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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2025

Gut

Haltung gut, alles gut
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Ein wirklich verständlich geschriebenes Buch, das viele verschiedene Aspekte rund um Haltung und körperliche Beschwerden aufgreift – vom klassischen Handynacken bis hin zu weniger bekannten Themen wie ...

Ein wirklich verständlich geschriebenes Buch, das viele verschiedene Aspekte rund um Haltung und körperliche Beschwerden aufgreift – vom klassischen Handynacken bis hin zu weniger bekannten Themen wie dem Birnenmuskel oder dem Zwerchfell. Natürlich betreffen einen nicht alle Krankheitsbilder, aber man findet sich in mehr wieder, als man vielleicht vorher denkt.

Was mir besonders gut gefallen hat: Die Kapitel stehen für sich, sodass man gezielt das lesen kann, was einen interessiert. Und die Übungen am Ende jedes Abschnitts sind sehr anschaulich gestaltet, nachvollziehbar erklärt und oft direkt umsetzbar. Ein paar davon werde ich sicher regelmäßig machen.

Klar, ein paar kleinere Wünsche hätte ich trotzdem: Ich hätte mir ein allgemeines Einstiegskapitel zur „guten Haltung“ als Basis gewünscht – also so eine Art Mini-Grundlage ganz am Anfang. Und das Kapitel zum Zwerchfell wäre meiner Meinung nach weiter vorne besser platziert gewesen, weil in vielen Übungen das Atmen sowieso eine Rolle spielt. Aber das ist eher eine strukturelle Kleinigkeit.

Der Schreibstil ist angenehm locker und an vielen Stellen sogar witzig, ohne dabei unseriös zu wirken. Man merkt, dass hier jemand mit medizinischem Know-how schreibt, der aber trotzdem auf Augenhöhe bleiben möchte.

Und ja, das Cover … sagen wir mal: Geschmackssache. Der nackte Fuß hat bei mir kurz Stirnrunzeln ausgelöst, aber irgendwie passt er auch zu der ungewöhnlichen Mischung aus medizinischem Fachwissen und lockerer Ansprache.

Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für alle, die besser verstehen wollen, wie Haltung mit Gesundheit zusammenhängt.

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  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.07.2025

Spannende Rezepte

Deftig Vegan Asien
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Lecker, vegan und vielseitig asiatisch! In diesem Kochbuch trifft man auf eine bunte kulinarische Reise durch verschiedene asiatische Küchen: vietnamesisch, koreanisch, japanisch, chinesisch, indonesisch, ...

Lecker, vegan und vielseitig asiatisch! In diesem Kochbuch trifft man auf eine bunte kulinarische Reise durch verschiedene asiatische Küchen: vietnamesisch, koreanisch, japanisch, chinesisch, indonesisch, thailändisch – vereinzelt auch Gerichte aus Kambodscha, Laos, Malaysia, Singapur, Hongkong, Bali und Java.

Ganz toll finde ich es, dass hier Nährwerte angegeben hat. Das macht es so viel leichter die Protein- und Ballaststoffmenge im Auge zu behalten. Ein großes Dankeschön! Als großen Pluspunkt empfinde ich die Auswahl der Zutaten. An der ein oder anderen Stelle findet man Vollkornprodukte und auch die Oxalsäure wird beim zweimal gegartem Mangold reduziert.

Die Kapitelstruktur folgt Zutaten (Reis, Nudeln, Tofu, Gemüse, Salate, Süßes) – ehrlich gesagt hätte ich mir stattdessen eine Einteilung nach Ländern gewünscht. Öfter als spezifisch auf Reis oder Nudeln habe ich einfach Lust auf eine bestimmte Richtung – mal japanisch, mal koreanisch. Eine länderspezifische Gliederung hätte mir einen besseren Überblick über die jeweilige Landesküche gegeben und das Gefühl vermittelt, wirklich von Japan bis Vietnam zu reisen, wie es der Titel verspricht. Im Rezeptregister wäre dann immer noch genug Platz gewesen, um Gerichte nach Zutaten wie Reis, Nudeln oder Salat aufzulisten.

Nichtsdestotrotz: Die Rezepte sind wirklich stark – mein eigener Geschmackstest bestätigt’s! Die malaysische Laksa, die gebratenen Thai-Nudeln und auch die Thai Tom Kha sind echte Highlights, die kann ich wärmstens empfehlen.

Optisch ist das Buch hochwertig, es enthält viele schöne Stimmungsbilder von Märkten, Menschen, Zutaten und Landschaften. Für mich persönlich wäre aber weniger davon und dafür mal die ein oder andere Schritt-für-Schritt-Anleitung (z. B. für Onigiriuzu oder Wantan) hilfreicher gewesen.

Trotz kleiner Kritikpunkte: ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die gerne vegan und asiatisch kochen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Nicht so gut wie Medical Cuisine

Gamechanger Protein
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Ein weiteres Buch von Matthias Riedl, das ich gelesen habe! Dieses Mal geht’s um Proteine – im Theorieteil erklärt er, wofür Eiweiß gebraucht wird, wie viel man davon braucht und welche Lebensmittel dafür ...

