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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2019

spannender Pageturner mit garantierten Adrenalinschüben

Solange du noch lebst
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Kat kämpft sich als alleinerziehende Mutter eines 8-jährigen Sohnes durch. Mit schlechtem Gewissen erlaubt sie ihm, mit der Schule in ein Feriencamp zu fahren. Doch am nächsten Morgen findet sie sich ...


Kat kämpft sich als alleinerziehende Mutter eines 8-jährigen Sohnes durch. Mit schlechtem Gewissen erlaubt sie ihm, mit der Schule in ein Feriencamp zu fahren. Doch am nächsten Morgen findet sie sich in ihrem absoluten Alptraum wieder. Ethan wurde aus diesem Feriencamp entführt, keiner will etwas gesehen oder gehört haben. Kat verdächtigt sofort ihren Exmann, doch es ergibt sich noch eine andere Spur. Kann es sein, dass Ethan verwechselt wurde? Wenn das wahr ist, schwebt ihr Sohn in allerhöchster Gefahr.

Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite gepackt. Durchgehend spannend entsteht durch die ansprechende, fesselnde Erzählweise Kino im Kopf, das den Leser nicht mehr loslässt. Ein absoluter Pageturner, mit tollen Charakteren, bildhafter Schreibweise und gut durchdachtem Plot. Die Charaktere sind alle einzigartig, sehr gut beschrieben. Symphatisch, nervend, gefühlvoll, kompetent, grausam, falsch, alle Gefühlsrichtungen werden von der Autoren sehr gekonnt eingefangen und dem Leser übermittelt. Ein absolut fesselndes Buch, das den Leser mit Schreckmomenten, Adrenalinschüben und Fassungslosigkeit versorgt und in einem tollen, fulminanten Ende gipfelt. Absolute Lese-Empfehlung.

Veröffentlicht am 18.11.2019

spannungsgeladener Action-Thriller rund um ein unkonventionelles Ermittlerteam

Wenn die Zeit gekommen ist
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Ein Mord in Berlin lässt das Ermittlerteam rund um Jan Tommen glauben, dass der Schläfenmörder, der nie gefasst werden konnte, wieder aktiv ist. Schlag auf Schlag passieren weitere Verbrechen, die Spannung ...

Ein Mord in Berlin lässt das Ermittlerteam rund um Jan Tommen glauben, dass der Schläfenmörder, der nie gefasst werden konnte, wieder aktiv ist. Schlag auf Schlag passieren weitere Verbrechen, die Spannung bleibt während des gesamten Buches erhalten. Die eher unkonventionellen Ermittlungsmethoden finde ich symphatisch, wenn auch nicht immer sehr realistisch. Muss meiner Meinung nach auch nicht sein, dieses Buch soll der Unterhaltung dienen. Die Schreibweise ist einfach und daher auch sehr flüssig zu lesen.

Der 6. Teil dieser Thriller-Serie startet sehr spannend und rasant, die Spannung hält sich während des ganzen Buches. Die Geschichte ist sehr ansprechend geschrieben und sehr schlüssig. Die Charaktere werden bildhaft dargestellt, ich konnte sofort einen Bezug zu allen herstellen. Es stört nicht, wenn man die Vorgänger-Romane nicht kennt, der Einstieg fällt hier sehr leicht. Das Cover ist für mich nicht unbedingt ein Hingucker, doch das Lesen lohnt sich auf jeden Fall! Sehr symphatisch, spannend, fesselnd und mit schlüssigen Handlungen. Alles, was einen lesenswerten Thriller ausmacht. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 18.11.2019

spannender Beginn, doch dann zäh und leider nicht spannend

Verborgen im Gletscher
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Eine Reisegruppe findet auf dem isländischen Gletscher Langjökull eine Leiche eines Mannes, der bereits seit 30 Jahren vermisst wird. Kommissar Konrad, der damals den Fall bearbeitet hat und inzwischen ...

Eine Reisegruppe findet auf dem isländischen Gletscher Langjökull eine Leiche eines Mannes, der bereits seit 30 Jahren vermisst wird. Kommissar Konrad, der damals den Fall bearbeitet hat und inzwischen pensioniert ist, hat dieser Vermisstenfall nie losgelassen und daher hilft er nun mit, den Fall wieder aufzurollen.

