukturelle Kleinigkeit.

Der Schreibstil ist angenehm locker und an vielen Stellen sogar witzig, ohne dabei unseriös zu wirken. Man merkt, dass hier jemand mit medizinischem Know-how schreibt, der aber trotzdem auf Augenhöhe bleiben möchte.

Und ja, das Cover … sagen wir mal: Geschmackssache. Der nackte Fuß hat bei mir kurz Stirnrunzeln ausgelöst, aber irgendwie passt er auch zu der ungewöhnlichen Mischung aus medizinischem Fachwissen und lockerer Ansprache.

Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für alle, die besser verstehen wollen, wie Haltung mit Gesundheit zusammenhängt.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Spannende Rezepte

Deftig Vegan Asien
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Lecker, vegan und vielseitig asiatisch! In diesem Kochbuch trifft man auf eine bunte kulinarische Reise durch verschiedene asiatische Küchen: vietnamesisch, koreanisch, japanisch, chinesisch, indonesisch, ...

Lecker, vegan und vielseitig asiatisch! In diesem Kochbuch trifft man auf eine bunte kulinarische Reise durch verschiedene asiatische Küchen: vietnamesisch, koreanisch, japanisch, chinesisch, indonesisch, thailändisch – vereinzelt auch Gerichte aus Kambodscha, Laos, Malaysia, Singapur, Hongkong, Bali und Java.

Ganz toll finde ich es, dass hier Nährwerte angegeben hat. Das macht es so viel leichter die Protein- und Ballaststoffmenge im Auge zu behalten. Ein großes Dankeschön! Als großen Pluspunkt empfinde ich die Auswahl der Zutaten. An der ein oder anderen Stelle findet man Vollkornprodukte und auch die Oxalsäure wird beim zweimal gegartem Mangold reduziert.

Die Kapitelstruktur folgt Zutaten (Reis, Nudeln, Tofu, Gemüse, Salate, Süßes) – ehrlich gesagt hätte ich mir stattdessen eine Einteilung nach Ländern gewünscht. Öfter als spezifisch auf Reis oder Nudeln habe ich einfach Lust auf eine bestimmte Richtung – mal japanisch, mal koreanisch. Eine länderspezifische Gliederung hätte mir einen besseren Überblick über die jeweilige Landesküche gegeben und das Gefühl vermittelt, wirklich von Japan bis Vietnam zu reisen, wie es der Titel verspricht. Im Rezeptregister wäre dann immer noch genug Platz gewesen, um Gerichte nach Zutaten wie Reis, Nudeln oder Salat aufzulisten.

Nichtsdestotrotz: Die Rezepte sind wirklich stark – mein eigener Geschmackstest bestätigt’s! Die malaysische Laksa, die gebratenen Thai-Nudeln und auch die Thai Tom Kha sind echte Highlights, die kann ich wärmstens empfehlen.

Optisch ist das Buch hochwertig, es enthält viele schöne Stimmungsbilder von Märkten, Menschen, Zutaten und Landschaften. Für mich persönlich wäre aber weniger davon und dafür mal die ein oder andere Schritt-für-Schritt-Anleitung (z. B. für Onigiriuzu oder Wantan) hilfreicher gewesen.

Trotz kleiner Kritikpunkte: ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die gerne vegan und asiatisch kochen.

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