Ein weiteres Buch von Matthias Riedl, das ich gelesen habe! Dieses Mal geht’s um Proteine – im Theorieteil erklärt er, wofür Eiweiß gebraucht wird, wie viel man davon braucht und welche Lebensmittel dafür infrage kommen. Alles recht kompakt und verständlich. Die Interviews zwischendurch hätte ich persönlich nicht gebraucht, die haben mich eher rausgebracht.

Im Rezeptteil gibt’s dann 60 Gerichte, die alle mindestens 20 g Eiweiß liefern. Einige Rezepte fand ich ziemlich ausgefallen, andere waren schön alltagstauglich. Ein paar Ideen waren echt neu für mich – zum Beispiel Erbsen-Vollkorn-Waffeln mit Kräuterquark, Quark-Grieß-Taler mit Melonen-Mango-Salat oder Reispapier-Pfannkuchen mit Rotkohlfüllung und Dip. Auch die türkischen Teigtaschen mit Joghurtsauce klangen interessant. Insgesamt also definitiv Inspiration dabei, wenn man sich proteinreicher ernähren will.

Aber: An die Medical Cuisine-Reihe mit Johann Lafer kommt das Ganze für mich nicht ran – weder vom Anspruch her noch vom Look oder Geschmack der Rezepte. Deshalb gibt’s von mir 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Schnelle Orient-Küche

Vegan trifft Orient – Express
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Ein liebevoll gemachtes Kochbuch mit richtig stimmungsvollen Bildern – sowohl von den Gerichten als auch von der Autorin selbst. Alles ist optisch sehr hochwertig, auch wenn die Food-Fotos ziemlich stark ...

Ein liebevoll gemachtes Kochbuch mit richtig stimmungsvollen Bildern – sowohl von den Gerichten als auch von der Autorin selbst. Alles ist optisch sehr hochwertig, auch wenn die Food-Fotos ziemlich stark bearbeitet sind (aber das ist ja Geschmackssache).

Die Rezepte fand ich spannend und viele kannte ich überhaupt nicht, was mir gut gefallen hat. Es gibt Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachspeisen, also eine richtig schöne Auswahl. Toll finde ich auch, dass alles schnell geht und der Mengen- und Nährwertrechner vom Verlag ist ein super Extra.

Was mich allerdings etwas gestört hat, ist die wiederholte Eigenwerbung – vor allem für das Granatapfelkonzentrat oder ihre eigene Gewürzmischung. Was mache ich denn, wenn ich nichts online bestellen will?

Heute habe ich Zucchini in Joghurt mit gerösteter Sonnenblumenkern-Paprika-Butter und die Würzige Maronensuppe mit Croûtons ausprobiert – war schnell gemacht und ziemlich lecker!

Insgesamt ein schönes Buch für alle, die mal ein bisschen frischen Wind in ihre pflanzliche Alltagsküche bringen wollen. Einige Rezepte werde ich auf jeden Fall noch testen. Ich hatte mir gleich ein weiteres Buch der Autorin geholt: „Orient trifft Fit“, das war aber bei Weitem nicht so gut.

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  • Cover
Veröffentlicht am 24.07.2025

Ein kreatives Buch

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer – vegetarisch
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Ein witziges Buch! Die Gestaltung ist genau so, wie es das Cover schon andeutet: bunt, klar, ein bisschen schräg. Auch die Fotos sehen so aus – manchmal fast ein bisschen trocken, aber irgendwie passt ...

Ein witziges Buch! Die Gestaltung ist genau so, wie es das Cover schon andeutet: bunt, klar, ein bisschen schräg. Auch die Fotos sehen so aus – manchmal fast ein bisschen trocken, aber irgendwie passt das zur Stimmung.

Die Rezepte sind richtig kreativ. Von Bang-Bang-Brokkoli über Okonomiyaki mit Kohl bis hin zu Zimt-Nachos mit Himbeeren – auf sowas muss man erst mal kommen. Die Zimt-Nachos waren übrigens mega lecker!

Ich würde das Buch vor allem Leuten empfehlen, die:
1. ihren Ofen oder Pfannen ungern nutzen
2. und einen ziemlich großen Airfryer besitzen – vielleicht sogar mit zwei Fächern.

Mit meinem kleinen Gerät muss ich die Sachen oft auf mehrere Durchgänge aufteilen, das nervt dann ein bisschen. Gnocchi mit Sommergemüse oder auch Bananenpfannkuchen mache ich dann ehrlich gesagt doch lieber in der Pfanne oder im Ofen. Das ist für mich einfacher.

Trotzdem: Wer mal was anderes ausprobieren will, Lust auf abgefahrene vegetarische Kombis hat und seinen Airfryer voll ausnutzen möchte, findet hier viele Ideen. Ich hab definitiv ein paar Sachen entdeckt, die ich wieder machen werde.

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