Der Anfang der Geschichte ist sehr spannend geschrieben, die Auffindung der Leiche fesselnd und bildhaft dargestellt. Doch ab hier hat die Geschichte nur mehr sehr wenige Höhepunkte, sie plätschert nur mehr so dahin. Ich konnte die Handlung nicht wirklich nachvollziehen, der Autor springt von einer Beobachtung und Ahnung zur nächsten und findet für mich keinen roten Faden. Die Charaktere werden eher langweilig dargestellt, zu keinem von ihnen fand ich eine Verbindung.

Die privaten Probleme des Kommissars wurden langatmig beschrieben, für mich war das ganze eher mühevoll zu lesen. Mehr als einmal überkam mich der Gedanke, das Buch vorzeitig zu beenden.

Schade, die Geschichte hatte auf jeden Fall Potenzial, die Schreibweise des Autors ist recht ansprechend, doch der Inhalt war leider langweilig und weit weg von Spannung und Adrenalinschüben.

Veröffentlicht am 13.11.2019

leider nicht spannend

Verborgen im Gletscher
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Eine Reisegruppe findet auf dem isländischen Gletscher Langjökull eine Leiche eines Mannes, der bereits seit 30 Jahren vermisst wird. Kommissar Konrad, der damals den Fall bearbeitet hat und inzwischen ...

Eine Reisegruppe findet auf dem isländischen Gletscher Langjökull eine Leiche eines Mannes, der bereits seit 30 Jahren vermisst wird. Kommissar Konrad, der damals den Fall bearbeitet hat und inzwischen pensioniert ist, hat dieser Vermisstenfall nie losgelassen und daher hilft er nun mit, den Fall wieder aufzurollen.

Der Anfang der Geschichte ist sehr spannend geschrieben, die Auffindung der Leiche fesselnd und bildhaft dargestellt. Doch ab hier hat die Geschichte nur mehr sehr wenige Höhepunkte, sie plätschert nur mehr so dahin. Ich konnte die Handlung nicht wirklich nachvollziehen, der Autor springt von einer Beobachtung und Ahnung zur nächsten und findet für mich keinen roten Faden. Die Charaktere werden eher langweilig dargestellt, zu keinem von ihnen fand ich eine Verbindung.

Die privaten Probleme des Kommissars wurden langatmig beschrieben, für mich war das ganze eher mühevoll zu lesen. Mehr als einmal überkam mich der Gedanke, das Buch vorzeitig zu beenden.

Schade, die Geschichte hatte auf jeden Fall Potenzial, die Schreibweise des Autors ist recht ansprechend, doch der Inhalt war leider langweilig und weit weg von Spannung und Adrenalinschüben.

Veröffentlicht am 04.11.2019

historischer Roman über eine Heilerin mit besonderer Gabe

Die Gabe
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Anne lebt im Jahr 1930 mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen auf einer Kätnerstelle eines großen Gutes. Ihr Leben scheint vorprogrammiert. Sie wartet darauf, dass ihr Jugendfreund eine eigene Kätnerstelle ...

Anne lebt im Jahr 1930 mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen auf einer Kätnerstelle eines großen Gutes. Ihr Leben scheint vorprogrammiert. Sie wartet darauf, dass ihr Jugendfreund eine eigene Kätnerstelle pachten kann, damit sie heiraten können, obwohl es sie eigentlich in eine andere Richtung zieht, sie gerne Menschen helfen möchte. Doch als der Vater ihres Freundes krank wird, rücken diese Pläne in weite Ferne. Sie ergreift die einmalige Gelegenheit, die die Gutsherrin ihr aufzeigt, verlässt das Gut und zieht in die Stadt.

Dort, als Hausmädchen einer reichen Familie, verliert sie den Glauben an ihre Fähigkeit, Menschen zu heilen, lässt sich mit dem falschen Mann ein und wird bald schwanger. Von ihm im Stich gelassen, findet sie Hilfe bei einer Heilerin abseits der Stadt. Doch es dauert lange und Anne macht noch viele bittere Fehler, bis sie ihre Gabe wiederfindet und endlich ihren Weg geht.

Das Leben der armen Menschen wird sehr bildhaft dargestellt, die Charaktere sehr ansprechend beschrieben. Besonders das Dasein der Heilerinnen, die von den Ärzten verfolgt und doch von den einfachen Menschen gebraucht werden, wird dem Leser sehr gut nahegelegt. Dass diese Geschichte auf einer wahren Person beruht, macht sie noch fesselnder und berührender. Teilweise etwas zu sachlich erzählt, passt dies doch auch zu den damaligen Verhältnissen.

Ein durchaus ansprechender, leicht zu lesender historischer Roman mit Einblicken in die damalige Heilkunst.